Model 3: Tesla informiert Kunden über verspätete Auslieferungen

Aus dem kürzlich veröffentlichten Quartalsbericht für das 3. Quartal 2017 ging hervor, dass Tesla die zuvor angepeilten Produktionsziele für das Model 3 nicht einhalten kann. Bisher ging man davon aus, dass bis zum Ende des Jahres die Produktion auf 5.000 Model 3 pro Woche anheben kann. Nun soll dieser Meilenstein bis zum Ende des 1. Quartals 2018 realisiert werden.

Diese etwa dreimonatige Verspätung hat Tesla den Kunden nun offiziell mitgeteilt. In einer E-Mail an alle Kunden mit gültiger Reservierung hieß es, dass die Auslieferung nun „ein wenig“ später als zuvor angekündigt stattfinden wird. Der Kunde kann sich in seinen Account auf Tesla.com einloggen und das neue Zeitfenster einsehen, welches Tesla vorgibt.

E-Mail von Tesla (Bild © Reddit-Nutzer Askew123)

Einige Kunden vermelden, dass ihre Auslieferung um gerade einmal einen Monat verschoben wurde. Während es zuvor beispielsweise hieß, dass die Auslieferung zwischen Dezember 2017 und Februar 2018 erfolgt, wird nun Januar bis März 2018 angezeigt. Bei der noch nicht erhältlichen Standard-Version des Model 3, wird nunmehr lediglich „Frühjahr 2018“ genannt – also Januar bis April 2018.

Fraglich ist, wieso Tesla bei den Kunden lediglich eine Verspätung um einen Monat angibt, wenn man das kurzfristige Produktionsziel von 5.000 Model 3 pro Woche um gar ein Quartal, also bis zu drei Monate, verschoben hat. Zugegeben, bei den Angaben handelt es sich nur um Schätzungen. Dennoch dürften Kunden getrübt sein, falls eine erneute Verspätung angekündigt wird.

Die nun etwas längere Wartezeit bis zur Auslieferung seines Model 3 kann man nun zumindest damit verbringen, das neu veröffentlichte Werbevideo zum Fahrzeug anzuschauen:

  • Tom Arndt

    Hallo, nur zur Info: der LT des neuen deutschen Sportwagens meines Chefs wurde nun zum 2. Mal nach hinten verschoben, aktuelle Lieferzeit 7 Monate!!! Es handelt sich um keine Neuentwicklung mit Aufbau einer neuen Modellreihe… nur mal so am Rande.

    • Frazz

      Nur zu Info: Bei Tesla wartet man über 1 Jahr auf sein Auto. Und dann bekommt man ein Fahrzeug, dass eine Software, die aktiv in die Führung des Fahrzeugs eingreift und als Beta beschrieben wird (Dann sind wir nicht Schuld wenn was passiert). Zu guter Letzt besitzt das Models S einen Akku, der umweltschädlicher als 100000 km Diesel fahren ist…

      • Jakob

        Ein Model S oder X gibt es aktuell in weniger als 3 Monaten.

        • Fritz!

          Er scheint nicht viel Ahnung von dem zu haben, worüber er da schreibt.

          • Graf

            dieser Frazz schreibt den gleichen Blödsinn wie die User vor ein paar Monaten, hab die Profilnamen schon vergessen , die waren seitdem nicht mehr zu lesen, vielleicht wieder der gleiche.
            Die Schweden Studie ist doch ein alter Käse, selbst Professoren haben die als unseriös eingestuft, ist ja nicht mal eine richtige Studie da wurden ja nur mehrere alte Studien zusammen gerechnet und raus kam die Schwedenstudie.

          • W. Müller

            Die Wahrscheinlichkeit, dass es der gleich ist, ist hoch, weil er selbst schreibt, er müsse sich ständig hier mit Quellen rechtfertigen. Hallo? 3 Beiträge und dann „ständig rechtfertigen“? Klingt nach altem Bekannten.

            Die Schwedenstudie ist eine sogenannte Meta-Studie, die die Daten aus alten Quellen aufarbeitet. Die Qualität solcher Studien ist kritisch zu sehen, da die Auswahl der Originalquellen das Ergebnis liefern kann, wie gewünscht.
            Mal abgesehen davon: Die in der Presse verbreitete Behauptung, ein Verbrenner könnte 8 Jahre fahren und würde gleich viel CO2 Ausstoss produzieren wie ein Tesla steht noch nicht einmal in der Studie. Das ist von der Presse so konstruiert worden durch Rechentricks.

      • Stefan

        Völliger Unsinn – ich habe auf mein Model S 4 Monate gewartet und ihn vor ca. 14 Monaten erhalten. Die vorhandenen Assistenten werden nur durch den Fahrer aktiviert und greift daher nur auf meine Anweisung ein. Lediglich der Notbremsassistent fragt nicht vorher weil er in kritischen Situation Leib und Leben retten soll. Nach nun 52.000 KM hat mein Wagen nicht ein einziges Mal eingegriffen.
        Und nur wiel es immer wieder gesagt wird stimmt das mit dem umweltschädlichen Akku auch nicht.

      • Gatanis

        Das mit den soo extrem umweltschädlichen Akkus (wie gerade dargestellt) ist natürlich Blödsinn. Man muss dazu einfach nur das Gesamtfahrzeug betrachten, um das zu erkennen. In Sachen Erdöl-Beschaffung und -raffinerie fange ich gar nicht erst an. Gegen die sehr voreingenommenen Mainstream-Medien anzukämpfen, die oben beschriebenen Unsinn ständig propagiert, ist eine Sisyphus-Arbeit, von daher werde ich nicht näher darauf eingehen. Der gut informierte Leser wird verstehen was ich meine.

        • Frazz

          Die sehr voreingenommenen Mainstream-Medien haben nur leider in der Regel Recht. Ein Tesla Akku setzt bei seiner Produktion ca. 800 Kg CO2 frei. Und das OHNE Logistik und so weiter. Außerdem muss der gut informierte Leser nicht versuchen, dem in der Autoindustrie arbeitendem Fachmann etwas erklären. Moderne Diesel bleiben die umweltfreundlichere Antriebsart. E-Autos sind ein Marketing Konzept um Kunden umweltfreundliches Autofahren zu probieren. Diese Chance lässt sich nun leider auch die lokale Autoindustrie nicht entgehen.

          • Jakob

            Der 2,0L Benziner Mazda meiner Familie setzt beim starten des Motors gefühlte 800kg CO2 frei. Ist das viel? Stimmt das? Keine Ahnung, aber ich wollte auch mal einfach so eine Zahl ohne Relation und Quellen in den Raum werfen.

          • ThomasJ

            Sechs blasse Behauptungen ohne Zahlen. Chapeau! Neu im Forum und sich schon einen „tollen“ Namen gemacht!

          • Longcheck

            Es geht noch „besser“. Kürzlich konnte man in einem anderen Forum von gefährlichen giftigen Gasen der Lith. Akkus lesen, weshalb man die BEV nicht in Garagen parken könne. Es wird ein Quatsch (bewusst) zusammengereimt…

          • W. Müller

            Schau mal, wie er uns nennt:
            http://disq.us/p/1nluz73

            Wir sind eine „krankhafte Fangemeinde“. Alle Achtung.
            Ich käme nie auf die Idee in ein Audi, VW, BMW oder sonstiges Forum zu gehen und dort zu posten „ihr seid eine krankhafte Fangemeinde“.
            Wie tief muss da die Angst vor dem Erfolg von Tesla wohl sitzen?

            Oder der Hass weil abermals die Aktien nicht abgestürzt sind.

          • Longcheck

            Der ist nur einer, der hier mit alten Stammtischweisheiten beschäftigen will.
            Bei mir hat er 3 Punkte.

          • hope

            Das hat nichts zwingend mit Hass zutun, sondern kann auch einfach nur jemand sein, der dafür bezahlt wird Unsicherheit und Zweifel zu schüren.
            Bei sozialen Bewegungen gibt es auch den „Agent Provocateur“.
            Ist m. E. in der Industrie nicht anders, wenn Konkurrenten mit besseren Produkten versucht wird deren Kunden vom Kauf abzuschrecken.

          • Fritz!

            „Ein Tesla Akku setzt bei seiner Produktion ca. 800 Kg CO2 frei.“

            Erstens stimmt es natürlich nicht, Tesla setzt zur Produktion seiner Autos ausschlißlich Öko-Strom ein, in Zukunft sogar selbst gewonnen.

            Zweitens stößt ein Golf ca. 150 g (also 0,15 kg) CO2 pro Kilometer aus, die oben erwähnten 800 kg hätte er also bereits nach 5.333 km erreicht. Nach knapp 6.000 km ist also ein Tesla Model S sauberer als ein normaler Golf. Damit könnte ich leben…

            Wenn Sie Thematik, über die Sie schreiben, nicht verstehen, dann ist sollten Sie darüber auch nicht schreiben. Setzt Sie weniger der Lächerlichkeit aus und uns erspart es Antworten auf dumme Kommentare.

          • Longcheck

            Halle Fritz, sie versuchen es immer wieder oder sind wirklich verblendet.

          • W. Müller

            Eine kleine Rechnung zum Denkanstoss:
            Für die Treibstoffgewinnung und den -transport zum Kunden werden pro Liter Treibstoff 1,4kWh Energie vergeudet. Da ist die Energie des Sprits selbst nicht mit einberechnet.

            In Deutschland verbrauchen die PKW 45 Mrd. Liter Treibstoff.
            Das sind damit 63 Mrd kWh die komplett verbraten werden nur für Spritgewinnung und -transport.

            Ein E-Auto braucht grosszügig 22,5 kWh / 100km (brutto incl. Lade- und Leitungsverluste)
            Bei 14.000km Jahresfahrleistung sind das 3150 kWh im Jahr.
            Somit kann mit nur mit dem Energieverbrauch für Spritgewinnung und -transport in Deutschland ganze 20 Mio E-Autos ein komplettes Jahr fahren lassen.

            PS: Die lustigen Rechnungen, die Du hier präsentierst, gehen immer davon aus, dass so ein Verbrennungsauto wohl aus Ökoholz gebaut wird oder warum rechnet man da nie das CO2 für die Produktion ein?

      • Frazz

        Die Kommentare zeigen, wie sich um Tesla eine krankhaft Fangemeinde bildet, wie es sie auch damals bei Apple gab. Ich versuche auf möglichst viele Kommentare einzugehen.

        Starten möchte ich mit einer der vielen Quellen: http://www.ivl.se/sidor/publikationer/publikation.html?id=5407

        Nur solle mir einer von den Halbzeit-Ingenieuren erklären, warum sonst hier keiner eine Quellenangabe in seiner Argumentation hat?

        Schön, dass es ein Model X in 3 Monaten gibt. Leider ist man beim Model 3 noch nicht wirklich sicher, wie sich die Lieferzeit entwickelt.

        Ich habe bei meinen Daten mit einer der „teslafreundlichsten“ Studie argumentiert, die aber weder auf Beschaffung der Rohstoffe, noch deren Transport eingeht. Auch die vielen seltenen Erden, die der Tesla braucht sind nicht so ohne weiteres zu bekommen.

        Die Updatepolitik ist vorteilhaft um ein modernes UI nachzurüsten, aber Sicherheitssysteme, die in Beta Phase aufs Kundenauto geflasht werden, sind und bleiben inakzeptabel. Entweder mit dem Auto bei Auslieferung oder einfach weg lassen. Jeder kennt die vielen Videos, bei denen der Autopilot in der Stadt oder auf Bundesstraßen benutzt wird. Und warum? Weil die Besitzer es nicht besser wissen. Das bleibt ein Sicherheitsrisiko. Und mit dem Model 3 ist ja keine Besserung in Sicht.

        • W. Müller

          Die Kommentare des neuen Mitgliedes „Frazz“ zeigen, dass er mit der uralten FUD Geschichte in neuem Aufguss den wievielten Versuch des faktenfreien Bashings unternimmt?
          Das hatten wir alles schon und kennen es schon. Die Quellen sind bei mir immer vorhanden.

          So und jetzt zur Sache: Ich zitiere aus Deiner Quelle:
          “ Tesla has, together with Umicore, shown that there are
          environmental benefits of re-processing the recycled output back to the batteries, claiming a 70% decrease in environmental burden from the cathode when using recycled cathode material “

          Aha, Tesla tut etwas für die Umwelt.

          Und jetzt Du: Zeige mir bitte die Stelle, wo die CO2 Angaben für die von Tesla verwendeten NCA Akkus berechnet werden.
          Ich bin gespannt.

          Dann zeige mir bitte, wo in der Studie die CO2 Produktion pro kWh berechnet werden, die nicht auf alten Daten mit fast reinem Kohlestrom basieren.
          Ich bin gespannt.

          • Frazz

            Mir wird doch ein Quellenverweis vorgeschrieben und ich muss mich dauernd rechtfertigen. Andere Forenmitglieder schleudern mir irgendwelche Argumente entgegen, die ich dann sachlich wiederlegen soll. Aber gerne gehe ich nochmal auf deinen Post ein.

            Ist es falsch zu sagen, dass es keine Einweisung in neue OTA-Updates gibt, ausser einen schriftlichen Changelog?

            Die Empa hat auch viel in der Richtung geforscht. Such dir die Publikation raus oder lass es. Ich vergeude jetzt nicht meine Zeit. NCA Akku hin oder her.

            Übrigens die Nickel und die Colbalt Gewinnung ist natürlich was ganz umweltfreundliches. Quellen kannst du dir selbst suchen 🙂

            ich zitiere:
            „Ich habe bei meinen Daten mit einer der „teslafreundlichsten“ Studie argumentiert, die aber weder auf Beschaffung der Rohstoffe, noch deren Transport eingeht.“
            Die Schweden sind auf viel höher Werte gekommen, als die 800Kg gekommen…. Diese waren bei 20000Kg

            Video:
            https://youtu.be/QictvGiHllg
            Der Fahrer hat den Autopilot in der Stadt aktiv. Laut Tesla soll der Autopilot doch nur auf der Autobahn/Highway benutzt werden oder? Mir geht es nicht um die Funktion des AP, sondern um die Kommunikation zwischen Kunden und Tesla.
            Das Model 3 wird ja anscheinend auch wieder mit einem Beta AP ausgestattet. Das Wort BETA darf nicht ins Kundenauto, ob du willst oder nicht. Egal ob man damit die Funktion beschreibt oder einfach nur eine Ausrede braucht wenn doch mal was passieren sollte.

            Oh und da du dich selbst als Fanboy von Tesla bezeichnest, gibst du ja zu, dass DU negative Aspekte ausblendest. Und in den vielen Foren anderer Marken gibt es auch kritisierende Beiträge und ob du es glaubst oder nicht, die werden auch noch akzeptiert. Hier sind alle in ihrer heilen Tesla Welt und hinterfragen nichts.

            Anscheinend fühlst du dich wirklich persönlich angegriffen.

          • W. Müller

            Moment mal, wer bist DU denn? Du hast hier gerade einmal 3 Beiträge verfasst und redest von „dauernd rechtfertigen“?

            Was die anderen Foren angeht: Zeig mir bitte ein Link, wo eine kritische Stimme den Forenteilnehmern „krankhafte Fangemeinschaft“ vorwirft.

            Ich hinterfrage einiges an Tesla. Mir scheint, Du hast Dich hier neu angemeldet mit diesem Namen weil Du unter anderem Namen schon mehr als negativ aufgefallen bist.

            Ich fühle mich nicht persönlich angegriffen sondern finde das nur ziemlich schlechter Stil mit dem „krankhaft“. Hast Du das wirklich nötig?

        • Longcheck

          Quellen? gerne, viele weitere Buchstaben erspare ich mir bei soviel „exzellentem Fachwissen“:

          Die Schwedenstudie als PDF:
          http://www.ivl.se/download/18.5922281715bdaebede9559/1496046218976/C243+The+life+cycle+energy+consumption+and+CO2+emissions+from+lithium+ion+batteries+.pdf

          Die Schwedenstudie im treffenden Kommentar, exakt so war / ist es:
          http://www.iwr.de/news.php?id=33927

          Belgien-Studie:
          https://www.heise.de/newsticker/meldung/Studie-Umweltbilanz-von-Elektroautos-ist-durchwegs-besser-als-bei-Dieselfahrzeugen-3874431.html

          Seltene Erden, Tabelle:
          http://www.iwr.de/news.php?id=33927
          werden gebraucht um Ihre gelobten Verbrenner in Katalysatoren und Rußfiltern überhaupt verkaufen zu können! Ja auch in E-Motoren zur Verbesserung der magn. Eigenschaften, erstmals bei Tesla aber erst im Model3.

          Luftverschmutzung, „The Lancet“
          https://www.ndr.de/info/sendungen/kommentare/Appell-der-Wissenschaftler-muss-wachruetteln,umweltverschmutzung148.html
          gilt als renommiertesten mediz. Fachzeitschrift
          Da wird weggeschaut, um den Dreck weiter zu verkaufen?

      • W. Müller

        Och nee, nicht schon wieder die Daten aus der Schweden-Studie, wo man Modellbau-Akkus so gerechnet hat, dass diese mittels Kohlestrom hergestellt werden und dann einfach auf die Akku-Kapazität vom Tesla wieder hochgerechnet hat. Das war übrigens niemand in der Studie.
        Dieser Transferschluss mit Tesla kommt aus der Presse.
        Seriös geht anders.

        Die EMPA Studie der ETH Zürich geht von ca. 50.000km aus bis der Nachteil beim Tesla was den Akku angeht herausgefahren ist.

        Übrigens kann man in Deutschland von der Energie, die nur schon die Spritherstellung und der -Transport kostet sage und schreibe 20 Mio E-Autos ein ganzes Jahr fahren lassen: Nur nochmal zu mitschreiben: Wir reden von der Energie, die wir für Kraftstoffherstellung und -transport brauchen. NICHT vom Sprit selbst.

        • Frazz

          Es waren 100.000 km

          Ja um die Relevanz meiner hier in Minderheit befindlichen Meinung zu unterstreichen.

    • W. Müller

      Und das bei einem deutschen Premiumhersteller. Wer hätte das gedacht?
      Die sind doch angeblich so Spitze.
      Im Ernst: Solche Verzögerungen gibt es öfters. Nur interessiert das da aussen den betroffenen Kunden keinen Menschen.
      Nur bei Tesla wirds breitgetreten.
      Die Börse weiss es aber offenbar einzuschätzen: Ausser den üblichen Schwankungen nichts wesentliches passiert.

  • Nelkenduft / AHF

    Ich hab noch keine Mail bekommen…

    • FMH

      Bei uns in DE ist das völlig Egal – da steht immer Ende 2018 drin!
      Ich habe zwei Reservierungen im Abstand von einem Jahr,
      stehen beide auf Ende 2018 – total Bannane der Termin !!!

      Für die Erstbesteller ist Dez.2018 noch denkbar – realistisch eher Mitte 2019.
      Leider, Leider…

      • Fritz!

        Ich war nicht am 31.3.2016 am Laden und rechne trotzdem mit Q3 2018 mit meinem Model 3.

        Und ja, ich weiß, die Hoffnung stirbt zuletzt…
        🙂

        • Ralph

          Ich bringe dir eine Schaufel um die Hoffnung zu begraben.. habe meine Tesla-Aktien rechtzeitig verkauft und bin voll bei Daimler rein. Wenn ich einen Mercedes mit einer elektrischen Antriebseinheit bekomme ab 2019 muss sich Tesla warm anziehen. Und dann wäre da ja noch VW, BMW, Jaguar.. gerade Jaguar ist schon ab Mitte 2018 mit dem i-Pace am Start der echt gut aussieht.

          • Werner Müller

            Alle die Kritik gegen Tesla äussern und die meinen in 2 Jahren holen das VW und co. alles auf, vergessen das Hauptmerkmal warum Tesla nicht so leicht aufzuholen ist: Kostenfreies Laden Europaweit.
            Ich kann heute mit einem Tesla gratis durch Europa reisen.
            Klar kann ich dann auch einen Daimler oder Jaguar kaufen und dann mühsam an Hinz und Kunz Ladestationen irgendwie umständlich zahlen.
            Wer das will: Bitteschön, nur zu.

          • Ralph

            Laden an den Superchargern kostet jetzt Tesla-Fahrer Geld die ihr Fahrzeug in diesem Jahr gekauft bzw. noch in Zukunft kaufen werden. Und die Ladeinfrastruktur wird gerade von den OEMs aufgebaut. Aber lassen wir einfach die Zeit sprechen, welches Unternehmen im Bereich Elektromobilität das Rennen machen wird.

          • Fritz!

            So nicht richtig. Für Model S und Model X Kunden ist das Laden am Supercharger weiterhin kostenlos, wenn sie über einen Empfehlungslink gekauft haben (was so gut wie alle Kunden machen). Für Bestandskunden bleibt es das Auto-Leben lang ebenfalls kostenlos.

            Einzig das Model 3 wird keine Gratisladung am Supercharger können, war aber auch nie versprochen worden. Es war immer von der Supercharger-Fähigkeit geredet worden und die ist zu 100% erfüllt.

          • cable high

            Nach zwei Wochen und 5.000 km Tesla S weiß ich, dass es (für mich) bei e-Mobilität nur auf ein Kriterium ankommt: Das „Tankstellennetz“

            Ohne die Supercharger – egal ob gratis oder zum bezahlen – hätte ich am zweiten Tag schon echt Probleme bekommen. Wie wollen das die anderen bis 2020 lösen? Mit den je ein-bis zwei 42 kW- Säulen bei Tank-und-Rast?

            Okay, ich bin fair. Da hat sich schon echt was getan. Doch gehören solche lahmen Säulen eher vor den Supermarkt, als an die Zwangspause an der Autobahn.

          • Ironman

            es werden bis 2020 400 Schnellladesysteme gebaut, voranging in Deutschland, Österreich und Norwegen, Dänemark.

            Davon abgesehen sind 50% aller Fahrten Kurzstrecken, d.H der Bedarf nach Schnellladern ist zwar gegeben aber nicht notwendig. Und wenn mit 2019/2010 sowieso erst die die Breite an E-Fahrzeugen verfügbar sind, muss man sich auch nicht groß Gedanken machen, daß jede Säule umkämpft ist.

            Darüber hinaus geht der Trend langfristig zu Mobility Services. Bald werden sie voll geladen ihr Fahrzeug mit einer App ordern können und an Stationen einfach wechseln.

            Es wird in 2 Jahren keinen Grund geben einen Tesla kaufen zu müssen, wenn man Reichweite haben möchte. Im Gegenteil, der Tesla ist dann nur eine Alternative.

          • cable high

            Hmm…

            das bedeutet also, dass die anderen 50% Nutzer dann Autos kaufen müssen, die über eine echte Schnelllade-Möglichkeit verfügen? Prima Marktlücke für TESLA!

            Bitte nicht die 50-kW-Säulen mit Schnellladern verwechseln. Wer will unterwegs schon zwei Stunden tanken.

            Ich möchte echt mal sehen, wer die Autos meiner Firma (oder das meiner Frau) ausladen möchte, um sie nutzen zu können. Ich persönlich kenne auch privat keinen, der sein Auto „teilen“ möchte, mit allen persönlichen Einschränkungen. Erst recht nicht bei Firmenwagen.

          • Ironman

            nein, es sollen Schnellladern bis zu 350kW sein:

            http://www.n-tv.de/auto/Ionity-baut-europaweites-Schnellladenetz-article20115044.html

            Zu den Mobility Services: es wird ein sehr lukratives Geschäft und es ist für Vebraucher, die wenig Betriebskosten haben wollen das perfekte Modell.
            Eine WIN WIN Situation. Das dauert aber eh noch einige Jahre.

          • W. Müller

            Die Schnell-Lader sind logo mit CCS aufgebaut. Das ist doch bestens:
            Tesla wird mit hoher Wahrscheinlichkeit CCS haben an den neuen Modellen.
            Da bauen die Etablierten noch für Tesla Ladestationen mit und dürfen wegen der Ladesäulenverordnung Tesla noch nicht einmal ausschließen.
            Wahrlich eine WIN WIN Situation.

            PS: Die Autohersteller sind immer noch nicht über die Planungsphase hinaus gekommen. Bis das Europaweit greift lebe ich hoffentlich noch.

          • Ironman

            naja die „Dinos“ wie sie hier immer genannt werden haben mit Ford zusammen schon ein gewisses Gewicht und ich denke, dass man dass Ladenetz zukünftig auch in andere europäische Nachbarstaaten transportiert. Warum Deutschland? Weil es natürlich erstmal der wichtigste Markt ist.
            Die Meldung als solches ist sehr positiv zu werten, denn hier ziehen alle, also VW, BMW, Audi, Daimler, Porsche und Ford zusammen an einem Strang und können (und werden) ordentlich was bewegen (können).

            Es tut sich jedenfalls was und ich habe bereits an anderer Stelle gesagt, dass der große Markteintritt in e-Mobilität in den nächsten 2-3 Jahren meines Erachtens genau richtig ist. Nicht nur die Technik ist bis dahin ausgereifter um damit effiziente e-Mobile bauen zu können (ich rede hier nicht von 25kW Stromfressern eines Model X 2,5Tonnen SUV oder eines tollen Superbeschleunigers Sportwagen a la Model S), welche das e-auto so überlegen macht, sondern auch die Infrastruktur wird sukzessive aufgebaut und weiter entwickelt (was auch wirtschaftlich gesehen überhaupt nur Sinn macht).

            Ich bleibe dabei: Tesla und deren Modelle sind alles andere als ökologisch sinnvoll. Ökonomisch derzeit nur für Menschen, welche viel Langstrecke fahren möchten und das nötige Geld dazu haben. Das M3 reiht sich irgendwo dazwischen und wird schon um 2020 nicht mehr konkurrenzfähig sein (zumindest nicht für fast 40000€). Das M3 wird meiner Meinung nach ein Riesenflop, weil es zum großen Markteintritt aufgrund besserer Alternativen niemand mehr haben will.

            Der Vorteil des gut ausgebauten Ladennetzes ist jetzt noch gegeben, wird aber bald keiner mehr sein (siehe oben). Was bleibt Tesla dann noch?
            Die Batterien. Vielleicht wird das Tesla tatsächlich den A….retten und ein eigener Unternehmenstrang, der ausgegliedert wird mit dem Geld verdient werden kann.

            Und jetzt kommt nicht wieder mit der Argumentation von wegen, dass wurde so oder so ähnlich schon vor x Jahren gesagt. Nein, Tesla oder e-Autos hat niemanden interessiert (und das ist in vielen Teilen immer noch so) und es wurde auch nicht wirklich Geld in die Hand genommen. Das hat sich erst dieses Jahr geändert und es werden gleich zig Milliarden investiert. Glaubt ihr das wird keine Änderungen herbeiführen?

          • ThomasJ

            „Glaubt ihr das wird keine Änderungen herbeiführen?“
            Wunschdenken wie z. Bsp.:
            Und Elon Musk fleht den VW-Müller an: Bitte, bitte, kauf meine Firma für 5 Dollasr pro Aktie, ich gebs sie dir auch für 4 Dollar !!!
            LACH !!

          • W. Müller

            „naja die „Dinos“ wie sie hier immer genannt werden haben mit Ford
            zusammen schon ein gewisses Gewicht und ich denke, dass man dass
            Ladenetz zukünftig auch in andere europäische Nachbarstaaten
            transportiert.“

            Nun ja, da sind mir aber zu viele wenns und wird schon und kommt bestimmt drin.
            Im Moment ist ein Schnellladenetz mit CCS in Planung, dass Deutschland, Österreich und Norwegen als Ziel hat. Wie gesagt, das ist erst einmal in Planung. Man konnte aber schon 2015 lesen, dass die „Dinos“ 2017 ein solches Netz fix und fertig haben werden.
            Bevor nicht mindestens eine Autobahn mit den versprochenen CCS in 120km Abständen und dann mind. 110kW bestückt ist, glaube ich erst einmal gar nichts. Immerhin hat man sich jetzt mal einigen können, wie das Konsortium aussieht, mit dem man das bauen will. Hat auch 18 Monate gedauert bis hierhin.
            Alle anderen Länder in Europa sind noch nicht einmal in Planung was CCS angeht mit >110kW. (edit)
            Es bleibt spannend.

            PS: Ach so ja, und ein Auto, was mehr als 110kW laden kann hat auch noch keiner außer Porsche mit seinen Prototypen. Aber die hat auch noch keiner Life und in Farbe laden gesehen. Wenn doch: Wie immer bitte mit Link.

          • Ironman

            ja wenn das so ist mit diesen ankündigungen bis 2017, erklärt das deine zurückhaltende einstellung dazu. so lange bin ich noch nicht in der thematik aber ich kann es mir ehrlich gesagt kaum vorstellen, denn wie oben geschrieben, haben die dinos jetzt erst begonnen massiv geld zu investieren.
            ich schätze bis die teile aufgestellt sind, wird kein auto mit 350kW laden können, es ist wohl eher für zukünftige modelle gedacht. wenn dem so wäre, bis 2020, würde das natürlich eine komplett andere Dimension in die E-Mobilität einläuten. Davon würde ich aber nicht ausgehen. Aber alleine die Tatsache, dass man zumindest theoretisch bis 350kW laden könnte, finde ich überragend.

          • Kyle Seven

            Und dann ist es rechtlich nicht möglich weil der Besitzer dann Personenteansportleistungen erbringt ohne Taxi Lizent 🙂 siehe Uber in Deutschland

          • Stefan

            So so, am 3.11. schreibt N-TV das bis Ende des Jahres – also in 8 Wochen – 20 Ladestationen von diesem neuen Unternehmen existieren.

            Es gibt aber noch nicht mal eine Liste der Standorte.
            Warten wir einfach mal 8 Wochen ab und überprüfen das dann nochmal.

            Ach ja, bitte auch mal beachten wie viele Lademöglichkeiten an einer solchen Ladestation angeboten werden. Bei Porsche in Berlin sollen es ZWEI sein.
            Schön das man da schnell laden kann, nur muss man vorher lange warten bis man dran kommt.

            Ich würde mich sehr freuen wenn die Auto-Dinosaurier das schaffen was sie ankündigen. Das wäre gut für die Umwelt, deren Mitarbeiter und unseren Wirtschaftsstandort. Glauben tue ich das aber nicht mehr.

          • W. Müller

            Hmm, das mit den 2 Jahren habe ich schon einmal gelesen.
            Das war aber 2015. Bis heute ist nichts passiert.
            Es bleibt spannend.

          • Fritz!

            Und es wird auch die nächsten 2 Jahre nichts passieren. Auch 2019 werden sie wieder sagen: „Ja, in 2 Jahren werden wir ganz weit vorne sein.“

          • Graf

            doch es wird genügend Gründe geben ein Model 3 zu kaufen , weil es in zwei Jahren noch kein vergleichbares Auto geben wird. Die VW ID werden erst 2021 in Serie gehen, in zwei Jahren wird es nur den e-tron ab ca.70000,- oder den Mission-E bzw. umgebauter Panamera,( den Showcar Mission-E wird es nicht geben) ab 90000,-
            2021 will VW 100.000 ID bauen vorausgesetzt Samsung kann soviel Akkus liefern, dann wird Tesla schon 1 Million Autos im Jahr bauen können.

          • Fritz!

            Vor allen Dingen will VW nur exakt so viele I.D. bauen, wie für die Erfüllung der CO2 Ziele notwendig sind. Nicht einen einzigen mehr!

            Die werden dann schlagartig Lieferzeiten von 22 Monaten haben…

          • Nelkenduft / AHF

            Als ob die Ankündigungsweltmeister in zwei Jahren irgendein alltagstaugliches Elektroauto in nennenswerten Stückzahlen liefern können, das glauben doch die Vorstände der Betrüger-Konzerne selbst nicht. Man sieht doch am Ampera-E-Desaster in welche Richtung das bei den Deutschen läuft.
            Und bis Ende 2019 wird auch nicht einmal ansatzweise ein Ladenetzwerk stehen, das in Sachen Geschwindigkeit, örtlicher Verteilung oder Bezahlsystem mit der Tesla-Infrastruktur mithalten kann.

            Sollte Tesla es also schaffen ab Mitte 2019 das Model 3 kurzfristig liefern zu können, dann werden sie die Gamechanger sein und auch mittelfristig einen guten Anteil am E-Kuchen behalten können.

            Zudem waren die Fahrzeuge von Tesla bisher in vieler Hinsicht der Konkurrenz derart weit voraus und das Gesamtpaket so stimmig, dass ich nicht sehe wie das plötzlich alles von unflexiblen Dinosaurier-Unternehmen aufgeholt werden soll.

          • Kyle Seven

            Agreed

          • W. Müller

            Ist das so mit dem Aufbau? Da wäre ich froh einen Link zu sehen, wo ein echter Schnell-Lader mit >110kW aufgebaut wird aktuell und in der realen Welt (kein Prototyp) wo ich mit einem Auto auch mit 110kW und schneller laden kann (real in Serie und KEIN Prototyp).
            Oopps, es gibt ja gar keine E-Autos außer Tesla, die mehr als 50kW können.
            So was aber auch.
            Da geht noch viel, viel Zeit herum, bist da jemand was die Ladegeschwindigkeiten angeht, Tesla eingeholt hat.
            Am nächsten dran sind Porsche und Jaguar. Aber die kosten auch 100.000 € plus.

          • Kyle Seven

            Sehe es ähnlich, Tesla kommt erst in Bedrängnis, wenn es ein vernünftiges, einheitliches Ladekonzept in Deutschland außerhalb von Tesla gibt.

            Die deutschen Autobauer haben, soweit ich sehen kann, bislang zwei Grundprobleme noch nicht mal angefangen zu lösen:
            1. das Ladenetz
            2. die Batterieproduktion

            Mich würde es auch nicht wundern wenn Tesla in wenigen Jahren
            1. übernommen wird
            Oder 2. sich auf Batterieproduktion zurückzieht und als Zulieferer die Welt bedient.

          • Pamela

            Momentan lernen die Teslaner sehr viel übers Autobauen.
            Es wird sich lohnen, die dann neu erlangten Kompetenzen in der Zukunft zu nutzen.

          • Fritz!

            Sie wissen schon, das der Jaguar sicherlich nicht unter 80,000,– Euro zu bekommen sein wird und damit auch der ganz große Konkurrent zum Model 3 für 38.000,– Euro? Auch der EQ von Mercedes wird sicherlich nicht unter 60.000,– Euro starten, auch da wieder weit weg vom Model 3. Wenn Sie in 2019 einen Mercedes mit elektrischer Antriebseinheit kaufen wollen, werden Sie wohl eine gebrauchte B-Klasse mit Tesla-Technik kaufen müssen… 😉

            Bei Daimler sehe ich tatsächlich Chancen, daß die den Wandel zur E-Mobilität überleben könnten, sie fangen ernsthaft an, sich zu rühren. Viel zu langsam, aber besser als viele andere.

          • W. Müller

            Du meinst die Mercedes mit den Tesla-Motoren? Andere kenn ich nicht.
            Sonst wäre auch ein Link hilfreich mit einer funktionierenden Eigenentwicklung von Mercedes.

          • Bob dB.

            Doch für viel Geld schon. Mercedes-AMG Electric Drive, glaube für 400k seit 2013 zu kaufen. Bin jetzt aber zu faul die Zahlen noch mal rauszusuchen.

            http://www.mercedes-amg.com/webspecial/sls_e-drive/eng.php

            Edit: schneller gefunden als gedacht. Juli 2013 für schlappe 416k:
            https://ecomento.de/modelle/mercedes-sls-amg-electric-drive/

          • W. Müller

            Nö, den gibt es nicht in Serie zu kaufen und der schaffte real nur 125km.
            Einzig die Fahrleistungen waren beeindruckend.

          • Bob dB.

            In jedem Artikel steht schnellstes Elektro-Serienauto. Zählt der nicht weil nicht mehr gebaut?

          • W. Müller

            Kann man sich drüber streiten, ob ein in wenigen Zahlen verkauftes und von Mitte 2013 bis Mitte 2014 produziertes E-Auto mit 125km realer Reichweite jetzt ein „Tesla-Fighter“ ist.
            Ich denke eher nicht, weil die Reichweite nicht mal annährend an den kleinsten Tesla herankommt und dann noch:
            Tesla verkauft noch seine E-Autos, der AMG E-Drive wird seit über 3 Jahre nicht mehr angeboten.

          • E.OFF

            wieso beeindruckend ???

            Die elektro Version war mit angeblich mehr PS langsamer auf 100 km/h wie der Verbrenner mit weniger PS das muss am erst mal können :-)…

            Mercedes kann was elektro angeht gar nix, null Komma nix. Die haben noch nie einen eMotor für den vortrieb gebaut. Der eMotor von dem AMG ED war vom mclaren. Da traue ich allen anderen mehr zu, naja vielleicht kaufen sie ihn ja bei SEW zu 🙂
            Selbst der Smart eMotor ist von Renaut wenn sie den selbst entwickelt hätten wär der auch nicht vor 2020 gekommen…
            Hab mir im August einen Smart ED bestellt Lieferzeit März 2018! Die bekommen keine Zellen her und haben zuwenig Kapazitäten sie zusammen zu bauen !!! Kochen halt alle nur mit Wasser 🙂
            Alles unsere Deutschen werden eAutos nur in homöopathischen Dosen ab 2020 bringen um die Verbrenner noch lange am leben zu halten…

          • Moo

            Was verstehst du unter Tesla-Fighter? Aktuell ist ein Tesla de facto ein Luxusgut. Erst mit dem Model 3 reden wir vom Massenmarkt, auch wenn der bisher und in nächster Zeit nicht bedient wird. Und da würde ich sehr gerne wissen, wer von den deutschen ab 2014 einen Konkurrenten angekündigt hat! Nicht die Presse, sondern die Hersteller! Mir ist da nichts bekannt… Und wie du einen leaf2 bewertest, würde mich auch interessieren! (Stichwort: konkurrenzlos)

          • W. Müller

            Das mit dem „Tesla-Fighter“ stammt nicht von mir sondern ist ein Begriff, den die Etablierten resp. die Presse geprägt haben.

            Der Leaf2 ist ein sehr gutes Auto, das leider nur bedingt langstreckentauglich ist.
            Jede Autoschow zeigt ein Konzept-Car, dass dann sicher bestimmt 20xx auf den Markt kommen wird.

            Wenn Du google bedienst findest Du zum Beispiel:

            „Deutsche Autobauer erhöhren das Tempo für ihre Tesla-Fighter“
            http://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/daimler-nicht-mehr-partner-sondern-fighter-von-tesla-a-1080888.html

            http://www.autoguide.com/auto-news/2014/12/bmw-builds-experimental-650-hp-tesla-fighter-.html

            https://m.heise.de/autos/artikel/Audis-tron-Strategie-Wo-bleibt-der-Tesla-Fighter-2467966.html?artikelseite=all

  • Matthias Knuth

    Mal ein bisschen Lesestoff für die Hochhalter der Verbrandindustrie bis zur Lieferung „ihres“ Tesla’s:

    http://www.zeit.de/mobilitaet/2017-08/lieferzeiten-neuwagen-autobranche-zulieferer-probleme

    https://www.automobil-produktion.de/hersteller/wirtschaft/lieferzeiten-ranking-bis-zu-zehn-monate-wartezeit-bei-neuwagen-226.html

    https://www.automobil-produktion.de/hersteller/wirtschaft/vw-haendler-kunden-sorgen-sich-um-lieferzeit-fuer-ihre-autos-109.html

    Ich weiß: Die Artikel sind schon „uralt“ und die Liste lässt sich unendlich verlängern.

    Ich denke aber, dass jedem, der ein so „Neues“ Auto bestellt, bewusst ist, dass die zugesagten Liefertermine nur „Richtzeiten“ sind. (Ich kann mich an Wartezeiten von bis zu 18 Jahre erinnern 😉 )

  • cable high

    Totgesagte leben länger!
    Die TESLA-Story erinnert mich sehr an eine spannende Zeit in meiner Jugend.
    Ein Visionär mit Namen John Bloor offerierte 1990 der Welt, er werde eine Motorradfabrik errichten und darin bislang so noch nicht verfügbare Bikes bauen. Außer Visionen, Geld, einem leeren Markennamen und einer grünen Wiese in Hinckley, Großbritannien, war nichts vorhanden.

    Heute lachen wir vielleicht darüber, denn selbst renommierte Autofirmen haben das Motorenkonzept von Bloor nur schief angeschaut – heute hat selbst der BMW I8 das Konzept des Dreizylinders inne.

    Kurzum, Bloor baute nun Dreizylinder-Motorräder. Fetter Werbung in den Moppedzeitungen folgten noch fetteren ganzseitigen Entschuldigungen, dass es noch dauern werde, bis die Fahrzeuge endlich kommen. Ich erinnere mich an fast ein Jahr Verzögerung.

    Meine Erste war die Tiger. Fett, schwer – und sau schnell. Fast ohne Konkurrenz. Nicht perfekt, paar Macken – aber einzigartig. Bald folgten neue Modelle in meiner Garage, jedes besser und kräftiger als das vorherige.

    Nun sind Jahre vergangen, TRIUMPH hat so viele tolle Motorräder, dass auch ich schon den Überblick verloren habe. Und noch immer einzigartige Exoten dabei, wie die Rocket. Die Startschwierigkeiten sind längst vergessen.

    Was will ich Euch sagen?
    Keine Ungeduld. Musk wird das schon machen. Lasst die anderen reden. Ich sehe zu TESLA keine Alternative am Horizont, zumindest nicht im Paket Fahrzeug mit Ladenetz. Zwei, drei Monate Rückstand sind nichts gegen die vielen Jahre Rückstand, den unsere deutsche Automobilindustrie hat.

    http://www.opel.de/microapps/ampera-e-reservieren/

    Der Zug ist auch abgefahren….

  • ThomasJ

    „Die nun etwas längere Wartezeit bis zur Auslieferung seines Model 3 kann man nun zumindest damit verbringen …. „

    „Warten“ und wie man es auch noch sehen kann:

    Alles kommt zur rechten Zeit, wenn die Menschen lernen würden zu warten.
    Francois Rabelais (1494-1553)

    Warten bedeutet für den einen vertane Zeit, für den anderen Vorfreude auf Kommendes.
    Christian Küfner (*1962)

    Im Idealfall gesellt sich zur klugen Ungeduld die an Erfahrungen reiche Kunst des Warten könnens.
    Peter Rudl (*1966)

  • YB

    Ich weiss nicht mehr wo aber gestern hab ich gelesen das tesla im 2 quartal mehr als geplante model 3 produzieren kann. Sollte es so sein kann der kleine rückstand so aufgeholt werden

    • Moo

      Sorry, ich bin auch Fan, aber hier wird krampfhaft alles gut geredet

      • Dirk Pakosch

        Agreed

      • W. Müller

        Aha, Du bist also „auch Fan“? Interessant.
        Dann wohl ein sehr kritischer, oder? Deine Kommentare beim bimmertoday lassen jedenfalls darauf schließen.
        “ ..ist auf die muskschenv Fantasien reingefallen“

        https://disqus.com/home/discussion/bimmertoday/bmw_chef_kruger_in_zukunft_10_prozent_gewinnmarge_bei_e_autos/#comment-3589880917

        Nun ja, man kann vielleicht wirklich sehr pro BMW sein und finden, andere „fallen auf musksche Fantasien rein“ und dennoch Fan von Tesla?

        • Moo

          Ja? Ich bin auch ganz offen: ich arbeite bei BMW, aber finde Tesla schon Klasse. Aber genauso kritisch wie ich BMW gegenüber bin (was du ja weißt, wenn du alle meine posts nachliest 😉 ), bin ich es auch Tesla gegenüber. Und Level 5 nach Definition ist mit der aktuellen Hardware nun mal nicht möglich bzw. müssten sich dann alle Experten irren. Stichwort: Redundanzen, etc.

          • W. Müller

            Danke für Deine Offenheit.
            Wo genau finde ich die Vorschriften, die besagen, dass Systeme für Level 5 redundant sein müssen? Ein Link wäre schön.
            Mir ist diese Voraussetzung als gesetzliche Vorgabe oder Verordnungsvorschrift unbekannt. Aber man lernt ja bekanntlich nie aus.

          • Nelkenduft / AHF

            Hat doch Musk längst zugegeben, dass sie zwar bereits recht nahe an Level 5 sind, es aber wohl nicht mit der aktuell verbauten Hardware klappen wird und somit ein Austausch unumgänglich ist.

          • Matthias Fritz

            ah sehr gut. kannst du erklären was da schiefgelaufen ist in den USA? da müssen BMW Besitzer ihre Autos unbedingt im freien stehen lassen weil die Fahrzeuge sogar ausserhalb des Betriebs feuer fangen können. krasse Geschichte. und krasser Umfang.

        • Kant

          hallo,
          also natürlich muss ich mich als FUD-ler nun anschließen: „Musk’sche Fantasien“ ist noch sehr positiv ausgedrückt – wo liegt eigentlich die Grenze zwischen Beschiss und Betrug???
          Die immer noch aktuelle Tesla-Seite:
          https://www.tesla.com/de_DE/model3
          Aktuell gibt es immer noch ein „Leistungsversprechen“ von etwa 18 Monaten Lieferzeit – Frage ist ob hier schon „Betrug“ vorliegt (im Sinne einer absichtlichen Täuschung wider besseren Wissens (es soll ja bereits Klagen in den US geben)).
          Einblick in die sogenannte „Roboterproduktion“ (2 Robbies, 1 Auto): ist das „Produktion“ oder auch nur irgendwo irgendwas in die Ecke gestellt?
          Die 30 Karosserien beim Übergabe-Event hatte ich ja schon angesprochen
          Produktion aktuell: 0; fabulierte Produktion bis Ende Q1: 5k/Woche (bedeutet Faktor 5 gegenüber der aktuellen Produktion von MS und MX) – Erwartung bei den „Fans“: lediglich eine „Verschiebung um 3 Monate“ – natürlich Quatsch: EM hatte im Juli schon Produktionszahlen für HJ2 2017 vorgelegt, davon ist keine Rede mehr weil er die Produktion in keiner Weise im Griff hat…

          Ein Bisschen off-records: Landung der letzten Falcon-Rakete: mal wieder fiel leider das Video aus (ich denke das hat auch noch nie funktioniert – dann aber (nach 20min) ein zündelndes Raketlein hinzustellen hat schon etwas Erheiterndes) – es ist nett, dem Story-Teller zuzuhören (und beim Singen zuzusehen) – Ernst zu nehmen ist er nicht mehr (und die Videos sind – zumindest – Beschiss)… Selig, die sehen und doch glauben (um ein bekanntes Wort abzuwandeln)

          • W. Müller

            Harte Worte mit wenig juristischer Grundlage. Zumal das bei deutschen Herstellern in vielen Beispielen auch genauso zutraf mit den deutlichen Verschiebungen nach hinten.
            Aber das ist natürlich ganz etwas anderes.

            Das Leistungsversprechen formal juristitsch als solches ist keines weil es sich um eine unverbindliche Reservierung ohne Termin handelt wobei jederzeit und ohne Angabe von Gründen die Reservierungsgebühr zurückgefordert werden kann. Du hast richtigerweise „Betrug“ in Anführungszeichen gesetzt, weil hier weder Betrug noch eine Täuschung vorliegt nach deutschem Recht. Wir leben in einem Rechtsstaat, wo eben nicht jeder Wutwichtel – niemand persönlich gemeint – entscheiden kann, was Betrug und Täuschung ist und was nicht.
            EM hatte keine Produktionszahlen fix zugesagt. Das Thema mit dem mangelnden Englisch hatten wir schon einmal. Auch in den USA gehen die Klagen dahin gehend, dass er den Eindruck erweckt hätte, es könnte so sein. Wir werden sehen, was da herauskommt.

            Was mich nur wundert ist, wie tief das Bashing Niveau mit jedem Beitrag bei so manchem hier zu sinken scheint. Eine Sachdiskussion geht anders.

          • Kant

            hi,

            also, zunächst SpaceX:
            https://www.youtube.com/watch?v=lukpi5oDjD0
            mit folgenden Daten:
            T+08:15: Live-Bild leerer Ponton
            T+08:30: Bild friert, man sieht einen „Feuerschweif“ aber keine Rakete (vielleicht ein Lötkolben 🙂 🙂
            T+09:05: confirmation of landing (aus dem off, man sieht nichts)
            T+09:15: Advent, Advent, ein Raketlein brennt 🙂

            was ich glaube:
            1) EM kann eine Rakete (verlässlich) starten und Güter zu ISS bringen (daher auch volle Auftragsbücher)

            2) EM kann eine Rakete starten, 100m hoch fliegen lassen und wieder landen
            3) was ich NICHT glaube: EM kann eine Rakete starten, ins All fliegen lassen und wieder landen (und dann wieder verwenden, was ja sein Versprechen war)

            bin für Beweis des Gegenteils dankbar…
            (bei youtube gibt es jede Menge „compilations“, die aber auch keine überzeugende Landung (aus dem All) zeigen…)

            Was Sie mir vielleicht noch erklären können: wenn EM eine solch tolle, einmalige Leistung hinbringt (und das wäre sie), warum kann er dann weder ein Video produzieren noch Drohnen über die Landefläche fliegen lassen noch die internationale Presse einladen???

          • Pamela
          • W. Müller

            Guten Abend, liebe Pamela.
            Ich fürchte, da ist im Moment mit Sachargumenten nicht mehr beizukommen.
            Er will einfach nicht glauben, dass Musk das hinbekommen hat und verlangt einen hieb- und stichfesten Beweis. Solange sind für ihn die Videos gefaked.
            Schade eigentlich: Teilweise bringt er sehr sachliche Beiträge und dann wieder reines, auf persönlichen Glauben gegründetes Bashing ohne Faktenbeweis. Sind da am Ende mehr Personen unter demselben Nick hier unterwegs?
            LG
            Wil

          • Kant

            https://www.youtube.com/watch?v=lca_CPZnOZw
            https://www.youtube.com/watch?v=octU47dHdz8

            also offensichtlich gibt’s mit dem Video doch (manchmal) Schwierigkeiten… Ihr Video ist von 2016 – eigentlich sollte man das jetzt im Griff haben 🙂

          • W. Müller

            Ja nun, wir haben neben der Meinungsfreiheit auch die Glaubensfreiheit (noch) in Deutschland.

            Ich persönlich bin überzeugt, dass die Landungen eben kein Fake sind. Aber sehr geschickt von Dir: Du sagst einfach, Du glaubst es nicht und fertig ists. Ich sage, ich bin überzeugt, dass das so ist. Und nun? Beim „Betrug“ hast Du ja schon zugeben müssen, dass Du ziemlich dick übertrieben hast.

            https://www.youtube.com/watch?v=9LeQepvdrbc

            https://www.youtube.com/watch?v=hulMgWJV3e8

          • Kant

            wg. „Betrug“ (ich hatte übrigens nur von Grenze zwischen Beschiss und Betrug gesprochen):
            also so ganz scheint es, zumindest nach amerikanischem Recht, ja nicht mit rechten Dingen zuzugehen:
            https://www.inc.com/emily-canal/tesla-sued-for-model-3-delays-elon-musk.html
            http://money.cnn.com/2017/10/31/technology/tesla-shareholder-suit-model-3/index.html

            aber, ok, dann „schummelt“ EM halt nur 🙂 (aber auch zum Schummeln gehören Wissen und Absicht) – Richten wir uns also darauf ein, dass alle 2018-Termine geschummelt sind und ein Schweißautomat eine Produktionsstraße ist und der Semi im November vorgestellt wird (Jahreszahl hat EM wohl nicht genannt? (Nur damit ich später nicht der Einzige bin, der 2017 angenommen hat :-))) …
            Aber wer schummelt darf im Allgemeinen auch nicht mehr mitspielen…

          • W. Müller

            Ich denke, hier sind wir wieder bei dem Unterschied zwischen einem Mänätscher (Schreibweise Absicht) und einem Visionär.
            Der Visionär glaubt an das, was er prognostiziert.
            Der Mänätscher (Schreibweise s.o.) macht das mit Absicht, um irgendwen zu täuschen.
            Soweit ich EM bisher verfolgt habe, ist er der Visionär.
            Ob aus Aktienrecht etwas aus den Anklagen wird, bleibt abzuwarten.
            Bisher gilt die Unschuldsvermutung.
            Was außer ein Teil einer Produktionsstraße sollte ein Schweißautomat denn sein?

          • Kant

            Nochmal zurück zu meinem ursprünglichen Post (sollte auch der allgemeinen Abkühlung/Versachlichung dienen):
            1) glaubt hier Irgendjemand an die 5k/Woche Ende Q1 2018?
            2) glaubt Irgendjemand, dass EM das selbst glaubt?
            3) glaubt Irgendjemand dass EM die nun auftretenden Probleme nicht bereits Mitte 2017 vorausgesehen hat, 5k/Woche für Q4 also eine reine Phantasiezahl war und Q1 auch eine Phantasiezahl ist?
            und dann: wie nennen Sie dieses Verhalten?

          • W. Müller

            1) Ich bin überzeugt, dass er das schaffen wird
            2) s.o.
            3) Nein, ich denke soweit ich ihn bisher erlebt habe, dass er das glaubt, was er sagt. Darum bringt er auch, im Gegensatz zu manchem deutschen Mänätscher (Schreibweise ist Absicht), vieles am Ende dennoch zu Stande, was selbst Du ihm – wie mit der Landung der Falcon Raketen – abgesprochen hast; zumindest bis Youtube Dich eines Besseren belehrt hat.

            EM ist ein Visionär. Der glaubt an das was er sagt; man sollte aber in Bezug auf Termine eine angebrachte Skepsis walten lassen.

          • Kant

            ja was denn nun – an Q1 glauben oder „angebrachte Skepsis walten lassen“?
            was mir schon noch fehlt ist Aussage zu 3) – ich halte EM nicht für blöd und ich kann mir nicht vorstellen dass er die Probleme nicht bereits im Juli gesehen hat – dazu gerne Ihre Meinung (andererseits wäre es dannnatürlich umso ärgerlicher, 30 Karossen hinzustellen und den Fans 5k/Woche bis Ende des Jahres zu versprechen – wider besseren Wissens?)
            Bezüglich der deutschen Män-Ätsch-er bin ich etwas anderer Meinung: ich glaube nicht dass VW keine E-Autos bauen „kann“ (aber das ist natürlich Spekulation) – mit den Dieselstinkern und der Wissmann-Lobby verdient Müller soviel Geld, dass sein Bonus stimmt – warum sollte er was ändern? (und er wird ja auch quartalsweise gemessen)

          • W. Müller

            Du willst mich wohl nicht verstehen. Die Skepsis bezog sich auf die Angaben zu 2017 unter dem Aspekt, dass eigentlich die Massenproduktion des M3 erst 2019/2020 anlaufen sollte und ursprünglich mal von wenigen M3 in 2017 die Rede war.
            Musk ist ein Visionär und jeder, der mal mit ihm gearbeitet hat, bestätigt, dass er glaubt, was er sagt. Da ist nichts mit wider besseren Wissen.
            Wer sich mit Musk beschäftigt weiß, dass der so „tickt“ und seine Ziele immer viel zu hoch steckt. Das hat er auch schon mit dem Model X und dieser schrägen Idee mit den Falcon Wing Türen gemacht.
            Aber wenn DU ihm unlautere Absicht unterstellen willst, kannst DU das gerne machen. Wir haben ja, wie gesagt, Meinungsfreiheit.
            Ich bin komplett anderer Meinung. Ich denke sogar, wir sehen noch die 5000 Model 3 in diesem Jahr oder knapp zum Jahreswechsel.

          • Kant

            also, das sind ja ständig neue Zahlen… (?)
            Um über das Gleiche zu reden: mein aktueller Stand ist: 500k M3 in 2018 und 1Mio in 2020 (wobei hier nicht irgendwelche „Produktionsraten“, sondern „Jahresproduktionen“ entsprechend Jahresbericht gemeint sind) oder habe ich da was verpasst? Und die 5k/Woche für Ende 2017 sind ja Stand Juli (also nicht irgendwelche Alt-Zahlen)

          • W. Müller

            Wenn Du schon hier so herumunkst solltest Du wenigstens in den historischen Fakten zum Model 3 sattelfest sein und nicht nur die letzten Schätzungen kennen.
            Das erweckt leider den Eindruck, wenig zur Sachdiskussion aber viel zur Stimmungsmache beitragen zu wollen.
            Die Hochlaufzahlen, die Du nennst, sind nach der gewaltigen Menge an Reservierungen genannt worden.

          • Kant

            Mag ja so sein, ich wollte nur wissen von welchen Zahlen Sie jetzt reden – die obigen sind die mir aktuell Bekannten – falls Sie von anderen ausgehen, bitte melden…

          • simons700

            2016 hat er ja noch gemeint es werden 200k in 2017^^

          • Kant

            na na, Sie werden sich doch nicht auch zum FUD-ler entwickeln? 😉

          • Fritz!

            2016 hat Elon Musk gesagt, sie werden am Ende von 2017 mit der Produktion anfangen.
            Heißt also, Planvorgabe übererfüllt!

          • W. Müller

            Was mit auffällt: BMW affine Menschen hier im Forum scheinen sich auf „alternative Fakten“ verlegt zu haben.
            Fragt man nach einem Link mit Quelle kommt vor allem das, was man von dem deutschen Establishment der Autoindustrie in Sachen E-Auto gewohnt ist: Rein gar nichts.

          • Kant

            wg. „Betrug“:
            stimmt schon dass das den formaljuristischen Tatbestand nicht erfüllt, aber: in meinen Augen ist die VW-Software auch keine „Schummelsoftware“, sondern Betrug (wiewohl nach deutschen Recht wohl nicht oder nur sehr schwierig einklagbar) – auch hier wurde wissentlich und in „betrügerischer Absicht“ ein Fahrzeug verkauft, das dem „Leistungsversprechen“ nicht genügt – zusätzlich entstehen nun sowohl den Besitzern wie auch den Gebrauchtwagenhändlern Schäden in 4stelliger Höhe – ach ja, und der Staat (damit wir Alle) legt eine Fond auf und VW verkauft noch mehr Autos wegen „Umweltprämie“ – das ist auch – zumindest – Beschiss…

          • Pamela

            Klar VW sind – offiziell von befugten Stellen – als Betrüger enttarnt worden.
            Was hat das jetzt mit Tesla zu tun ?

          • W. Müller

            Ich würde mal sagen, liebe Pamela, in meinen Augen redet er sich gerade ziemlich raus mit dem whataboutism zu VW.

          • Matthias Fritz

            ich finde lebensgefährlichen Betrug schlimmer. VW oder jetzt BMW mit der „under hood fire“ Rückrufaktion von 1,4mio Pkw in Nordamerika.
            alles was deutsch ist ist perfekt was?

          • Kant

            also, wenn wir schon beim Lästern sind:
            https://www.youtube.com/watch?v=ukthS5yjYRU
            ist das die next-generation Fertigung??? 🙂 🙂

          • W. Müller

            Deine Replik erschließt sich mir auch hier nicht.
            Dieses Video der stark verlangsamten Fertigung kommt doch von Musk als Beispiel, dass eben alles überhaupt nicht so läuft wie geplant man aber mindestens mal eine Fertigungslinie hat. Wenn ich mich recht erinnere bringt Musk das Video mit der Info, dass hier alles extrem langsam läuft aufgrund von Problemen.

          • Kant

            Kommentar zum Video:

            „Elon Musk claims the video he uploaded to Instagram shows the Model 3
            production line operating at one-tenth of its potential pace (the line
            itself is operating slower in real-time, the video has not been slowed).“
            (das nur zur Ergänzung) – ich interpretiere das nicht so, dass er zeigen will wie man es nicht macht…

            Betrachtet man die MS-Straße:
            https://www.youtube.com/watch?v=8_lfxPI5ObM
            so sehe ich keinen „next-generation“ Unterschied bei M3- das war das Argument.
            Und Mercedes ist auch nicht so schlecht:
            https://www.youtube.com/watch?v=09xGIC3PD5E
            Also, für mich gibt sich das alles nicht so viel – mit Ausnahme dass für den M3 eben noch lange keine „production line“ existiert…

          • raleG

            zb. wird das Cockpit beim M3 jetzt per Roboter verbaut.

            Für Cockpit und Sitze braucht BMW noch Mitarbeiter:
            https://youtu.be/auEsNlDL6Og?t=9m28s

          • Graf

            schon bedenklich das BMW Arbeiter bei der Carbonbearbeitung mit Staubmasken arbeiten müssen.

          • Jakob

            Wer hat davon gesprochen, dass die Model 3 Fertigung next-generation wird?
            EM hat sich mehrfach dazu geäußert, dass sie sich am Branchen Standard orientieren wird.
            Für das Model Y war so etwas mal angekündigt, wurde inzwischen aber zurück gezogen.

          • Fritz!

            Für das Model Y wurde nur die Entwicklung einer komplett neuen Plattform zurückgezogen, die Next-Generation-Fertigung meiner Meinung nach nicht. Auch soll ja für das Model Y eine komplett neue Fertigungsstraße (inkl. neuer Halle und so) gebaut werden und die Produktionszahlen werden doppelt so hoch wie beim Model 3 erwartet.

          • Jakob

            Ok, an der Stelle bin ich mir unsicher. Die Plattform sollte nach meiner Erinnerung diese neue Art der Fertigungsstraße überhaupt ermöglichen. Ich bin gespannt 🙂

          • Fritz!

            Ja, da haben wir zuwenig Informationen drüber. Immer mal wieder so nebenbei spricht Elon Musk darüber, wäre ärgerlich, wenn dies wirklich mit der Model 3/Y Plattform nicht gänge. Dann sollte er ganz schnell den Roadster/Van/PickUp/Irgendwas in Angriff nehmen, mit dem es dann wohl geht.

          • Jakob

            Ich denke das es kommen wird, sobald Tesla nach dem Model 3 und / oder Model Y Gewinn einfährt, der neue massive Investitionen ermöglicht.

          • Kant

            ich hatte es (aus verschiedenen Quellen) bisher immer so verstanden, dass Tesla die Erfahrung anderer Hersteller im Bereich der traditionellen Produktion durch eine hochautomatisierte „next-generation“ Fertigung mehr als kompensieren und damit problemlos aus dem Stand 500k Fahrzeuge in2018 produzieren kann (diese Fähigkeit wurde ja manchmal in Frage gestellt) – was ich derzeit sehe ist „state of the art“ – das ist nicht schlecht aber dann ist wohl auch mit den üblichen Anlaufschwierigkeiten zu rechnen – 500k in 2018 und 1Mio in 2020 sind damit schon sehr ehrgeizig…

          • Pamela

            Boa ! Aus der Sofaecke heraus jemandem Beschiss bis Betrug zu unterstellen !
            Fahr nach Fremont, Reno und Hawthorne und bring Beweise mit oder erzähl das Deiner Oma !

          • Graf

            Was Sie hier abziehen ist schon sehr grotesk, hier gehts um das Thema verspätete Auslieferung vom Model 3 und Sie nutzten es für einen Rundumschlag mit Space X Raketen, jetzt fehlt nur noch Kritik über paypal .
            Sollte eigentlich vom Administrator gelöscht werden Ihr gesamter Putschisten Mist. Was wir inzwischen wissen, ist der Model 3 Produktionsstart soweit es Elon Musk zu verantworten hat auf Kurs mit nur geringen Verzögerungsproblemen. Das Panasonic mit ihren japanischen Automationsanlagen solche massiven Probleme bekommen würde hat wohl keiner gerechnet. Musk hat es mal wieder mit Hilfe der Grohmänner geschaft diese Anlage zum laufen zu bekommen.

          • Kant

            also, SpaceX war – wie gesagt – off topic und ich habe das ja auch zurück genommen (ich hatte noch ein früheres Video in Erinnerung, bei dem an exakt der gleichen Stelle das Bewegtbid „ausgefallen“ war…
            Zum Weiteren: EM hat, wenn ich es richtig verstehe, die Produktion derzeit (aus welchen Gründen auch immer) überhaupt noch nicht im Griff. Jetzt davon zu reden, dass die Produktionsrate von 5k/Woche erst Ende Q1 erreicht wird und damit „anzudeuten“ (obwohl das nicht explizit gesagt ist) dass die Produktion dann wie geplant hochläuft ist ??? (da ich keinen besseren Ausdruck habe)
            Seriös wäre die Aussage: „wir sind in „production hell“, ein Anlaufen der Produktion ist noch nicht abzusehen und ich melde mich wieder wenn wir aus der Hölle sind“ (wobei ich zugestehe dass das für die Börse wohl nicht passend wäre).
            Ohne Sie weiter nerven zu wollen: glauben Sie an 5k/Woche in Q1 und glauben Sie dass EM das selbst glaubt?

          • raleG

            @disqus_0PfA3YkGhE:disqus
            Ja, natürlich (5k/wo). Die haben eine Anlage für 10.000 Fzg/Wo geplant, gebaut und in Betrieb genommen. Defizite sind erkannt, Lösungen erarbeitet und in Umsetzung. Dabei kann man als Ingenieur sehr gut abschätzen, wie lange die Umsetzung dauert. Kann gut sein, dass es sogar schneller geht.

          • Graf

            wenn wir alle schreiben was wir glauben kommt sowas wie mit Ihrer SpaceX Rakete raus, ich hallte mich lieber an Fakten. Wie im Bericht oben zu lesen, ist die Produktion in Fremont auf minimum 500 die Woche Hochgefahren, dies sollte aber schon vor genau 4 Wochen erreicht werden ( ThomasJ hat da eine schöne Grafik gemacht) also sind jetzt genau 4 Wochen im Verzug.
            Die Panasonic Automation soll mit der Grohmann Überarbeitung und neuem Programm in den nächsten Wochen so weit hochfahren können und die geplanten Produktionszahlen sogar noch übertreffen.
            Es kann somit verlorenes wieder gutgemacht werden, Anfang März sollte dann die 5k/ Woche möglich sein. Vermutlich werden Aggregate und Karossen (kommen ins Hochregallager) schon voraus produziert, dann haben die einen Puffer. Jede Krise ist auch eine Chance um gestärkt daraus zu gehen, und jetzt glaube ich doch noch das Elon Musk das gut genutzt hat.

          • Kant

            Also, dann ist ja alles gut – Sie sind dann noch optimistischer als EM selbst…
            Aber da das alles ja in der nahen Zukunft liegt werden wir es ja auch bald sehen…

        • Kant

          Na, das war ja auch ne tolle Leistung – stellt bei uns doch wohl jedes KMU in null komma nichts hin, oder fehlt mir da wieder mal der intellektuelle Zugang?

          • W. Müller

            Den Sinn und Inhalt Deiner Replik auf meinen Kommentar musst Du mir jetzt aber genauer erklären.

          • Kant

            sorry, da kam wohl das Bild nicht rüber.
            Gemeint ist
            http://teslamag.de/news/puerto-rico-tesla-solar-stromspeicherprojekt-16707
            ist ganz nett aber

            „Puerto Rico: Tesla realisiert erstes Solar- und Stromspeicherprojekt an einem Kinderkrankenhaus“
            finde ich doch ein Bisschen übertrieben…
            (scheint mir eher Standard zu sein)

          • W. Müller

            Was das aber als Replik auf meinen Kommentar zu bedeuten hat ist immer noch nicht offensichtlich.

  • PV-Berlin

    Bin ich der einzige, der sich durch die vielen Zeilen des Berichts zu den Zahlenwerk Q 3 durchgekämpft habe?

    Es ist ja nicht die Fertigung des ’schnöden‘ Modells der Flaschenhals, sondern der Bereich, der aus den neuen Zellen Module fertigt, die dann zu Akkus verschnürt werden (Bitte um Entschuldigung für die Beschreibung)

    Dies ist selbstverständlich überraschend und überaus ärgerlich. Zeigt aber, dass es eben nicht möglich sein wird, das irgendjemand mal ganz schnell ein ähnliches Modell aus dem Boden stampfen wird können. Tesla und Panasonic sind ja keine Dummen und arbeiten seit 2008 zusammen und trotzdem ist das Projekt überaus komplex und braucht viel Hirn, Schweiß und bestimmt auch Schmerz.

    Da soll eine VW aus dem Stand heraus das drauf haben? Da helfen weder Geld noch Wille, da hilft eben nur dran bleiben und viel Leidensfähigkeit plus etwas Glück die zwei drei Jungs zu haben, die den gordischen Knoten durchschlagen können.

    Nun wird es Ende Q1 2018, bis Tesla 5.000 EH die Woche fertigen wird können. Für uns Kunden ist es so was von egal, in 3 Jahren erinnert sich daran niemand mehr und dann wird es immer noch kein vergleichbares Angebot aus D. geben. Wetten das?

    Als Investor ist das was ganz anders, aber da antworte ich nicht hier,

    • Jakob

      Das macht Sinn, jedoch verstehe ich nicht wieso es die Probleme mit den Akkus nicht beim X oder S gibt. Ideen?

      • Fritz!

        Andere Akkus, andere Fertigungsstätte. Die Akkus für S/X werden in Freemont gefertigt, bzw. von Panasonic zugeliefert im alten Format 18650, die Akkus für das Model 3 haben das neue Format 2170 und werden in der Gigafactory gefertigt.

      • PV-Berlin

        Neues Format der Zelle 2070, das ja bekanntlich noch nicht im Modell S und X verbaut wird.

        • Fritz!

          2170

          • PV-Berlin

            auf euch ist Verlass.

        • Jakob

          Die Zellen sind unterschiedlich groß, das stimmt und hatte ich vergessen. Aber die Größe allein kann es nicht sein, das wäre mit Sicherheit nicht so ein massives Problem. Eventuell die dazugehörige Kühlung, anderes Material bei Anode/Kathode, oder was auch immer.

          • PV-Berlin

            Doch, das ist wohl eine gewaltige Aufgabe. Offensichtlich verbirgt sich hinter dem Begriff „packen“ etwas mehr, als man sich das so vorstellt.
            Dass das „Verdrahten“ und das Verlegen der Kühlung etc. neu angegangen wurde, ist schon dem Fakt geschuldet, das Tesla sich sehr wohl den Markt anschaut und hier hat Kreisel gezeigt, dass da noch viel Luft nach Oben ist.

            Die höhere Energiedichte ist ein Pro-Argument.
            Die Akkus mit den 2170 Zellen als ‚kleinen Akku‘ im Modell 3 genau so schnell landen zu können (Einstieg 160 KW) wäre ein brutales Argument. Denn damit ist die Nutzbarkeit des Autos deutlich besser.

            *Ich gehe davon aus, das auch ein großer Teil der Tesla Flotte auch an Menschen geht, die keine eigene Ladesäule haben ( auch nicht haben wollen) . Diese müssen dann halt alle paar Tage nachtanken und das sollte möglichst schnell gehen.

  • Matthias Fritz

    wie jetzt? noch nicht im M3OC angemeldet. das sind die BESTEN dort.

  • Sonntagskuchen

    Ich bin über jede schlechte Nachricht enttäuscht, die eine verzögerte Auslieferung des Model 3 als Inhalt hat. Ich hatte mich schon auf Sommer/Herbst 2018 eingestellt (habe am 1.4.16 reserviert).
    Bis dahin läuft das Leasing von meinem Firmenwagen. Jetzt werde ich wohl eine Zeitlang Fahrrad fahren müssen, möglicherweise über den Winter 2018/2019 hinweg. Das ist natürlich das maximal umweltschonende Vorgehen. Aber den Fahrspass eines schnellen E-Wagens will ich halt nicht missen.

    Ich überlege schon ein anderen E-Wagen zu erwerben, wenn die Auslieferung sich zu stark verzögert. Aber die Alternative fehlen halt. Für mich käme nur der Nissan Leaf in Frage. Der ist aber weder von der Optik , noch von der Leistung vergleichbar. Und dann fehlt das Ladenetzwerk. Insofern halt solange Fahrrad fahren und mit der Familienkutsche auskommen.

    Trotzdem, ich bin über jede Verzögerung nicht erfreut. Hoffen wir mal, dass es bei nur 1-3 Monaten Verzögerung bleiben wird.

  • Mike Calley

    Mich wundert mittlerweile eigentlich nur mehr, wie viele da draußen vielleicht schon daran verzweifeln, auf diesen stets genannten „Tesla-Fighter“ zu warten… kommt der noch irgendwann, oder wie? Kein Wunder, dass alle weiterhin auf das Model 3 warten. DAS kommt wenigstens irgendwann…

    • Skynet

      Alles eine Definitionsfrage. Tatsache ist nun mal, dass weltweit rund 90% der rein-elektrischen PKW keine Tesla sind. Wenn man sich die Zulassungszahlen für Deutschland anschaut, sind von den E-Autos nur 7% Tesla und 93% eben andere Marken. Und die haben ja angeblich noch nicht mal richtig begonnen 😉

      • Fritz!

        „Tatsache ist nun mal, dass weltweit rund 90% der rein-elektrischen PKW keine Tesla sind.“

        Haben Sie da eine Quelle für?

        Vom Nissan Leaf (weltweit meistverkauftes E-Auto) wurden bis 9/2017 insgesamt 283.000 verkauft, Tesla hat gerade die 250.000 überschritten. Vom Renault Zoe wurden ca. 85.000 bis Anfang 2017 verkauft.

        Die Quelle IEA, die 2.000.000 E-Autos für 2016 behauptet, liegt natürlich falsch, daß sie PlugIn-Hybride mitrechnet. Also gravierend unter 1.000.000, da dürfte Tesla dann wohl eher so (grob geschätzt) 25% Markanteil weltweit haben.

        • Skynet

          Ich gehe von den aktuellen Verkaufszahlen 2017 aus. Danach dürften es rund 1,2 Mio. Fahrzeuge werden, wovon rund 20% Plug-In-Hybride (in China aktuell ca. 18%) sind. D.h. von 1 Mio. BEV sind 100k Tesla = 10%. Einen Grobüberblick zu den USA und einen weltweite Zusammenfassung findet man z. B. hier:

          https://insideevs.com/october-2017-plug-in-electric-vehicle-sales-report-card/

          Für Deutschland waren es im Oktober 161 Tesla von 2180 verkauften E-Autos. Es gibt also offensichtlich auch andere Hersteller die E-Autos und deren Batterien herstellen und verkaufen können.

          • raleG

            @disqus_ECYvJ0Zqhk:disqus
            Richtig alles eine Definitionsfrage. Tesla ist mit 73.000 Fzg 2017 der weltweit best verkaufende Hersteller. Und das mit Fahrzeugen die doppelt bis dreimal so viel Kosten als die Konkurrenz. http://ev-sales.blogspot.de/2017/10/world-top-10-september-2017.html
            Viel spannender wird zu sehen sein, wieviel Marktanteile das M3 in den nächsten Jahren den Verbrennern abringt (3er BMW, etc.). Denn ein Tesla-M3-Fighter ist vor 2020 nicht zu kaufen.

          • Viewer

            Spannend ist, wie schnell sich das E-Auto tatsächlich durchsetzt und wie groß der Anteil davon Tesla sein wird. Dieses Jahr werden rund 80 Mio. PKW verkauft und vielleicht 1 Mio. E-Autos davon 100k Tesla.

            Am Beispiel VW sieht man doch wie schwer es sein dürfte. Trotz Dieselskandal werden rund 11 Mio. Fahrzeuge verkauft und trotz Strafen werden Mrd-Gewinne gemacht, die problemlos in das E-Auto ganz ohne neue Investoren gesteckt werden können. Allgemein verdienen die Konzerne mit den Verbrennern eben prächtig. Dazu unterschätzt man die vorhandenen Aktivitäten zu E-Autos. Ich hätte z. B. nie gedacht, dass vom i3 schon 100k verkauft wurden oder überhaupt je verkauft werden. Dort wo Tesla in China hin möchte hängen alle dt. Konzerne schon längst drin. Tesla muss eben irgendwann auch mal mal nennenswerte Gewinne abwerfen, sonst gehören nicht die dt. Automobilbauer sondern Tesla bald irgendwelchen Chinesen

            Zu Thema M3-Fighter wird bei den Konzernen pragmatisch abgewartet. Die Schätzungen zu den Reservierungen aus Deutschland liegen bei rund 25k. Mal zum Vergleich, beim Golf 7 lagen die bei 40k. Das wird für die erst interessant, wenn solche Verkaufszahlen regelmäßig pro Jahr erzielt werden. Die Frage ist ja, wie nach Abarbeitung der Reservierungen mit den Verkäufen weitergeht.

          • W. Müller

            Alles im Prinzip nicht grundfalsch.
            Allerdings ist es vom Vergleich schon eher Äpfel mit Birnen verglichen ein 100.000 €+ Auto mit allen anderen Autos in Relation zu setzen.

            Interessanter wäre zu betrachten, wie viele 100.000€ + Autos in Relation zu Tesla verkauft werden. Dabei finde ich es sehr spannend, dass Tesla in diesem Segment bisher mehr als 250.000 Autos verkauft hat.
            Bei BMW i3 ist ein nicht unerheblicher Teil in Deutschland in der DriveNow Flotte zu Hause.

            Ich bin gespannt, wie lange die Konzerne noch warten wollen. Müller von VW ist jedenfalls schon mächtig nervös geworden was Tesla angeht. So weit her mit einem „M3 Fighter“ scheint es da nicht zu sein ansonsten der Herr Müller wohl wesentlich entspannter reagiert hätte. Von pragmatisch abwarten kann bei seiner Reaktion keine Rede gewesen sein.

            Es gibt vor allem 2 bisher komplett ungelöste Probleme für die Etablierten:
            1.) Wo bekommen die die Akkus her? Alle Akkufabriken sind ziemlich ausgelastet.
            2.) Wie wollen die in weniger als 5 Jahren ein CCS Ladesystem, das den Namen Schnelllader auch verdient, in ganz Europa aufbauen?

            Tesla hat bekanntlich eines, was allen offensteht und wo die Etablierten sich weigern mitzumachen. Das ist ein erweiterter DC MID Stecker und die Protokolle stehen allen offen.

            Solange da nichts kommt von den Etablierten wird Tesla die Nase vorn haben. Logo müssen die das mit dem M3 auch hinbekommen.

          • Pamela

            „Zu Thema M3-Fighter wird bei den Konzernen pragmatisch abgewartet.“

            Die deutschen Automobilkonzerne finden in unserem Land die besten Voraussetzung vor:
            – eine friedliche Demokratie
            – einen freien Handel innerhalb Europas
            – eine sehr gute Infrastruktur
            – noch gut ausgebildete Arbeitskräfte
            – eifrige, stets kompromissbereite Politiker
            – große Investitionsbereitschaft des Staates
            – dank Agenda 2010 eine arbeitgeberfreundliche Lohnentwicklung

            auch das ist Basis für die Milliardengewinne, die erzielt werden.

            Ich sage, da kann man zusätzl. zu den Steuern die gezahlt werden ein gesamtgesellschaftliches Engagement erwarten und in Bezug auf die notwendigen Umwälzungen bei Energie und Mobilität eben auch Pioniergeist.

            Was ist denn wichtiger, dass Deutschland gesteckte Klimaziele erreicht oder das Aktionäre Maximalgewinne und Manager Maximalboni einstreichen ?

          • Elektroautofan

            Meiner Meinung nach ist es ganz normal, dass weniger Autos, die zur Ober- oder Luxusklasse gehören, verkauft werden als billigere…

          • ThomasJ

            In der Schweiz hat es von 1 – 9/2017, 3144 BEV Zulassungen, davon 1526 Tesla. Das ist ein Tesla-Anteil von 48%. Diese Zahl sagt aber betreffend Vergleich Tesla/BEV Erfolg (noch) nicht viel aus, siehe @Elektroautofan, @raleG. Wenn der M3 auf dem Platz ist, können wir wieder hinschauen.

      • ThomasJ

        „Tatsache ist nun mal, dass weltweit rund 90% der rein-elektrischen PKW keine Tesla sind.“ Die Käuferschicht eines Hochpreis-BEV mit den Mittel-/Tiefpreis-BEV zu vergleichen, ist wie Avocado mit Äpfeln. Zudem werden in China die BEV in Massen mit stattlicher Unterstützung für jede_n Mann/Frau gefördert.

        „…. die Zulassungszahlen für Deutschland anschaut, sind von den E-Autos nur 7% Tesla und 93% eben andere Marken.“
        In der Schweiz hat es von Jan – Sept/2017, 3144 BEV Zulassungen, davon 1526 Tesla. Das ist ein Tesla-Anteil von 48%. Diese Zahl sagt aber auch nicht viel aus, siehe erster Abschnitt (ausser vielleicht, dass es sehr viele potentielle Käufer hat, die auf das M3 warten und die Alternativen nicht als Alternativen sehen und kaufen).

  • Kant

    sorry,
    also, nach intensiver youtube-Recherche bin ich nun doch überzeugt! Es gibt tatsächlich eine Menge guter Videos – ich hatte nur noch eines in Erinnerung, bei dem an derselben Stelle das Bild eingefroren war und später wieder ein einwandfreies Bild erschien…

    • Pamela

      Kein Problem, wäre das also abgehakt.
      Zu dem anderen Punkt:
      Im Herbst 2016 stellen Daimler den EQ für 2020 und VW den I.D. für 2019 vor. Wir hören nichts zu Stückzahlen oder Lieferzeiten !
      Vielleicht weil man gerade in Bezug auf Akkus noch keinen genauen Plan hat (meine persönliche. Meinung) und/oder weil man sich auf konkrete Zielvorgaben nicht festnageln lassen will. Feiglinge sind das !

      Elon macht immer einen Plan – nennt Zahlen und geht Gefahr, quartalsmäßig daran gemessen zu werden -, für den dann alle (er eingeschlossen) schwitzen müssen. Den Plan für das Model 3 hat er besonders ambitioniert aufgestellt aus zwei Gründen:
      1. Die vollkommen unerwartete hohe Anzahl von Reservierungen, die zustzl. Ansporn ist.
      2. Die Notwendigkeit, die anderen Hersteller aufzuscheuchen, damit die endlich die Hände aus den Taschen nehmen.
      Weil Elon’s Visionen sind nun mal die Energie- und die Mobilitätswende – „damit wir keine Angst haben, wenn wir morgens aufstehen, dann wird es ein guter Tag.“

      https://www.automobil-produktion.de/hersteller/wirtschaft/tesla-chef-wirft-autoindustrie-aengstlichkeit-vor-lob-fuer-vw-357.html

      https://ecomento.de/2017/09/25/daimler-elektroauto-produktion-investition-usa-tesla-elon-musk/

      Wenn Elon sich kritisch äußert, dann nur aus dem Wunsch heraus, die anderen sollten mehr tun. Er hat noch nie andere so abgeledert, wie diese das mit ihm taten und weiter tun. Klar hatten und haben die Ihre Gründe dazu.
      Aber wir hier haben keinen Grund ihn einen Schwätzer, Blender, Bescheißer oder Betrüger zu nennen.

      • Kant

        Sorry, aber das ist nun mal das Business: man legt Quartalzahlen vor und wird daran gemessen, auch EM (und entsprechend hat ja auch die Börse reagiert)
        wg. Ihrer Aussage 1) – das ist ja genau mein Punkt: aus 500k Fahrzeugen in 18 Monaten auf 5k/Woche zu kommen ist Dreisatz, aber keine Planung und da fehlt mir eben noch der Begriff…
        Es bleibt aber mein Punkt: halten Sie 5k/Woche Ende Q1 für realistisch oder sehen Sie das auch nur als Dreisatz und messen ihm keine Bedeutung bei?

        • W. Müller

          Ich persönlich halte 5k/Woche im Q1 2018 für sehr realistisch.
          Warum ich das denke? Nun weil des der „Musk-üblichen“ Verzögerung recht exakt entspricht und der Hauptgrund für die Verzögerungen bei dem neuen Akku liegt, wenn man den Berichten Glauben schenkt.
          Den Rest haben die von Grohmann offenbar hinbekommen.

          • Kant

            ok, dann halten wir mal wieder unsere „Pseudo-Wette“: 5k in der letzten Märzwoche entspräche ungefähr 15k im März – die Produktion von MS liegt bei 1k/Woche, die von MX ebenfalls bei 1k/Woche. In der letzten Märzwoche werden dann also 5mal so viele M3 produziert wie MS bzw. MX oder 2,5mal soviel wie MS+MX?
            Ich melde mich dann nach den Q4-Zahlen mal wieder (wobei, wenn ich es recht sehe, EM für Q4 jetzt ja nichts mehr versprochen hat?)

          • Pamela

            Hallo Wil, weiß man das schon, dass die Grohmänner das hinbekommen haben ? Hab noch nix dazu gelesen.

            Die Akkufertigung soll der Hauptgrund für diese Verzögerung sein, man liest aber auch von Problemen beim Schweißen der Model 3-Karosserie. Also ist da wahrscheinlich momentan auch noch das angekündigte Höllenfeuer. Weißt Du mehr ? LG

          • Kant

            Ich hatte ja mal 1k für Q4 angenommen (wer sich noch erinnert, 1,5k für 2017). Für Q1 rechne ich mal mit 5k (positiv) (das würde immerhin 40% der Produktion von MS bzw. MX entsprechen) – hinzu kommt aber: das ist „Null-Serie“: die ersten Fahrzeuge werden ja an „interne Mitarbeiter“ (Tesla, SpaceX) ausgeliefert, hier würde ich noch nicht von Endkunden-Qualität (und auch nicht von entsprechendem Umsatz) sprechen.
            Wir werden dann ja auch sehen, ob es sich nur um eine „einmalige(?)“ Verzögerung (von 3 Monaten) handelt oder ob die Produktion insgesamt nur wesentlich langsamer hochgefahren werden kann (dann eben mit erheblich reduzierten Zahlen für 2018 und 2020)…

  • Kant

    danke, hatten wir ja schon geklärt – Mondlandung habe ich übrigens miterlebt…

  • Kant

    wenn Einer diese Info hat, dann EM. Wenn Sie selbst aber sagen, dass wir Alle nicht die geringste Ahnung haben, dann sind 5k/Woche eben nur irgendeine Zahl, wie es 5k/Woche für Dezember auch waren. Dann warten wir’s halt einfach ab…

  • W. Müller

    Schön wäre es ja, liebe Pamela. Aber er kanns nicht lassen:

    http://disq.us/p/1nk1nqn

  • Matthias Fritz
  • Sonntagskuchen

    Habe heute meinen BMW vom Reifenwechsel abgeholt. Dort stand ein i3er für 58000 Euro und ein i3er für 44000 Euro. Beide natürlich nur mit 4 Sitzen. Für unsere 5-köpfige Familie ist das suboptimal.
    Warten auf M3 ist momentan alternativlos.

  • Holgi

    Hallo zusammen! Gerade kam bei WISO ein Bericht über E-Auto-Kaufberatung. Selten so herzhaft gelacht!!! Das zeigt nur wieder, dass die etablierten Verbrenner-Großkonzerne (Mercedes-Smart, BMW und VW) noch Lichtjahre von einer flächendeckenden E-Auto-Versorgung entfernt sind. Insofern erscheint sich die etwas längere Wartezeit aufs M3 doch stark zu relativieren. Ich bleibe weiter entspannt und warte geduldig (letzter Stand Ende 2018 klingt für mich ok!).

    https://www.zdf.de/verbraucher/wiso/kaufberatung-fuer-elektroauto-wiso-oma-100.html

    • Fritz!

      Ja, der war schön. „Der BMW i3 hat übrigens keinen Motor mehr, der hat jetzt einen Akku. Der Strom geht dann direkt in die Räder. Ein Ventilator hat ja auch keinen Motor…“

      Selten so falsche/blöde Antworten gehört, ich glaube, ich mach mir den Spaß auch mal und gehe zu BMW und VW und lasse mich zu E-Autos beraten… 🙂

    • Longcheck

      …“dass die etablierten Verbrenner-Großkonzerne (Mercedes-Smart, BMW und
      VW) noch Lichtjahre von einer flächendeckenden E-Auto-Versorgung
      entfernt sind. …“

      Und deshalb haben sie bei EU-Kommission für lasche Abgaswerte mit Erfolg interveniert.
      Nun kann es sein, dass die über die Flottendurchschnitte, die sie mit E-Antrieben erreichen, noch dreckigere Boliden verkaufen werden.

      http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/lobbyisten-in-bruessel-ausgerechnet-vw-torpediert-haertere-abgasziele-1.3738874

  • Sonntagskuchen

    Etwas Off topic: bei mir erscheint ein neues Feld auf meiner Verwaltungsseite der Bestellung. Weiß da jemand genaueres ?

    • Fritz!

      Was für ein Feld, bzw. womit ist es beschriftet?

      Ich schaue mir meine Bestellseite nicht regelmäßig an, ich weiß nicht, wie die beim letzten Mal aussah, aber ich glaube, genauso wie eben.

  • Sonntagskuchen

    Lt. Quelltext scheint es sich um die Vorbereitung zum Konfigurator handeln….

  • Sonntagskuchen
  • Sonntagskuchen

    Das „Speichern“ Feld. Im Quelltext ist hier von „Konfiguration speichern “ die Rede. Tesla scheint die Seite zum Konfigurieren vorzubereiten, denke ich.