CEO von Aston Martin: „Ludicrous Speed ist dämlich“

Aston Martin hat für 2017 einen vollelektrischen Aston Martin Rapide mit 800 hp (circa 811 PS) angekündigt, welcher es unter anderem mit dem Tesla Model S aufnehmen soll. Da auch die vollelektrische Limousine von Tesla Motors mit der Option „Ludicrous Speed“ eine Sportwagen-ähnliche Beschleunigung hinlegt, bedeutet es für Aston Martin-CEO Andy Palmer Konkurrenz.

Dieser äußerte sich kürzlich etwas spöttisch über die neue Beschleunigungsfunktion von Tesla Motors. Laut Palmer ist der Ludicrous Speed schlicht dämlich. Statt auf eine ultraschnelle Beschleunigung zu setzen, sollte Tesla Motors laut Palmer lieber zusehen, dass man mit dem Model S ein paar Runden auf den bekannten Rennstrecken, beispielsweise die Nordschleife, schafft.

Das Tesla Model S schafft eine solche Beschleunigung nicht sehr oft hintereinander, ohne dass die Batterie sehr stark aufgewärmt wird. Um die Batterie vor einer Überhitzung zu bewahren, wird die Leistung anschließend mittels Software heruntergeschraubt. Somit ist die Beschleungigung „Ludicrous Speed“ nicht uneingeschränkt nutzbar und deshalb laut Palmer „dämlich“.