Supercharger: Tesla Motors expandiert in den Süden Europas

Tesla Motors hat in Europa innerhalb von zwei Jahren insgesamt 901 Supercharger-Stationen an 164 Standorten aufgestellt. Nun wurde auch der erste Supercharger-Standort in Spanien eröffnet, welcher sich in Girona befindet und damit Barcelona als Reiseziel erschließt. Aber auch Italien kann mittlerweile sechs Supercharger-Standorte vorweisen, darunter die größte Station Europas in Aosta.

Die neuen Supercharger-Standorte machen die Reise von Nord- nach Südeuropa jetzt noch bequemer. Ab sofort ist es mit dem Model S beispielsweise möglich von Tromsø nach Barcelona oder von Manchester nach Rom zu reisen. Ist man einmal in Girona angekommen, so warten dort vier Ladeplätze darauf genutzt zu werden. Die größte Station in Aosta kommt gar auf 14 Ladeplätze.

Tesla Motors installiert weltweit neue Supercharger in unglaublicher Geschwindigkeit. Insgesamt verfügt man an 453 Standorten über 2.519 Supercharger-Ladeplätzen und es kommen beinahe täglich neue Stationen hinzu. Erst vor wenigen Tagen wurde angekündigt, dass man das Ladenetzwerk in China weiter ausbaut und in Deutschland mit den star Tankstellen kooperiert.

  • Jörg Kopp

    Die Anzahl der Supercharger ist wirklich nicht schlecht, die Verteilung hingegen schon. Ich sehe kaum einen im Ruhrgebiet und gar keinen im Raum Düsseldorf-Köln-Bonn. Warum wird der Westen so ausgespart?

    • Kaspar Thommen

      @Jörg: Schau mal auf http://supercharge.info/, da siehst du, dass es einen in Dortmund gibt und einer in Duisburg im Bau ist.

      Und bedenke, dass Supercharger kein Ersatz für Tankstellen sein sollen, sondern Ersatz für Tankstellen auf *Langstrecken*. In einer Stadt machen Supercharger daher wenig Sinn – mehr Sinn machen sie auf den Autobahnen *zwischen* den grossen Zentren.

      Wenn du über Nacht vollädst, dann erreichst du vom Ruhrgbiet aus locker die Supercharger in Kamen (Dortmund), Zevenaar, Urmond, Wilnsdorf, Mogendorf und sogar Munsbach in Luxemburg, du bist also in alle Himmelsrichtungen schon heute gut abgedeckt.

      • Gisela

        Gibt schon Probleme mit Dauerladern, die Supercharger als Alternative zum Laden zu Hause benutzen.