Electric GT World Series: Tesla Model S bekommt eigene Rennserie

Wie Transport Evolved berichtet, wird es ab 2017 eine neue Rennserie mit dem Namen „Electric GT World Series“ geben. In dieser Rennserie werden Elektrofahrzeuge gegeneinander antreten, die auch für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen sind. Laut den Veranstaltern gibt es aktuell jedoch lediglich ein Fahrzeug, welches die Anforderungen erfüllt: Das Tesla Model S.

In der ersten Saison werden zehn Teams mit insgesamt 20 Fahrzeugen in sieben verschiedenen Rennen gegeneinander antreten. Als Fahrzeug wird lediglich ein Modell zur Verfügung stehen: Das Tesla Model S P85+, welches sich für diese Rennen besser eignet, als das P90. Modifizierungen am Antriebsstrang, der Batterie oder der Programmierung wird es nicht geben. Kleinere Veränderungen zur Gewichteinsparung oder einem besseren Handling wird es dennoch geben, so beispielsweise an den Bremsen oder der Aufhängung. Weitere geeignete Fahrzeuge anderer Hersteller könnten in den darauffolgenden Jahren Einzug finden.

Die Electric GT World Series soll in Europa starten und anschließend durch Nordamerika und Asien ziehen. Weitere Details werden aktuell nicht preisgegeben, doch sollen die Rennen auf „Weltklasse“-Strecken stattfinden. Angeblich soll es Verhandlungen darüber geben, die Rennen unter anderem auf den Strecken Barcelona-Catalunya, Donnington Park und Nürburgring durchzuführen. Genauere Informationen sollen vor Ende des Jahres verkündet werden.

  • Dejan Stankovic

    Endlich… ich habe schon einen Team…und passende P85+ auch 🙂

  • Hääääääää

    Das würde bedeuten in der Nürburgringnordschleife
    Stoibert es 😉 10 Minuten bis zur nächsten Runde
    https://www.youtube.com/watch?v=f7TboWvVERU

  • Flo

    „Modifizierungen am Antriebsstrang, der Batterie oder der Programmierung wird es nicht geben.“

    Diese Aussage wundert mich doch sehr. Meines Wissens geht der e-Antireb des Model S nach spätestens 20 Sekunden Volllast in ein Derating, weil sonst nacheinander Batterie, Inverter und Motor den thermischen Tod sterben würden.

    Ich denke also, das ein modifiziertes Kühlsystem notwendig sein wird sonst fallen die Rundenzeiten doch stark ab.

    • Aron Günther

      Soweit ich weiß, teilt sich in der Serie der Motor und der Inverter denselben Kühlkreislauf. Wenn man dies Motorsport-Tauglich unabhängig voneinander kühlt, sehe ich absolut kein Problem für einen Renneinsatz.