Tesla-CTO JB Straubel spricht über die Verbesserung der Energiedichte in den Akkupaketen

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Tesla-CTO JB Straubel war kürzlich auf der National Entrepreneur Week in Mexiko zu Gast, wo er eine Präsentation über Tesla und die Batterietechnologie an sich abhielt (via Electrek). Unter anderem wurde auch über die Verbesserung der Energiedichte gesprochen, die in den Akkupaketen von Tesla in den letzten Jahren erreicht werden konnte.

Laut Straubel werden die Kosten des Akkupakets immer dann reduziert, wenn man die Energiedichte erhöht. Bei sehr hohen Produktionsmengen kosten die Produkte soviel wie sie wiegen, sagte Straubel. Wenn man also die Kosten reduzieren will, dann sollte man möglichst weniger Rohstoffe verwenden. Wenn man das tut, dann hat man die Energiedichte erhöht, fügte er hinzu.

Zwischen dem Model S und dem Model 3 gab es eine Verbesserung der Energiedichte um insgesamt 30 Prozent – vom Roadster zum Model S sogar 40 Prozent. Laut Straubel sind dafür keine Durchbrüche in der Batterietechnologie vonnöten. Der aktuell bereits stattfindende, stetige Fortschritt von circa fünf Prozent im Jahr reiche vollkommen aus.

Noch ist nicht viel bekannt über die verfügbaren Akku-Optionen des Model 3. Ende April erklärte ein leitender Tesla-Angestellter, dass die Basisversion des Model 3 mit weniger als 60 kWh angeboten wird. Eine Reichweite von 215 Meilen (ca. 350 km) ist dennoch möglich, u.a. durch das geringere Gewicht und die geringere Größe. Zudem wird es optional Akkupakete mit mehr Kapazität geben.

  • PV-Berlin

    Ist ja nachzuvollziehen, dass sie knapp unter 60 kWh bleiben werden, beim Einstiegsmodell. Die Leute erst mal in den Laden oder auf die Seite bekommen.

    350 km sollten auch reichen, wenn es zukünftig weit mehr SC geben wird.