3,6 Sekunden von 0-60 mph: Update verbessert Beschleunigungswerte des Model S 100D

Wir hatten bereits im September darüber berichtet, dass Tesla bei den Leistungsangaben der 100D-Vorführwagen andere Werte angegeben hatte als im Online-Konfigurator für Neuwagen. Demnach beschleunigte das Model S 100D in 3,3 statt 4,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Beim Model X 100D wurden 4,5 statt 4,9 Sekunden für den Sprint auf 100 km/h angegeben.

Dass das Tesla Model S 100D nun tatsächlich schneller auf 100 km/h beschleunigt als von Tesla selbst angegeben, beweist ein kürzlich durchgeführter Test von DragTimes. Demnach beschleunigt dieses Modell mit aktueller Softwareversion in 3,6 Sekunden von 0 auf 60 mph (97 km/h). Zwar immer noch langsamer als die Angabe bei den Vorführwagen, aber schneller als die offizielle Angabe im Online-Konfigurator, wo 4,1 Sekunden angegeben werden.

Höchstwahrscheinlich wird auch das Model X 100D nun schneller beschleunigen können. Leider wurde der elektrische SUV bisher jedoch nicht getestet. Dafür testete DragTimes die Beschleunigung beim neu eingeführten „Chill-Mode“, welcher eine weniger brachiale, sondern vielmehr graduale Beschleunigung ermöglichen soll. Ergebnis: 7,2 Sekunden von 0-60 mph (97 km/h).

  • Dennis Lenhard

    Ich bin mal sehr gespannt wie sich die Performance des Model 3 noch verändern wird … bei all dem Anti-Selling, dass Tesla gerade betreibt bin ich mir ziemlich sicher, dass das Auto auch noch deutlich schneller beschleunigen könnte.

    • Fritz!

      Denke auch, daß da Software-Begrenzungen drinne sind. Evtl. wollen sie die Hardware ind er Serie noch genau und ausführlich testen, bevor sie da was freischalten.

      Der Abstand zum Model S muß bleiben, der schnellste muß ein S sein!

      • Ernst Bodmer

        Wann kommt die Meldung nach mehr Reichweite?? Die kann ich Alltag brauche!!. Noch schnellere Beschleunigung brauche ich nicht.

        • Norbert Kühlenborg

          Ja – genau so sehe ich das auch! Wem nutzen 3,x“Beschleunigung, wenn der Accu nach 130km leer ist. Wenn Deutschland international auch ein Ausnahmeland-bzgl. Höchstgeschwindigkeit – ist, so ist das Verkaufsargument von 545km beim X-Model vollkommen irreführend. Bei unserer Reisegeschwindigkeit von 140km/h kommen wir gerade mal 260km weit. Das ist nicht gerade übereinstimmend mit der geweckten Erwartungshaltung beim Verkaufsgespräch! Also wenn was geht: verlängert die Reichweite! Ich muß morgen nach Tschechien und überlege mit meinem Golf zu fahren, weil die Reichweite vom letzten Supercharger nach Marienbad, dort etwas fahren und wieder zurück zum Charger nicht ausreicht. Das macht nicht gerade happy! R. Pennekamp

      • Dirk Pakosch

        Das M3 ist doch jetzt schon schneller als das Einsteiger MS.

        • PV-Berlin

          Wenn die Autos nebeneinander stehen, wird jeder sofort sehen, dass man sie nicht vergleichen kann. UND so wie AMG die C-Klasse , die E-Klasse und den CL aufbohrt, wird Tesla sicher Performersmodelle anbieten, für Kunden die das möchten.

          Tesla haut 5 bis 10 K rein (Technik und Software) kann aber noch einen größeren Schluck aus der Pulle (Marge) nehmen, als es AMG kann (darf).

          Der Vorteil für den Kunden ist, dass diese Perfoemensmodelle (zumindest beim S ist dem schon so) ja ganz normal auch nutzbar sind und eben nicht mit 100.000 km auf der Uhr nur noch als Altmental taugen.

          Ein AMG mit 50.000 km auf der Uhr? = Geldverbrennung pur!

          Das Performers Modell M3 von Teslamit 50.0000 km auf der Uhr?
          > 75% vom Ladenpreis

    • Jose de Lorenzo

      Meine Meinung nach, es sollte unter 3,9 Sek auf 100km/h damit er schneller als ein BMW M3 ist.
      Preis natürlich auch um die 80k€

  • Dennis Pianka

    Ich verstehe die 3,6 Sekunden nicht! Das ist ein Wert mit „one foot rollout“. So wie dieser beim P Modell gemessen wird. Somit sind es auf 60mph gut 3,9 Sekunden und auf 100 km/h gut 4,1! Sekunden.

    Ich freue mich sehr über diese Verbessrung. Aber eben diese Zahlen und nicht die 3,6 auf 60 mph.

    • Matthias Fritz

      ich denke mal genauer als beim e-Auto geht es gar nicht. welcher Verbrenner schafft denn bitte die Angaben zu erreichen? da müsste ein Rennfahrer am Steuer sitzen.. außerdem ist es für Motor u. Getriebe sicher nicht förderlich wenn man immer in den Drehzahlbegrenzer reindreht und dort die Kupplung schnalzen lässt.

  • Norbert Kühlenborg

    Wem nutzen 3,x“Beschleunigung, wenn der
    Accu nach 130km leer ist. Wenn Deutschland international auch ein
    Ausnahmeland-bzgl. Höchstgeschwindigkeit – ist, so ist das
    Verkaufsargument von 545km beim X-Model vollkommen irreführend. Bei
    unserer Reisegeschwindigkeit von 140km/h kommen wir gerade mal 260km
    weit. Das ist nicht gerade übereinstimmend mit der geweckten
    Erwartungshaltung beim Verkaufsgespräch! Also wenn was geht: verlängert
    die Reichweite! Ich muß morgen nach Tschechien und überlege mit meinem
    Golf zu fahren, weil die Reichweite vom letzten Supercharger in Deutschland nach
    Marienbad, dort etwas fahren und wieder zurück zum Charger nicht
    ausreicht. Das macht nicht gerade happy!