Elon Musk über die Zukunft nicht-autonomer Fahrzeuge: „Als würde man ein Pferd besitzen“

Tesla-CEO Elon Musk hat mit anderen Tesla-Managern und Analysten nach der Veröffentlichung des 3. Quartalsberichts einen Conference Call abgehalten, bei dem einige Dinge besprochen wurden, die es nicht in den Bericht geschafft haben oder dort unzureichend erklärt wurden. Selbstverständlich gab es auch einige Fragen zu den kürzlich veröffentlichten Autopilot-Funktionen.

Als Musk gefragt wurde, wie er den zukünftigen Markt mit autonomen Fahrzeugen und solchen ohne diese Funktionen sieht, antwortete der CEO, dass mit zunehmender Anzahl autonomer Fahrzeuge, die nicht-autonomen Fahrzeuge einen „negativen Wert“ haben werden. Es wäre laut Musk das Äquivalent zum Besitz eines Pferdes, also rein sentimental begründet.

„Ich glaube es wird sehr ungewöhnlich sein, Fahrzeuge zu sehen, die nicht vollkommen autonom fahren – sagen wir bei neuen Fahrzeugen der nächsten 15 bis 20 Jahren. Für Tesla wird es sogar deutlich eher der Fall sein. Wenn vollständig autonome Fahrzeuge gebaut werden, dann werden diejenigen Fahrzeuge, die nicht autonom fahren, einen negativen Wert haben“, erklärt Musk.

Laut dem CEO wird es sogar so extrem sein, dass alle diejenigen, die über ein Fahrzeug ohne entsprechende Funktionen verfügen, sich vorkommen, „als würde man ein Pferd besitzen“. Ein solches Fahrzeug zu besitzen würden ökonomisch keinen Sinn machen. Es wäre lediglich nur dann nachvollziehbar, wenn man das Fahrzeug ausschließlich aus „sentimentalen Gründen“ behält.