Mehrere große Anteilseigner haben ihren Anteil an Tesla im vergangenen Quartal erhöht

Wie der Branchendienst Electrek berichtet, haben mehrere große Anteilseigner ihren Anteil an Tesla im vergangenen Quartal erhöht. Einer der größten Anteilseigner von Tesla und SolarCity, Fidelity, hat seine Anteile an Tesla um 25 Prozent erhöht (20,74 Millionen Anteile mit einem Gesamtwert von 4,4 Milliarden US-Dollar), löste sich im vergangenen Quartal aber auch von SolarCity los.

Die größten externen Anteilseigner werden für die Abstimmung zur Fusion beider Unternehmen von großer Bedeutung sein. Tesla möchte SolarCity für 2,6 Milliarden US-Dollar (2,3 Milliarden Euro) kaufen. Der Kaufpreis wird in Aktien bezahlt. Das Angebot wurde mittlerweile von SolarCity akzeptiert, wobei es eine Übergangsphase von 45 Tagen gibt, in der andere Unternehmen ebenfalls ein Übernahmeangebot machen können.

Die zehn größten externen Anteilseigner sind aktuell folgende:

Anteilseigner Anteile % Anteil Wert* Berichtet am
FMR, LLC 20.738.704 15,48 4.402.412.064 Jun 30, 2016
Baillie Gifford and Company 13.066.791 9,76 2.773.818.380 Jun 30, 2016
Price (T.Rowe) Associates Inc 7.370.248 5,50 1.693.461.912 Mar 31, 2016
Vanguard Group, Inc. (The) 4.894.369 3,65 1.038.976.646 Jun 30, 2016
Bank of Montreal/Can/ 4.871.570 3,64 1.034.136.874 Jun 30, 2016
Morgan Stanley 3.916.017 2,92 831.292.084 Jun 30, 2016
Jennison Associates LLC 3.094.291 2,31 656.856.090 Jun 30, 2016
Goldman Sachs Group, Inc. 2.856.269 2,13 656.284.939 Mar 31, 2016
Capital World Investors 2.720.520 2,03 625.093.891 Mar 31, 2016
BlackRock Institutional Trust Company, N.A. 2.697.000 2,01 572.519.157 Jun 30, 2016
Gesamt 66.225.779 49,43 14.284.852.037  

Elon Musk hält circa 22 Prozent der Anteile an beiden Unternehmen, erklärte jedoch kürzlich, dass er seine Stimme bei der Entscheidung zur Übernahme enthalten werde. Er sagte, dass er mit den größten Anteilseignern sprechen wird, und zuversichtlich sei, dass diese der Übernahme zustimmen werden.

SolarCity wird Stellen streichen, Mitbegründer verzichten auf Gehalt

SolarCity gab heute bekannt, dass man Mitarbeiter entlassen wird und dass die zwei Mitbegründer, CEO Lyndon Rive und CTO Peter Rive, auf ihr Gehalt (jeweils 275.000 US-Dollar pro Jahr) verzichten werden. Diese Maßnahmen sollen helfen die Kostenseite des Unternehmens zu reduzieren. Zwar wurde nicht genannt, wieviele Mitarbeiter entlassen werden sollen, die Abfindungen sollen insgesamt jedoch drei bis fünf Millionen US-Dollar betragen.

Während SolarCity angibt, dass die Entlassungen dazu beitragen sollen, die Kosten für die eigenen Produkte zu senken, wären sie früher oder später womöglich sowieso eingetreten. Mit der Fusion zwischen Tesla und SolarCity werden weniger Verkäufer benötigt, zumal Tesla die Solar-Produkte direkt in den Stores anbieten möchte. Womöglich werden die eigenen Verkäufer dafür geschult.

  • Gregor66

    DA bin ich ja mal auf den Kommentar von GSP gespannt …

    Ich vermute, er kann uns sagen warum alle diese großen, mächtigen
    Investmenthäuser sich irren.

    Und von SolarCity will ich nix hören – Fidelity ist da zwar raus aber über
    TESLA wieder größer drin, vlt. war der Merger ja deren Idee ?…

    • Erna

      Ich frage mich wer da warum Anteile verkauft hat 😉

    • Grünspanpolierer

      Irgendwer musste die neu ausgegebenen Aktien der Kapitalerhöhung vom Mai ja zeichnen?

      Immer nach dem Motto ‚too big to fail‘? So dachten auch die Lehman Brüder! Wie schade, dass sie nicht wie unzählige andere vom Steuerzahler gerettet wurden… Diese Bank fehlt der Welt wirklich… 😉

      Bin gespannt, wer die nächste, durch die SolarCity Übernahme fällige Kapitalerhöhung zeichnen wird? Aber davon wollen Sie ja nichts hören…

  • Freeman

    Wenn ich mir die liste der Anteilseigner ansehe… Immer wieder die selben Institute, die mit ihrem fiat money diese Welt regieren, manipulieren und in der Abgrund stürzen.

    Naja, der kleine man hat da ja eh nix zu melden!

  • fränki1

    10 Fondgesellschaften und Musk kontrollieren 75% der Teslaaktien. Wenn die zukaufen, dann ja wohl, weil die restlichen 25% Aktien abstoßen. Außerdem sind 25% Leerverkäufe unterwegs. Bin gespannt, wie lange die 10 Großen noch weiter Geld verbrennen und wann der erste die Notbremse zieht. Die Letzten beißen bekanntlich die Hunde.

    • W.Müller

      Warum sollten die das bei Tesla anders sehen als über all die Jahre die Geldgeber bei Amazon? Zur Info Amazon hat genauso wie Tesla über Jahre Verluste geschrieben bis sie endlich 2015 wieder in die Gewinnzone kamen.

      • Horst

        Amazon hat nie so große Verluste wie Tesla geschrieben

  • Renato59

    Die Investitionen in Tesla werden kaum verbrennen. Langfristig wird es nur noch Elektrofahrzeuge geben und ernsthafte Konkurrenz zu Tesla ist nicht in Sicht.
    Wer also genug Schnauf hat, tut gut daran in Tesla zu investieren. Die jetzigen Hauptaktionäre wissen das und werden nicht heute aber spätestens in ferner Zukunft tüchtig absahnen können.