Neue Gerüchte zum Model 3 Produktionsstart, verfügbaren Konfigurationen und vielem mehr

Obwohl es oftmals wenig Sinn macht, über neue Gerüchte zu berichten, schließlich sollten unbestätigte Meldungen immer mit Vorsicht genossen werden, gibt es ab und an auch Ausnahmen. Dieses Mal gibt es neue Gerüchte zum Tesla Model 3 aus dem Internetforum Model 3 Owners Club, wobei es sich beim Verfasser des Beitrags um den Gründer der Seite handelt.

Es ist nicht das erste Mal, dass Mitglieder aus dem Model 3 Owners Club an offiziellen Informationen gelangen, bevor diese von Tesla selbst veröffentlicht werden. Unter anderem hat man Informationsmaterial zum Model 3 veröffentlicht, bevor es auf der offiziellen Internetseite aufgetaucht ist. Zudem sagte man die Aussonderung des 90 kWh-Akkupakets voraus.

Nun soll eine „in der Vergangenheit verlässliche Quelle“ verraten haben, dass man sich „auf etwas gefasst machen“ soll, da die nächsten Schritte in Bezug auf das Model 3 sehr schnell und sehr bald erfolgen werden. Sicherlich ist hierbei der Produktionsbeginn für die Serienfertigung gemeint. Passend dazu, konnte das Online-Magazin Electrek heute den Produktionsstart der Zellproduktion für die Akkupakete des Model 3 offiziell bestätigen, welche in der Gigafactory gefertigt werden.

Wie es heißt, soll man im Online-Konfigurator zum Model 3 zunächst nur die Lackierung und die Räder aussuchen dürfen. Dazu gab es jedoch keine genaueren Details, wobei man aktuell von fünf verschiedenen Lackierungen und zwei bis drei unterschiedlichen Rädern ausgeht. Das sollen die einzigen Optionen für die ersten drei Monate sein, solange die Produktion hochgefahren wird.

Während dieser Phase wird auch nur das schwarze Interieur zur Auswahl stehen. Das Holz-Dekor, welches man auf einigen Fotos des Model 3 sehen konnte, ist echtes Holz, wobei die Art nicht bekannt ist. In der Türverkleidung wird auch das Alcantara Einzug finden, welches bereits auf einigen Schnappschüssen zu sehen war (Bild via Imgur):

Die Materialien und die Verarbeitung des Interieurs sollen sehr gut sein, sodass die Kunden damit zufrieden sein werden. Unter anderem werden die Fehler aus dem Model S direkt ausgebügelt, wie beispielsweise fehlende Getränkehalter, Staufächer an den Türen etc., die zahlreiche Kunden bei der Oberklassen-Limousine vermissten und nachrüsten mussten.

Der nächste Monat sollte einige Kunden, aber auch die Wall Street überraschen, heißt es. Die Produktionsstraße sei beinahe fertiggestellt und soll dann sofort mit der Produktion beginnen. Mehrere Tausend Model 3 sollen produziert, gelagert und Ende Juli bereits ausgeliefert werden. Aus diesem Grund sollen die ersten Fahrzeuge möglichst simpel sein.

Wenn die Produktion in den darauffolgenden Quartalen dann weiter hochgefahren wurde, sollen weitere Optionen hinzukommen. Wie wir bereits berichteten, soll der Online-Konfigurator von Beginn an alle Optionen anzeigen, wobei die zunächst nicht verfügbaren Optionen mit Datum hinterlegt sein sollen, ab wann sie verfügbar sein werden.

  • Yannick Muc

    Dann abwarten. Bin sehr gespannt!

  • Fritz!

    Sie machen es aber auch spannend. Vor allen Dingen die „Überraschung“ spannt einen ganz schön auf die Folter, finde ich. Zumal ja nicht ansatzweise gesagt wurde, in welche Richtung die gehen könnte.

    Innen könnte es nur das Display/das Lenkrad sein, außen nichts außer evtl. 2 Ladeports (1 x Supercharger, 1 x Typ 2 CCS) oder eine Ladeleistung erheblich über 350 kW. Oder was ganz anderes…

    • DerIngenieur

      Wie bereits schon im Text zu lesen bezieht sich die Überraschung sicherlich auf den schnellen Produktionsstart und vielen gebauten Model 3 bis ende Juli.
      Wenn ich mir den Originaltext anschaue interpretiere ich das genauso.
      @Teslamag Sollte eigentlich immer so sein, aber danke, dass ihr stets die Originalquellen ordentlich angebt! 😉

    • Matthias Knuth

      2 Ladeports glaube ich nicht. Tesla hat ja extra für Europa den Mennekes Typ 2 Stecker/Buchse verbaut um ein einheitliches System für alle anzubieten. Ich erinnere mich Mal gelesen zu haben, dass Tesla allen Herstellern angeboten hat, an ihrem System der SC mitzuarbeiten, um eben diesen Stecker-Wahnsinn zu verhindern. Aber was die europäische Verbrennerlobby: klebt 2 Pins darunter, nur damit das nicht untereinander kompatibel ist und verkauft es dem unbelesenen „möglichen“ E-Mobil-Interessenten als das „Non plus Ultra“. Sollten sich was schämen diese Zukunftverhinderer. Was mich noch richtig auf die Palme bringt, ist die Tatsache, dass sich die Herren Vorstände weigern ihren Ingenieuren die Entwicklung von Kraftstrom-Ladegeräten anzuweisen. O-Ton von VW: „Wir bieten es deshalb nicht an, weil dies für den Kunden dann zu teuer wird.“ Darauf hab es eine gute Antwort eines EV-Interessenten: „Dies sollte man doch wohl dem Käufer überlassen, wieviel Geld er ausgeben möchte.“ Ehrlich gesagt, kann ich mir auch nicht vorstellen, dass es viel teurer als der Aufpreis für CCS ist. Gleichzeitig suggeriert man dem Käufer, dass die durchschnittliche Fahrleistung in Deutschland 50km am Tag ist. Was soll ich dann mit CCS laden, wenn ich zu Hause schnell laden möchte und muss. Für mich eindeutig: Kraftstrom-Ladegerät ist Pflicht! (Auch wenn jetzt wieder die Argumente kommen, dass​ nicht jeder Kraftstrom hat.)

    • McGybrush

      Er wird aussehen wie ein CCS Stecker für Europa. Der CCS schliesst Typ 2 ja nicht aus. Er ist ja nur eine Erweiterung.

      Daraus ergibt sich.
      Man kann ganz normal Typ 2 laden (bleibt noch offen wie schnell oder da was bekannt?)
      Man kann ganz normal CCS laden (Denke mal das der dann auch an den 150kW Ladern ordenlich dran hängt.
      Man kann ganz normal mit dem Typ2 Kabel vom Super Charger dann auch super chargen.

      Schon mal gezeigt aber nochmal. CCS ist zusätzlich und verhindert dadurch kein Super Charger oder Typ2 bei gleicher Buchse.
      https://uploads.disquscdn.com/images/63d64fcc12ee62e5adf1b073aaa01c8f16a8d7e5ca22abe42480653a88c87633.jpg

      • Fritz!

        Ja, über die Tesla-Buchse (Typ2 AC) kann geladen werden. Aber, je nach Säule nur mit Wechselspannung oder Drehstrom, nicht in Europa mit Gleichstrom. Dafür sind exklusiv die beiden unteren dicken Pins da, die EU hat extra auf drängen Deutschlands den Stecker DC-Mid (auf Ihrem zweiten Bild den mittleren) wieder aur entgültigen Norm rausgenommen.

        Daher wird in Europa zum Laden mit Gleichstrom zwingend eine Buchse mit den beiden dicken Pinns benötigt.

        • Matthias Knuth

          Mein Reden: LOBBYARBEIT

        • Vomer

          Ich denke es wird schlicht auf einen externen CCS-Adapter hinauslaufen, so wie für Chademo auch. Das würde zumindest zum schlanken Ausstattungsnivau des M3 passen und die Komplexität der Fertigung verringern.

          • MaMe

            Einen Adapter für CCS vermute ich auch. Wie Sie schon sagen reduziert dies die Komplexität der Produktion. Zudem kann dadurch dann auch jeder bisheriger Tesla an CCS Ladestationen aufgeladen werden.

        • McGybrush

          Hab nie was anderes behauptet. Nach deiner Aussage dürfte ja dann ein Tesla S/X der ja nur Typ 2 Stecker hat dann kein DC Gleichstrom (Supercharger) können.

          Nochmal. An NICHT Tesla Säulen geht nach meiner Einschätzung dann beim Kommenden Model 3 folgendes:
          Typ2 Stecker (AC Drehstrom/Wechselstrom) (Model S/X/3)
          CCS Säulen (DC Gleichstrom) (Model 3 wird dann diesen Anschluss haben)

          An den Tesla Superchargern kann aber nach wie vor und wie seit eh und jeh mit dem codierten „Typ2“ Stecker dann DC 120kW geladen werden. Ohne das am Supercharger ein CCS Stecker dran baumelt. (Model S/X/3 )

          Die geformte Zapfnase bei dem einem Pin am Supercharger verhindert das man an einem nicht Tesla den Typ2 Stecker rein bekommt.
          Die Gesetzliche Norm gilt nur Herstellerübergreifend. Was ein Hersteller für sich selbst zusammen schustert ist völlig egal. Die Norm sind SMS und MMS. Aber Hersteller Intern kann man halt auch iMessage oder Whatsapp. Man muss sich an nix halten wenn man alles selber Finanziert und auf die Beine Stellt. Die Norm sind eine CD hat 80min Spielzeit. Dennoch gibt es CD’s, Brenner und Abspielgeräte die 99min brennen/abspielen können. Beste Beispiel ist der Supercharger selbst. Er existiert in der Europäischen Bürokratie nicht und hält sich an keiner Norm. Aber er ist dennoch da und funktioniert. Da er keiner Norm entspricht aber nur an den Hauseigenen Teslas oder eben die Autos die sich mit Tesla ausserhalb der Norm einigen würden.

    • Don Barbone

      Ein Feature wie über 350 kw wird es nicht geben…es wied nichts geben was besser ist als im MA oder MX

      • McGybrush

        Schneller wie 350kW wird es auch nicht geben. So schnelllebig ist die Entwicklung dann nun wirklich nicht. Aber, das Model 3 wird dennoch so schnell laden können wie es technisch bei geschätzten 50kWh-75kWh Akku Pack möglich ist ohne dies künstlich zu beschränken denn:

        Elon Musk will das die Leute auf Langstrecke Reisen können. Es ist billiger jedem Model 3/S/X Käufer die schnellste DC Ladetechnik in Serie mit zu geben anstatt doppelt so viele Super Charger aufbauen zu müssen. Weil dann würden ja die künstlich beschränkten Model 3 Schnarchlader den S/X die Ladeplätze mit unsinnigen Standzeiten blockieren. Macht in Teslas Welt 0 Sinn. Es wird oberstes Ziel sein die Ladeplätze so schnell wie möglich frei zu bekommen. Um so weniger SuperCharger müssen errichtet werden. Sollte das M3 über 120kW Ladeleistung schaffen bin ich mir sicher das das S/X dann mit angepasster Kühlung (einige Modelle bestimmt sogar rückwirkend) auch nachlegen werden Meine persönliche Vermutung ist das das Model 3 etwas über 120kW schafft und die Model S/X dann auch etwas mehr können wenn die entsprechenden SuperCharger auftauchen.

        Bei den AC Ladern glaube ich da kommen die 16,5kW Lader rein. Tesla strebt da die Massenproduktion an und wird diese aus Kostengründen übernehmen. Sollte es doch eine Neuentwicklung mit schnelleren Ladern werden dann werden auch das S/X sie bekommen. Massenproduktion bei Beuteilegleichheit ist das a und o.

  • McGybrush

    Find ich gut wenn im Konfigurator alles angezeigt wird was möglich ist auch wenn es noch ausgegraut ist.

    Ich Rechne beim Model 3 mit einer leicht höheren Ladeleistung von mehr als 120kWh. Beim Model S/X rechne ich damit das sie ebenfalls (für einige letzte Modelle sogar Rückwirkend) um einiges mehr steigt und dann auch bald neue Supercharger errichtet werden die dieses liefern können bzw. schon heimlich aufgebaut werden.

  • ThomasJ

    Und die 2170er sollen nicht für MS und MS gebaut werden, nur für M3. Gerade auf Twitter gelesen:
    https://uploads.disquscdn.com/images/76cc9ebfc460769c10b4cb03130f0cc2473e62d6cb742a09bf86ed255f44a52d.jpg

    • McGybrush

      Wäre auch zu Aufwendig bis unmöglich. Die Akku Gehäusehöhe ist ja der Limitierende Faktor vom S/X. Also in einem Gehäuse was für 65mm Zellhöhe konzipiert worden ist jetzt 70mm ein zu bringen kann problemlos klappen, evtl aber auch nur unter neusten Technischen Aufwand klappen oder auch komplett unmöglich sein. Glaube die 2170er Zellen kommen wenn dann im Model S/X Nachfolger.

      • Andre

        Die 2170er werden ja schon produziert. Jedenfalls ist die Folge aus der Umstellung von 18650 auf 2170er, durch die überproportionale Energiedichte pro Zelle, dass ca. 3.000 Zellen ggü dem alten Standard eingespart werden können, und man trotzdem bei der gleichen Reichweite herauskommt.

        • ThomasJ

          Dann wären betreffend Platzverhältnis mit der 2170 bei MS und MX einiges mehr als 100kWh möglich als jetzt, mit der 18650?

          • Don Barbone

            Es ist vorerst nicht geplant dass MS und MX die 2170 Batterien bekommen..hat Musk heute getwittert

          • Dieslstinker

            und das Wort „vorerst“ lässt eben alles offen, und bedeutet, das man das in Zukunft vermutlich ändert.

          • Nelkenduft / AHF

            Ja, aber Elon Musk sagte schon vor längerer Zeit, dass bei 100 kWh Schluss ist, was auch zur aktuellen Aussage passt.

          • Fritz!

            Könnte dann irgendwann mal mit dem nächsten oder übernächsten Facelift vom Model S und X kommen. Aber sicher erst in frühestens 4 oder 5 Jahren. Die werden die Produktion der Gigafactory 1 wahrscheinlich komplett für das Model 3 benötigen, erst die nächste Gigafactory könnte dann die 2170 für das Model S/X bauen. So zumindest meine Theorie…

            Ich glaube, die 100 kWh Grenze wird er dann fallen lassen, wenn die 120 oder mehr kWh nicht mehr wiegen (oder sogar weniger) als die 100 kWh jetzt.

          • McGybrush

            Jein. Die neuen Zellen nehmen in der Fläche (Nicht Volumen) bei 5000 Zellen etwa den gleichen Platz weg wie 7000 von den alten Zellen. Das nur ganz grob gerechnet. Ob die Höhe der neuen Zellen in einem M/X Akku Gehäuse passen werden wir wohl nicht raus bekommen. Ich vermute mal nicht.

    • Fritz!

      Ich denke mal, sie werden abhängig davon, wie die Bestellungen für das Model 3 nach Auslieferung in die Höhe schiessen (oder auch nicht), sich überlegen, wann sie ein größeres Facelift für Model S/X machen, damit da die Zellen auch rein passen. Aber erst, wenn sie wissen, wann wieviel davon über sind. Könnte also sein, daß es bis zur Fertigstellung der nächsten Gigafactory dauert oder nie kommt…

      • ThomasJ

        Frage von einem Nichtfachmann (ich):
        Die neue 2170 für den M3 und die „alte“ 18650 (?) in die Premiumfahrzeuge MS und MX? Finden das die zukünftigen Premiumkäufer toll oder mach ich da einen Überlegungsfehler? Egal ob das jetzt passt oder doch eher bald passend gemacht werden sollte.

        • Marcel

          Soweit ich das verstehe ist der unterschied zwischen den beiden Akkutypen das die 2170 einen breiteren Durchmesser als die kleinere 18650. Die Chemie innerhalb der Akkus kann für beide Batterietypen dennoch die selbe sein. Also sollte es keine probleme hinsichtlich lebenserwarung etc. geben. Lediglich die energiedichte ist geringer. So zumindest mein Verständnis

        • Nelkenduft / AHF

          An der Chemie wird ja in beiden Fällen optimiert und den Akku vom S / X komplett umzugestalten wäre wohl viel zu aufwändig.

        • McGybrush

          Es geht Technisch gesehen nur um Abmessungen und den möglichen Vorteilen Gewicht vs. Kosten. Dem Fahrer selbst ist es völlig Wurscht was da drin ist.

  • Dirk Pakosch

    Ob das Holz nun echt ist oder nicht, ändert nix an dem besch…. Design des Armaturenbrett`s. Mal davon abgesehen, das ich Holz in einem Auto eh altbacken finde. Also innen könne die Amis echt nix, so fortschrittlich auch der Rest ist.

    • Longcheck

      Alles Geschmacksache. Ich habe einige jüngere Leute gesprochen, die sich genau wegen der „Aufgeräumtheit“ den M3 kaufen wollen/würden. Darunter ist auch ein studierter Designer (Adobe-Spezi) Die sind das überfrachtete Design der Fossilos total satt. Was nun die Mehrheit ist? – hm… Ich warte erst mal geduldig…

    • Fritz!

      Ob das Holz nun echt ist oder nicht, ändert nix an dem genial minimalistischen Design
      des Armaturenbretts. Mal davon abgesehen, das ich Holz in einem Auto eher unpassend finde. Also innen könne die Amis ja sonst echt nix, aber diesmal ist das Design so fortschrittlich
      wie auch der Rest.

      • Dirk Pakosch

        Was soll denn daran fortschrittlich sein? Wenn ich mir vorstelle, das da, wo bei meinem jetzigen Auto das Autoradio sitzt, ich nun ständig den Blick von der Straße weg zur Mittelkonsole nehmen muß, um die wichtigsten Informatioen zu bekommen, ist das ein Rückschritt. Es geht ja nicht darum das Armaturenbrett zu „überfrachten“ wie es tatsächlich bei einigen Autos heute ist, aber wenigstens eine Geschwindigkeitsanzeige, Blinker und Licht hinter dem Lenkrad sollte es schon sein. Der Rest geht von mir aus dann auch vom Bildschirm in der Mitte aus, der aber auch nicht unbedingt so angebracht werden sollte, das man denken könnte, die Halterung kommt vom Baumarkt. Im moment wirkt der Bildschirm so, als ob das Armaturenbrett fertig konstruiert war, und es nachträglich dann noch jemanden eingefallen ist, da kommt ja noch ein Bildschirm hin. Also es bleibt dabei, innen können die nix. Hoffentlich wird das wirklich wichtige Auto, das MY, wieder „normaler“.

        • Fritz!

          Das Auto wird (vermute ich) wie heute nicht unüblich, mit einer Lichtautomatik (oder Dauerlicht, falls programmiert) ausgestattet sein. Den Blinker können Sie hören, da ist die Anzeige nicht von Vorteil. Der Tacho wird (wenn in der oberen linken Ecke eingeblendet) nicht weiter weg sein als bisher (HeadUp mal ausgenommen), also auch da kein Problem. Auch ist es ein Ziel von Tesla, das Auto möglichst oft autonom fahren zu lassen, da weniger Unfälle, bessere Energieausbaute, weniger riskante Fahrmanöver. Dann werden die ganzen von Ihnen so dringend vermißten Anzeigen gar nicht mehr benötigt.

          Es wird aber mit Sicherheit bald für Zusatzanzeigenfanatiker im Zubehörhandel Anzeigen zum aufs Armaturenbrett stellen/kleben/schrauben geben, so daß fast jeder Wunsch diesbezüglich erfüllt werden kann.

          Und, viel wichtiger, wenn es Ihnen nicht gefällt, kaufen Sie es einfach nicht. Beim Model Y gehe ich mal davon aus, daß die Designsprache des Model 3 fortgesetzt wird. Aber wissen werden wir das erst später…

          • Nelkenduft / AHF

            Klar, autonom in der Innenstadt fahren wird ganz bestimmt die nächsten 5 Jahre kommen. Das glaubt doch mittlerweile selbst Elon Musk nicht mehr.
            Ich finde das Cockpit auch unmöglich, das ist bestenfalls für die Autobahn akzeptabel, wo man nicht so oft die Geschwindigkeit im Blickfeld haben muss. Aber im innerstädtischen Bereich mit 30er Zonen ist es ein Ärgernis, jedes Mal auf so einen Monitor schauen zu müssen. Da wird hoffentlich Audi etwas besseres einfallen als digitale Anzeigen und wenn es nur ein vernünftiges HUD ist!

          • Longcheck

            Audi aktuell am Beispiel des Audi A3 als“E“: Unmöglich überfrachtetes Cockpit. Habe mir das letztens spaßeshalber mal angesehen. Ne, das ist für dann bzüglich der „Innereien“ genau das gegenteilige Beispiel zu M3 als absolutes NoGo. Fahre übrigens einen relativ neuen A4 noch als Dienstwagen (DieselE6) bis E. d. J. Dort ist das ähnlich – werde ich mich nie mit anfreunden…

          • Nelkenduft / AHF

            Beim M3 fehlt aktuell trotzdem die Geschwindigkeitsanzeige. Wird aber entweder am Lenkrad selbst oder auf der Windschutzscheibe kommen, jede Wette. So wie jetzt macht es einfach keinen Sinn für ein Fahrzeug aus dem 21. Jahrhundert!

          • Fritz!

            HeadUp ist bereits konkret von Elon Musk verneint worden, das da noch was am oder mit dem Lenkrad passiert, glaube ich auch gerne.

          • Longcheck

            Genau so sehe ich das auch.

          • Dirk Pakosch

            Wenn diese Art von Design wirklich so toll und von Vorteil sein soll, frage ich mich, warum dies nicht im Model S/X verwirklicht wird, die doch angeblich immer besser sein sollen/bleiben wie das M3. Das Ganze hat doch eher was mit Einsparungen zu tun, damit das M3 in der angegebenen Preisklasse angeboten werden kann. Ein Model S/X mit so einem Armaturenbrett wie das M3 , würde wohl eher weniger Käufer finden. Aber sei es wie es ist, für das M3 ist es nun eh zu spät, das kommt nun mit diesem „außergewöhnlichen“ Innendesign. Ich hoffe , das EM diesbezüglich bei weiteren Modellen zur Einsicht kommt/ gebracht wird.

          • Fritz!

            Als das Model S vorgestellt wurde, war Tesla noch relativ mutlos, was radikale Design-Änderungen betrifft. Sehr gut daran zu sehen, daß das Model S ja vor dem FaceLift noch einen „Kühlergrill“ hatte, der nun wirklich nicht nötig ist, Tesla aber glaubte, die Leute würden sowas erwarten. Auch ist das Innenraumdesign recht „klassisch“, bis auf den großen Touchscreen. (Chromleisten, Lürftungsdüsen, Handschufach, Tacho, … alles das, was in jedem normalen Verbrenner auch zu finden ist).

            Jetzt wissen Sie, daß die Leute die Dinger wohl auch kaufen werden, wenn das Design moderner ist, siehe FaceLift Model S ohne Kühlergrill und eben Innenraum vom Model 3. Falls es mal einen Nachfolger des Model S geben wird, dürfte er ähnlich wie das Model 3 von innen aussehen, nur halt mit HeadUp und 2 Displays.

            Aber, da haben Sie Recht, Design ist auch Geschmackssache, daher meine Empfehlung an Sie, das Model 3 nicht zu kaufen. Sie werden anscheinend mit dem Innenraumdesign nicht glücklich. .

      • Longcheck

        Man bedenke, für das Innendesign wurde der Spezialist des ‚Mission E‘ von Porsche abgeworben, und für die gesamte Produktion der Audi-Ing., der viele Jahre die Produktion der A4-Serie geleitet hat.
        Ich kann mir schon vorstellen, dass es entsprechende Markt- und Bedarfsanalysen gegeben hat, um entsprechende Zukunftspotential zu erschließen.
        Jepp, wer’s nicht mag – ‚halt was Andreas kaufen… :-))

  • Petre Grigoraș

    ich würde so gern das t3 haben 🙂 mein Opel ist langsam alt, und die Deutschen produzieren nichts konkretes zurzeit (eauto). Tja.

    • Hans-Jürgen Rudolph

      Genauso geht es mir !

  • Marcel

    Irgendwie passen doch Lenkrad und Blinkerhebel farblich und von der Materialauswahl nicht so wirklich zusammen. Ich würde ja mal fast behaupten dass das Lenkrad noch nicht final ist.

    • Fritz!

      Da wäre ich mir auch relativ sicher. Auch macht in meinen Augen eine Bedienung mit 2 Trackballs, wie sie in den letzten Innenaufnahmen zu sehen ist, ohne Infos im direkten Blickfeld, was die Trackballs denn egrade für eine Funktion haben, keinen großen Sinn.

      Warten auf den Juli…

  • Cassandra

    Das glaube ich auch. Die größte Überraschung wird die Reichweite in der Basis Version sein. Elon hat das beim Unveil und vor einiger Zeit bei Twitter auf Nachfrage ja schon durchblicken lassen das es mehr wird als die vorgestellten 215 Meilen EPA Verbrauch. Mein Mann und ich haben das mal durch gerechnet. Wir haben als Beispiel den Hyundai Ioniq genommen, der hat einen angegebenen NEFZ Verbrauch von 11,5 kw/h auf 100 km was ungefähr 13,0 kw/h EPA entspricht. Er hat denselben cw wert wie das Model S von 0,24. Da ja bekannt ist das das Model 3 einen cw wert von 0,21 hat und man von einer netto Akku Kapazität von 54 kW ausgeht und als Verbrauch 13,5 oder 14,0 kw/h annimmt errechnet sich eine EPA Reichweite von 245 bzw 240 Meilen was widerrum 394 bzw 386 km entspricht. Ich halte die Zahlen für machbar und kann daher nachvollziehen das diese noch nicht rausposaunt werden. Nach der finalen Vorstellung im Juli wird die Wartezeit für neubesteller von jetzt 18 Monate wohl in wenigen Wochen auf das doppelte steigen, von daher kommt es gerade recht das das Tesla kurz vor der Verkündung steht in China ein neues Werk zu bauen.
    Quelle : Autowoche
    Wir freuen uns jedenfalls schon sehr ab 2018 das Model 3 fahren zu können.
    Gruß Cassandra 😉

    • Pamela

      Hallo liebe Cassandra,
      ich denke Du meinst, dass nach der Vorstellung sich die Zahl der Reservierer verdoppelt und sich nicht das Produktionstempo halbiert 😉
      Dann unterschreibe ich alles.
      Auch wenn das Model S besser bleiben soll, Elon würde das Model 3 im Vergleich zur Konkurrenz nicht extra schlechter machen, wenn doch die technischen Möglichkeiten auszunutzen sind.
      Ich spekuliere/hoffe auch auf 400 km für die Basisversion und für 3500 –
      4000 € mehr, noch mal knapp 80 km drauf. Das sollte für alle, die im Durchschnitt 50 km/Tag fahren sehr attraktiv sein.
      Nach der Wartezeit, wird unser Model 3 eines der am meisten gestreichelten Autos sein, glaube ich. Liebe Grüße