Morgan Stanley glaubt an Uber-ähnlichen Fahrdienstleistungen von Tesla Motors

Erst kürzlich haben wir darüber berichtet, dass Elon Musk im vergangenen Earnings Call eine Frage zu Uber, den bekanntesten Online-Vermittlungsdienst für Fahrdienstleistungen, unbeantwortet lies und damit Spekulationen ausgelöst hat. Nun glauben Analysten der Bank Morgan Stanley, dass die Kalifornier unter dem Namen „Tesla Mobility“ eine ähnliche Dienstleistung anbieten könnten.

Aufgrund der möglichen Erschließung eines solchen Geschäftsfeldes und die damit einhergehenden Umsatzpotenziale haben die Analysten das Kursziel um 66 Prozent auf 465 US-Dollar erhöht. Darauf sprach auch der Aktienkurs von Tesla Motors an, der sich nach den letzten Gefällen wieder im Aufwärtstrend bewegt. Dabei legte der Kurs zeitweise um über fünf Prozent zu.

Die Analysten von Morgan Stanley nehmen an, dass im nächsten Jahr eine Art App-basiertes Carsharing-Modell vorgestellt wird („app-based, on-demand mobility service“), welches mit der Einführung des Tesla Model 3, also frühestens Ende 2017, auf dem Markt gebracht wird. Zusätzlich geht man davon aus, dass die Kalifornier die Umsätze bis 2029 mehr als verdreifachen werden.

Die Analyse klingt erst einmal sehr vielversprechend, doch ist auch diese nur mit Vorsicht zu genießen. Zwar könnte Morgan Stanley mit der Bewertung nicht unrecht haben, doch ist die Bank durchaus an dem Erfolg von Tesla Motors interessiert. An der kürzlich angekündigten Kapitalerhöhung ist man genau so beteiligt wie Goldman Sachs oder auch die Deutsche Bank.