Mehr Ladestationen für existierende Supercharger-Standorte hat oberste Priorität, sagt Musk

Tesla baut das Supercharger-Netzwerk kontinuierlich aus und installiert hunderte Ladestationen pro Jahr. Zu Beginn der Expansion wurden an den meisten Supercharger-Standorten weniger Ladestationen pro Standort installiert als es aktuell der Fall ist. Ältere Standorte haben oftmals circa vier Ladestationen, während neuere Standorte über sechs bis zehn verfügen.

Ein Nutzer auf Twitter fragte deshalb Elon Musk, ob es denn geplant sei, die Anzahl der Ladestationen pro Standort zu erhöhen. Gerade die älteren Standorte könnten mit mehr Ladestationen bestückt werden, sodass nicht zwingend neue Standorte gefunden werden müssen. Elon Musk antwortete auf diese Frage und erklärte, dass dies sogar oberste Priorität habe.

Laut Musk gibt es einige Supercharger-Standorte die einen hohen Andrang haben und oftmals „überfüllt“ seien, während benachbarte Standorte völlig leer stehen. Womöglich wird Tesla aufgrund von Bauvorschriften oder Begrenzungen durch die eigene Grundstücksfläche nicht alle Standorte mit vier Stationen erweitern können, sodass auch weiterhin neue gebaut werden müssen.

Ein weiterer Twitter-Nutzer findet diese Lösung zwar gut, glaubt jedoch, dass man auch mittels Software gegen überfüllte Standorte vorgehen kann. Sein Vorschlag ist, dass die Navigation erkennen sollte, wenn das Fahrzeug aufgeladen werden muss, um dann zu einem weniger frequentierten Ladestandort navigieren zu können.

Laut Musk arbeitet man bereits an einer solchen softwareseitigen Lösung, die im Verlauf des Jahres erscheinen soll. Dennoch wird auch eine ausgeklügelte Software nicht die Notwendigkeit an weiteren Ladestationen ersetzen, schließlich werden mit der Einführung des Tesla Model 3 schon bald deutlich mehr Tesla auf den Straßen sein als bisher.