Tesla: Batterie-Chefingenieur geht, ehemaliger Microsoft-Spieleentwickler leitet UI-Entwicklung

Tesla hat laut Medieninformationen kürzlich den Batterie-Chefingenieur Jon Wagner verloren, der seit 2013 für das Unternehmen arbeitete. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, wird Wagner ein Startup im Bereich Batterien- und Antriebseinheiten in Kalifornien gründen. Wann genau er Tesla verlassen hat, ist nicht bekannt.

Wagner war bei Tesla für die Entwicklung der Akkupakete zuständig, die in allen Tesla-Fahrzeugen verbaut sind, darunter auch dem Tesla Model 3. Sein Ziel war es, die Kosten der Akkupakete zu reduzieren, diese jedoch auch zugleich in ihrer Haltbarkeit und Sicherheit zu verbessern. Viele seiner Technologien gingen auch in den Batteriespeicher Powerwall überein.

Ehemaliger Microsoft-Spieleentwickler wird neuer UI-Entwicklungsleiter

Wie so häufig in einem Unternehmen von Teslas Größe, gibt es bei den Arbeitnehmern nicht nur Abgänge, sondern auch Zugänge zu vermelden. Ein neuer Angestellter ist der ehemaliger Microsoft-Spieleentwickler Scott Sims (u.a. Halo 4, Kinect Sports), der bei Tesla nun die Entwicklung der Benutzeroberfläche (User Interface) leiten soll. Er wurde bereits vor zwei Monaten eingestellt.

Bei Microsoft war Sims zuletzt im Bereich Erweiterte Realität (Augmented Reality) und 3D-Rekonstruktion für Mobilgeräte zuständig. Er besitzt einen Bachelor-Abschluss von der Liverpool Universität im Bereich Informatik und Elektrotechnik.

  • Fritz!

    Also, wenn Kacheln als Bedienelemente auf dem Tesla TFT auftauschen, wäre das tatsächlich ein Grund, über die Stornierung der Reservierung nachzudenken…
    🙁

    Es gibt kein häßlicheres und schlechter erkennbares Design als Windows 10. Und ich habe mit dem Kram beruflich zu tun und kenne viele UIs (die von Spielen allerdings nicht, evtl. ist/war es dort ja besser).

  • Gerd Strecker

    Vielleicht können wir ja dann auf dem Monitor bald ein Game spielen. 🙂 Und das auch noch über Sprachsteuerung.

    • Bob dB.

      Ein Autorennspiel, gesteuert mit Lenkrad und Gaspedal+Bremse, nur das der Input ins Spiel geht und nicht auf die Straße. Das wäre doch was.

      • Fritz!

        Dann brauchen wir aber einen Bildschirm vor dem Fahrer. Könnte allerdings mit einer VR-Brille funktionieren.

        Wäre ein Gewinn für alle, das Auto fährt sicher von A nach B und der Fahrer brettert wie ein Berserker im Auto durch die Gegend (denkt er).

  • Gerd Strecker

    Wenn das Auto Autonom fährt brauchen wir ja eine Beschäftigung, oder was meint Ihr?