Erster tödlicher Unfall mit Autopiloten: US-Verkehrsaufsicht leitet Untersuchungen ein

In den USA ist es zu einem tödlichen Verkehrsunfall mit einem Tesla Model S bei eingeschaltetem Autopiloten gekommen. Obwohl sich der Unfall bereits Anfang Mai dieses Jahres ereignete, wird dieser erst jetzt in den Medien aufgearbeitet, da die US-Verkehrsaufsicht NHTSA eine offizielle Untersuchung eingeleitet hat. Nun wird geprüft, ob das System wie angegeben funktioniert hat.

Zwar gab es bereits zuvor einige Unfälle, die sich mit eingeschaltetem Autopiloten ereigneten, doch waren diese bisher ohne Todesfolge.

Der nun untersuchte Unfall ereignete sich in Florida. Dabei sei das Tesla Model S an einer Kreuzung mit einem abbiegenden Lastwagen zusammengestoßen. Vorläufige Ermittlungen des NHTSA deuten darauf hin, dass die Kameras des Model S die weiße Flanke des Sattelzugs nicht vom hellen Himmel unterscheiden konnten. Das Fahrzeug sei daraufhin seitlich in den LKW gefahren, woraufhin die Windschutzscheibe eingedrückt wurde.

Die Statistik spricht für Tesla

Im eigenen Blog erklärt Tesla, dass weder der Fahrer noch der Autopilot den LKW erkennen beziehungsweise vom hellen Himmel unterscheiden konnten. Der Unfall sei zwar ein trauriges Ereignis, doch spricht die Statistik insgesamt für die Sicherheit der Tesla-Fahrzeuge, betont der Autobauer. In den USA komme im Durchschnitt auf 145 Millionen Kilometern ein tödlicher Unfall, weltweit liegt der Maßstab sogar auf 95 Millionen Kilometern. Die Tesla-Fahrzeuge haben mit der Autopilot-Funktion bereits mehr als 200 Millionen Kilometer zurückgelegt. Das ist jedoch der erste bekannte tödliche Unfall.

Opfer war großer Tesla-Enthusiast

Das Opfer sei laut mehreren Medienangaben Joshua D. Brown (†40) aus Ohio. Er hat Tesla nicht nur durch seinen Kauf unterstützt, sondern war auch innerhalb der Tesla-Community für sein Mitwirken bekannt. Unter anderem veröffentlichte er ein Video im April dieses Jahres, auf dem man sehen kann, wie der Autopilot einen seitlich ankommenden Wagen erkennt und einen Unfall verhindert. Das Video hat bereits über 1,8 Millionen Aufrufe.

  • Bern

    Tja, die Statistik. Bei den Teslas handelt es sich um neue Autos der Oberklasse die vermutlich kaum von Fahranfängern gefahren werden. Ob es dann noch passt wenn man diese Kriterien anlegt.
    Es schaut zumindest so aus, dass ein einfaches Radar nicht reicht wenn es einen LKW oder Anhänger übersehen kann.

    • Jameino

      Das Radar hat den Auflieger wahrscheinlich gar nicht erkannt und nur die Lücke darunter gesehen und freie Durchfahrt gemeldet. So ist der Tesla unter dem Laster durchgerauscht, wobei es das Dach samt Fahrer abgehobelt hat. Für das Fehlverhalten im System muss irgend ein optischer Sensor verantwortlich sein, der den Überbau aufgrund der Lichtverhältnisse nicht erkannt hat. Das Radar konzentriert sich wahrscheinlich nur auf Hindernisse, die sich direkt auf der Straße befinden. Wie hoch die sind oder ob ab einer bestimmten Höhe noch andere Hindernisse lauern, wird wohl nicht erfasst.

      • FMH

        Korrekt, das ist auch meine Erfahrung mit dem Radar. Es deckt leider nicht die volle Höhe des Fahrzeugs ab. Und an US-LKWs hat oft keinem Unterfahrschutz, den hätte das Auto evtl. erkannt.
        Die Kameraerkennung ist meiner Meinung nach sowieso zu langsam für eine Notfallbremsung.
        Ich hoffe auf eine wesentliche Verbesserung mit der Autopilot-Hardware Version 2.
        Evtl. kann man die Radarsenorik aber auch noch per Software-Update besser einstellen.

        • Bern

          Wenn die quasi nur einen Linie scannen dann wären wohl (zusätzliche) zwei diagonal ausgerichtete besser.

    • McGybrush

      Je höher das Tempo um so grösser das Verletzungsrisiko. Und da fallen mir nur 2 Kategorien ein. A der Fahranfänger der sich überschätzt und B alles ab 160PS aufwärts was links auf der Autobahn angehobelt kommt. Und es sind meist grössere teurere Autos. Wüsste nicht wann da mal ein 3er Golf ankam. Das eAutos bewusster gefahren wird ist doch gut. Am ende zählt die Gesundheit.

  • Dr.M.

    Klar, ist alles Beta, die Autopilot – Software, aber so eine saublöde Situation wäre möglicherweise auch von einem Fahrer nicht erkannt worden. Ein schlimmer Unfall, der Fahrer und seine Hinterbliebenen tun mir sehr sehr leid.
    Ein Alptraum für jeden Autofahrer, da hilft auch kein Airbag und keine Knautschzone.
    Mal sehen, was die Untersuchung ergibt, was da genau passiert ist, aber ich bin mir sicher, dass auch dieser Truck keinen seitlichen Unterfahrschutz hatte.
    Schon als ein Tesla vor einigen Wochen angeblich von alleine unter einem Truck -Auflieger geparkt hat, habe ich mich hier über die US- Sicherheitslücken gewundert.
    Denn mit einem in Europa aus gutem Grund seit längerem bei Lastwagen vorgeschriebenen Unterfahrschutz wäre zwar der Tesla auch Schrott, aber der Fahrer könnte vermutlich noch leben.
    So aber hätte jetzt die Software diese komplexe Situation erkennen sollen, die mit Schutzmaßnahmen, die auch andere Verkehrsteilnehmer wie Radfahrer und Fußgänger (aber die sind ja in den USA eh selten, deswegen braucht man so etwas wie einen Unterfahrschutz nicht) schützen könnten, einfach hätte verhindert werden können.

    • swissqsi

      Danke für den sehr guten Kommentar!

      • Dr.M.

        Danke für das nette Feedback 🙂

    • Mr.Chainsaw

      Vlt. würde der Unterfahrschutz sogar dabei helfen als Hindernis erkannt zu werden…

    • Dunkel-O

      „Schon als ein Tesla vor einigen Wochen angeblich von alleine unter einem Truck -Auflieger geparkt hat, habe ich mich hier über die US- Sicherheitslücken gewundert.“
      Hier ist er wieder; der Unterschied zwischen dem in Europa geltenden Vorsorgeprinzip und dem Nachsorgeprinzip der USA.
      TTIP lässt grüßen.
      In Europa gibt es den Unterfahrschutz weil es bei Unfällen zu Schäden kommen könnte. In den USA gibt es ihn nicht weil nicht bewiesen ist, ob durch den fehlenden Unterfahrschutz jemals ein Schaden entstanden wäre.
      Nachher hätte man Millionen in dass Umrüsten der LKW’s ausgegeben und es wäre nie etwas passiert.
      Ob ein fehlender Unterfahrschutz gefährlich ist, sieht man früh genug nämlich bei einem Unfall. Und dann kann man (Achtung Satire) immer noch einen Millionen-Schadenersatz einklagen.

  • Mr.Aufziehvogel

    Hier ein ganz guter Bericht mit einigen neuen Details:
    http://www.n-tv.de/auto/Todesfalle-autonomes-Fahren-article18093951.html

    • FMH

      naja, der Autopilot läßt sich auf jeden Fall nur bis 150 km/h aktivieren und nicht bis 210 km/h wie im Artikel beschrieben!

  • Philipp

    Als ich die Meldung heute früh gelesen habe war das ein ziemlicher Schock. Die Frage ist, ob Tesla dann nicht vllt doch noch etwas auf den Einsatz der Autopiloten-Software warten sollte oder sie noch entschieden deutlicher als Beta-Version markieren.

    Grundsätzlich wird man solche Fehler aber nie zu 100% verhindern können weil jede Software nie alle Fahrsituationen abdecken kann. Finde es nur als Hinterbliebener schwierig zu verarbeiten, dass ein geliebter Mensch von einem Computer getötet wurde. Ein eigener Fehler ist da irgendwie leichter zu verarbeiten…

  • Sukram

    >Anfang Mai dieses Jahres

    Wann nochmal ist Kurt Thywissen gegangen?
    Manche haben eben ein Gewissen.

    Offensichtlich gibt es verschieden Philosphien bzw. Verantwortungsbewusststsein bei den Herstellern- möchte nur mal dran erinnern, wie sich die Gemeinde über rückständige Mercedes-Technik das Maul zerissen hat; jedenfalls gelangt bei denen keine Bananenware an die Kundschaft.

    >…Die Gratwanderung bei der Auslegung der Fahrautomatisierung ist also offensichtlich. Gehen die Hersteller zu weit, können Fehlfunktionen die gesamte Hilfselektronik diskreditieren. Und gehen sie nicht weit genug, zeigt ihnen der Wettbewerb die lange Nase.

    http://www.heise.de/autos/artikel/Diskussion-um-Assistenzsysteme-3238442.html

    • Sukram

      Electrec

      A spokesperson said that the company’s current Automatic Emergency Braking (AEB) system is only meant for rear-end collision avoidance and since the crash was front (of the Model S) to side (of a truck), the system was not designed to avoid it.
      […]
      „Mobileye’s collision avoidance technology, or Automatic Emergency Braking (AEB), which Tesla uses in its cars, is defined as rear-end collision avoidance, and is designed specifically for that. This incident involved a laterally crossing vehicle, which current-generation AEB systems are not designed to actuate upon. Mobileye systems will include Lateral Turn Across Path (LTAP) detection capabilities beginning in 2018, and the Euro NCAP safety ratings will include this beginning in 2020.“

      TMC

      This was sent to me on Monday by my good friend:

      „A buddy of mine (Josh Brown- prior Navy EOD) had the same car with the auto pilot and loved it. He drove all over the country in his tending to his business and had all the recharge stations mapped out everywhere. It was cool and he posted a bunch of YouTube videos with one being picked up by Elon Musk and posted on the Tesla site. When that happened, Josh posted on Facebook: „I can die and go to heaven now…“ Unfortunately that statement was prophetic in that Josh died a couple of weeks later in a car accident. We’re pretty certain, he [b]had it on auto-pilot while working on his laptop [/b]and didn’t see the semi that pulled out. He shot underneath it and it clipped his roof killing him instantly. Sorry for the downer but, he loved that car and swore by it. To say I was relieved to see you „didn’t“ get the auto pilot is an understatement.. As soon as I saw you had ordered a Tesla, my blood literally ran cold until I saw ’no auto-pilot‘. It is a great car and I feel like an old man in saying „please be careful in it young lady!!!“ Take care“

      Zum verlinken hab‘ ich jetzt keine Lust mehr, wo man von den FanInnen nur blöd‘ angemacht wird.

  • FVK

    es gibt in den USA wohl verschiedene Standards für Unterfahrschutz. Diese meist auch nur am Heck und nicht seitlich. Vielleicht kann uns ein Leser aus den USA genauer aufklären?
    Bei Wikipedia ist ein Fall beschrieben den eine bekannte Schauspielerin betraf.
    Im Jahr 2009 gab es in den USA über 3.000 Tote Pkw-Fahrer bei LKW Unfällen.

  • GoGo-Gonzales

    In einem Artikel zu dem Unfall habe ich gelesen, dass der LKW-Fahrer angegeben hat, dass der Fahrer des Tesla angeblich einen Film auf dem Monitor geschaut hat, was laut Tesla unmöglich sei.

    • TK

      Er will es angeblich „gehört“ haben, nicht gesehen. In dem im Artikel angefügten Video hört er beispielsweise ein Hörbuch, es könnte also auch in diesem Fall lediglich ein Hörbuch gewesen sein. Die Wiedergabe einer Videodatei ist im Model S ohne Manipulation der Software nicht möglich.

      • FMH

        Er soll eine anderes Gerät benutzt haben (Pad, Phone etc.)

        • TK

          Darüber gibt es keine Informationen von offizieller Seite (Polizeibericht). Dementsprechend halte ich mich auch zurück mit solchen Anschuldigungen.

          • FMH

            Ja, ist ok.
            Im Polizeibericht steht aber, sie hätten einen portablen DVD-Player im Wrack des Tesla gefunden. Es gab aber keine Aussage darüber ob er zum Zeitpunkt des Unfalls in Betrieb war.

        • TK

          Nicht zu der Zeit, als Sie oder ich diesen Kommentar verfasst haben.

  • Grünspanpolierer

    Hier: http://teslamag.de/news/usa-tesla-kunde-model-s-8648 und hier: http://teslamag.de/news/tesla-model-s-autopiloten-transporter-8768 gab es Vorwarnungen, die zeigten, dass die Sensorbestückung des model S absolut mangelhaft ist.
    Dazu die Warnung der Konkurrenz. Dazu das Ausscheiden des Entwicklungschefs der AP Software. Trotzdem wurde das System nicht deaktiviert!

    Nun ist ein Mensch gestorben. Mein Beileid den Hinterbliebenen!

    Bin gespannt, ob die Kommentare immer noch so bissig wie hier ausfallen:
    http://teslamag.de/news/leitender-manager-autopiloten-tesla-nextev-8955#comments

    • Elektron

      Dieses tragische Unglück hat nichts mit einem Versagen des Autopilot zu tun.
      Dieser bremst auch bei stehendem Verkehr an einer Ampel nicht ab. Das ist so auch in Anleitungen seitens Tesla kommuniziert.
      In diesem Fall hat das Radar und die Kamera einen plötzlich auftauchenden Auflieger ohne Unterfahrschutz nicht erkannt. Es wird dieses Hindernis, wenn es denn erkannt wurde, für eine Brücke gehalten haben.
      Es passt zu ihnen und ihren Beiträgen, hier das Deaktivieren des Autopilot Features zu verlangen.
      Arm, ein Unglück so sinnverdreht ausnutzen zu wollen.

      • Grünspanpolierer

        Und ich habe ihren Beitrag trotz Gegenlicht der Hintergrundbeleuchtung als sarkastisch erkannt angesichts des Toten! 🙁

        Der Notbremsassistent hätte bremsen müssen. Da er er aber querende Objekte lt. mobileye erst ab 2018 erkennen kann, sollte mindestens bis dahin eine Deaktivierung in Erwägung gezogen werden!!

        Alles andere wäre grob fahrlässig!! Überhaupt ist es fraglich wie man ein mit solch altertümlicher Sensorik ausgestattes Fahrzeug als ‚Autopilot‘ bewerben werden kann?

  • Pamela

    liege ich jetzt völlig falsch, oder hat man als Fahrer nicht die Möglichkeit jederzeit selber einzugreifen, wenn eine Situation die Routinen verlässt ?
    Autopilot gut und schön, aber doch nur zur Unterstütung und nicht zur Handlungsaufgabe.

    Mal was anderes: Ob sukram vom irgendwem Geld dafür bekommt, dass er hier regelmäßig zu jedem Tesla-Thema Gift verspritzt ?
    Kann ja sein, dass manches hier und da kritikwürdig ist, aber auf soviel gezielte Böswilligkeit mag ich in Foren gerne verzichten.

    • McGybrush

      Man ist sogar verantwortlich wenn man nicht eingreift. In dem Fall bezahlt man es teuer. Um so ein System zu deaktivieren und selbst die Kontrolle zu bekommen muss man nix weiter tun als einfach selber zu lenken oder zu bremsen. Ab da ist sämtliche Hilfssofware aus und bleibt aus bis man sie wieder Aktiviert. Bei allen Autoherstellern.

      Nehme mal an Fahrer und AP hab nix gesehen dann ist der Fahrer schuld.

      Der Fahrer sieht nix und der AP macht eine vollbremsung dann ist der Fahrer schuld hat aber glück gehabt und der AP hat ein Leben gerettet.

      Der AP sieht nix und der Fahrer sieht es (bremst aber nicht) dann ist der Fahrer schuld.

      Ich glaube hier kann nur das erste meiner Beispiele eingetroffen haben. Sprich sowohl mit als auch ohne AP wäre es zum Unfall gekommen. Der AP hat hier kein leben gerettet aber auch keins genommen was nicht auch ohne passiert wäre.

      Traurig aber so Nüchtern muss man es dann bewerten.

      • EV 101

        Danke für die gute Zusammenfassung McGuybrush!
        So sehe ich es auch.
        Mein Beileid den Hinterbliebenen.

  • Karl

    Mercedes und keinen Bananenware? Daß man sogar bewußt bei einem Pressetermin den Kollisions-Bremsassistenten durch eine Holzlatte ‚unterstützt‘ (wurde als Signal für den Testpiloten auf die Bremsstrecke geleg) und die Kamera die Anweisung an den Fahrer aufgezeichnet hatte, muß ich dann wohl geträumt haben.
    Nach mehreren Hunderttausenden Kilometern und 4 Pkw mit diesen Assistenzsystem habe ich auch schon genügend haarsträubende Situationen hinter mir, aber ich würde trotz diverser ‚Überraschungen‘ dem Hersteller nichts vorwerfen.
    Diese Systeme muß ich ja nicht nutzen. Ich muß halt selber abwägen, ob es mir lieber ist, daß (selten) eine Notbremsung eingeleitet wird, obwohl ich schon eine geringfügige Lenkkorrekur eingeleitet habe, oder ich verzichte darauf und riskiere dann einen echten Auffahrunfall.

  • FMH

    Es gibt auch Beispiele bei denen die Notbremung einwandfrei funktioniert hat:

    Siehe „Tesla save the Day“: https://www.youtube.com/watch?v=9X-5fKzmy38

    Wie in dem Beispiel fuhr wohl auch der LKW im aktuellen Fall quer zu Fahrrichtung des Tesla über die Straße.

  • Thomas

    Die „seitlichen Schutzvorrichtungen“ an einem Lkw-Anhänger (auch Sattelanhänger) sollen in erster Linie Motorrad- und Fahrradfahrer schützen, wenn ein Lkw abbiegt und das Überrollt-werden verhindern.
    Nur die hinteren Unterfahrschutz-Einrichtungen an einem Lkw oder seinem Anhänger sind von der Konstruktion her geeignet einen Pkw am Unterfahren zu hindern.

    Daher ist die Diskussion, ob in dem fraglichen Fall eine seitliche Schutzvorrichtung verbaut war, recht müssig. Selbst wenn eine solche verbaut gewesen wäre, hätte die recht wenig verhindert.

    Schaut euch im Stau stehend einfach mal die unterschiedlichen Konstruktionen an, die Wandstärken und Ausführungen, dann wird klar, wo hier der Unterschied liegt.

    • Thomas
      • Flokle

        Eine 1mm Plastikverkleidung hätte gereicht es geht ja darum das dals Radar in diesem Fall unter den auflieget genau drunter her gepasst hat. Der AP wird diesen als Brücke oder gar nicht erkannt haben.

    • FMH

      Aber das Radar im Tesla hätte den LKW nicht mehr als „Brücke“ erkannt.
      Der seitliche Unterfahrschutz hätte meiner Meinung nach also doch den Unfall verhindert.
      Der Tesla hätte dann nämlich eine Notbremung eingeleitet.

  • McGybrush

    Ich würde immer noch vom Gesetz her vorschreiben das Pilotiertes Fahren wo auch die Spur selber gehalten wird nur möglich ist wenn die Augen des Fahrers überwacht werden. Ein weggucken nach einer Zeit X / Einschlafen etc… würde dann das System zum einen warnen und gleichzeitig das Fahrzeug bis zum Stillstand bringen und soweit möglich auch rechts ranfahren und den Notruf absetzen wenn nicht reagiert wird.

    Ab der Einleitung des Systems das Auto zu bremsen weil die Augen nicht mehr erkannt werden (Eingeschlafen, Zeitung im weg, Blick zum iPad) und auch NACH dem ersten warn versuch (Vibrierendes Lenkrad / Piepen) keine Reaktion erfolgt darf ab diesem Moment auch eine Aufzeichnung der Kamera erfolgen die sowieso die Augen Filmen, und aber auch sofort löschen sollte man doch noch reagieren weil man wirklich was auch immer gemacht hat aber nun wieder voll bei der Sache ist. Wenn nicht dürfen diese Aufzeichnungen verwertet werden. Das sollte als Bedienung zur Benutzung von Pilotierten Systemen die auch die selbst Spur halten und oder wechseln können Akzeptiert werden müssen.

    • McGybrush

      Hätte diesem Tesla Fan das leben retten könnten. Ich Unterstelle Ihm das er sich nicht auf die Strasse konzentriert hat. Weil vor einem Hänger eines trägen US Trucks kommt noch eine Zugmaschine mit viel blitzendem Chrom. Davor muss man evtl von ausgehen leuchtetet auch noch ein Blinker.
      Unabhängig davon… Hätter der Fahrer selbst den Truck vorher gesehen wäre er nie ohne auch nur „ansatzweise“ zu bremsen da rein gefahren. Also es hat sich Quasi komplett „unbemerkt“ ein US Truck bis zum Anhänger an einem „Autofahrer“ „vorbeigeschlichen“. Mit einer Augenerkennung wäre das so glaub ich nie zu diesem Unfall gekommen. Er hätte maximal wenn er es drauf ankommen lassen wollte sehr spät aber dennoch selber versucht mit zu bremsen. Aber das wurde nich registriert.

      • Hulahoop

        Sehe ich auch so. Wäre er ohne aktivierten Autopilot gefahren, hätte er den Truck sicherlich bemerkt und noch eine Vollbremsung einleiten können. Ob es gereicht hätte, den Unfall zu verhindern, ist schwer zu sagen.

        Weiss eigentlich jemand, was die Höchstgeschwindigkeit an dieser Kreuzung ist? Die vollen 65 Meilen fände ich schon recht heftig.

  • broeselmeier

    So weit das Material zu dem Unfall verfügbar ist, ist an einer Kreuzung vor dem Tesla ein entgegenkommender LKW links abgebogen.
    Das Radar meinte dann wohl freie Sicht nach vorn unter dem quer fahrenden LKW zu haben.

    Unabhängig davon, dass der Notbremsassistent hier hätte etwas retten können, würde mich aber mal interessieren, wie der Tesla-Autopilot das Vorfahrtproblem und die grundsätzlich erhöhte Anforderung an Aufmerksamkeit an Kreuzungen und Einmündungen technisch löst.

    Andere Autos ohne Autopilot aber mit automatischen Notbremsassistenten dürfen ja auch nicht per Tempomat über Kreuzungen fahren und dabei die Kollisionsvermeidung dem Notbremsassistenten überlassen.

  • BB

    Erstmal mein aufrichtiges Beileid den Hinterbliebenen! So ein Unfall ist eine unfassbar traurige Angelegenheit.

    Ich bin beim Autopilot und beim autonomen Fahren generell sehr, sehr skeptisch. Das komplett autonome Fahren immer und überall wird es meines Erachtens nie geben. Was nützt mir dann ein Autopilot, wenn ich sowieso ständig aufpassen muss?

    Schlimm ist auch, dass dieser Fall jetzt in sämtlichen Medien ist und ein sehr schlechtes Licht auf Tesla wirft. Das haben die Ingenieure dort nicht verdient, sie tun sicherlich ihr bestes und alles was möglich ist um den Autopiloten ständig zu verbessern……

    • Grünspanpolierer

      Die Schuld trägt das obere Management, was am Ausscheiden von Herrn Kurt Thywissen eindeutig zu erkennen ist! Durch den Druck, etwas Unausgereiftes in den Markt zu pressen, um dadurch den Nimbus des Vorreiters aufrecht zu erhalten ist das ganze Szenario doch erst entstanden!!!

      Ich bin überzeugt, Herr Brown würde ohne das Fehlversagen des untauglichen ‚vintage autopilot‘ noch leben!!!

      Hätte der Autopilot nicht kurz vor dem Aufprall auf die rechte Spur gewechselt, um zwischen den Achsen UNTER dem Auflieger durchzufahren, wäre der Unfall nicht passiert oder wäre deutlich glimpflicher ausgegangen!!!

      • HansPeter

        „Der Entwickler von Technik für selbstfahrende Autos Mobileye, der einer der Zulieferer von Tesla ist und am Freitag eine groß angelegte Kooperation mit BMW einging, stellte zuvor klar, dass seine aktuellen Systeme für Verkehrssituationen wie bei dem Crash nicht ausgelegt seien“

        Dann sind also auch bald BMWs mit der von Ihnen titulierten „vintage“ und untauglichen Technik unterwegs. Auch Audi kooperiert mit Mobileye, die sich selbst als „technological leader“ bezeichnen. Wenn der „leader“ nur veraltete Systeme anbietet, wie steht es dann um die anderen Autobauer? Ohje!

        Quelle: http://www.spiegel.de/auto/aktuell/tesla-mit-autopilot-fuhr-nach-toedlichem-unfall-weiter-a-1101099.html

        http://www.mobileye.com/about/

        • Grünspanpolierer

          Gegenüber Mercedes fehlt dem Tesla die Stereokamera sowie Kurzdistanz- bzw. Multimoderadar!
          Das Getöse aber um den angeblichen ‚Autopilot‘ ist unerträglich!

          Es gab übrigens schon wieder einen Unfall mit dem ‚Autopilot‘, zum Glück ohne Tote:
          http://www.freep.com/story/money/cars/2016/07/05/southfield-art-gallery-owner-survives-tesla-crash/86712884/

          • „ELMO“

            Es ist wohl noch fraglich, ob der „Autopilot“ irgendwie verantwortlich war: „There’s not enough evidence to indicate that Tesla’s Autopilot malfunctioned.“

            Aber erst mal raushauen, wird sich schon einbrennen. Ganz meine Meinung: Das Getöse ist wirklich unerträglich!

            Angesichts des Unfallgeschehens viel bermerkenswerter vielleicht, dass es nicht nur „zum Glück ohne Tote“ ablief, sondern Fahrer und Beifahrer unverletzt davon gekommen sind!

      • Dani

        Ich frage mich langsam für wenn du arbeitest,
        Mercedes oder bmw
        Immer auf tesla rumhacken,ich würde jederzeit wieder einen kaufen,
        Als so ne oilverbrauchende dieselschleuder.
        Also grüni nicht die klappe zu gross aufreissen,
        Warum werden solche kommentare überhaubt genemigt
        Dems eine kommentare macht alle hässig hier

  • Kai

    Hier wird nur darüber diskutiert, ob der Tesla oder sein Fahrer schuldig ist. So wie es aussieht hatte er wohl Vorfahrt, so das sich hier andere Fragen aufdrängen. Wie schnell waren Tesla und LKW? Hatte er (Teslafahrer) überhaupt die Chance den Unfall zu verhindern? Wer von uns bremst denn auf der Bundesstrasse, nur weil ein entgegenkommendes Fahrzeug blinkt? Auch der Autopilot sollte da nicht Bremsen. So bleibt im Ernstfall eben nicht viel Zeit zum reagieren. Und das kommt auch in D häufig vor, leider

  • Knosch

    Also wenn das Radar tatsächlich nicht die ganze Höhe des Fahrzeugs abdeckt ist das ein episches Versagen. Grade wenn die Kamera nicht alles so erkennt wie ein aufmerksamer Fahrer muss man sich doch auf das System verlassen können. Wenn das Auto normalerweise zuverlässig lenkt und bremst kann man ja wohl kaum noch erwarten, dass die Fahrer die ganze Zeit voll bei der Sache sind. Ich könnte mir gut vorstellen, dass die S und X nachgerüstet werden…

  • Erik

    Wenn ich das jetzt richtig gelesen habe, geschah der Unfall an einer Kreuzung.
    Daraus läßt sich schließen, dass wie so oft der AP missbraucht wurde und nicht auf der Autobahn genutzt wurde.

    So tragisch der Tod eines Menschen ist, muss man die zwei Punkte herausstellen,
    dass der AP unsachgemäß verwendet wurde (nicht auf der Autobahn, sondern auf Landstraßen…) &
    dass der Fahrer wahrscheinlich unachtsam war, da nicht in das Verkehrsgeschehen eingegriffen.

    Andererseist finde ich es von Tesla fahrlässig die AP Funktion außerhalb der Autobahnen zur Verfügung zu stellen! Vorallem wenn explizit darauf hingewiesen wird, dass es mit der derzeitigen Technik und Software nur für die Autobahn tauglich ist. Die könnte mit den Navigations und GPS Daten sicherlich reglementiert werden.

    • Heinz Wagner

      Am Ende ist doch der Fahrer verantwortlich. Bei vielen Sportwagen kann ich sämtliche Hilfssysteme ausschalten, bekomme dann zwar Warnhinweise, die kann ich aber ignorieren. Wenn ich dann einen Unfall baue, ist der Hersteller schuld, oder?

    • broeselmeier

      Ja, ich sehe hier eine deutliche Mitschuld von TESLA. Der AP ist nicht für das sichere Überqueren von Kreuzungen oder für das Fahren auf Straßen mit Gegenverkehr ausgelegt und darf sich deshalb mindestens auf solchen Straßen auch nicht aktivieren lassen.

      Die formalen Vorgaben, dass sich der Fahrer bei AP-Einsatz genau so zu verhalten hat, als wenn er das Fahrzeug selbst lenken würde, widersprechen allen Erfahrungen über menschliches Verhalten. Kein Mensch kann auf Dauer hinreichend aufmerksam bleiben, wenn er keine weitere Aufgabe zu erfüllen hat.

      Alle bisher gezeigten Situationen, in denen der AP einen Unfall verhindert hat, werden von aktuellen Spurhalteassistenten und Notbremsassistenten genau so verhindert. z.B. im Sharan lenkt der Spurhalteassistent auch selbständig auf die Spur zurück, wenn er ein regelwidriges Überfahren einer Leitlinie detektiert. Nimmt der Fahrer dabei vor Schreck die Hände vom Lenkrad, dann kommt direkt die Aufforderung, sofort wieder das Lenkrad zu übernehmen.

      Da aktuelle PKW auch Systeme zur Müdigkeitserkennung haben, wäre es im Tesla mindestens erforderlich, laufend zu prüfen, ob der Fahrer überhaupt in Fahrtrichtung blickt.

  • Maurice

    Es gibt ein Foto von oben wo der Unfall stattfand. Das Zeigt deutlich eine Interstate oder Highway wo beide Fahrtrichtungen von einem Grünstreifen getrennt sind. Ab und zu gibt es intersections, also Kreuzungen ohne Ampel. Diese sind meist übersichtlich platziert so wie auf dem Foto. Wenn da ein LKW Kreuzt, hat der gefälligs zu warten weil dieser eine Vorfahrtsstraße Kreuzt. Entweder hat der LKW Fahrer den Tesla nicht kommen sehen, oder der Tesla fahrer hat den Verkehr nicht beobachtet oder einfach drauf ankommen lassen. Generell wäre ich vorsichtig mit so einer Funktion, ich würde es begrüßen wenn alle Fahrzeuge vernetzt sind und miteinander Komunizieren, so könnte man gewisse Risiken eingränzen.

  • Michael Reinhard

    Die Argumentation zu den gefahrenen Kilometern find ich ein bißchen fadenscheinig. Mit AP werden scheinbar größtenteils Autobahnkilometer abgespult und die sind bekanntlich die sichersten.

  • Maurice
  • Nic Megert

    Wäre dieser Unfall mit einem x beliebigen PKW passiert würde die Nachricht in etwa so lauten:
    LKW Fahrer übersah beim Linksabiegen ein entgegenkommendes Auto. Hierbei konnte dessen Fahrer nicht mehr rechtzeitig reagieren und wurde durch den Unfall getötet.

  • Pamela

    Ich bin eine „FanIn“ von Sachlichkeit. Ich finde die Empfehlung von EM, in den nächsten drei Jahren bei der Nutzung des AP noch die Hände am Steuer zu halten, nicht ausreichend. Weil dieser eh nicht nachgekommen wird.

    Ich fahre jeden Tag 140 km. Ich hatte schon den Fall, dass ein Wagen rechts auf der Autobahn vor mir apprupt stark nach links gegenlenkte, weil er in Begriff war über den Standstreifen auf den Grünstreifen zu fahren und nur durch meine Vollbremsung eine Kollision verhindert wurde. Mit Entsetzen sah ich, als ich dann links an ihm vorbeifuhr, dass er immer noch das Ipad auf dem Lenker liegen hatte und schrieb. Bei solchen Leuten bringt ein Autopilot natürlich Sicherheit für die anderen.

    Aber ich habe auch keine Lust, demnächst vermehrt auf Autofahrer zu treffen, die ihr neues „Spielzeug Autopilot“ bis über die Grenzen hinaus austesten wollen.

    Beim Einführen von neuen Technologien sollte man vorausschauend den Faktor Mensch sehr gründlich berücksichtigen.

    Natürlich tut es mir leid, dass dieser Mensch hierbei zu Tode kam (wie es mir um alle leid tut, die täglich im Straßenverkehr und sonstwie ums Leben kommen), aber er hatte die Verantwortung und vielleicht auch der LKW-Fahrer.

    Neue Technologien sind kein Teufelswerk sondern Fortschritt.
    Wir behalten die Verantwortung auf der Strasse, auch wenn wir Assitenzsysteme nutzen, egal ob von Tesla, VW oder Mercedes.

    • BB

      Pamela, sehr guter Beitrag!
      Verantwortlich ist und bleibt der Mensch! Und das wird mindestens die nächsten 20 Jahre auch so bleiben. Der Autopilot gaukelt vor, er könne das Auto alleine fahren, aber das geht nur bis zu einer (unklaren) Grenze. Autobahnauffahrt? Ausfahrt?

      DerAP ist ein Roboter, der nie frei Entscheidungen wird treffen können, über die gesetzten Regeln hinaus. Der Verkehr (das Leben) ist dann doch zu komplex.

      Eben nur schlecht für Tesla die ganzen negativen Nachrichten (sogar Tagesschau!). Der Name Tesla bleibt hängen, dabei hätte es auch jeden anderen Hersteller treffen können. Tesla sollte jetzt handeln und die Nutzung des AP außerhalb Autobahnen verbieten. Damit nicht noch mehr schlimme Nachrichten kommen…

      • BB

        Ich meinte: deaktivieren und nicht nur verbieten!

      • Pamela

        Danke BB. Und das Deaktivieren außerhalb der Autobahnen sollte kein großes Problem darstellen, wie schon von Erik angemerkt.
        Ich glaube EM ist da einfach zu blauäugig, er ist der Visionär der an das Gute glaubt.
        Ja, er sollte jetzt schnell handeln, damit sowas nicht mehr passieren kann.

        Trotzdem denke ich, das es diesbzgl. für tesla nicht so schlimm ausgehen wird.
        Von den 400000 Reservieren des M3 werden sich die wenigsten dafür entschieden haben, eine Luxusmarke mit vielen tollen Spielereien zu fahren, als für die Chance mit einem einigermaßen alltagstauglichen E-Fahrzeug auf die Elektromobilität umzusteigen
        (Aufladung mit ÖKO-Strom selbstredend).

        Und viele glauben Musk (ich auch), dass er es macht, um unsere Welt zu verbessern (Umwelt, Sicherheit) und es ihm eben nicht in erster Linie um Gewinne geht. Wenn ich mir die Herren Manager der deutschen Autoindustrie anschaue, spreche ich das keinem von denen zu. Hier geht es schon lange nicht um Gewinne für die Erhaltung von Unternehmen oder für Investitionen für die Zukunft, sondern alleine um den eigenen schnöden Mammon am Ende jeden Jahres.

        Deshalb hat tesla trotz der vielen Neider und Kritik auch bei vielen einen großen Vertrauensbonus.

        • Grünspanpolierer

          Ich glaube eher ein paar der Teslafans hier sind etwas blauäuig!

          Tesla hat mit der Sensorik der falcon wings doors bewiesen, dass es nicht mal in der Lage ist, ein funktionierendes Sensorsytem für eine eigentlich simple Funktion wie das Erkennen einer Deckenstruktur zu entwickeln! 🙁
          Dort ist das weniger schlimm, die model X Fahrer behelfen sich mit Garagenpolster und suchen sich Parkplätze mit passender Deckenstruktur. 🙂

          Aber ein Fahrzeug mit einer veralteten Sensoraustattung, die schon in mehreren Unfällen ihre Untauglichkeit bewiesen hat, weiterhin am Strassenverkehr ohne Deaktivierung der ‚Autopilot‘ Funktion teilnehmen zu lassen ist GROB FAHRLÄSSIG!

          Wahrscheinlich müssen erst Unbeteiligte (Kinder) verletzt oder getötet werden, damit dieses unsägliche Spiel einer Firma die von skrupellosen Egomanen und deren finanzierenden Helikoptergeldbankstern bestimmt wird, aufhört? 🙁

          • E.OFF

            @Grünspanpolierer
            Bei uns sterben jedes Jahr über 5.000 Menschen im Straßenverkehr und über diese gründe sollten Sie einmal nachdenken!!! Wie viele wären noch am am leben wenn Sie so ein so ein System gehabt hätten??? Und wie viele würden ums Leben kommen weil solche Systeme nie zu 100% sicher sein können egal von welchen Hersteller!
            So muss man das Leider sehen !!!
            Anscheinend kommen Sie mit Ihren i3 nicht groß auf die Autobahn Grünspanpolierer , mir ist ein Autopilot Fahrer der mit max 150km/h unterwegs ist 10 mal lieber wie ein Premium Fahrer der denkt das er mit dem Kaufpreis seines Autos die linke Spur mit gemietet hat und alle anderen Platz machen müssen!
            Und Unfälle mit solchen Fahren finden sie im Netz genug!

            Oder wäre dieser (oder vergleichbare) schreckliche Unfall vielleicht nicht passiert mit dem Autopiloten ???
            http://www.tz.de/bayern/schreckliches-unglueck-patenonkel-18-ueberfaehrt-seinen-neffen-1-jahr-alt-6476538.html

            Ich weiß es nicht! Nur Ihre Aussagen sind schon sehr anti Tesla naiv…

  • JK
  • Dirk

    Ob hier alles stimmt ,was geschrieben wird weis ich nicht, aber der Tesla zumindest ,sieht grauenhaft aus.
    http://www.bild.de/news/ausland/tesla/fahrer-so-beim-unfall-harry-potter-46607026.bild.html

  • Nic Megert

    Das ausgerechnet hier in diesem Forum Leute verlangen, der Autopilot soll restriktiert werden ist vollkommen unverständlich für mich. Ihr müsst Ihn ja nicht benutzen wenn Ihr nicht wollt. Der Unfall ereignete sich übrigens auf einem Freeway was Autobahn bedeutet. Eine Restriktion hätte somit nichts genutzt. Der LKW Fahrer ist trotz Gegenverkehr abgebogen und somit Schuld am Unfall. Der Autopilot hat das Fahrzeug ja nicht einfach irgendwo neben der Fahrbahn in einen Gegenstand gesteuert! Dann wäre der Autopilot nämlich erst der Unfallverursacher. So war es aber ganz klar der Truckdriver.
    Und offensichtlich geschah alles so schnell, das auch der Fahrer des Teslas nicht mehr reagieren konnte.

    • Heinz Wagner

      100% Deiner Meinung!

    • Hääääääää

      Der Zensor wirds zwar hier nicht zum Lesen Freigeben,
      aber der Zensor sollte sich wie jeder Zensor Gedanken machen
      welchen System er dient, daß Zensur nötig hat.

      *Der LKW Fahrer ist trotz Gegenverkehr abgebogen und somit Schuld am Unfall. Der Autopilot hat das Fahrzeug ja nicht einfach irgendwo neben der Fahrbahn in einen Gegenstand gesteuert! Dann wäre der Autopilot nämlich erst der Unfallverursacher. So war es aber ganz klar der Truckdriver.*

      Der ältere Herr der sein Lebenlang LKW fuhr hat nun fast 2 Monate mit
      ungerechtfertigeten Anschuldigungen gelebt, weil Tesla zu Feige die Daten
      welche bekannt, selbst zu veröffentlichen, in der Hoffnung es hält weiterhin
      alle den LKWfahrer für Schuldig, nur durch Zufall weil dort wohl Einer seine
      Aufgabe Ernst nahm, im Sinne der Berufsaufgabe ( Bloggen ist kein Beruf,
      sondern eine Möglichkeit leicht Geld zu verdienen ) die Sache ernst nahm
      die Ursache entdeckt und Aufgeklärt.

      http://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/tesla-unfall-autopilot-hielt-lastwagen-fuer-hohes-schild-a-1101114.html

      In diesen Sinne hatt die Datenübermittlung an die NhtSA auch mal Sinn das der Täter gefaßt und nicht ein Unschuldiger.

      Dort zu Lesen:

      „Die Teslas zeichnen permanent eine Vielzahl von Fahrtdaten auf. Die amerikanische Verkehrsaufsicht NHTSA untersucht jetzt das „Autopilot“-System. Mit der Prüfung wurde auch erst der tödliche Unfall von Anfang Mai bekannt.“

      Aber das wird hier nichts Ändern, hier wird es weiter heißen

      * Hängt Sie höher, die Uns die Anhänger ( die erkennt man leichter
      als der Autopilot, die Anhänger ) des Elon Musk nicht als neue Elite
      anerkennen *

      In Diesen Sinne einen schönen Tag und fröhliches Löschen

      • E.OFF

        @Hääääääää
        Was wollen Sie eigentlich sagen Hääääääää !!!
        Haben Sie einen Führerschein ?
        Wissen Sie was eine Vorfahrtsstraße ist ?
        Wer bekommt die ->Hauptschuld<- wenn Sie jemanden auf einer Vorfahrtsstraße die Vorfahrt nehmen ?
        Und dabei ist es völlig egal ob mit oder ohne Autopilot, solange er sich oder der Autopilot an die Verkehrsregeln hält hat der LKW Fahrer ein Problem…
        Wenn sich der Tesla Fahrer an die angaben von Tesla gehalten hätte und den Verkehr beobachtet hätte währe es höchstwahrscheinlich nicht passiert.
        Aber so ist es halt wie überall im Leben wer sich nicht an Regeln hält muss mit Konsequenzen rechen.
        Und so schlimm das klingt dabei kann man halt mal Glück oder in diesen Fall halt leider Pech haben…

  • Tesla-Fan

    Da wir alle bei dem tragischen Unfall nicht dabei waren empfehle ich den offiziellen Untersuchungsbericht der der NHTSA abzuwarten. Die Behörde ist die einzige Institution, die Zugang zu allen Daten und Informationen bekommt und sofern sich daraus Auflagen für Tesla ergeben hat Tesla diese umzusetzen.

    Alles andere ist Spekulation bzw. billige Stimmungsmacherei auf Kosten des Opfers.

    • Pamela

      Sehr gut !

  • Erna

    Ich verstehe die fokussierte Diskussion auf den Autopiloten absolut nicht. Für mich stellt sich vielmehr die Frage, warum der Notbremsassistent offensichtlich komplett versagt hat. Unabhängig von der Kamera soll der Radarsensor bis zu 150m funktionieren, später kommen noch die US-Sensoren. Unabhängig ob Unterfahrschutz oder nicht hätte – unabhängig vom Autopiloten – ein Hindernis erkannt werden müssen, welches zu niedrig zum durchfahren ist. Trotzdem ist der Wagen ungebremst unter dem Anhänger durch und dann – man findet verschiedenste Angaben von bis zu 1 Mile – mit abgerissenen Dach durch den Acker, durch zwei Zäune und irgendwann an einem Telefonmast zum Stillstand gekommen. Warum setzte denn nicht zumindest nach dem Crash eine Bremsung ein, warum nicht vor den zwei Zäunen. Letztlich hat wohl nicht der Notbremsassistent zum Anhalten geführt sondern rein die Zerstörung. Eine andere Frage wäre, darum – laut verschiedensten Berichten – es möglich war auf dem Tesla-Display und nicht einem anderen Gerät den Film zu schauen. Beim „normalen“ Autoradio reicht oftmals eine Kabel auf Masse zu legen, beim Tesla ist dies nicht möglich. Also wie war dies möglich?

    • Grünspanpolierer

      Bei Tesla scheinen ja noch nicht einmal die (Airbag)-Beschleunigungssensoren den Tempomat auszuschalten!!!

      Das wird ja heiter bei weiteren crashs mit eingschaltetem Tempomat, vor allem bei dichter besiedelten Gegenden. Rette sich wer kann!

      • E.OFF

        Fehlt nur noch, mit Ihren I3 hätte das nicht passieren können der hat nämlich einen Dachabriss Sensor…

        Na dann klären Sie uns mal auf Grünspanpolierer…

        1. Auf den Bild ist ganz schwer zu erkennen ob ein Airbag überhaupt aufgegangen ist ?
        Über das Weiße ganz links kann man nur Spekulieren, kann auch die abgedeckte Leiche sein!?
        Falls ein Airbag aufgefangen ist war das unter dem LKW oder danach beim Telefonmast?
        http://www.bild.de/news/ausland/tesla/fahrer-so-beim-unfall-harry-potter-46607026.bild.html
        2. Welche Kräfte haben gewirkt und wann löst so ein Beschleunigungssensor aus wenn nur das Dach abgerissen wird und die Stoßstange nicht beschädigt wird, der Wagen sich nicht überschlägt oder schleudert?
        3. Wo waren die Beine des Opfers?
        u.s.w

        Na dann berichten Sie mal…

        • Grünspanpolierer

          Die Beschleunigssensoren liefern ein der Beschleunigung analoges Signal, welches erst ab einem gewissen Schwellwert zum Auslösen von Sicherheitssystemen führen.

          Den Schwellwert für das Abschalten des TACCs könnte man deutlich geringer festlegen als den Schwellwert für Airbag oder Gurtstraffer.

          Aber bei Tesla scheint man der Meinung, alles was uns in die Medien bringt, ist gut für uns? Selbst wenn man eine geköpfte Leiche noch Hunderte von Metern autonom durch die Gegend spazierenfahren lässt? 🙁

          • E.OFF

            Da es für Punkt 2. keine Standards gibt bei dieser seltenen Unfallform, können Sie sich doch einsetzten das das köpfen von Autos mit beim Euro NCAP aufgenommen wird.
            Dann könnten auch andere Hersteller die nur mit Tempomat unterwegs sind auch davon Profitieren !!!

  • Pamela

    Also wir sind 5 Tage mit dem Model S – ohne Autopilot – über Autobahnen und durch dicht besiedeltes Gebiet gefahren, absolut sicher ! Grundvoraussetzung dabei war allerdings – man soll es nicht für möglich halten – : Auf den Verkehr achten.

    Zur Verantwortung des Fahrers bei Verwendung des AP oder eben den generellen Einsatz dessen habe ich mich schon geäußert. Das sollte weiter auch tesla-unabhängig diskutiert werden.

    Grünspanpolier würde ich empfehlen, sich das Model S für 1-2 Tage mal auszuleihen.
    Dann würden vielleicht seine Kommentare zur tesla in den unterschiedlichsten Foren sachlicher und weniger hasserfüllt ausfallen.

  • Tesla-Fan

    Nachdem nun anscheinend alle technischen Möglichkeiten und Unmöglichkeiten von Wissenden ausgiebig erklärt wurden möchte ich noch eine Alternative anbieten, die noch gar nicht betrachtet wurde:

    Suizid.

    Weiterhin fröhliches Spekulieren!

    So viel Schwachsinn in den Kommentaren habe ich hier lange nicht gelesen.

    • Grünspanpolierer

      Suizid? Das war doch auch die Erklärung der beiden ungeklärten tötlichen Klippen Unfälle!
      Wäre nicht die erste Sekte, die massenhaft Selbstmord begeht…

      • „ELMO“

        Massenhaft…? Na wie auch immer, dann wärest Du Deine Sorgen ja auch irgendwann los.