Model Y: Tesla erwartet eine Nachfrage von 500.000 bis 1 Million Fahrzeuge pro Jahr

Bisher ist nicht viel über das Tesla Model Y bekannt. Elon Musk hatte den Kompakt-SUV im Oktober letzten Jahres über Twitter angekündigt, doch anschließend seine Tweets wieder gelöscht. Bisher weiß man nur, dass es ein kompakter SUV auf der Plattform des Model 3 werden soll, wobei Falcon-Wing-Türen wie die des Model X zum Einsatz kommen könnten.

Nun verweist der Branchendienst Electrek auf den letzten Conference Call, der vor wenigen Tagen stattgefunden hat, und der Aussage von Musk, dass man nach dem Model 3 das Model Y in Angriff nehmen wird. Außerdem spricht der CEO über eine von Tesla kalkulierte Nachfrage für eben dieses Fahrzeug.

Um Klartext zu sprechen: Die Priorität in der Fahrzeugentwicklung nach dem Model 3 wird das Model Y sein, das kompakte SUV. Das ist ebenso ein Fahrzeug, wo wir eine Nachfrage von 500.000 bis eine Million Fahrzeuge pro Jahr sehen.

Zum Vergleich zieht Electrek die Verkaufszahlen des deutschen Autobauers Audi heran. In 2015 hat Audi insgesamt 1,8 Millionen Fahrzeuge weltweit verkauft. Von der Audi Q-Serie, in der alle SUV eingeordnet werden, konnte man im vergangenen Jahr etwas mehr als 500.000 Fahrzeuge absetzen. Tesla möchte diesen Absatz mit lediglich einem Kompakt-SUV erreichen.

  • Blackmen

    …ein Y würde ich dem M schon vorziehen… – aber sooooo lange dann noch warten??? 😉

  • Alex

    Den würde ich sofort bestellen und das ch hätte mein Traumauto Hoffentlich kommt der in den kommenden 1-2 Jahren.

  • Ja, die Nachfrage glaube ich sofort.

    Die wird massiv vom Heimmarkt kommen, weniger aus Deutschland, mittelmässig aus Europa.

    Man muss sich ja vorstellen, dass das erste Mal wieder kaufenswerte, begehrte Autos aus den USA kommen mit den ganzen Teslamodellen. Und da wird schon viel Patriotismus auch dabei sein. Noch dazu wo vermutlich USA wieder schneller sein werden mit Verboten von Verbrenner, wie beim Rauchen seinerzeit, dauerte auch einige Jahre bis die strengen Gesetze nach Europa kommen. Und hier in Europa werden BMW, Daimler, VW und Co schon blocken so lange es geht, wie man ja sieht.

  • Maximo

    Finde ich gar nicht unrealistisch, angesichts der beschriebenen Tatsache, dass ein durchschnittlicher deutscher Dieselrußhersteller 500.000 seiner vibrierenden, stinkenden, geräuschvollen, unvernetzten, lahmen, unsichereren Blechboxen verkaufen kann.

  • Erna

    Wie bringt es BMW so schön auf den Punkt „Wait or drive“.

    https://www.youtube.com/watch?v=Zf7KvtGNMbQ

    https://www.youtube.com/watch?v=1v0QKtPXEFQ

    • emovefreak

      Wait!!!! Und wenns 3 Jahre wären!

      • Grünspanpolierer

        Viele warten heute noch auf eine Powerwall für €2760.–. Vorfreude soll bekanntlich die schönste Freude sein…

        • Fritz!

          Da hat er leider den Fehlöer gemacht, den Einkaufspreis der Händler (und dann auch noch netto) zu nennen. Mit MwSt. und Gewinn paßt das dann wieder. Aber zumindest hat er es mit dem Preis geschafft, daß die anderen sich auf einmal beweht haben. Und schon hat es sich gelphnt, daß er es gesagt hat.

          Sie sollten mal versuchen, mehr positives im Leben zu sehen, dann werden Ihre Kommentare evtl. auch nicht mehr so negativ.

          • Grünspanpolierer

            Das war kein Fehler, sondern volle Absicht! Auch bei den prognostizierten Stückzahlen nur Fantasiezahlen!
            So ist das eben wenn man Investoren anlocken muss.

            Die anderen waren schon vor Tesla da, und auch da schon billiger als Tesla jetzt.

    • Dieselstinker

      Also im ersten Video sind offenbar die Teslas unterwegs, nur der BMW muss zwischenladen
      (deshalb gibt die Dame auch so verbissen Gas nach dem Zwischenladen um die Teslas wieder einzuholen).
      Im Zweiten Video ist der Autopilot gerade einkaufen gefahren?

      DS

      • Pamela

        🙂 🙂 Jaaa, so habe ich die beiden Spots auch verstanden. Aber wieso wirbt BMW für Tesla, d a s verstehe ich nicht ! 😉

        Im Übrigen finde ich es Klasse ein Produkt von einer Firma zu kaufen, die bewusst auf Werbung verzichtet. Ich mag sachliche Informationen, aber nicht diesen teuren manipulativen Quatsch, mit dem wir täglich zugemüllt werden.

        • Grünspanpolierer

          Der manipulative Quatsch mit dem Tesla Verkäufer in China Kunden zugemüllt haben, könnte dort zu einem Problem werden, denn es hat sich schon wieder ein Autopilot Unfall ereignet:
          http://www.deraktionaer.de/aktie/tesla-aktie–neuer-crash-in-china—jetzt-wird-s-eng-fuer-elon-musk-264640.htm

          • Pamela

            Ach „Der Aktionär“ ! (sehr umstrittenes Image)

            Die „Bildzeitung für Grünspanpolierer“ ? 😉

            Zum Thema Autopilot bilde ich mir erst meine Meinung, wenn ich ihn selber ausprobiert habe. Das ganze Geschreibsel darum bringt eh nichts, wie wir schon gesehen haben – eine objektive Beurteilung aus der Ferne ist nicht möglich.

            Was ein chinesischer Autoverkäufer im Store erzählt, hat nichts mit einer offiziellen Werbekampanie von tesla zu tun, die es eben n i c h t gibt.

          • Grünspanpolierer

            Sie haben recht: Auf der offiziellen chinesischen homepage wurde der manupilative Begriff ‚Autopilot‘ schon entfernt:
            http://www.ft.com/cms/s/0/3e9f58aa-62d4-11e6-a08a-c7ac04ef00aa.html#axzz4HRFDXcap

            Es war offensichtlich nur ein Übersetzungsfehler. Kann ja mal passieren, Tesla ist ja im allgemeinen für sein understatement bekannt 😉

    • Fritz!

      Da haben die bei BMW einfach das Problem nicht erkannt (der Spot ist trotzdem witzig, finde ich). Die Leute wollen kein stinkendes, lärmendes, giftiges Auto fahren, die wollen mit dem Auto von heute unterwegs sein, nicht mit dem Auto von gestern. BMW hat nicht zugehört, wie folgender Bäcker:

      Mensch kommt in Bäckerei und möchte eine Schwarzwälder Kirschtorte haben. Bäcker sagt: „Muß ich erst backen (entwickeln), dauert ein wenig. Aber wenn Sie nicht warten wollen, könnte ich Ihnen stattdessen etwas altes Brot von vorletzter Woche anbieten.“

  • TeeKay

    Elon Musk sagte, er würde Model X nicht noch einmal so bauen, wie es jetzt gebaut wird – da er jetzt die Komplexität kennt. Mit eine der Hauptursachen für die Komplexität sind die hinteren Türen, wegen derer sich ja auch die Auslieferung massiv verzögerte. Ich halte es daher für ausgeschlossen, dass ein günstiges Kompakt-SUV mit Falconwings kommt.

    • McGybrush

      Genau so hab ich es auch mal gelesen. Wäre auch ein unnötiger Kostenfaktor. Als kleineres Model müsste es aber auch billiger werden damit es sinn macht.

  • Dirk

    Ich hoffe er kommt doch mit den Falconwings, bei der Erfahrung mit dem Modell X weis Tesla ja nun wie es geht. Also diese Türen sehe ich nun nicht mehr als Produktionshemmnis, Man kann das Model Y ja ohne und ( gegen Aufpreis) mit diesen Türen bauen. Ich hoffe darauf.

  • S. C.

    Hallo,
    wann gibt es eigentlich endlich die Sticker von Tesla für die hintere Stoßstange:
    „my next car has non of these…… —–\/