Tesla Gigafactory sollte in einem Jahr bereits produzieren, sagt Wirtschaftsminister aus Nevada

Laut Steven Hill, Minister für wirtschaftliche Entwicklung des US-Bundesstaates Nevada, soll die Gigafactory von Tesla Motors und Partner Panasonic bereits in einem Jahr in Betrieb sein. Die Bauarbeiten der größten Batteriefabrik der Welt, welche nördlich der Stadt Reno stattfinden, verlaufen reibungslos und liegen gar vor dem offiziellen Zeitplan der Kalifornier.

„Diese Fabrik wird in einem Jahr sicherlich schon Batterien produzieren“, erklärte Hill einigen Abgeordneten in einer Sitzung am gestrigen Donnerstag. „Wir sind sehr zufrieden und aufgeregt über den Fortschritt, der dort gemacht wird“, hieß es weiter. Schon im Februar dieses Jahres bestätigte der verantwortliche Bauherr, dass man mit dem Bauarbeiten dem Zeitplan voraus sei.

Die Gigafactory soll in Zukunft Lithium-Ionen-Akkus produzieren, welche in den Fahrzeugen von Tesla Motors und den kürzlich präsentierten Batteriespeichern Verwendung finden. Dabei gibt der kalifornische Autobauer ein Produktionsziel von 500.000 Autobatterien bis zum Jahr 2020 an. Sollte die Fabrik also nächstes Jahr mit der Produktion starten, bleiben dafür mehr als 3 Jahre Zeit.

Laut Hill hat Tesla Motors über 740 Bauarbeiter seit Baubeginn im Oktober letzten Jahres engagiert. Das gesamte Projekt hat dem Elektroauto-Pionier bisher 140 Millionen US-Dollar gekostet. Von den Gesamtkosten in Höhe von fünf Milliarden US-Dollar macht der Bau der größten Batteriefabrik der Welt nur circa einen Viertel aus, der Rest wird von den benötigten Maschinen verschlungen.

Aktuell hat Tesla Motors gerade einmal zwölf Vollzeitkräfte für die Gigafactory in Nevada eingestellt, jedoch sollen weitere Mitarbeiter in den kommenden Monaten eingestellt werden. Zuletzt wurde auch vermeldet, dass Panasonic zum Ende des Jahres mehrere hundert Mitarbeiter nach Nevada in die Gigafactory schicken will. Das Projekt ist bekanntlich eine Kooperation beider Unternehmen.