Takata-Airbags: Viele Hersteller rufen Autos zurück, Tesla Motors bisher nicht betroffen

Takata ist ein japanischer Zulieferer für Airbags und bereitet seit einiger Zeit vielen Herstellern Kopfschmerzen. Schuld sind millionenfach verbaute Airbags, die fehlerhaft produziert wurden und gar eine Explosion auslösen können. Bisher seien sechs Tote und mehr als 100 Verletzungen darauf zurückzuführen. Insgesamt werden 34 Millionen Fahrzeuge verschiedener Hersteller zurückgerufen.

Zu den Kunden von Takata gehören neben Toyota, Nissan und Honda auch Volkswagen und Tesla Motors. Bis vor wenigen Tagen hieß es jedoch, dass Volkswagen und Tesla Motors nicht betroffen seien, doch nun sieht die Sache anders aus. Laut neuesten Meldungen ist jetzt auch Volkswagen betroffen, sodass ausschließlich Tesla Motors bisher keinen Rückruf starten musste.

Für die Kalifornier hat Takata seit Januar 2012 insgesamt 184.926 Airbag-Gasgeneratoren produziert. Zurzeit ist man der einzige Autohersteller in Nordamerika, der kein Fahrzeug zurückrufen musste. Ob das so bleibt, ist fraglich. Toyota hat sich bereits um einen anderen Lieferanten bemüht und bezieht die Airbags ab sofort bei dem Takata-Konkurrenten Nippon Kayaku.