Panasonic steht Rede und Antwort zu der geplanten Gigafactory-Investition

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Nachdem erst vor Kurzem bekannt wurde, dass Panasonic die Beteiligung an der Gigafactory plant, wollten Investoren am Mittwoch Rede und Antwort über dieses Vorhaben von dem Führungspersonal des japanischen Unternehmens haben. Wichtig war, wie viel Panasonic investieren möchte und wie sie daraus Profit schlagen wollen.

Während einer sechsstündigen Sitzung haben Analysten das Vorhaben in Frage gestellt und wollten von den Geschäftsführern des Technikriesen wissen, ob sie denn einen alternativen Plan hätten, wenn die Nachfrage nach Tesla-Fahrzeugen nicht wie einkalkuliert ausfällt. Da bereits Batterien in Japan produziert werden, macht man sich über eine Überkapazität sorgen.

„Wir werden sicherstellen, dass wir Investition immer nur schrittweise tätigen, je nachdem wie sich die Nachfrage entwickelt“, erklärte Yoshio Ito, Senior Managing Executive Officer bei Panasonic. „Wenn wir in die Gigafactory investieren, wird ein Faktor sein, wie wir unsere Tätigkeiten und Investitionen sinnvoll aufteilen“, fügte er hinzu.

Die Verantwortlichen bei Panasonic betonten zudem noch, dass das Geschäft mit den Lithium-Ionen-Akkus nicht lediglich auf die Automobilbranche limitiert sei. Zusätzlich zu Tesla Motors gibt es nämlich noch weitere Interessenten innerhalb und außerhalb Japans. Darüber hinaus können solche Akkus auch zur Speicherung von Energie genutzt werden.

„Wir haben keine Absicht ein großes Abenteuer ohne Vorkehrungen einzugehen“, erklärte Executive Officer Shinji Sakamoto. Insgesamt möchte Panasonic die Einnahmen aus der Automobilbranche um das Doppelte erhöhen. Der Plan lautet dabei, bis März 2019 insgesamt 20 Milliarden US-Dollar aus der Automobilbranche abzuschöpfen, ein Drittel davon aus der Batterieproduktion.

Tesla-CEO Elon Musk erklärte vor Kurzem noch, dass Panasonic der einzige Batteriehersteller sein wird, der in der Gigafactory Zellen produzieren wird. Das japanische Unternehmen hatte auch bereits eine Vereinbarung unterzeichnet, mit der es sich verpflichtet, bis 2017 insgesamt zwei Milliarden Batterien für Tesla Motors herzustellen.