Tesla gibt einen möglichen Hinweis auf baldige Enthüllung des P100D

Wir hatten Anfang März darüber berichtet, dass ein Hacker Informationen zu einem „P100D“ in dem Betriebssystem vom Tesla Model S gefunden hat. In der Zwischenzeit hat Tesla dem Model S eine Modellpflege verpasst, doch ein größeres Akkupaket wurde bei der Umgestaltung nicht eingeführt.

Dies könnte sich jedoch bald ändern. Denn der kalifornische Autobauer veröffentlichte heute ein Bild auf den sozialen Netzwerken, welches ein Hinweis für das 100 kWh-Akkupaket sein könnte. Zwar gibt es keine offiziellen Informationen dazu, das Bild zeigt jedoch ein Model S vor einer Wand, auf der das bekannte Emoji „hundret points symbol“ (💯) abgebildet ist. Zudem schreibt Tesla nichts weiter dazu, als die unterstrichene Zahl 100.

Erst vor zwei Tagen haben wir berichtet, dass Tesla mit dem Model S 90D als erstes Elektrofahrzeug überhaupt die 300 Meilen Reichweite nach EPA-Bewertung geknackt hat. Mit elf Prozent mehr Batteriekapazität wird sicherlich ein erneuter Reichweitenrekord verbucht werden. Zudem könnte, je nach Leistungsübertragung, auch eine Verbesserung der Beschleunigung von 0 auf 100 km/h erreicht werden.

  • Michi

    P90DL ist einmal unterstrichen….

    Spekulation: 100 Doppelunterstrichen = PLAID. ^^

    • Das wäre genial, aber eigentlich meinte Elon Musk ja der Plaid-Modus wäre exklusiv dem neuen Roadster vorbehalten.
      Irgendetwas besonderes wird mit dem 100er Akku aber garantiert kommen, alleine schon weil er leistungstechnisch mehr Möglichkeiten bietet.

  • mitleser

    Die armen Hersteller von concept cars. Die Leistungsgrößen ihrer „Tesla-Fighter“ müssen nach oben korrigiert werden.

  • Thorsten

    Immer schön den Vorsprung ausbauen. Sollte dem wirklich so sein und denkt man voraus was noch kommen wird wenn man derzeitigen Entwicklungsstand mit gleichbleibendem Tempo vorantreibt, dann wird man wohl bald 800 – 1000 km im Tank, äh sorry, in der „Zelle“ haben 🙂

    • klaus

      Echte 400 km auf der Autobahn bei Tempo 120 und 10 Grad Außentemperatur brauchen wohl schon noch eine deutllich größere Batterie. Und wenn man bedenkt das Tesla sein größtes Akku-Pack von 2012 durch effizientere Zellen 2015 gerade mal um knapp 6% auf 90 kwh vergrößert hat, dann scheine solche großen Sprünge eher unwarscheinlich.
      Deutlich größere Akku bräuchten auch wieder stärkere Lader.

      • Grünspanpolierer

        Durch den höheren Si-Anteil der Anode sind die neuen Zellen in der Haltbarkeit schlechter. Macht nix denkt sich sich Tesla, bis die ersten Garantiefälle kommen sind wir eh pleite?

        • Hornig

          Hier spricht der Neid !!!

  • Efe

    An doppelt unterstrichen habe ich noch gar nicht gedacht, wäre aber möglich. In solchen Ankündigungen sind immer versteckte Infos und die 100 sind ja wohl offensichtlich

  • McGybrush

    Dann kommt das Model ≡ sogar mit 400km statt 340km raus bis es soweit ist 😉

    Und die Deutschen? Die planen mit der Technik von heute in 2 Jahren notfalls Tesla anzugreifen wenn es sich rechnet brauchen dann aber weitere 3 Jahre bis sie ein Auto vom Stand 2016 haben. So kommt mir das immer vor. Ich würde gerne ein 1er BMW Vollelektrisch fahren. Aber bis dato kann es nur ein Tesla werden.

    • ___

      Ich glaube ja eher das die deutschen Autohersteller die Technik schon längst haben, wenn nicht sogar bessere als Tesla. Die wird aber erst kommen sobald sie kein Geld mehr mit Benziner oder Diesel machen können. Oder denen ist noch nicht so richtig bewusst das E-Autos die Zukunft sind genau so wie Kodak mit der Digital Fotografie.

      • Hannes

        Die Technik an sich haben sie sicherlich, die ist im Vergleich zu der von Explosionsautos ja auch erschreckend simpel.
        Man muss aber bedenken, dass zum einen ein schlagartiger Umstieg der großen Hersteller sehr große Risiken für die Konzerne (und deren Mitarbeiter) bedeuten würde, und sich auf der anderen Seite mit den Stinkern immer noch richtig viel Kohle machen lässt. So ein Großkonzern handelt nun mal kapitalistisch und solange sich die Menschen das übliche alltagsuntauglich-Gesülz glauben und weiter lieber laut furzende Autos kaufen, wird sich daran nur langsam was ändern. Wie schade, dass die Politik ebenfalls nach der Pfeife der Konzerne tanzt.
        Trotzdem fehlt den großen viel zur Wende – ohne ein flächendeckendes Ladenetz oder eine riesige Batterifabrik werden sie in fernerer Zukunft nicht genug produzieren können, zudem fehlt noch viel Erfahrung in der Praxis.
        Wenn (!) Tesla es schafft, die nächste Generation schnell auszuliefern und wir bis dahin vielleicht endlich vernünftige zusätzliche Kaufanreize haben, sollten sich unsere „Premiums“ aber ranhalten, denn sonst werden die Leute eben Teslas und Opel kaufen. Die Marktanteile in der Oberklasse klaut Tesla ja mittlerweile.

        • kea

          Absolut meine Meinung, ausser: Tesla klaut keine Marktanteile, die sind hart erarbeitet bei dieser Gegner-Lobby

      • horst

        Der Vergleich mit der Digitalfotographie ist schief, weil Elktroautos keine neue Technik sind.Das erste Elektroauto von Flocken kam schon 2 Jahre Jahre nach der Patentanmeldung von Carl Benz. Am Anfang des Jahrhunderts hatte sie eine kurze Blütezeit, in den USA gab es im Jahr 1900 sogar mehr Elektroautos als mit Verbrennungsmotor.Sie wurden dann aber recht schnell verdrängt weil die Reichweiten der Batterien zu gering waren.In anderen Bereichen wo man die Energie nicht mit führen muß, wie bei Eisenbahnen und stationären Motoren, haben sich Ekletromotoren wegen ihres höheren Wirkungsgard durchgesetzt.
        Das Tesla bei der Akkutechnik einen großen Vorsprung hat scheint mir auch zweifelhaft, wenn ich mir die Daten vom Chevi Bolt ansehe.LG Chem liefert die Akkus für 145 $ pro KWH an GM. In dem Akku mit 60 kwh stecken 288 gro.ßformatige Zellen, und mit 435 kg bwegt er sich auch in dem Breich von Tesla.
        Von LG sollen auch die Zellen für Audis neues Battriewerk in Brüssel kommen, wo ab 2018 der Audi Q6 etron produziert. Die Entscheidungen dazu ist ja am Jahresanfang gefallen, durch die Produktionsverlagerung vom Audi A1 nach Spanien werden in Brüssel auch Kapazizäten frei.

  • EeVee

    Die Konkurrenz hat Tesla bzgl. des Model S in den kommenden 2-3 Jahren wohl nichts entgegenzusetzen. Wenn Tesla sich ranhält könnte es noch deutlich länger dauern, bis ein annähernd ebenbürtiges Model auf den Markt kommt. Vom SuC Netzwerk mal ganz zu schweigen.

  • Dirk Weige

    Hm, schon wieder ein Grund, die Bestellung meines neuen Model S nach hinten zu verschieben! 😉

  • P85D

    Könnte es nicht sein, dass das 100’000te Model S ausgeliefert wurde? Oder wurde diese Marke schon längstens erreicht?

  • Philipp

    Was ich nur nicht verstehe: Weswegen ist auf dem Foto noch das Model S Prefacelift abgebildet? Ein P100 käme doch auch nur als Facelift-Modell in Frage?

  • randomhuman

    @Philipp

    Vielleicht hat man auf die Schnelle kein neues Model S bekommen, weil diese ja gerade erst in Produktion gehen.

    Andererseits ist vielleicht auch möglich, dass es eine Möglichkeit gibt die jetzigen Modelle mithilfe der neuen Batterie zu verbessern, weil diese höchstwahrscheinlich die gleiche Größe haben wird nur bei gesteigerter Speicherkapazität.

    Wir dürfen gespannt sein. 😉

    • Dani

      Bin gerade in californien ferien,habe in einer woche 4 model s gesehen mehr nicht,
      Aber dabei war auch das model s mit dem neuen facelift,
      Also fahren die neuen schon hier .
      Mein model s 70 d kommt ende juni,hatte altes model bestellt.
      Aber haben mail von tesla das wir das ganz neue bekommen ohne aufpreis.
      So haben wir das neue model 5000 günstiger,,,freude herschte.

  • D

    Und fährt fröhlich in der Schweiz 😉

  • Peter Germann

    Es spricht ja für sich, dass Dritthersteller Autos auf Elektro umbauen. Die Hersteller könnten aber wollen nicht.
    Beispiel VW Caddy mit 350 km Reichweite:
    http://www.kreiselelectric.com/blog/electric-vw-caddy-350-km-reichweite/

    • Dirk Weige

      Tolles Projekt, der E-Caddy von Kreisel! Ja, da haben Sie Recht, es spricht natürlich Bände, was ginge, wenn „die Großen“ wollten!

    • Tesla-Fan

      Der von Kreisel umgebaute Panamera ist eine viel größere Ohrfeige – der fährt elektrisch 300km/h, das ist eine ganz andere Liga als der Caddy (nicht das ich 300 km/h bräuchte, aber das schaffen beim Original nur der Turbo und der Turbo S)
      http://www.kreiselelectric.com/projekte/electric-porsche-panamera/

    • klaus

      Der VW Caddy von Kreisel kostet aber 45.000 Euro das ist mehr als doppelt so viel wie das Original

  • Hallo,
    bin neu hier bei Teslamag, ist eine tolle Seite schaue täglich rein was es Neues gibt. Großes Lob nur weiter so!

    Zum Bild fällt mir auf, das es kein Amerikanisches Modell ist sondern ein Modell mit vorderer Nummerntafel, das Land kann ich nicht zuordnen, könnte schon sein das dies das 100.000ste ausgelieferte Model S ist.

    Zum möglichen Update auf 100kwh, bemerkenswert an Tesla finde ich, das man ein neues Auto kauft und fast schon nach Wochen ein altes Auto hat da immer wieder neue Sachen eingebaut werden. Für den der eine Bestellung nicht mehr stoppen kann sicher ärgerlich. Sonst find ich es gut weil man nicht stehen bleibt bei Tesla sondern Innovation zeigt.

    Ich habe noch keinen Tesla, fahren momentan einen Familienvan da wir noch sehr kleine Kinder haben, das nächste Fahrzeug wird wenn alles passt und die Kids etwas größer sind ein Tesla.

    • Oliver

      Das Nummernschild ist aus Australien (Victoria). Wenn man genau hinschaut sieht man dass das Auto ein Rechtslenker ist.

  • Dr.M.

    Ich befürchte leider, dass es eher wie bei Nokia und Kodak ausgehen wird – wohlgemerkt ich befürchte es, ich wünsche es mir ausdrücklich nicht. Aber irgendwann ist ein Vorsprung nicht mehr einzuholen. Und Vorsprung ergibt sich auch aus Praxiserfahrung – und zwar von und mit Elektroautos auf der Straße. Da sammelt Tesla fleißig, auch bei der Herstellung der Autos. Und Autos bauen können die ja schon in den USA, siehe Daimler und BMW, die haben dort eigene Fabriken. Ich glaube eher, dass die deutschen Hersteller die Technik schon haben – aber viel zu teuer sein werden.

  • Thomas

    So wie ich E.M. EOC einschätze verbaut er die 100 er Batterie so wie es geht in die aktuell gebauten Modelle gleich ein, und schaltet diese Batterie-Mehrleistung gegen einen Finanziellen Obolus frei.

    Wobei bei dem Preis vom Mod S könnte E.M. seine Versprechen mal einlösen und eine Batterieanpassung gratis zukommen lassen.
    Schließlich sind die Kunden die trotz der Mod 3 Präsentation, einen Mod S bestellen es doch wert belohnt zu werden.

    Außerdem gibt es schon eine Bestätigung zum Thema Elektroauto Kaufzuschuss vom Staat????

    Hab gehört das soll durch sein und ab Juli greifen (Privatkäufer 5.000,- und Geschäftliche Nutzer sollen 3.000,-€ ab Juli erhalten.

  • Emovefreak

    Oh Mann, es reicht nicht dass Tesla die Verbrenner in puncto Beschleunigung zu tiefst deklassiert, auch in der Produktentwicklung legen die ein Tempo vor, das beispiellos ist. Weiter so!

  • Peter

    Wurde schon offiziell seitens Tesla dementiert – es ist kein Hinweis auf einen P100(D)!