Destination Charging: Weiteres Ladenetzwerk von Tesla Motors kommt nach Europa

Tesla Motors betreibt nicht nur das Supercharger-Netzwerk, das die Kunden für Langstrecken mit einer schnellen Aufladung zur Weiterfahrt verhelfen soll, sondern auch ein Netzwerk von sogenannten Destination Chargern, die an bestimmten Hotels, Restaurants, Einkaufszentren und anderen beliebten Einrichtungen platziert sind und als Ladestation am Zielort dienen sollen.

Bisher war dieses zweite Netzwerk ausschließlich in Nordamerika und Asien verfügbar, sodass europäische Kunden gar nicht davon profitieren konnten. Doch damit ist jetzt Schluss. Wie Tesla Motors über den offiziellen Twitter-Account bekannt gab, wird das Destination Charging demnächst auch in Europa verfügbar sein. Eine deutsche Informationsseite hat man bereits eingerichtet.

Ab sofort können deutsche Unternehmen eine solche Ladestation – bestehend aus den Wall Connector, der auch Zuhause installiert werden kann – bei sich installieren und damit zusätzliche Kundschaft anlocken oder bestehende Kunden zufriedenstellen. Man kann sich über ein Formular dafür bewerben und die Ladestation unter Umständen vergünstigt oder gar kostenlos erhalten.

Supercharger fünfmal häufiger genutzt als vor einem Jahr

Neben der Ankündigung, dass wir schon bald auch in Europa mit Destination Charging rechnen können, hat Tesla Motors auch bekannt gegeben, dass die Supercharger in diesem Sommer fünfmal häufiger genutzt wurden, als noch vor einem Jahr. Der Anstieg der Nutzung ist natürlich auf die steigende Kundenanzahl und Supercharger zurückzuführen, aber dennoch sehr beeindruckend.

  • notting

    Irgendwie ist das IMHO völlig sinnlos:
    – Drehstrom-Kabel (universeller) ist dabei -> sehr günstig vom Elektriker zu beschaffen und zu montieren.
    – Schuko-Kabel (noch universeller aber sehr langsames laden) auch -> noch billiger vom Elektriker zu beschaffen und zu montieren.
    – Mit Typ2 hat man eine massiv größere Auswahl an Ladesäulen, weil’s _der_ EU-Standard für E-Autos ist, sollte man also eh dabei haben.
    – Dass man damit mit >22kW laden kann (mehr kann das Model S selbst mit der entspr. Option anders als andere Fahrzeuge ja nicht über Stecker nach _dem_ EU-Standard für E-Autos) steht nicht dabei.

    notting

    • ELMO

      Verzeih, notting, aber was genau ist jetzt völlig sinnlos?

      Der dargestellte Plan bedeutet doch, dass ich künftig an manchem Zielort einfach austeigen und einstecken kann – ohne eines meiner beiden Kabel* aus dem Kofferraum holen zu müssen – und dann (entspr. des Tesla „Hochleistungs-Wandanschlusses“ u. meines internen Doppelladers) mit 22kW laden kann. Typ 2 ist das dann übrigens an der Fz.-Seite auch, nur an der Wand-Seite ist das Kabel halt fest installiert und es muss dort nichts mehr gesteckt werden.

      * 1. Typ 2 (Fz) auf Adapter Schuko bzw. CEE rot 16A (Wand)
      2. Typ 2 auf Typ 2.