Tesla: Fahrzeugzulassungen in Deutschland für Oktober 2016

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Das Kraftfahrt-Bundesamt hat die detaillierte Statistik über die Fahrzeugzulassungen in Deutschland für den Oktober 2016 veröffentlicht. Demnach wurden im vergangenen Monat hierzulande 90 Tesla-Fahrzeuge zugelassen, darunter 52 Model S und 38 Model X. Zum Vergleich: Im Oktober 2015 konnte Tesla immerhin 121 Zulassungen eines Model S in Deutschland verbuchen.

Im gesamten Jahr 2016 hat Tesla bisher 1.418 Zulassungen in Deutschland verbucht. In 2015 wurden im gleichen Zeitraum 1.212 Zulassungen verbucht, im gesamten Jahr waren es 1.582 Zulassungen. Dennoch muss man anmerken, dass in 2015 ausschließlich das Model S verfügbar war, während ab der 2. Hälfte 2016 auch das Model X hierzulande ausgeliefert wird.

Bei den sonstigen verfügbaren Elektrofahrzeugen hat weiterhin BMW mit dem i3 die Nase vorn. Die Münchener konnten 391 i3 im vergangenen Monat absetzen. Danach folgt der Renault Zoe mit immerhin 148 Zulassungen. Schlusslicht ist der Nissan Leaf mit 66 Zulassungen. Zum Kia Soul EV gibt es leider keine gesonderte Auswertung, weshalb hier kein Wert ermittelbar ist.

  • Jakob

    Wird eigentlich schon der Hyundai Ioniq verkauft?
    Den finde ich auch recht interessant und der ist mir lieber als der I3, der Leaf, oder der Zoe.
    http://www.hyundai.de/Modelle/Der-neue-IONIQ-Elektro.aspx
    Der ist wirklich preislich interessant und mit vielen Features ab Werk ausgestattet.

    • Teslamag.de (TK)

      Laut KBA waren es im Oktober 305 Zulassungen des Ioniq. Wobei es diesen aber auch als Hybrid gibt. Da wird wohl auch nicht unterschieden.

      • Jakob

        Danke für die Info!

      • Fritz!

        Der Ioniq PlugIn kommt definitiv erst Mitte 2018, also dürfte es zum großen Teil Hybride sein, da der reine E auch nach dem Hybrid ausgeliefert werden sollte.

        • Erna

          „Definitiv“ sagt die von Jakob verlinkte Internetseite da aber was anderes:

          …Lokal komplett emissionsfrei bewegt sich der Hyundai IONIQ Elektro auf
          der Straße. Der E-Antrieb erzeugt maximal 88 kW (120 PS) und verspricht
          stets umweltfreundlichen Fahrspaß. Die Reichweite beträgt aufgrund der
          großen 28-kWh-Batterie und dem Best-in-Class-Stromverbrauch von nur 11,5
          kWh/100 km alltagstaugliche 280 Kilometer. Der IONIQ Elektro ist sowohl
          an einer Haushaltssteckdose mit 230 Volt aufladbar als auch über die
          Schnelllademöglichkeit an einer Starkstromladesäule. Das Modell ist ab
          November im Handel erhältlich und kostet 33.300 Euro2. Der Kauf des Hyundai IONIQ Elektro wird mit einer Kaufprämie für Elektroautos von 4.000 Euro3 gefördert…

          • Teslafritz

            is schon irgendwie lustig. 28 kWh Batterie, 11,5 kWh Verbrauch = 280km Reichweite?! und das sicherlich mit einem Normverbrauch gerechnet. Wenn die Koreaner immer so rechnen, dann gute Nacht.

          • Teslafritz

            und Erna und Grünspanplierer sind begeistert!! Ich lach mich kapput!

          • Bernhard Leopold

            Verbrauch wird ab Steckdose (mit Ladeverlusten) gerechnet, Reichweite ab Akku (natürlich ohne). Die Rechnung kommt schon hin (Süd-Koreaner haben ein sehr gutes Schulsystem).
            Natürlich ist die Reichweite theoretisch nach NEFZ gemessen, also in der Realität kaum zu erreichen.

          • Teslafritz

            aha, die Koreaner laden wärend der fahrt. Das is ja toll!
            Verbrauch kombiniert: 11,5 kWh/100 km, also Verbrauch beim fahren!

          • Erna

            Na dann haben wir ja bald Ruhe hier. Keine Angst, ich habe kein Interesse. Aber wie sagt man so schön DRIVE OR WAIT.

            Für unter 30.000 mit guter Serienausstattung und guten Kritiken. Mit dem Modell 3 wird man in Deutschland wohl selbst in einem Jahr noch keine Probefahrt machen können. Ob Kunden die sich sowas heute schon kaufen dann zum teueren Tesla wechseln darf bezweifelt werden. Wenn ich die Begeisterung einiger der anwesenden „Biodeutschen“ so höre müssten die eigentlich sofort bestellen.

          • Teslafritz

            klar, diejenigen die sich sowas kaufen. Da geb ich Ihnen recht. Teslakunden oder Teslabegeisterte sind nicht unbedingt „Biodeutsche“, man steht vielleicht auf Leistung und echte Reichweite und dann lohnt sich vielleicht das Warten.
            Tesla ist einfach sexy! Hyundai naja, keine Ahnung.

          • Fritz!

            Was ist ein „Biodeutscher“?

            Ein biologisch abbaubarer Reichsbürger? Ein Mensch, der an seine Verantwortung und Umwelt denkt?

            Und von welchem Auto „unter 30.000“ reden Sie?

            Mit dem Tesla gebe ich Ihnen recht, auch mich würde es sehr überraschen, wenn bereits Ende 2017 hier Probegafhren werden kann. Ich rechne mit Anfang 2018 für die Probefahrt und Mitte 2018 mit Ausliferungen in Deutschland/Europa.

          • Pamela

            Schau mal, hab ich gefunden in eike-klima-energie.eu
            Erna Müller sagt am Donnerstag, 19.05.2016, 08:48

            #4: Holger Burowski. Dann müssten Sie beim E-Auto aber auch die
            Förderung und den Transport der Steinkohle z. B. aus Kolumbien
            berücksichtigen. Oder den Aufwand zur Förderung seltener Erden in Asien
            der beim E-Auto deutlich höher als beim konventionellen Auto ist. Die
            Biodeutschen schaffen es offensichtlich nicht mal etwas weiter zu denken
            als bis zum Verfallsdatum des Salatkopfes.

            Sieht nach Volltimejob aus.

          • W. Müller

            Wie Erna ergreift Partei für den Tesla? Der hat ja bekanntlich in seinen E-Motoren keine seltenen Erden. Im Akku schon einmal gar nicht.
            (Ok, wenn man das HiFi Pack hat, sind in den Neodym Magneten der Lautsprecher ein paar Gramm drin)
            Ich frage mich gerade welche Steinkohle sie meint. Strom wird in Deutschland aus Braunkohle gewonnen. Weiß sie das etwa nicht? 🙂

            Der Verdacht des Job-Schreibens kommt einem ohnehin schnell.

          • Pamela

            Naja, ist jetzt nur mal ein Verdacht, weil diese Erna auch von Biodeutschen schreibt. Würde passen. Dass sie oft keine Ahnung hat, kann man hier ja auch immer wieder sehen. LG

          • Fritz!

            Mensch Genz, Sie fallen in Ihre übliche Masche zurück, Kommentare und Links nicht zu lesen/zu verstehen. Aber jetzt noch mal langsam für Sie:

            Der Link bezog sich auf die E-Vaiante und die wird ab November ausgeliefert. Die Hybrid-Variante ab sofort, bzw. schon einen Hauch länger. Können Sie beides bei Ihrem Hyundai-Händler/in der Zentrale erfragen. Und der PlugIn kommt 2017, genau wie ich geschrieben hatte.

            Von den 305 Zulassungen werden also ein Großteil Hybride sein und ein paar E-Autos, da die ja bereits beim Händler probegefahren werden können (bei einigen).

          • Thomas Cantwait

            Schön das Sie und GSP doch noch Ihre Liebe zu E-Fahrzeugen gefunden haben. Da war hier im Forum ja viel Überzeugungsarbeit zu leisten. Umso besser, dass es geklappt hat. Wird Ihr nächstes Fahrzeug jetzt ein E-PKW, z.B. IONIQ?

    • Grünspanpolierer

      Ohne ihn im Detail zu kennen, macht er auch einen guten Eindruck auf mich! Imho ist Hyundai/Kia einer der innovativsten ausländischen Anbieter, noch vor Renault/Nissan?

      • Dieslstinker

        Leben Sie in Kalifornien?

    • Dieslstinker

      Naja sicher nicht interessanter als der Ampera,
      wenn ich die Wahl habe, die dürften in etwa das selbe kosten, tendiere ich doch zu mehr Reichweite, aber leider haben beide im Vergleich zum M3 oder MY weder einen AP noch SC.
      Und bei dem Geld fehlt nicht mehr viel zum M3 und man hat vermutlich was wesentlich brauchbareres.
      Und was bleiben bei einer 28 kWh Batterie im Winter zum fahren?

      • Jakob

        Hast du einen Blick in die Standardausstattung geworfen?
        Du wirst überrascht sein, genauso wie ich 🙂
        Sehr untypisch für einen konventionellen Autobauer ist die geringe Liste des Zubehörs und der bereits sehr langen Liste mit Standards für 33K Euro.
        – Spurhalteassisten
        – Totwinkel-Assistent
        – Autonomer Notbremssassistent
        – Adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Abstandsregelung und Stopp-Funktion (ASCC)
        Für mich ist eher unklar welche Batterie dort tatsächlich verwendet wird und wie alltagstauglich das Auto ist. Ich fahre täglich knapp 90 km, sollte damit also auch klappen. Für die Langstrecke ist er nicht geeignet, das ist mir klar.

        Und der Ampera kommt mir mit ganz großer Sicherheit nicht ins Haus.
        Mein Arbeitskollege fährt die erste Version dieses Autos, es ist eine Vollkatastrophe.
        Teilweise ist der Wagen wochenlang in der Werkstatt, weil irgendwelche Systeme nicht funktionieren und die klassischen Werkstätten mit der Technologie überfordert sind.
        Gut, es war die erste Version. Die hat aber mein Vertrauen in Opel bzw. GM so untergraben, das ich blind niemals den neuen Ampera kaufen würde.

        • Dieslstinker

          Also ich hab in mir in echt angesehen, aber mich überzeugt er nicht.
          natürlich ist es toll wenn ein Auto mit so wenig Energiegehalt so weit kommt, aber, ein kleiner Akku wird natürlich viel mehr beansprucht als ein rund doppelt so Großer, also sowohl was die Zyklenzahl betrifft als auch die Strombelastung. Das Auto wiegt ja nicht die Hälfte vom M3 oder hat den halben Rollwiderstand.
          Und dann kommt halt dazu wenn die Klima/Heizung für eine bestimmte Strecke 10 kWh verbraucht, dann stehen beim ioniQ halt gleich spürbar weniger kWh zur Verfügung, und obe er wirklich so nenneswert weniger als ein M3 in der Praxis bei gleichem Fahrstil verbraucht ist fraglich.
          ich denke wenn man schon 33k€ ausgiebt, warum nicht noch etwas sparen und dann gleich noch etwas drauflegen und einen M3 oder My kaufen, mit samt SC.

          Beim Werterhalt ist ohnehin fraglich was 2018- 2020 alles passiert.
          ich denke da wird ein Auto wie der ioniQ nach einem viertel der Nutzungsdauer, ein drittel weniger kosten..
          Der Tesla wird vermutlich eher den Preis beibehalten.

          • Jakob

            Alles gute Argumente, insbesondere bei der doppelte Akkugröße.
            Ich bin gespannt, genaue Zahlen werden uns beiden bei der Einschätzung deutlich helfen 😉
            – wie groß ist der tatsächliche Akku vom M3?
            – wie sieht die Standardausstattung aus?
            – wieviel wird er wirklich in DE kosten?

            Aktuell kostet der Ioniq aber nur 29k€, aufgrund der Subventionen.

          • Dieslstinker

            schätze akku 50-60 kWh?
            39-40 k€ ? 35×0,9 +19%Mwst. + 1-2 transport etc.

            und wenn Trump gewinnt 35 x 0,5 +19%Mwst.?

          • Fritz!

            Sehe ich auch so, das ist auch der einzige Grund für Donald Trump.

            Und ich hoffe, er wirft die Atombombe auf Deutschland nicht vor 2024…

            😉

  • Ru Runner

    Die Daten, die dort erhoben wurden, sind doch total für die Katz.
    Was sollen die Aussagen?
    Aussagekräftig wären genormte Testfahrten bis zum Stillstand, auf einem Prüfstand oder zumindest auf einer Teststrecke.

    Alles andere ist Blödsinn.
    Niemand kann sagen, wie genau Tesla die Restreichweite für seine Autos ermittelt.
    Es hat schon seinen Grund, dass die Garantie für die Batterie des Tesla eben nur auf die Funktion gegeben wird, nicht auf den Zustand.

    • Stefan

      Wenn man schon meckert sollte es wenigstens zum Artikel passen.
      In diesem Artikel geht es mit keinem Wort um die Batterie.
      Was soll das??

    • W. Müller

      Du meinst so mit einer Software auf dem Prüfstand wie das VW vorgemacht hat?
      Nun ja, da bin ich mir nicht sicher, ob ich das befürworten soll.

    • Mike Calley

      Note 6 für Themenverfehlung… ansonsten: richtig! Solche Tests sollte man für Verbrenner echt mal endlich machen.

      • Ru Runner

        Mein Benziner:
        18 Jahre alt, 250 000 Kilometer, Winterreifen, Verbrauch 3,8 Liter auf 100 km.

        • W. Müller

          LOL
          Mein Model S braucht nur 10kW auf 100km.

          Ein 18 Jahre alter Benziner mit 3,8 Liter auf 100km ist wohl ein Motorroller. Oder der Verbrauch ist ähnlich ermittelt wie die Schadstoffwerte bei den VW Dieseln.

  • W. Müller

    Wenn das hier nicht nur ein Gag von Elon Musk ist, bin ich schon auf die Miesmacher Kommentare der negativen Drei hierzu gespannt.

    https://electrek.co/2016/11/04/tesla-p100d-ludicrous-secretly-more-performance-musk-easter-egg-unlock/

  • Schmidt

    Es heißt im Deutschen nicht „In 2015“!
    Nur im englischen, im Deutschen ist es nur „2015“ oder „Im Jahr 2015“

    • ThomasJ

      Damit hätten wir die Deutschstunde auch abgehalten.
      PS: In diesem Forum gibt es ein paar Kommentare die solche Korrekturen, auf Grund der Schweregrade der orthographischen Fehltritte, viel nötiger hätten 😉

  • W. Müller

    Ich glaube, die Verbrenner Fraktion der negativen Drei hat eine weitere Sockenpuppe aus der Versenkung geholt: Ru Runner.
    Ähnlich konstruktive und gehaltvolle Beiträge wie die anderen auch.
    Nachdem GSP mit seinem Lügenmärchen über die extreme Gefährlichkeit des NCA Akkus nicht durchkommt versucht man es wohl wieder mit einem etwas provokanteren Charakter.

    Ey, denen muss echt die Muffe gehen.