Island: Tesla Model S Wintertest-Sieger im Vergleich mit anderen Elektrofahrzeugen

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Das Tesla Model S P85 wurde in Island einem Vergleichstest mit anderen Elektrofahrzeugen ausgesetzt, wobei hier die winterlichen Bedingungen besondere Leistungen abverlangten. Insgesamt nahmen fünf Testfahrzeuge teil: Der BMW i3, der Mitsubishi i-MiEV, der Nissan LEAF, der Renault Zoe und das Tesla Model S P85 – also die Version ohne Doppelmotor und Allradantrieb.

Bei dem Wintertest konnte man bis zu 35 Punkte einfahren, wobei in folgenden Disziplinen bewertet wurde: Bremsweg, Fahrverhalten (Handling), Sicherheit, Reichweite, Klimatisierung (Heizungstest), Preis und Beschleunigung. Mit 25 Punkten konnte das Tesla Model S P85 den Sieg für sich entscheiden, gefolgt vom BMW i3 und an dritter Steller der Nissan LEAF.

Der Reichweitentest wurde ohne Vorheizen durchgeführt und beim Bremstest wurde von 50km/h runtergebremst. Auch die Beschleunigung war von 0 auf 50km/h durchgeführt worden, wobei die Traktionskontrolle ausgeschaltet war. Alle Fahrzeuge waren selbstverständlich mit Winterreifen ausgestattet. Der Google-Übersetzer reichte leider nur für folgende Kategorien aus:

Reichweite:

  • Model S P85 – 128,5 Meilen (ca. 206 km)
  • Nissan LEAF: 43 Meilen (ca. 69 km)
  • BMW i3: 38 Meilen (ca. 61 km)
  • Mitsubishi i-MiEV: 38 Meilen (ca. 61 km)
  • Renault ZOE: 37 Meilen (ca. 59 km)

Bremsweg:

  • Mitsubishi i-MiEV: 27,4 Meter
  • Renault Zoe: 28,4 Meter
  • Tesla Model S:  28,4 Meter
  • BMW i3: 29,1 Meter
  • Nissan LEAF: 29,7 Meter

Beschleunigung:

  • Tesla Model S: 8,79 Sekunden
  • BMW i3: 9,29 Sekunden
  • Mitsu­bis­hi: 10,37 Sekunden
  • Nissan LEAF: 10,54 Sekunden
  • Renault Zoe: 12,46 Sekunden

Klimatisierung (von 4 auf 20 Grad Celsius):

  • Nissan LEAF: 3:35 Minuten
  • Tesla Model S: 4:27 Minuten
  • BMW i3: 6:48 Minuten
  • Renault Zoe: 8:00 Minuten
  • Mitsubishi: 13:31 Minuten
  • Jochim „ELMO“ Gleiss

    Da wären natürlich – neben dem leider unterlassenen, radiusverbessernden Vorheizen – die übrigen Bedingungen zu dem Reichweitentest interessant. Ein bisschen fahren, dann einphasiges Nachladen messen und Hochrechnen? Oder genauso schlau, den gesamten Testverbrauch nehmen und Hochrechnen – weil das ja so alltagsgerecht ist… Wer hat denn getestet?