Shanghai: Tesla sei zum Bau einer Produktionsstätte weiterhin mit Regierung im Gespräch

Obwohl Mitte Februar bekannt wurde, dass Tesla und die chinesische Regierung sich nicht darüber einigen können, wie die Eigentümerstruktur einer neuen Produktionsstätte in Shanghai aussehen soll, sind die Gespräche offenbar noch nicht auf Eis gelegt. Denn wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, bestätigte die Regierung am Dienstag, dass die Gespräche noch laufen.

Tesla möchte in Shanghai offenbar alleiniger Eigentümer der neuen Produktionsstätte sein. Die Regierung von Shanghai möchte hingegen, dass die Amerikaner ein Joint-Venture mit einem chinesischen Unternehmen eingehen. Das sind die Vorschriften des Landes, an denen es bisher nichts zu rütteln gab und an die sich auch Tesla halten muss.

Deshalb bat Musk vor wenigen Tagen sogar den US-Präsentidenten Trump via Twitter um Hilfe. Dort erklärte er den Missstand und pochte auf eine faire Regelung zwischen USA und China. Während US-Fahrzeuge in China mit 25 Prozent Einfuhrzoll belastet werden, sind es für chinesische Fahrzeuge nur 2,5 Prozent Einfuhrzoll für den amerikanischen Markt. Musk wollte eine faire Regelung für beide Seiten, die seiner Ansicht nach aktuell nicht gegeben ist.

Wenn Tesla eine Produktionsstätte in Shanghai aufbauen und die Fahrzeuge für den chinesischen Markt vor Ort produzieren würde, könnte man den Einfurhzöllen entgehen und die Fahrzeuge zu einem konkurrenzfähigen Preis anbieten.