Nerviger Kunde darf kein Fahrzeug bei Tesla Motors kaufen

Für gewöhnlich ist es so, dass ein Kunde ein Unternehmen meidet, wenn dieses ihm einen schlechten Service bietet. Im Falle von Stewart Alsop war es jedoch etwas anders. Tesla Motors hat entschieden ihm sein vorbestelltes Fahrzeug nicht zu verkaufen, weil er einfach zu viel kritisiert hat.

Laut diesem Blog-Post auf Medium hat Tesla Motors das bestellte Model X von Alsop storniert, da er sich zuvor in einem weiteren Blog-Post kritisch gegenüber Tesla-CEO Elon Musk äußerte. Dieser habe laut Alsop das Launch-Event des Model X im September mit einer Verspätung von zwei Stunden begonnen und obendrein kein Essen für die anwesenden Gäste angeboten.

Die Artikel von Alsop auf Medium sind hauptsächlich Kritiken gegenüber Unternehmen und deren Produkte. Womöglich sind viele kritische Äußerungen berechtigt. Wenn ein Unternehmen jedoch tatsächlich einen so schlechten Service bietet, sollte man dort dann noch Kunde sein? Für Tesla Motors jedenfalls war der Artikel von Alsop zu viel des Guten und man hat sich kurzerhand entschieden, dass dieser Kunde den Ärger nicht wert ist.

Mittlerweile hat sich auch Elon Musk persönlich via Twitter zu Wort gemeldet. Laut dem CEO ist dieser Vorfall überhaupt keine Nachricht wert. Er schreibt:

Muss ein lahmer Nachrichten-Tag sein, wenn die Abweisung eines sehr unhöflichen Kunden so viel Aufmerksamkeit bekommt.

  • mitleser

    EM lässt sich wohl ungern ans Bein pinkeln! xD

  • Gregor Pribek

    Ich war dort, habe zu trinken und zu essen bekommen und die Wartezeit hat niemanden gestört. Das war Teil der Inszenierung und die war großartig!

    • Michael Schoening

      Ich war auch dort und habe das ganze Event genossen! GoTesla!

  • KingArtus

    Auf einer Seite kann ich das Verstehen, immerhin bedeuten Solche kunden häufig Ärger, weil wenn man nach Problemen sucht dies dann auch findet..

    Jedoch hat das Ganze so einen Beigeschmack: „kritik? nicht mit uns“
    ein wenig Arrogant .. aber eben auch verständlich

  • raleG

    Ich hätte mir diese Reaktion gerne bei diesem chinesischen Kunden gewünscht:
    http://teslamag.de/news/veraergerter-kunde-model-s-wagen-914

  • Stefan

    Nur weil man Kunde ist darf man sich nicht alles erlauben! Vertragsfreiheit bedeutet eben auch das man als „Verkäufer“ entscheiden darf sich nicht alles gefallen zu lassen. Gut das Tesla so handelt, ich würde mir wünschen das sich mehr Verkäufer gegen unverschämtes Verhalten wehren würden.