Produktion in China: Tesla bestätigt Zusammenarbeit mit der Regierung in Shanghai

Wie das Nachrichtenmagazin Bloomberg berichtet, hat Tesla nun offiziell bestätigt, mit der Regierung in Shanghai Gespräche für eine mögliche Produktionsstätte zu führen. Erst vor wenigen Tagen haben wir darüber berichtet, dass erneut Gerüchte die Runde machten, Tesla würde in China eine Produktionsstätte aufbauen, wobei erstmals von Shanghai die Rede war.

Tesla soll mit der Stadt eine vorläufige Vereinbarung unterzeichnet haben, um Fahrzeuge auch erstmals in China produzieren zu können. Die Vereinbarung soll es Tesla erlauben, Produktionsstätte in der Planstadt Lingang aufzubauen, wobei nach aktuell herrschenden Gesetzen ein Joint Venture mit mindestens einem chinesischen Unternehmen eingegangen werden muss.

Der kalifornische Autobauer erwartet genauere Details über zukünftige Produktionsstandorte am Ende des Jahres bekannt geben zu können. Außerdem betonte man, dass der Großteil der Produktion weiterhin in den Vereinigten Staaten stattfinden wird, man jedoch für die Nachfrage in anderen Märkten auch lokale Standorte braucht, um diese zu bedienen.

Sollte Tesla eine Produktion in China aufbauen, so könnte man der aktuellen Importsteuer in Höhe von 25 Prozent entgehen. Diese wird auf den herkömmlichen Verkaufspreis aufgeschlagen, wodurch die Fahrzeuge von Tesla in China noch einmal um diesen Prozentsatz teurer ausfallen, als dieselben Modelle in den USA.

  • Derk van Dorsten

    … und die „grünspanpolierer“ dieser Welt werden immer leiser …

    • Nelkenduft / AHF

      Mittlerweile kann man den etablierten Herstellern nur noch eine gute Nacht wünschen.
      Die haben hoffentlich allesamt viele Milliarden bei Seite gelegt, denn die beispiellosen Abgas-Verbrechen der letzten Jahre sind noch lange nicht aufgearbeitet. Und die zuständigen Manager sollten ihre Reisefreiheit ausgiebig nutzen, denn bald wird es damit genauso vorbei sein wie bei denjenigen VW-Managern, die international zur Fahndung ausgeschrieben sind.

    • KingArtus

      stimmt, den habe ich schon lange nicht mehr gelesen.

      dem sind wahrscheinlich die Alternativen Fakten ausgegangen

    • Heinz Wagner

      Vielleicht ist er ja auf der Flucht!

  • PV-Berlin

    Offensichtlich möchte Tesla den identischen Irrweg einschlagen, den alle anderen schon gegangen sind. Ich hätte lieber in Indien eine Fertigung aufgezogen und die 25% Importsteuern stehen lassen. Wen jucken die denn ? Es gibt keinen Tesla (Vergleichsfahrzeug) im KP Land und die, die sich in der Liga Autos kaufen können, juckt es nicht, ganz im Gegenteil !

    Der riesige Vorteil ist es zudem, dass der Tesla auch als Gebrauchter wertstabiler bleibt, was das Image weiter befördert.