Südafrika: Tesla Motors anscheinend in Gesprächen zum Bau einer weiteren Gigafactory

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Als Tesla-CEO Elon Musk erstmals die Gigafactory angekündigt hat, entsprach die Gesamtkapazität der geplanten Batteriefabrik dem Gesamtbedarf an Lithium-Ionen-Batterien des Jahres 2013. Der CEO war sich jedoch bewusst, dass die Welt mindestens noch 200 solcher Fabriken benötigen würde, um in der Autoindustrie von fossilen Brennstoffen hin zur Elektromobilität zu wechseln.

Tesla Motors hat die Fabrik in Nevada „Gigafactory 1“ genannt, was impliziert, dass es weitere Batteriefabriken dieser Art geben wird. Erst Ende letzten Jahres haben wir darüber berichtet, dass man auch Deutschland als möglichen Standort für eine weitere Batteriefabrik in Betracht zieht und man bereits in ersten Verhandlungen mit dem Bund für dieses Vorhaben war.

Nun berichtet Times Live darüber, dass es anscheinend auch Gespräche in Südafrika gibt, wo man sich ebenfalls eine solche Batteriefabrik vorstellen könnte. Erst kürzlich haben wir berichtet, dass Tesla Motors ab Januar 2016 mit einem Angestellten in Südafrika vertreten sein wird und sich dort vorerst ausschließlich auf den Vertrieb von Batteriespeichern konzentrieren wird.

Wie weit die Gespräche um eine mögliche weitere Gigafactory fortgeschritten sind, ist aktuell nicht bekannt. In letzter Zeit hört man jedoch öfter solche Gerüchte, da womöglich viele Länder Interesse an einem solchen Unternehmen vor Ort haben. Die Gigafactory in Nevada soll beispielsweise 6.500 Arbeitsplätze schaffen und damit zukünftig viele Steuereinnahmen in die Staatskassen spülen.

Dass eine Gigafactory in Südafrika Sinn macht, ist offensichtlich. Zwar gehört der afrikanische Markt nicht zu den wichtigsten Absatzmärkten für die Autoindustrie, jedoch könnte er vor allem für Batteriespeicher von großem Interesse sein. In Afrika sind die Energiekosten (Elektrizität) relativ hoch und auch die Anbindung ist nicht überall und zu jeder Zeit gewährleistet.

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Ein Kommentar zu “Südafrika: Tesla Motors anscheinend in Gesprächen zum Bau einer weiteren Gigafactory

  1. Bravo!
    Quasi „pay back“ in das Geburtsland von Elon. Zudem ist Südafrika bereits seit Jahren eine bedeutende Produktionsstätte von Autos; also auch kein Anfänger in Sachen Qualität und Massenproduktion… und, die Lohnkosten um ein mehrfaches günstiger als in Deutschland als grössten Vorteil (ansonsten wäre, Mercedes, VW und BMW ja nicht in Südafrika am produzieren). Auf gehts nach Afrika – compliment !

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