Das Tesla Model S 70D könnte Kannibalismuseffekt auslösen, glaubt ein Analyst

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Eine Kannibalisierung oder auch Kannibalismuseffekt bezeichnet in der Wirtschaft eine konkurrierende Vermarktung von zwei gleichartigen Produkten, die vom selben Unternehmen zu verschiedenen Preisen angeboten werden. Ein solcher Effekt ist eben deshalb nicht anzustreben, da dadurch das hochpreisige Produkt verdrängt und dessen Umsatz verringert wird.

Einen solchen Effekt vermutet der Analyst Andrew Fung: „Das neue 70er-Modell macht den Aufstieg auf das 85D weniger verlockend und könnte gar zur Kannibalisierung der Verkäufe des höherpreisigen Fahrzeugs führen“, erklärt er im Interview. „Dies könnte für einen schlechteren Mix in diesem Jahr führen“, fügt Fung hinzu und macht damit Investoren wenig Hoffnung.

Während die Grundidee nicht zwingend richtig oder falsch sein muss, könnte sich auch ein völlig anderes Bild zeigen. Es könnte beispielsweise sein, dass das Tesla Model S 70D nun neue Käufer anlockt, die sich lediglich das Model S 60 leisten konnten oder wollten, dies aber nicht taten, da eben jenes keinen Allradantrieb hatte. Für diese Kunden wäre das 70D nun perfekt.

  • Powerunit

    Analysten… Hat er sich schon einmal die Produktpalette von einem Autohersteller zu Gemüte geführt?!

  • Starkstrompilot

    …vielleicht ist es nur der erste Schritt zu einem 100D. Oder noch mehr. Schließlich bekommt der Roadster auch ein Update.

  • Tesla-Fan

    Sehr viele Konjunktive… 😉

    Es könnte auch bald einen 100kWh Akku im Model S geben, was dann ? 🙂

  • Tesla-Begeisterter

    Habe vor einer Woche in München ein Modell S 85 D bestellt, kurz nachdem der 70 D neu in das Produktangebot aufgenommen wurde, also nicht einmal die Performance-Version. So viel zum Kannibalisumuseffekt…