Panasonic lässt Produktionsstätte in Osaka wieder anlaufen, um Tesla mit Solarmodulen zu beliefern

Wie das Nikkei Asian Review berichtet, wird Panasonic die inaktive Produktionsstätte in Kaizuka, Osaka, im nächsten Jahr wieder in Betrieb nehmen, um Tesla mit Solarmodulen zu beliefern. Eine weitere Produktionsstätte in Malaysia soll ebenfalls für diese Zwecke genutzt werden. Panasonic und Tesla wollen die Vereinbarung noch diesen Monat offiziell bekannt geben, heißt es.

Darüber hinaus soll Panasonic die Vorbereitungen für die gemeinsame Fertigung in der SolarCity-Produktionsstätte in New York beschleunigen. Der japanische Konzern wird technische Fachkräfte in die Produktionsstätte entsenden, damit schon bald mit der Fertigung von Solarmodulen begonnen werden kann. Zukünftig will man dort in Zusammenarbeit effizientere Solarmodule herstellen.

Panasonic und Tesla sollen bereits seit Oktober darüber verhandeln, wie man die Partnerschaft intensivieren kann. Die Unternehmen kooperieren bereits seit Jahren im Bereich der Elektrofahrzeuge, wofür Panasonic die Batteriezellen liefert. In Zukunft werden beide Unternehmen in der Gigafactory unter einem Dach Akkupakete für die Tesla-Fahrzeuge produzieren.

Nachdem in Japan die Einspeisevergütung für Solarenergie reduziert wurde, ist dieses Geschäftsfeld von Panasonic deutlich eingebrochen. Als Reaktion darauf ist die Produktion in Kaizuka im Februar dieses Jahres zum Stillstand gekommen. Weitere Senkungen der Vergütung sind für 2017 geplant, sodass es für Panasonic äußerst wichtig ist, ausländische Märkte zu erobern.

  • PV-Berlin

    puh!

    Da bin ich jetzt doch geschockt, das hinter der Fusion mit SolarCity dann doch eine Unternehmerische Strategie steht, die wohl schon erste Früchte zu tragen scheint. Denn niemand fährt PV Modul Fertigung hoch, wenn er diese dann nicht verkaufen kann.

    Ergo muss Tesla gut informiert sein, was am US Markt im Jahr 2017/ 2018 zu erwarten ist.