Arizona, Michigan, New Jersey und Texas gewinnen den Luddite Award

luddite-award-winner-tesla

Vor einem Monat haben wir darüber berichtet, dass die Information Technology and Innovation Foundation den sogenannten Luddite Award verleiht, welcher außergewöhnliches Engagement auszeichnet. Dies ist in diesem Fall jedoch nicht positiv aufzufassen, denn es werden die Unternehmen oder Institute nominiert, die sich besonders gegen die Industrialisierung wehren.

Zu den nominierten gehörte so beispielsweise die französische Regierung, die Amazon davor hindert Bücher kostenlos zu versenden. Auch die Medienlandschaft wurde nominiert, da diese sich gegenüber „Robotern“ skeptisch zeige und behaupte, diese würden unsere Arbeitsstellen vernichten. Schlussendlich wurden auch Arizona, Michigan, New Jersey und Texas für den Award nominiert.

Diese haben es in vergangener Zeit mit großem Bestreben darauf angelegt, dass Tesla Motors unter gar keinen Umständen die eigenen Fahrzeuge über sogenannte Tesla Stores mittels Direktvertrieb, also ohne Zwischenhändler beziehungsweise Niederlassungen, an den Verbraucher verkauft. Einzelne Automobilverbände haben dafür bis vor dem Gericht gekämpft.

Nachdem einem Monat lang öffentlich abgestimmt werden konnte, welcher Nominierte den Preis wohl am meisten verdient hat, steht der Gewinner nun fest. Mit 34 Prozent der Stimmen geht der Luddite Award dieses Jahr an die Staaten Arizona, Michigan, New Jersey und Texas, welche mit großer Hingabe versucht haben, Tesla Motors den Direktvertrieb an die Kunden zu unterbinden.