Tesla plant Einnahmen von 340 Millionen US-Dollar durch Verbriefung von Strombezugsverträgen

Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, plant Tesla Strombezugsverträge mit einem Wert von 340 Millionen US-Dollar zu bündeln und diese zu verbriefen. Dabei sollen Verträge im Wert von 265 Millionen US-Dollar die Anleihenklasse A und Verträge im Wert von 75 Millionen US-Dollar die Anleihenklasse B haben, wie die Kroll Bond Rating Agency Inc. vermeldet.

Die verbrieften Kredite wären im Jahr 2047 fällig, wobei eine Rückzahlung bis April 2028 erwartet wird. Die Ratingagentur Kroll bewertet die A-Klasse-Tranche mit A-. Für die B-Klasse-Tranche wurde hingegen kein Rating angegeben. Das Geschäft soll über die Credit Suisse Group AG abgewickelt werden.

Leasing soll 59 Prozent des Portfolios von Teslas Solarinstallationen ausmachen. Dabei ist das Unternehmen weiterhin Besitzer der Solaranlagen und verkauft den Strom an die jeweiligen Haushalte. Das Modell war bei SolarCity sehr beliebt, noch bevor der Solarinstallateur von Tesla aufgekauft wurde. Tesla versucht nun mehr Solaranlagen zu verkaufen statt zu verleasen.

  • PV-Berlin

    Tja, jede Woche, die das Modell 3 noch nicht mit einem Ausstoß von ca. 10.000 EH die Woche läuft, kostet halt richtiges Geld.

    Eine sicherlich sehr teure Art der Re-Finanzierung. Denn die werden sicher mit einem interneren Zinsfuß von > 6% rechnen. Aber zumindest verschafft sich Tesla so frische Eigenmittel.

    Ich hoffe trotzdem, das Tesla zum Ende des Q1 2018 in der Lage sein wird, einen ausgeglichenen Cashflow z generieren. Wenn nicht, wird es richtig teuer.

    Zur Zeit liegt man bei ca. 5,8% Rendite, die man bieten muss, für Anleihen, was schon brutal viel ist.