Model Y soll nun doch auf Model 3-Plattform basieren und demnach früher erscheinen

Über das Tesla Model Y, das kommende Mittelklasse SUV von Tesla, ist bisher nicht viel bekannt. Zu Beginn hieß es, dass man das Fahrzeug auf Basis der Model 3-Plattform baut, wodurch die Entwicklung deutlich vereinfacht werden würde und erhebliche Kosteneinsparungen möglich wären. Im Mai dieses Jahres erklärte Musk dann aber, dass das Model Y auf einer völlig neuen Plattform gebaut werden soll.

Nun hat Musk im Conference Call zum aktuellen Quartalsbericht gesagt (via Electrek), dass er von diesen Plänen wieder zurückgerudert sei. Tesla wird wieder auf den Ursprungsplan zurückkehren und das Model Y auf Basis der Model 3-Plattform entwickeln. Dadurch soll das Mittelklasse-SUV auch früher auf den Markt erscheinen, als man zunächst angab.

Musk will trotzdem an dem Plan festhalten, die 12-Volt-Batterie im Model Y zu verbannen und die Elektrik im Auto anders anzutreiben. Außerdem soll deutlich weniger Verkabelung im Fahrzeug den Produktionsprozess insgesamt vereinfachen und dadurch auch mehr Automatisierung zulassen. Die Produktionsstraße des Model Y solle laut Musk „etwas ganz anderes“ werden, wenn man sie mit der des Model 3 vergleicht – die er übrigens zu den besten der Welt zählt.

Dass Tesla das Model Y nun auf doch auf Basis der Model 3-Plattform baut, hat man dem Management-Team zu verdanken. Dieses habe Musk von seiner Idee mit der neuen Plattform abgebracht, erklärte er. „Sie haben mich von der Klippe des Irrsinns wieder zurückgebracht“, war Musks genauer Wortlaut.

Es wäre für Tesla sinnvoll, das Mittelklasse-SUV schneller auf den Markt zu bringen, da dieses Fahrzeugsegment aktuell einer hohen Nachfrage gegenübersteht. Tesla sollte demnach darauf abzielen, ein bezahlbares Fahrzeug in diesem Segment anzubieten. Für wann genau die Markteinführung nun geplant ist, lies Musk jedoch offen. Zuvor hieß es Ende 2019, doch das war noch der Plan basierend auf einer völlig neuen Plattform.