Model 3: Musk enthüllt neues Video mit serienreifem Fahrzeug und gibt neue Informationen bekannt

Tesla-CEO Elon Musk hat sich gestern bei Twitter ein wenig ausgetobt und unter anderem ein neues Video zum Model 3 veröffentlicht, welches ein neu produziertes, serienreifes Fahrzeug zeigt. Zusätzlich gab es zahlreiche neue Informationen zum kommenden Mittelklassefahrzeug, da Musk auch auf Fragen anderer Twitter-Nutzer einging.

Zunächst einmal das kurze Video mit einem erstmals serienreifen Model 3-Fahrzeug (Reupload von Teslamag auf YouTube):

Trotz der verwackelten Aufnahme kann die eingebaute Autopilot-Hardware am Fahrzeug erkennen. Es befindet sich jeweils eine Kamera vorne links am Kotflügel direkt am Tesla-Logo und eine weitere an der B-Säule.

Zusätzlich kann man erstmals eine starke Veränderung an der Karosserie erkennen. Reddit-Nutzer WhiskeySauer macht darauf aufmerksam, dass sich die Frontpartie des Model 3 verändert hat. Währen die Prototypen noch eine glatte, geradere Front hatten, ist diese bei dem serienreifen Fahrzeug offenbar abgerundet worden, wodurch das Model 3 nun eher einem Porsche ähnelt.

Kein Allradantrieb mit Doppelmotor bei Markteinführung

Elon Musk gab auf Nachfrage bekannt, dass das Model 3 zunächst nur mit Hinterradantrieb und entsprechend mit einem Motor verfügbar sein wird. Man möchte die Komplexität der Konfiguration zunächst so gering wie möglich halten, damit die Produktion besser hochgefahren werden kann, heißt es als Begründung. Die Produktion der Allradantriebe mit Doppelmotor soll jedoch bereits in „sechs bis neun“ Monaten von jetzt an starten, also nur etwas später als die Produktion der Fahrzeuge mit Hinterradantrieb. „Genau wie beim Model S“, schrieb Musk auf Twitter.

Auch eine Performance-Version des Model 3 ist erst für einen späteren Produktionszeitpunkt angedacht. Ein solches Topmodell könnte in einem Jahr erscheinen, wobei diese Version weiterhin nicht die Leistungswerte der Model S Perfomance-Modelle erreichen wird, da diese im Gegensatz zum Model 3 ein größeres Akkupaket aufnehmen können.

Auch in Ländern mit Linksverkehr muss man noch ein wenig mehr Geduld ausüben. Das Model 3 kommt als Rechtslenker erst im Sommer nächsten Jahres. Das bedeutet, dass Märkte wie Großbritannien, Australien, Japan, Indien oder Südafrika ein wenig länger warten müssen. Elon Musk entschuldigt sich dafür, dass man es nicht eher schafft. „Wir arbeiten wirklich so schnell wir können“, schreibt er.

Mehr als 75 kWh sind nicht möglich

Weiter bestätigte Musk, dass das Model 3 maximal mit einem 75 kWh-Akkupaket ausgestattet sein wird, da der kürzere Radstand (im Vergleich zum Model S) kein größeres Akkupaket ermöglicht. Dies bezieht sich verständlicherweise auf Akkupakete mit aktuell möglicher Energiedichte. In Zukunft kann sich auch das ändern, wobei Tesla beim Model 3 bereits die neuen 2170-Zellen verbaut.

Ein 75 kWh-Akkupaket könnte beim Model 3 eine Reichweite von über 500 Kilometern ermöglichen. Beim Model S sorgt das 75 kWh-Akkupaket für 490 Kilometer Reichweite (NEFZ). Da das Model 3 jedoch kleiner und damit auch leichter ist, könnte hierbei eine größere Reichweite erzielt werden. Die Reichweite der Model S-Topmodelle wird das Model 3 jedoch nicht übertreffen.

Nun ist jedoch weiterhin unklar, welches Akkupaket in der Basisversion verfügbar sein wird, die zum Preis von 35.000 US-Dollar angeboten wird. Erwartet wird ein 50 oder 60 kWh-Akkupaket, womit anscheinend eine höhere Reichweite als die des Chevy Bolt erreicht werden soll (60 kWh mit ca. 380 km Reichweite). Auf diesen Vergleich angesprochen sagte Musk nur: „Oh, so wenig Vertrauen“.

Kein Head-up-Display beim Model 3

Obwohl mehrmals vermutet wird das Model 3 laut Musk kein Head-up-Display haben. Offenbar bleibt es bei dem einen 15 Zoll Bildschirm in der Mitte des Armaturenbretts, welches sowohl für die Fahrzeugeinstellung vorgesehen ist als auch als Instrumentendisplay.

Musk erklärte, dass das Model 3 für das autonome Fahren ausgelegt sei und deshalb kein zusätzliches Instrumentendisplay benötige. „Je autonomer das Fahrzeug, desto weniger Informationen braucht man“, schrieb er. „Wie oft schaust Du auf das Instrumentendisplay in einem Taxi“, fragte Musk einen anderen Twitter-Nutzer.

Auch wenn es sicherlich für das autonome Fahren stimmen mag, muss man jedoch kritisch entgegensetzen, dass dies aktuell gar nicht Stand der Dinge ist. Womöglich wird es auch noch einige Jahre dauern, bis die Technologie soweit ist und geltende Gesetze umgeändert werden. Selbst wenn Tesla-Fahrzeuge von heute auf morgen autonom fahren könnten, eine Erlaubnis der Behörden würde weiterhin ausstehen.

Darauf angesprochen erklärte Musk, dass das Model 3 ja „weiterhin einen Display hat“. Das bedeutet, dass auf diesem alle nötigen Informationen ausgegeben werden. Bei einer Testfahrt mit einem Model 3 Prototypen im vergangenen Jahr, konnte man erkennen, dass auf dem Display die Geschwindigkeit und der eingelegte Gang angezeigt werden.

Tesla Model 3 Interieur (Bild via Electrek).

Wenn in den nächsten Tagen und Wochen weitere serienreife Model 3 auf öffentlichen Straßen getestet werden, sollten wir womöglich noch ein besseres Bild erhalten, wie das finale Fahrzeug aussehen wird. Bis dahin können wir nur hoffen, dass Musk erneut ein wenig Zeit findet und weitere Informationen auf Twitter preisgibt.

  • ThomasJ

    Ausser das geänderte Erscheinungsbild, enttäuschende Neuigkeiten.

    • Dirk Pakosch

      Schließe mich dem an. Mir ist absolut unverständlich, wieso es kein ordentliches Display hinter dem Lenkrad gibt. Ich hoffe im Model Y gibts das wieder, sonst wird es nix mit „uns“.

      • Longcheck

        Ich denke, da schießen nun viele Spekulatius 🙂 ins Kraut.

        Für mich gilt klar:
        Bestellung erst mit folgenden Bedingungen (bis dahin bleibe ich neutral gestimmt):

        > Design „natura begutachten“ am „lebenden“ Objekt wirken lassen.
        > Probefahrt, für mich mit 1,90m sehr wichtig, ohne geht nix…

        Bislang bin ich wegen der Wintervorzüge auch nur Fronttriebler (Vielfahrer, Dienstwagen 50Tsd. p. A. VW/Audi) gefahren. Das würde ich schon vermissen. Allerdings bin ich dann im Rentenalter und würde als Defensivfahrer auch erstmalig einen Hecktriebler akzeptieren.

        Ebenfalls besten Dank an TK für den tollen Support!

  • McGybrush

    Die schöne Nase. Das war so das Designelement schlechthin. Nu isse weg. Das Heck und der Innenraum ist ja standardkost. Schade.

    Auch das es kein HeadUp gibt ist schade.

    75kWh Akku sind aber super für das Auto. Das kann sich ja eh noch ändern in den Jahren.

    • Jakob

      Mir geht es genauso 🙁
      Jetzt sieht er aus wie ein Porsche, vorher sah er aus wie ein Model 3.
      Ich habe das Gefühl das die am Heck auch rumgearbeitet haben, das sieht anders aus. Die Öffnung wollten sie ja vergrößern, damit dort mehr in den Kofferraum geht.

      • MaMe

        Gefiel mir vorher auch besser vom Design her.

    • Otto Knabe

      Für mich sieht es in dem Video weiterhin so aus, dass das Auto vorne die Kante haben wird, keine Ahnung weswegen da anderes behauptet wird.
      Die Nase ist aber länger und flacher geworden

  • Sonntagskuchen

    Das wichtigste für mich ist, dass die Produktion im Zeitplan ist. Das Auto sieht weiterhin gut aus und eine top Ausstattung will ich bei dem 3 er nicht und erwarte ich auch nicht.

  • Pamela

    Schließe mich @sonntagskuchen:disqus an.
    Fahrdaten im Display ist für mich auch ok., fahre eh mehr nach Gefühl 🙂
    Hauptsache, ich muss die Lesebrille nicht aufsetzten, um die Geschwindigkeit zu erkennen.
    Allrad ist allerdings ein Muss, hoffe, das kommt noch rechtzeitig rein, bevor ich dran bin,
    sonst würde ich sogar noch was schieben. Aber erst mal sind die Amis dran, die brauchen auch meistens kein Allrad auf ihren Hightways.
    Wenn dann die Kohle noch reicht für das 75iger, werde ich feiern …

    An @TK ein großes Danke für die super gebündelten Informationen !

    • ThomasJ

      GPS im HUD hätte ich schon cool gefunden und für den FWD (Berge und Schnee) muss ich wohl noch länger warten. Optisch? Top!
      Dem Dank an @TK schliesse ich mich gerne an.

  • Landei

    Wesentlich bessere Optik ! Das gefällt mir jetzt. Das war das größte Hindernis bislang. Ich bestelle eh nur mit 75 kWh und Allrad und Performance Option.
    Das das Model S P100D in 2,7 Sek aber das M3 P75D „nur“ in 2,9 Sek auf 100 beschleunigt ist doch wohl klar. Es muss einen Abstand geben. Elson sagt ja nicht wie groß der ist.
    Auch wenn es sogar evtl. „nur“ 3,4 Sek. wären, bin ich damit vollauf zufrieden.
    Tesla wird IMHO ein HUD einführen, nur bestimmt nicht am Anfang. Kann ja nicht sein das der „Kleine“ eine neue Technologie bekommt bevor es das große Model S hat.
    Also erst wenn das „neue“ Model S mit 2170 Zellen und HUD und xyz. kommt, bekommt M3 das HUD ebenso. Zufällig mit der Performance Version zeitgleich, denke ich.

    • Slowrider1

      Ich möchte auch auf jeden Fall Allrad und das Performance Top-Model.
      Da lasse ich mich auf der Warteliste lieber nach Hinten schieben als nur Heckantrieb.
      Ich habe ja auf einen 80kWh Akku gehofft….
      Btw. glaube ich nicht das der mit 75kWh paket unter 4 Sek. auf Hundert geht.

      • Alois Hofbauer

        Bin voll bei Dir, warte auch auf das stärkste Modell mit allen Extras die es gibt. Derzeit läuft mein 2er BMW ausgezeichnet und ich habe keine Eile und er wird sicherlich sehr bald die starken Versionen nachreichen – bringen sodann auch mehr Kohle in die Kasse.

      • MichaHamburg

        Mit 75 kWh Akku in einer Performamce Variante wären vermutlich sogar 3.2 s 0-100 beim Model 3 locker möglich. Die 75er Model S sind ja gewaltig gedrosselt in der Beschleunigung 0-50; man möchte seitens Tesla ja schließlich beim Model S auch bei der Beschleunigung Grund liefern, um nen 90er oder 100er zu verkaufen.

  • Benedict

    Design war vorher etwas markanter – aber die Aerodynamik hat anscheind Vorrang. Beschleunigung ist Nebensache. Durch den E-Antrieb alleine ist diese aber schon größer als bei gefühlten 90% aller Fahrzeuge hierzulande.
    HUD ist in spätestens 2 Jahren obsolet und wäre daher jetzt schon unsinnig.

    • FVK

      75kWh reichen mir auch. Allrad brauche ich nicht, hatte bisher nur Fronttriebler. Und hier an der Nordsee liegt eher weniger Schnee (außer 1976) und ins Gelände muss ich auch nicht.
      Mit meinem e-UP!, 18 kWh und 82 PS lässt er fast jeden Wagen an der Ampel hinter sich…
      Aber wenn die Aussage so bleibt, das die Serienausstattung sehr gut ist, reicht mir das.
      Außerdem wird es so sein, das man irgendwann sowieso keine Fahrdaten mehr anschaut weil es (halb-)automatisch fährt. Führerschein machen wird in 10 Jahren auch obsolet sein…ach, es wird sich so viel ändern. Und wir sind Teil davon.
      Ich glaube, man sollte sich trotzdem weiterhin im Sommer überraschen lassen. Nur weil es neue Tweets gibt, sind ja noch keine wirklichen Fakten bekannt.
      By the way: Tesla-Wallbox hab ich schon, mein e-UP! wird damit immer geladen…

      • Longcheck

        Oh, schon ein Wallbox, Glückwunsch. Das werde ich dann auch noch angehen.

        • Chris Hagen

          Ich will mir gerade eine Verkabelung legen, wieviel Leitungsquerschnitt habt ihr und wieviel lade Leistung?

          • Longcheck

            Guten Morgen. Ich habe mir aus der Garage mit einem Erdkabel (1,5er-Querschnitt) eine Versorgung direkt von der Verteilerdose dort zu einer guten Feuchtraum-Schukosteckdose nach außen legt.
            Geladen wird dort täglich (noch… ;-)) ) ein Opel Ampera mit max 10 Ampere Ladestrom. Das wird dann nur sehr mäßig warm, so, als wenn ein Staubsauger laufen würde. Bei uns hängt die Garage mit am Wohnzimmeranschluss, klappt prima – abends Ladebeginn und nach max. 6h ist die Batterie geladen, z. Zt. mit ca. 60km rein-elektrischer Reichweite.

            16 Ampere könnte der Ampera auch, aber dann sollte man nach Herstellerempfehlung einen 2,5er Querschnitt nehmen. Außerdem braucht’s dann wohl einen eigenen Anschluss. Ganz wichtig sind auch ein FI-Schalterschutz und natürlich ein Fachmann, wenn man sich nicht gut damit auskennt. Gutes Gelingen!
            Hier noch zwei Pic’s – wie Sie sehen, leben wir die E-Mobile…
            https://uploads.disquscdn.com/images/7c2dbf4b570cbcd52dd416b2f00f82af6b9933a9d1adbd43e20b26e1ba9b6192.jpg https://uploads.disquscdn.com/images/48e14b39cdff6fef8745884ba92c77708df927bf047e0440862feaaa5f0aeb31.jpg

          • Chris Hagen

            Ja okay, klar bei 60 km Reichweite, ich beabsichtige aber die 360 km laden zu können, da sind wir dann schnell mal bei 30 ampere und 400 Volt… Der neue ampera fährt ja rein elektrisch, wäre eine echte Alternative, aber schnell geladen Word der an noch keiner Säule..

            Chris

          • Longcheck

            Na, hab ja nur kurz beantwortet, was Sie angefragt haben, also was ich bislang halt gemacht habe. Den 3er gibt es ja noch nicht. Den Ampera fahren wir halt ganz entspannt, bis der da ist. Für eine Tesla-Schnellladung ist der separate 400-Volt-Anschluss mit Sicherheit notwendig.
            Hier ein Link, mit dem Sie fündig werden sollten:
            https://shop.mobilityhouse.com/de_de/stationaere-ladestationen.html

  • Pamela

    Wegen der Akkugröße: Kann mir jemand sagen, ob es ein großer Nachteil ist, wenn ich 150 mal im Jahr 150 km nachlade anstatt 75 mal im Jahr 300 km ?
    Schon mal lieben Dank in Voraus.

    • Don Barbone

      Wichtig ist vor Allem, dass die Batterie nicht 100% voll geladen wird sondern besser 80-90% da dies sonst dem Akku schadet.

    • Stefan

      Meiner Meinung ist Reichweite das wichtigste und deshalb würde ich immer den größeren Akku nehmen. Bei kleinem Akku muss man oft wirklich voll laden um da hinzukommen wo man hin will. Bei einem größeren Akku lädt man eher weniger weil es trotzdem reicht.
      Das Laden auf 100% dauert leider sehr viel länger als wenn man „nur“ auf 80% lädt.

    • MRd74

      Zellen sind wie Menschen darum gilt.
      1.geteiltes Leid ist halbes Leid
      2.Stress ist ungesund
      3.Zusammen sind wir stark

    • McGybrush

      1 Ladezyklus entspricht einmal von 0-100%. Es muss aber nicht am Stück grladen werden.

      Lädst Du von 5x z.B. von 30%-50% wäre das z.B. 1 Ladezyklus. Also 5x 20% geladen macht 100%.

      Lädst Du 1x von 60% auf 90% fährst, lädst dann von 40% auf 80%, fährst wieder und Lädst dann von 20% wieder auf wäre 1 Ladezyklus bei 50% dann erreicht.

      Was nun genau besser ist weiss ich nicht. Aber wenn man 2000-3000 Ladezyklen erwarten kann dann kommt man bei 350km pro Ladung (Zyklus) x 2000 auf 700.000km ohne Kalendarische alterung. Heisst nach 700.000 wäre der Akku nicht schrott sondern bei 60-80%

      • Pamela

        Dankeschön.
        Das heißt bei dem kleineren Akku wären das eher 210 km x 2000 Ladezyklen = 420000 km ohne kalendarische Alterung. Der große Akku bringt also nicht nur mehr aktuelle Reichweite sondern auch eine wesentlich längere Lebensdauer über die 8 Jahre Garantie hinaus. Hoffentlich wird der nicht so teuer. Ich wäre dafür 🙂

        • McGybrush

          https://www.youtube.com/watch?v=wxPRSIKN5G0

          Grob die ersten 5min sind zu dem Thema. Ob man Ihn nun glauben kann muss jeder selber wissen. Aber glauben kann man sowohl dem Hersteller von Akkus als auch die Verbrenner Lobby nicht. Fakt ist, Tesla’s mit 300.000km auf der Uhr sind schon Realität.

          • ThomasJ

            Horst Lüning war auch schon bei uns im Forum und hat gute Kommentare gehabt:
            http://teslamag.de/news/datenerhebung-zeigt-ueber-90-akkukapazitaet-auch-nach-200-000-zurueckgelegten-kilometern-10212

          • Michael Treiß

            Danke, sehr aufschlussreich und valide von den Ladezyklen des Handies auf das Fahrzeug zu schließen. Gibt einen gutes Indiz dafür, dass auch eine Tesla-Batterie mit Laptopzellen tatsächlich 700 Ladezyklen schafft.

          • Christoph Hottenroth

            Nochmal, und für alle Zeit: Tesla verbaut KEINE LAPTOPZELLEN!!!
            Der Formfaktor 18650 ist ein Standardfaktor für LiIon Zellen, die Zellchemie hat aber mit normalen Laptop Akkus NICHTS zu tun.

          • Michael Treiß

            Keinen Schreidruck und keine fünf Ausrufezeichen nötig. Ruhiger Kommentar genügt, Aus meiner Sicht entscheidend ist das System der Zellen und da ist der Vergleich mit dem Laptop aus meiner Sicht durchaus passend.

  • Oliver Halter

    Ich muss ehrlich sein, ein Head-Up-Display hätte ich mir persönlich gewünscht (Option). Habe dieses in meinem BMW X6 und finde das richtig toll 🙂 Aber mal schauen, ich habe mir den TESLA Model 3 auch vorbestellt (Reservationsgebühr) und freue mich darauf. Ich denke, TESLA macht sein ganz eigenes Ding und das ist wiederum auch gut so. Ich mache keinen Vergleiche mit einer anderen Marke. TESLA ist was ganz spezielles 🙂

  • W. Müller

    Ich hoffe sehr, EM lässt das nicht beim Mittendisplay alleine. Das wird sonst jede Menge Abspringer von den Vorbestellungen bedeuten.
    Wenigsten als Option ein HUD sollte vorhanden sein.

    • MRd74

      Halterung, Smartphone, Bluetooth oder Stecker und schon hätte man sein Display.

      • Skynet

        So hatte ich mir das als Alternative eigentlich auch gedacht. Nur kann man zumindest bei einigen Anbietern lesen für alle „OBD2-Schnittstellen AUßER Elektro- und Hybridfahrzeuge“. Deshalb würde mich ja brennend interessieren wo beim Tesla die Schnittstelle sitzt und ob und welche Daten jemand davon abgreifen konnte.

    • Nelkenduft / AHF

      Selbst mit HUD kann das mit dem Billig-Monitor in der Mitte so nicht bleiben, der wirkt aktuell wie ein hingebastelter Fremdkörper.

  • HP Piper

    Freue mich schon riesig auf mein Model 3, Headupdisplay oder nicht ist mir nicht so wichtig. Hauptsache, es kommt noch in 2018!

  • FMH

    Was noch unklar ist:
    – gibt es jetzt eine größere Heckklappe um auch sperrige Gegenstände einzuladen (Surfboard)?
    – was ist mit den hinteren Scheiben los, die gehen nicht ganz runter?
    – Solardach (die die ersten Besteller)?

    Was klar ist:
    – Facelift (SUPER, danke!)
    – nur 15″ aufgesetztes Querdisplay (Mist!)
    – manuelle Türgriffe (ok, die sehen nur so aus als ob man sich da einklemmen würde…)

    Meine Spekulation:
    – Konfiguration für DE ab Mitte 2017
    – Auslieferung erst in genau einem Jahr in DE bzw. Europa
    – 60 kWh Akku standard evtl. SW-Limit auf 50 etwas billiger, 75 kWh später

    Die Aktie reagiert positiv (+3%) – SUPER!
    (https://www.consorsbank.de/ev/aktie/tesla-motors-US88160R1014/chart)

    …alles Weitere immer hier: https://www.youtube.com/channel/UCHeWtVw_wNCUZkzc5wif2FQ

  • Sonntagskuchen

    Ich finde, dass sind super News. Ok, kein Display, nur QuerPad, gewöhnungsbedurftig. Aber alles kein Weltuntergang. Ich freue mich riesig auf ein schickes E Auto, das Reichweite aufweisen kann. Alles andere ist Zugabe. Ok, 5 Sitze brauche ich.

    Wenn der eine oder andere abspringt…… dann bekomme ich meinen Tesla früher! Auch nicht schlecht.

  • Heiner Merten

    Wer aktuell keinen Tesla fährt wird die Konfiguration des Model 3 kritisieren weil schlicht die Gewohnheit fehlt, wie ein Tesla bedient wird. Es wird überhaupt keine Anzeige gebraucht. Bei zu schnell kann man Piepsen einstellen. Musk baut Taxis und hat Recht, da schaut auch kein Fahrgast auf’s Display. Fahrziel/POI und Musik spricht man ins Micro, Bedienen muss man nur Blinker und Fahrpedal. Keine Bremse, kein Licht, nichts, auch nicht den Garagenöffner, alles ist automatisch und Laden geht schneller als die Beine vertreten bei langer Fahrt. Reichweitenangst haben nur Verbrennerfahrer und kein einziger Teslafahrer.

    • McGybrush

      Ernsthaft? Piepsen wenn ich zu schnell fahre? Nicht wirklich oder? Da klemm ich mir eher ein gps tracker ins Sichtfeld.

      Ich guck nicht beim Taxi auf’s Display. Aber was ich immer mit einem Trinkgeld honoriere ist wenn ich sicher zuhause ankomme weil der Taxifahrer seine Instrumente im Blick hat und nicht nach Lust und Laune fährt. Solange es ein Lenkrad gibt muss es auch ein Display geben. Ich spar doch nicht 500Eur am Display, mit der Begründung auf Autonomes fahren, bau aber gleichzeitig ein teures Lenkrad ein?!

      Ich bin schon Mini gefahren. Display in der Mitte ist Käse und Ergonomisch eher Unfalll begünstigend.

      • Heiner Merten

        Es piepst nichts, KANN aber wie bei GPS-Zubehör aktiviert werden, z.B. In Frankreich empfehlenswert. Der lautlose und kräftige Antrieb signalisiert kein zu schnelles Fahren.

  • Karsten Berg

    Vielleicht bin ich sogar schuld an der veränderten Frontpartie…ich hab Elon und seiner Staff mehrmals signalisiert, gleich nach der Vernissage vor 1 Jahr, dass ‚Botox‘-mouth & lips in Europa nicht ‚ankommen‘ werden..sorry.

    • Jossele

      Nix sorry – Danke dafür!! Gefällt mir besser als dieses Botox-Designe (danke für die Wortkreation) 😉

  • Philipp

    Also dass es keinen HUD geben soll kann ich nicht glauben. Was ist mit dem „Raumschiff- Gefühl“? Ich kann mir echt vorstellen, dass man das zurückstellt wegen dem Model S aber ich bin gerade echt froh noch keine Reservierung gemacht zu haben. Zumindest Geschwindigkeit und Mini- Navi müssen als HUD angezeigt werden…

  • Skynet

    Kann mir jemand sagen, ob Tesla eine „normale“ OBDII-Schnittstelle hat und wo? Hat dort jemand schon mal Daten abgegriffen bzw. ein HUD angeschlossen?

    Mit der Anzeige nur auf dem Bildschirm bin ich bzw. meine Frau zu >90% draußen. Meine Frau schaut nur mit dem linken Auge und ist auf eine Anzeige in der Mitte angewiesen. Als einzige Alternative würde ich nur ein Nachrüst-HUD oder Zusatzanzeige sehen.

    Davon mal unabhängig würden damit ja auch alle anderen Informationen wie Geschwindigkeitsbegrenzungen, Verfügbarkeit „Autopilot“ etc. nach rechts wandern. Ich finde es ehrlich gesagt nicht sehr prickelnd.

    • Karl

      Das interessanteste Nachrüst-HUD ist für mich das NAVDI. Gibt es allerdings in Euroland noch nicht.

  • Michael Lauser

    Ich habe grossen Respekt vor der Leistung in einem so überschaubaren Zeitrahmen eine Marke aufzubauen die jeder kennt, vor allem in der eher konservativen, reaktionären Automobilbranche. Wirklich toll. Insbesondere das Marketing ist fantastisch, man hat mit der Tesla Community eine in den sozialen Netzwerken extremst darstellungsfreudige Gruppe erschaffen die das eigene Marketing nochmal kostenneutral potenziert. Wie aus dem Lehrbuch, perfekt gemacht.
    Chapeau Herr Musk

  • Nelkenduft / AHF

    Ich erwarte ja kein HUD, aber wenn das Cockpit so bleibt mit im Raum stehendem 15″-PC-Bildschirm in der Mitte, dann wird es bei der Vorbestellung bleiben.
    Das geht ja mal gar nicht.

  • Alois Hofbauer

    Ich schließe mich der Meinung von slowrider1 an – ich lasse mich lieber zurückreihen und will das stärkste Auto mit Allrad haben auch mit Performance – da warte ich auch lieber. Da ich aber erst am 8.4.2016 bestellt habe, werde ich meinen Tesla sowieso nicht vor Frühling-Sommer 2018 bekommen wenn überhaupt. Aber wie gesagt – da lasse ich mich auch zurückreihen – habe derzeit auch keinen dringenden Grund den 3er sofort zu nehmen.

  • Ralph

    Ich war einer der Verrückten, der vor Veröffentlichung, vor dem Tesla Store stand. Aber nun bin ich schon etwas enttäuscht und überlege das Fahrzeug nicht mehr zu kaufen: 1. HUD ist Pflicht, wenn man einmal diesen Luxus gewöhnt ist.
    2. AWD und Performance-Variante ist die einzige Option für mich.
    3. Aumented Reality sollte ein Bestandteil der Optionenliste sein.

    Schade..Ich warte noch bis auf die endgültige Vorstellung und entscheide dann..

    • Nelkenduft / AHF

      Das wird sicher so kommen, denn bei dem mittigen Display bleibt es auf keinen Fall und die Tweets widersprechen ja nichtmal der Existenz eines HUD im M3.

      • Longcheck

        Genau so sehe ich das auch – Ruhe bewahren. Es schießen bei der Vorfreude logischer weise viele Spekulationen in’s Kraut: Abwarten, was final vorgestellt wird und schauen, was die Konfigurationsmöglichkeiten hergeben.
        Für mich ist z.B. die Möglichkeit für eine Anhängerkupplung mit entscheidend, wie bei der Vorstellung von einigen angefragt und von E.M. getwittert. Ich hoffe, er bleibt bei der Zusage.

  • Sonntagskuchen

    wo steht denn, dass ein HUD nicht als Option möglich ist?

    AWD kommt später
    Performance version kommt später.

    Insofern ist alles in Ordnung.

    Ich verstehe Musk, dass der die zeitige Auslieferung der Modelle 3 als wichtigsten Punkt ansieht.
    Es ist gut, wenn eine „Standard“ Version zeitig und im Plan ausgeliefert werden kann. Die gehobenere Ausstattung kann dann mit der Zeit dazu kommen. Alles andere würde TESLA negativ darstehen lassen. Von wegen: „Erzählen können die viel, aber liefern nicht“.

  • Daniel Wigger

    Wie bitte? Tesla hat eine Gangschaltung? Das kann doch nicht sein. Was genau bedeutet die Ganganzeige?