Model S-Besitzer klagt gegen Tesla wegen Verweigerung einer Rückerstattung

Tesla-Model-S-Lemon-Law-Klage

Im US-Bundesstaat Wisconsin klagt aktuell Robert Montgomery gegen Tesla Motors über eine Rückerstattung des Einkaufspreises seines Tesla Model S. Demnach habe das Fahrzeug unverhältnismäßig viele Probleme verursacht und war deshalb allein in den ersten fünf Monaten ganze 66 Tage in der Werkstatt.

Der Einkaufspreis seines Tesla Model S lag bei $94.777 wobei da zusätzlich noch $4.738 an Steuern anfallen. Diese knapp $100.000 möchte Montgomery nun von Tesla erstattet bekommen, da er das Fahrzeug mit dieser Anzahl an Problemen nicht mehr möchte.

Die sogenannten Lemon Laws sind einzelstaatliche Verbraucherschutz-Gesetze, die den Verkäufer von Kraftfahrzeugen dazu verpflichten, für Mängel des Kraftfahrzeugs einzustehen. Auf ein solches Gesetz stützt sich der Anwalt von Montgomery, Vince Megna, welcher sich zudem noch „Lemon Law King“ nennt.

Demnach müsse ein Defekt am Fahrzeug innerhalb vier Versuche in einem Jahr gelöst werden, ansonsten müsste der Verkäufer eine Rückerstattung oder ein Ersatzfahrzeug anbieten. Montgomery soll Tesla Motors bereits im November um Rückerstattung gebeten haben, doch bisher sei nichts passiert.

Zu den aufgeführten Problemen des Model S zählen Versagen beim Start, keine Aufladung im Haus des Besitzers, Fehlfunktion der Türgriffe, Versagen beim Entfrosten der Scheiben sowie Lackfehler. Tesla-Pressesprecherin Shanna Hendricks hat sich zu diesem Vorfall bisher nicht geäußert.