Finnischer Taxifahrer hat bereits über 400.000 km mit seinem Tesla Model S zurückgelegt

In Finnland hat ein Taxifahrer mittlerweile über 400.000 Kilometer mit seinem Tesla Model S zurückgelegt, berichtet das Nachrichtenportal Helsingin Sanomat. Der Taxifahrer, Ari Nyyssönen, fährt das Model S seit Dezember 2014, somit hat er diese beachtliche Kilometerzahl in weniger als drei Jahre akkumuliert. Das entspricht weit über 100.000 Kilometer pro Jahr.

Dieser Meilenstein konnte jedoch nicht ohne Probleme erreicht werden. Wie es heißt, hatte das Akkupaket einmal eine Fehlfunktion, die repariert werden musste. Zudem wurden der Elektromotor und die Servolenkung einmal ersetzt. „Das waren die größten Probleme“, sagte Nyyssönen. Es wäre jedoch alles halb so schlimm gewesen, da diese Defekte von der Garantie gedeckt waren.

Um welches Model S es sich genau handelt, wird im Artikel nicht erwähnt. Womöglich ist es ein Model S mit einem 85 kWh-Akkupaket, da die Reichweite zu Beginn bei 400 Kilometern gelegen haben soll. Interessant ist, dass die Reichweite nach so vielen zurückgelegten Kilometern sich lediglich um 7,5 Prozent auf 370 Kilometern reduziert hat.

  • Michael Reinhard

    Auf ein neues Schwedenstudierer!

  • Mike Calley

    Respekt. Mein Skoda Fabia war nach 295.000km eine geschminkte Leiche und der Verbrauch ist von 4.8 Liter auf 6.2 Liter angestiegen. 2 Wochen bevor ich sie beseitigt habe (Getriebeschaden), hab ich noch 1400€ reingesteckt (und das war zugegeben NICHT beim Vetragshändler…). Die Kilometer hab ich übrigens innerhalb von 5 Jahren drauf gefahren.
    Tja, so sind die Verbrenner eben: im Vergleich zu E-Fahrzeugen einfach nur dumm.

    • Andre

      Wenn man einen Getriebeschaden eindeutig identifizieren kann, ist das ja noch kein Faß ohne Boden. Bei den ganzen Sonderfällen, die manche haben und nicht eindeutig der Fehler geklärt werden kann, geht da dann ins Geld, d.h. Teiletauschen und Arbeitszeit löhnen für Teile auf gut Glück tauschen.

    • Him

      Was hat der Skoda Fabia in der Anschaffung gekostet?

      • Dirk Pakosch

        Ein gutes Argument, was man bei aller E-Auto Euphorie nicht aus den Augen lassen sollte.Ich glaube für das Geld ist der Fabia ein Top-Wagen gewesen.

  • Martin

    Ein Artikel für alle die (noch) davon überzeugt sind: „E-Mobilität funktioniert nicht“.
    Ich bin begeistert… 🙂

  • Jakob

    Mich würde interessieren wie hoch die Wartungskosten waren, die bei ihm angefallen sind bzw. wofür. Dann wäre ein Vergleich mit anderen Fahrzeugen machbar.

    • Colin Kroner

      Wahrscheinlich unter 1000€, alles auf Garantie!

      • Ironman

        Genau. Alles umsonst…gesponsert eben.

  • Rudi Walter

    Er hat über 500.000km mit dem Model S und über 500.000km mit dem Roadster zurückgelegt. Ich verfolge den schon eine ganze Weile.

    https://www.facebook.com/hansjorg.vongemmingenhornberg

  • Andre

    Auf Facebook bei den Tesal-Enthusiasten sind 400.000 km beim Model S auch keine Seltenheit mehr.

  • Ulathar

    Wurde bei dem erwähnten Schaden am Akku der gesamte Akku getauscht oder nur repariert?
    Falls ersteres wären die 7,5% weit weniger beruhigend als für den fall dass
    er repariert wurde und wirklich 400k km auf dem Buckel hat :).

    Wenn z.B. nach 300k km der Akku getauscht wurde und dann nach 100k km die
    7,5% runter sind ist das sogar eher etwas ernüchternd.
    Hat da jemand Infos zu?

    • PowerPanda

      Hier eine Grafik mit gesammelten Werten aus realen Teslas
      https://steinbuch.files.wordpress.com/2015/01/chart.png?w=551

      Man sieht, dass die ersten 50k km knapp 5% verliert, aber dann nur noch sehr langsam. Das liegt einfach an den Lithium Batterien. Grob überschlagen sagt er, dass man bei 850k km bzw. 500k km etwa 80% erreicht.

      https://steinbuch.wordpress.com/2015/01/24/tesla-model-s-battery-degradation-data/

    • Nic Megert

      Ich denke, das es sich beim Schaden um das selbe Problem wie bei unserem Rekordauto handelt. Auf dem Akku sitzen 4 Kontaktoren welche im Prinzip wie riesige Relays arbeiten. Diese werden bei häufigen Blitzstarts abgenutzt. Das Fahrzeug erkennt dies und gibt eine Warnmeldung an. Fahren ist noch möglich jedoch mit reduzierter Leistung. Tesla ersetzt diese durch eine neuere bessere Version auf Garantie.

  • Karl-Heinz Schneider

    Das sind doch gute Zahlen, die Luxemburger Polizei hat auch zwei Model S bestellt zu Testzwecken, vielleicht macht das ja Schule!!!!

  • Longcheck

    PROGRAMMTIPP

    Tesla-Reportage!

    Moin zusammen,
    ntv heute, Mo. 28.08,
    20:15h bis 21:05h

    Sendung: „Geniale Technik“
    Die Fabrik für 1 Mio. Fahrzeuge pro Jahr.

    LG @all

    • Longcheck

      Tja und teilweise ‚Schmarrn‘, wohl der journalistischen Pärität geschluldet… 😉

      http://www.n-tv.de/wirtschaft/Die-grossen-Irrtuemer-ueber-die-Autoindustrie-2-article19998619.html

      • Juerg_U

        Der Herr Becker nervt immer wieder. Er mag ja ein Autoexperte sein, auch wenn ich mir da auch nicht sicher bin. Aber bei Elektromobilität und Batterietechnologie hat er keine Ahnung. Tesla Batterien kommen komplett ohne seltene Erden aus und auch sonst sind seine Vergleiche hanebüchen