Tesla Grohmann Automation: Gewerkschaft will prüfen, ob Streiks möglich sind

Wir hatten Anfang April darüber berichtet, dass die Gewerkschaft IG Metall kritisierte, dass Tesla seine Mitarbeiter in der Eifel zu schlecht bezahle. Wie es heißt, soll die Bezahlung um 25 Prozent niedriger ausfallen als bei anderen Unternehmen aus der Automobilbranche. Tesla bot den Mitarbeitern zwar 150 Euro mehr Lohn an, doch das reichte der Gewerkschaft nicht.

Die IG Metall hatte daraufhin in einem Schreiben an Tesla Tarifverhandlungen gefordert. Genauer forderte man die Übernahme des Tarifvertrages für die Metallindustrie sowie einen „Zukunftssicherungsvertrag“. Wie nun Die Welt berichtet, kam jedoch eine nicht zufriedenstellende Antwort zurück, sodass die Gewerkschaft diese Woche prüfen will, ob Streiks möglich sind.

In Bezug auf den ausgeschiedenen Gründer und bisherigen Leiter des Unternehmens, Klaus Grohmann, und der Trennung von allen bisherigen Kunden, äußerte sich Tesla gegenüber der Welt am Sonntag wie folgt:

Angesichts der Veränderung, sich ausschließlich auf Tesla-Projekte zu konzentrieren, haben wir einvernehmlich entschieden, dass nun der richtige Zeitpunkt ist, um die nächste Management-Generation führen zu lassen.

Tesla erklärte in einer Stellungnahme, dass man daran arbeite, die Mitarbeiter „fair und und wettbewerbsfähig über dem Branchenniveau“ bezahlen zu können. „Wir wollen in Prüm signifikant wachsen und verstehen, dass wir wettbewerbsfähige Löhne zahlen müssen, um das zu erreichen“, heißt es von offizieller Seite. Das will man dann mitunter durch Aktienentlohnung erreichen.

  • Flork

    Ich finde es nicht richtig das jetzt auf einmal die Löhne zu niedrig sind und nur Tesla die Schuld trägt wo war den die Gewerkschaft die letzten 50 Jahre. Jetzt die Aufmerksamkeit ausnutzen die Tesla erzeugt ist schon ziemlich hinterlistig.

    Eventuell muss man einem neuen Eigentümer auch die Chance geben die Firma so zu führen wir er möchte. Und wenn nach einer angemessenen Zeit die Löhne und Zustände noch immer so schlecht sind dann muss man sich da gegen auflehnen aber doch noch Nicht nach ein paar Wochen!

    • Ich stimme Ihnen voll zu. Die ganze Zeit war die Gewerkschaft ruhig gewesen und jetzt auf ein mal kommen die auf die Idee zu streiken, gerade jetzt, wo ein neuer Eigner erst mal die Übersicht gewinnen muss und daher keine Zeit hat sich mit einem Streik auseinander zu setzen. Komisch, dass die Gewerkschaft beim alten Eigner schön mitgemacht hat, obwohl ja der Eigner den Überblick hatte.

      In meinen Augen ist es indirekter Rufmord, was die Gewerkschaft begeht. Denn das heißt es übersetzt. Schade, dass wir nicht in USA sind, wo man rechtlich viel mehr Möglichkeiten hat, ich hätte in diesen Fall gegen die Gewerkschaft geklagt, mit den Hinweiß, dass vor der Übernahme die Gewerkschafte Jahre lang mitgemacht hat, aber nun beim neuen Eigner, der sogar nicht zur alten Autobranche gehört, auf ein mal aktiv wird.

      Mein Verdacht daher, hier geht es nur darum, Aufmerksamkeit auf die Gewerkschaft zu gewinnen, sowie die alte Autolobby zu helfen und die E-Autos mit aller Kraft in Deutschland zu verhindern.

      • Kant

        @Patrick und und @Alle;
        was mich in diesem Thread (generell) interessieren würde:
        1) in welchem Arbeitsverhältnis stehen Sie (Angestellter, öffentlicher Dienst :-)?)
        2) gibt es in Ihrem Betrieb einen Betriebsrat/Gewerkschaften?
        3) sind Sie mit Arbeitnehmer-Aktien „reich“ geworden?
        4) würden Sie wg. der Aussicht auf einen Aktiengewinn auf Teile Ihres Lohns verzichten?
        5) haben Sie, mit Aussicht auf Aktiengewinn, substanziell in Tesla investiert?

        6) wünschen Sie hier „amerikanische Verhältnisse“?

        oder, nach meinem Imperativ: „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde“

        • ThomasJ

          Patrik Frank bringt es mit seinen Kommentaren ziemlich gut auf den Punkt.
          Die allgemeine Entwicklung/Trend geht in:
          1. Stillstand ist Rückschritt. Rückschritte haben den einzigen Zweck eine solchen zu erkennen und den FORTschritt/Ziele neu an zu visieren.
          2. Wir leben in der Zeit der Digitalisierung und Automatisation. Da „hilft“ keine Gewerkschaft dagegen anzusteuern. Das sind die Zeichen der Zeit.
          3. Sich an Bewährtem festhalten ist nur dann gut, wenn das Bewährte besser ist als das Neue.

          Meine Schlussfolgerung in der Sache Grohmann sind ansonsten:
          http://teslamag.de/news/tesla-grohmann-automation-kunden-produktion-13414#comment-3249142191

          http://teslamag.de/news/tesla-destination-charger-installationen-januar-13519#comment-3259587169

        • Nelkenduft / AHF

          Es geht doch gar nicht darum, dass man hier den Grohmann-Angestellten den Tariflohn nicht gönnt. Aber dies ein paar Wochen nach dem Einstieg von Tesla durch Streiks erzwingen zu wollen ist von der Vorgehensweise einfach unterste Schublade und man darf auch nicht vergessen, dass Grohmann bisher gar nicht profitabel genug gearbeitet hat um Tariflöhne überhaupt zahlen zu können.

          • Kant

            Nochmal zur Verdeutlichung: Mein Punkt ist: vermutlich sind alle hier Teilnehmenden „Arbeitnehmer“ und keine EMs. Nun stellen Sie sich bitte vor: SIE arbeiten in einem KMU in der Eiffel, das suboptimal produziert und unter Tarif bezahlt – dann kommt Tesla (was man so hört: „wertvollster Autohersteller in den USA“) und übernimmt das KMU – wie würden SIE handeln: weiter unter Tarif und ohne Betriebsrat arbeiten oder die Gelegenheit nutzen um die eigene Lage zu verbessern??? Wann haben SIE die letzte Gehaltserhöhung gefordert/gewünscht und warum? Dies Alles hat mit Tesla speziell nichts zu tun, es geht um den Interessensausgleich zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern; mich wundert nur, dass – vermutlich – Arbeitnehmer hier die Position eines Arbeitgebers einnehmen und von den Arbeitnehmern in Prym als „denen“ und nicht als „wir“ reden – Sie werden nie ein EMsein, können aber eher Ihren Arbeitsplatz verlieren oder unter Tarif bezahlt werden (so Sie nicht in unkündbarer Stellung sind) – würden Sie das wegen der Aussicht auf die Zukunft der Elektromobilität in Kauf nehmen?

          • Nelkenduft / AHF

            Noch mal, das Ansinnen der MA die eigene Lage zu verbessern ist vollkommen nachvollziehbar und richtig.
            Aber nach dem neuesten Angebot von Tesla (150 Euro Lohnerhöhung, 5 Jahre Jobgarantie, 10.000 $ Aktienpaket, 1000 Euro Sofortbonus und Überprüfung aller Gehälter in Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat) jetzt noch mit Streik zu drohen ist schlichtweg dumm und dreist und kann nur als schäbigste Form von Erpressung verstanden werden.
            Ob Grohmann überhaupt genug erwirtschaftet um darüber hinaus noch mehr Geld für die Belegschaft zu investieren, das bleibt strittig.

    • Nelkenduft / AHF

      Die wissen halt, dass man auf dem Rücken von Tesla besser PR machen kann als bei unbekannten Firmen, wo es wirklich schlechte Zustände gibt. Laut Mitarbeitern, die Grohmann seit Jahrzehnten treu sind, ist es dort wohl gar nicht so schlecht auszuhalten, denn es gibt Zulagen und zahlreiche Freizeitangebote und das bei niedrigsten Lebenshaltungskosten (bei Immobilien etwa nichtmal 10 % von den Münchner Preisen).
      Ich glaube auch nicht, dass hier ein Streik nach ein paar Tagen Verhandlung ohne weiteres möglich ist oder von nennenswert vielen Mitarbeitern mitgetragen würde. Es ist halt ein PR-Versuch der IGM, der aber in den Augen jedes Menschen mit gesundem Menschenverstand nach hinten losgehen wird.

    • Skynet

      Ja und nein. Es geht eben nicht nur um Löhne sondern was insgesamt über das letzte halbe Jahr gelaufen ist. Grohmann war – wie viele andere – ein Zulieferer für mehrere Hersteller und Zulieferer wie u. a. BMW und Bosch. Die Aufträge haben das Personal von 680 Leuten – mit den niedrigen Löhnen – ernährt. Bei der Übernahme wurde versprochen für die ZUSÄTZLICHEN Aufträge von Tesla 350 Mitarbeiter einzustellen. Zumindest laut Presse hatten die Grohmann-Kunden mit dem Einstieg von Tesla kein Problem und haben von sich aus auch keinen Auftrag/Vertrag gekündigt.

      Das Ganze hat sich – aus welchen Gründen auch immer – als Trugschluss erwiesen. Man hat lediglich 7 Neueinstellung vorgenommen und allen bisherigen Kunden gekündigt. Vermutlich ist es nur so zu schaffen, die Tesla-Aufträge zeitgerecht abwickeln zu können. Dass das Personal damit Probleme hat und Ängste aufkommen ist für mich verständlich. Letztlich gibt es keinen Zulieferer in der Größe der ausschließlich für eine Firma produziert, selbst kleinere setzen immer auf möglichst viele Standbeine. Deshalb geht es neben Geld eben auch um die Beschäftigungssicherung und was passiert, wenn die angekündigten 20 Tesla-Aufträge abgewickelt sind!

      In einer Situation wo Angestellte Angst um die Zukunft haben nützt es auch nichts, wenn Aktien und ein vorderer Platz in der M3-Warteliste angeboten werden. Damit kann man im Falle der Arbeitslosigkeit eben nichts anfangen. Das Auto ist dann nicht angemessen und die Aktien werden beim „Schonvermögen“ angerechnet.

      Hier liegt es an Tesla dem Personal die Ängste zu nehmen und zu erklären was nach den 20 Aufträgen mit den 680 Angestellten passiert. Was sollte Tesla hindern einen Beschäftigungssicherung z. B. über 5 Jahre vertraglich zu vereinbaren? Dann würde sich mit Sicherheit auch die Lohnforderung stark relativieren.

      • Kyle Seven

        Wenn das Model 3 patzt ist Tesla tot, das Papier für eine Beschäftigungssicherung ist dann Müll

        • Fritz!

          Gerade deswegen kann Tesla es doch ohne Probleme anbieten/machen.

          😉

          • Kyle Seven

            Gerade deswegen Ist die Forderung dämlich und die noch mit Streik verbunden tödlich

          • Tesla-Fan

            Genau so ist es!

            Alles, was mit Tesla nur ansatzweise zu tun hat wird in der Öffentlichkeit ausgetragen, sei es ein tragischer Unfall mit dem Autopiloten oder aktuell ein Unfall mit Lösungsmitteln im Tesla Werk, oder, oder, oder jetzt ein inzenierter „Arbeitskampf“ – einfach alles, nur um Stimmung zu machen.

            Die IG Metall kannst vergessen.

            In Sachsen wurde vor ein paar Jahren ein großer Elektromotoren-Hersteller „bestreikt“. Die hatten nachweislich volle Auftragsbücher, die Belegschaft wollte gar nicht streiken, die IG Metall hat Streikende mit Bussen von auswärts dort hin gekarrt und das Werk sinnlos blockiert.

            Frage: Wessen Interessen vertreten die da? Die ihrer Mitglieder? Oder sind da einige IG-Metall-Schranzen auf dem Ego-Trip?

          • Der Besteller(M3)

            Oha! Verschwörungstheorien …

      • KingArtus

        Ich verstehe die Verunsicherung und Ängste, zumindest teilweise.

        Aber eben nur Teilweise. Tesla ist ja mehr als nur der Herrsteller für das Model S und X und zukünftig das 3. Es soll noch so einiges Kommen, neben Batterien, Solarpanele und und und, folgen sicher weitere Großanlagen für die Fertigung in anderen Ländern.
        Mich wundert es eigentlich, das tesla zu beginn noch die Verträge mit den anderen Firmen gehalten hat, denn bislang sind alle firmen die Tesla gekauft hat, komplett in Tesla aufgegangen ohne für andere direkt zu produzieren.

        ich weiß nicht ob es die Diskussion über Ängste auch gegeben hätte wenn Mercedes euch gekauft hätte?!

        das mit dem Lohndumping ist sicher scheiße, aber beruht erstmal auf den Alten Besitzer, bei dem offenbar keiner das Gefühl hatte dagegen vorzugehen. die Hohe Fluktuation im Personal, die man Grohmann nachsagt, scheint eben dies zu belegen.
        Tesla selbst kann da nicht für, steht natürlich jetzt in der Pflicht es zu verbessern, aber denkt mal darüber nach, wo Ihr steht, wenn Tesla das Model 3 wegen euch nicht zeitgerecht realisieren kann?!

        Es ist schwierig das von außen zu beurteilen, aber in den Letzten Jahren habe ich den Eindruck, das die Gewerkschaften eigentlich nur noch Aktiv werden, wenn es richtig viel mediale Aufmerksamkeit bekommt.

        Ich denke schon das Tesla einen Tarifvertrag eingehen sollte und ihr Endlich das Gehalt bekommt, dass Ihr verdient. Nur ich bin kein Freund von solchen Methoden.

        • Skynet

          Um erst einmal klarzustellen ich gehöre weder zu Grohmann noch irgendeinen Hersteller/Zulieferer im Automobilbau. Ich war mal angestellt, hatte größere und kleinere Firmen und habe jetzt noch 5 festangestellte und diverse freie Mitarbeiter. Ich durfte über die Jahre viele Mitarbeiter kennenlernen und habe auch schon mit Betriebsräten und Gewerkschaftern verhandelt.

          Letztlich ist eines der größten Probleme wenn Zusagen – egal welcher Art – nicht eingehalten werden. Genau dies muss sich Tesla nun mal ankreiden lassen. So was ist amerikanische aber keine deutsche Mentalität. Statt das Personal und die Produktion aufzustocken gibt’s die aktuelle Situation. Um beim Beispiel zu bleiben, hätte man mit einer Übernahme durch Mercedes mit Sicherheit keine oder deutlich weniger Ängste. Dort würde man mit Sicherheit zumindest einen Haustarifvertrag abschließen und Zusagen würden nicht in weniger als 6 Monaten einfach komplett über den Haufen geworfen.

          Bedenklich ist, dass die (noch) bestehende deutsche Führungsebene Tesla dies nicht begreiflich machen konnte.

          • Fritz!

            „Statt das Personal und die Produktion aufzustocken gibt’s die aktuelle Situation.“

            Genau das wollte/will Tesla ja. Sie hatten vor, die 680 Leute um weitere 300 aufzustocken, um sowohl die Altkunden als auch sich selbst zu beliefern. Das sich nur 6 Leute gefunden haben, die in der Eifel arbeiten wollen, hat Tesla mit Sicherheit so nicht geplant und hat sie garantiert auch überrascht. Evtl. hätte man da mit mehr Geld aushelfen können, aber das ist ja auch schwer, wenn der neue Jung-Ingenieur auf einmal das 1,5 fache des Alt-Ingeniers bekommt, der schon 25 Jahre in der Firma ist. Und das Gehalt für alle stark anheben ist auch sehr teuer und nicht in der Kalkulation drinn gewesen, denke ich.

            Und das sie dann, weil es knapp wird mit der Kapazität (durch zu wenig Leute), natürlich die Fremdaufträge zurückgeben und nur noch für sich selbst produzieren, würde jeder von uns auch so machen. Wozu kaufe ich denn so einen Laden, der meine Maschinen liefern kann, wenn er dies dann doch nicht kann.

      • Der Besteller(M3)

        Sehr richtig. – Tarifautonomie! Und das nützt alles nichts: Da müssen auch wir M3-Reservierer durch. Sorry, dann dauerts halt etwas länger mit der Auslieferung.

        Und wenn es gar nicht anders geht – ich den Eindruck gewinne, dass die neue Betriebsleitung sich nicht an Spielregeln hält (Betriebsverfassungsgesetz und Tarifvertragsrecht), dann gehe ich sogar soweit, die Reservierung meines M3 zu stornieren.
        Wo leben wir denn?

        • Pamela

          In der schönen heilen Tarifwelt ?

          • Der Besteller(M3)

            …heil ist die auch nicht.- Aber vielleicht ein wenig gerechter…

    • Lupf

      „Und wenn nach einer angemessenen Zeit….“
      Welche Zeit wäre denn angemessen? 6 Monate? 12 Monate? Wenn die Serienfertigung läuft und man keine Verhandlungsmacht mehr hat?

      „… aber doch noch Nicht nach ein paar Wochen!“
      Wieso denn nicht? Wenn die Gelegenheit für die Gewerkschaft günstig ist, sollte sie genau jetzt verhandeln. Alles andere wäre dumm. Im Übrigen könnte man sich ja mal fragen, warum jetzt soviele Leute der IG Metall beigetreten sind – die Notwendigkeit bestand ja vorher scheinbar nicht. 😉

  • Tesla-Fan

    …wie ich schon zu dem ersten Grohmann Artikel schrieb:

    Die IG-Metall ist ein übler Lobby-Verein, deren Rhetotrik an den kalten Krieg erinnert.

    Hier liegt ein Komplott nahe – die IG-Metall streikt, nur um Tesla zu schaden und um für die deutsche Automobilindustrie etwas Aufschub zu gewinnen. Haben die wirklich derart die Hosen voll? Es kommen Erinnerungen an die Borgwart-Pleite hoch.

    Was tut man nicht alles, nur um Tesla zu schaden, sogar offensichtlich bezahlte Grohmann-Stimmungsmacher hier unter den Kommentatoren. Unglaublich!

    • Stefan

      >> offensichtlich bezahlte Grohmann-Stimmungsmacher << kannst Du das belegen oder ist dass ganz offensichtlich nur eine Annahme/Meinung deinerseits??

      • Tesla-Fan

        Belegen kann ich das natürlich nicht – aber es ist ziemlich offensichtlich.

        Wenn hier vermeintliche „Mitarbeiter“ in seitenlangen Texten Firmen-internas darlegen, dann ist das üblicherweise ein Kündigungsgrund für denjenigen.

        Man unterschreibt in der Automobilindustrie (egal ob beim Zulieferer, Ingenieur-Dienstleister oder OEM selbst) bei Eintritt eine Verschwiegenheiterklärung.

        Hab ich auch machen müssen – ich hatte damals bei den Formulierungen den Eindruck der Mafia beizutreten.

        • Melone

          Was sollen denn immer diese gegenseitigen Vorwürfe des bezahlten Schreibertums? Als ob es wirklich jemand wie die IGM für nötig halten würde, auf einem Fanblog im Kommentarbereich Stimmung gegen Tesla machen zu wollen. Wenn du bezahlte Anti-Tesla-Hetze haben willst, dann kannst du dir mal Seiten wie stopelonfromfailingagain.com ansehen. Und so etwas ist wesentlich effektiver, obwohl es so offensichtlich und stumpf ist.

          Zum Teil haben die Mitarbeiter ihre Kommentare sogar schon wieder gelöscht, wohl genau wegen der von dir angesprochenen Vertragsklauseln. Ich kann aber auch nachvollziehen, dass sie gewisse Äußerungen, die hier im Raum stehen, nicht so stehen lassen wollen. Denn dafür, dass hier annähernd niemand überhaupt einen Überblick über die Situation zu haben scheint (anders kann ich mir manche Kommentare wirklich nicht erklären), werden hier ziemlich heftige Anschuldigungen laut. Da werden die Forderungen der IGM und damit eines großen Teils der Mitarbeiter wahlweise darauf reduziert, dass Die MA plötzlich geldgeil geworden sind, IGM Tesla vernichten/erpressen will, die deutschen Hersteller ja den Trend total verschlafen haben und deswegen alles daran setzen, Tesla irgendwie zu schaden, die MA generell völlig undankbar sind oder einfach keine Ahnung und Visionen haben, die Politik völlig korrupt ist oder irgendwelche anderen Verschwörungstheorien, die teils so abstrus sind, dass ich mich frage, wie gewisse Kommentare hier so viele Bewertungen erhalten können. Ignoriert werden mal eben Fehleinschätzungen seitens Teslas im Bezug auf die Mitarbeitergewinnung und die mit dem plötzlichen Kurswechsel einhergehende Unsicherheiten. Und zu guter Letzt wünscht man den Mitarbeitern dann auch noch, dass sie für ihre ungeheuerliche Aufmüpfigkeit gegen den Gott Elon Musk, die nur mit völliger Kurzsichtigkeit zu begründen sei, alle ihre Jobs verlieren, die IGM abgeschafft wird und Autodeutschland am besten komplett pleite geht. Ich entschuldige much für die recht heftige Ausdrucksweise, aber mir fehlen beim lesen dieses Kommentarbereichs wirklich die Worte. Es ist sicherlich nicht alles so schlimm wie von der IGM dargestellt, aber für Manche scheint der Hype um Tesla anscheinend absolut alles rechtfertigen zu können.

          Es ist hier absolut niemand zur Neutralität verpflichtet, das wäre kontraproduktiv. Aber es wäre trotzdem schön, wenn solche Themen auch konstruktiv und nicht so polemisch behandelt werden könnten. Und damit meine ich beide Seiten.

  • Doc_Brown

    Es scheint doch nicht so zu sein, dass die Grohmann Mitarbeiter eine exorbitant hohe Lohnforderung stellen. Wenn ich das richtig sehe wollen sie lediglich nach einem Tarif (Metall) bezahlt werden und nicht darüber hinaus. Finde ich nachvollziehbar das man nun die offensichtlich gute Gelegenheit nutzt um als Minimum das mal zu erreichen bevor man wieder am kurzen Hebel sitzt. Von 3500 Euro Brutto bei nur 35h für einen einfachen Facharbeiter (+Weihnachtsgeld etc. ?) wie hier mal zu lesen war (Volvo wurde genannt), davon können die meisten in Deutschland allerdings sicher nur träumen.

    • Nelkenduft / AHF

      Streikandrohung verstehe ich aber nicht unter „gute Gelegenheit nutzen“, sondern empfinde es eher als Erpressung und Undankbarkeit. Die können froh sein, dass sie in ein paar Jahren noch Arbeit haben werden im Gegensatz zu etlichen tausend Mitarbeitern von Opel, VW, Daimler und BMW.

      • KingArtus

        Ich denke auch, das man Bei Tesla sicher von einem Unternehmen Spricht dessen Zukunft Rosig ist, sofern sie das Model 3 durch bekommen.
        Das ausgerechnet Jetzt, ein Streik angedroht wird, zeigt das das Alle Wissen.

        Es ist tatsächlich eine Art von Erpressung der Übelsten Sorte, da es existenziell ist für tesla und Ihre Mitarbeiter. Außerdem trägt es nicht dazu bei das Betriebsklima zu verbessern.

        Was da Wirklich hintersteckt wissen eigentlich nur die wenigsten.

        Ich glaube nur, das die Gewerkschaft dadurch nicht besonders gut da steht.
        Man könnte ja auch auf Tesla zu gehen und sagen, das man an einem Strang zieht, wenn dasn das M3 funktioniert sind aber die Lohnerhöhungen inkl. Rückzahlungen drann… oder so.

        Keine Ahnung, ich weiß nur, das man Kinder nicht mit Drohungen Erzieht.
        Eine Gute zusammenarbeit basiert nicht auf Angst und Druck!
        Sondern auf Vertrauen, das Muss auch Tesla lernen.

        • Fritz!

          „Ich glaube nur, das die Gewerkschaft dadurch nicht besonders gut da steht.
          Man
          könnte ja auch auf Tesla zu gehen und sagen, das man an einem Strang
          zieht, wenn dasn das M3 funktioniert sind aber die Lohnerhöhungen inkl.
          Rückzahlungen drann… oder so.“

          Tesla hat ja auch relativ schnell 150,– Euro für jeden angeboten (das sind 3 bis 5 %, je nach Einkommen), wurde aber als zu wenig schnell abgelehnt. Gesprächsbereitschaft seitens Tesla ist da, nur die Gewerkschaft will jetzt nach 30 Jahren auf einmal eine Maximalforderung durchdrücken.

          Und das Angebot von Tesla ist sogar recht sozial, bekommen damit doch die niedrigen Gehälter prozentual einen viel größeren Zuwachs als die höheren Gehälter.

  • So wie ich die typischen deutschen Angestellten einschätze, schätzen sie nicht die Aktienentlohnungen. Wieso?
    Weil nur eine kleine Gruppe in Deutschland die Vorteile von Aktien sieht, nämlich eine sehr gute Investition in seine eigene Rente. Viel besser, als das altmodische Sparen oder das Rentensystem, dass je in paar Jahrzehnten das neue ALG3 ist und vom eingezahlten viel weniger bringt, als eine kapital-angelegte Rente.

    Wieso ich das schreibe? Weil ich mich jedes mal aufrege, wenn eine Gewerkschaft, die noch im 20. Jahrhundert stecken geblieben ist, Aktienentlohnungen nicht in die Lohnvergleiche einbezieht und dann erfolgreich z.B. die USA-Firma Tesla in den Dreck zieht.

    Und was gerade hier abgeht, dass habe ich schon damals in einen SPD-Ortsvereinvorständen gesehen, wo die Leute genauso alt sind, wie die in den Gewerkschaften. Der Antiamerikanismus ist leider in solchen Vorständen breit verbreitet, man sieht die innovative Firmen nur als Risiko und will Status Quo beibehalten.

    Und ehrlich gesagt, genau das Gefühl, wie man mit der Übernahme von Grohmann in den Medien und Gewerkschaften umgeht, ist ein Skandal. In USA lachen die wahrscheinlich über unsere naive Vorstellungen, durch Status Quo unsere angeblichen Arbeitskräfte zu sichern. Damit graben wir nur unser eigenes Grab, da dann die Kunden ihre Waren woanders kaufen. Im Fall der Autos dann von Tesla und Co.

    Ich bin nun gespannt, wie Tesla auf die fragwürdige Gewerkschaft reagiert. Mit der Aktienentlohnungen friedlich, aber wie schon geschrieben, wird die Gewerkschaft wegen ihrem Denken aus dem 20. Jahrhundert wahrscheinlich nicht als Lohnerhöherung betrachten und einen Streik umsetzen. Wie dann Tesla umgeht, das wird dann sehr interessant.
    Wenn ich der Tesla-Chef wäre, hätte ich rechtliche Mittel gegen die Gewerkschaft unternehmen, mit dem Hinweis am Gericht, dass die Gewerkschaft die unterbezahlten Löhne ohne Aktienentlohnungen seit bestehen des Unternehmens 1963 direkt unterstützt hat (wegen nichts tun) und nur wegen einen neuen Eigner aus einer neuen Autobranche aktiv wird (und der Verdacht besteht, einer üblem Rufmordskampagne weil Tesla ein Feind der alten Autolobby ist).

    • Vik1ng

      Schau dir doch mal den Aktienkurs von Tesla an. Das ist eine Achterbahn. Und gerade ist er bei $300, da passt es natürlich super für Tesla ein paar wenige Aktien anzubieten… 10 Stück dann gleich mal $3000. Der war auch schon mal bei $280 und ist dann wieder auf $150 runter, dann ist die „Gehaltserhöhung“ auf einmal nur noch 50% wert. Klar kann eine günstige Vorzugsaktie mal ein netter Bonus sein, aber TSLA Aktien ist das einfach nur ein Glücksspiel und darauf hat halt nicht jeder Lust…

      https://uploads.disquscdn.com/images/9ae655ef9d12b583d948d7da408589b72bebdcdf51d17913904f59d41bf9b8b6.png

      • Ich merke, sie haben keine Ahnung von Aktien und von innovativen US-Unternehmen. Wer Aktien kauft, macht es, um eine Investition nach 10 Jahren bis zu verzehnfachen. Mit Aktien kann man nur langfristig Geld verdienen bzw eine schöne Zusatzrente aufbauen, viel besser als das Sparen.

        Schauen sie sich doch mal Google, Amazon, Apple, Facebook usw an! Jede der genannten innovativen Firmen sind heute ca. 15 bis 20 fache wertvoller als in den ersten Unternehmensjahren. Und genau darum geht es, bei sehr innovativen Firmen in Aktien investieren, um dann ganz groß mitzudienen. Der typische Deutsche versteht sowas nicht, was sie gerade bestätigen, da man immer noch ans Sparen glaubt…

        • Pamela

          Daimler Aktie: vor 10 Jahren – 60 €, heute – 65 €.
          Konservative Anleger legen in solche Aktien an und erwarten eine jährliche Dividende.
          Je mehr vom Gewinn reinvestiert wird, umso kleiner fällt diese aus.
          Deshalb sind diese Aktionäre an einem großen und teuren Wachstum weniger interessiert und gehen dabei kein größeres Risiko ein.

          Die Aktionäre, die Du beschreibst, nehmen ganz anders an der Entwicklung eines Unternehmens teil und erwarten keine schnellen Gewinne. Sie bewirken damit Veränderung und hoffen auf lange Sicht mit deutlichen Steigerungen, das heißt aber Risiko.

          Ja und in Deutschland ist Typ 1 viel zahlreicher vertreten.
          Longcheck gehört zu Typ 2, also können wir annehmen, dass er Ahnung hat 😉

          • Longcheck

            Ach ja, waren ja nur meine Gedanken.
            Deine generellen Einschätzungen zu den T1 und 2 finde ich genau richtig.

        • Vik1ng

          „Schauen sie sich doch mal Google, Amazon, Apple, Facebook usw an!“

          Und für jedes von diesen Unternehmen gibt es ein dutzend andere, die Durchbruch nicht geschafft haben oder sogar Pleite gegangen sind. Von denen redet heute natürlich keiner mehr…

      • Longcheck

        Die haben Recht; aber nur auf die Jahre bis ca. Ende 2016 bezogen.
        Die Volatilität ist durch deutlich höhere Anteile (aufgestockt auf ca.60%) der großen, institutionellen Investoren, deutlich flacher geworden.

        Das ist so gewollt und so von Tesla gesteuert worden!

        Seit dem konnte man Spekulationen deutlich mindern. Die großen Leerverkäufe (also diese unsäglichen Wetten auf einen Untergang bzw. fallenden Kurse) der Tesla-Gegner haben denen riesige Verluste – in der Summe im Milliardenbereich – „beschert“.

        Die Grundlage für Ihre Ansicht ist so mit Vergangenheit. Diese großen Investoren sind allesamt daran interessiert, den Erfolg weiter zu führen.
        Danke für die Grafik. Hier kann man sehen, dass es sich genau so entwickelt hat. (ab Tiefpunkt ca..Ende 2016…)
        Diese Investoren (u.a. Musk selber, reiche Leute aus dem Siliconvalley) werden die Story aus tiefen eigenen Interesse weiter laufen lassen. Alle anderen dürfen lediglich im Sandkasten mit machen, so auch ich als ganz kleiner Anteilseigner…

        Gefahren sehe ich in einem kaum zu erwartenden Mißerfolg des M3, in einem Eskalieren der Situation in Nordkorea mit direkten Auswirkungen auf u.a. auf Japan (Panasonic..), Südkorea für uns alle unabsehbaren Folgen. völlig losgelöst von allen obigen Gegebenheiten..

  • Karsten Jung

    @disqus_hc3CV3dCxE:disqus
    Du hast es komplett richtig geschrieben.

    Als Tesla Grohmann Automation noch Grohmann Engineering hieß, gab es keine Androhung von Streiks.
    Der Lohn war aber (denke ich) der gleiche.

    Warum also jetzt, nachdem Tesla den Laden übernommen hat?

    • jomein

      Marketing der Gewerkschaft. Wieder ein gutes Beispiel, dass man eher nicht in Deutschland investieren sollte, oder zumindest gehören die Gewerkschaften auf die „Contra“ Seite, wenn man einen Kauf abwägen muss.

  • eCar-Fan und TESLA-Fahrer

    In der Tat finde ich es mehr als verwerflich, dass die Gewerkschaft just zum jetzigen Zeitpunkt und dann noch solche Forderungen auftischt.

    Meine Meinung zu diesem Thema hatte ich bereits hier kund getan: http://disq.us/p/1ho13rm

    Jetzt, nachdem ich zu vorgenanntem red. Beitrag insgesamt 172 verzeichnete Kommentare sehe (ich habe nur etwa ein Zehntel davon aus zeitlichen und nervlichen Gründen lesen können!), komme ich zu der Ansicht, dass ich mir als neuer Eigner folgende Fragen stellen würde:

    1. Weshalb konnte Grohmann Automation bislang überhaupt tätig sein, ohne einem IG-Metall-Tarif zu unterliegen und weshalb sollte dies (also OHNE) plötzlich nicht mehr möglich sein?

    2. Wieviel der Beschäftigten sind Mitglieder in dieser Gewerkschaft? Ist es der überwiegende Teil oder „nur“ ein Bruchteil?

    3. Ist die Forderung der Gwerkschaft der ausdrückliche Wille eines Großteils der Belegschaft? Und vollumfänglich?

    4. Ein Großteil der 172 Kommentare auf den o.e. red. Beitrag war nicht nur negativ, sondern teilweise diffamierend und sogar „ketzerisch“ angelegt. Ist das Betriebsklima insgesamt so vergiftet, oder war dies nur ein verschwindend kleiner Teil (nämlich die Kommentatoren) von ewig Gestrigen oder Verblendeten? Möglicherweise die üblichen FUDs?

    Wenn zumindest die letzte der vier Fragen ergibt, dass das Betriebsklima insgesamt tatsächlich so vergiftet und gegen den neuen Eigentümer ausgerichtet ist, würde ich mich als EM relativ rasch nach einem anderen Unternehmen dieser Art umsehen – auch wenn jene Firma dann „lediglich“ Auftragnehmer und nicht in TESLA-Eigentum wäre. Auf alle Fälle würde ich dann niemals wagen, mit Produktionsbeginn, Quantität und VOR ALLEM QUALITÄT meiner Produktion (Model 3) von Grohmann Automation und deren Mitarbeitern abhängig zu sein. Streiks und Sabotage gab es bekanntermaßen in der Geschichte schon zuhauf.

    • Wenn die Mitarbeiter bei Grohmann so negativ gegen Tesla eingestellt wären, dann haben sie recht, dann müssen sie die Firma loswerden. Hoffentlich bekommen dann die Mitarbeiter eine Lektion! Der Antiamerikanismus in Deutschland geht mir sehr auf die Eier!

      • theBIGeasy

        „Wenn die Mitarbeiter bei Grohmann so negativ gegen Tesla eingestellt
        wären, dann haben sie recht, dann müssen sie die Firma loswerden.
        Hoffentlich bekommen dann die Mitarbeiter eine Lektion!“
        Ich weiß nicht, was mich mehr schockiert, der Kommentar oder dass das jemand gut findet.

        • Verstehen Sie das nicht? Tesla ist nun der Eigner und somit der Chef. Also kann der Chef auch mal Klartext sprechen.

          A mit uns und eine rosige Zukunft oder B gegen uns und Job los.

          • Der Besteller(M3)

            Klartext reden ist sogar gut! Offenheit, Verbindlichkeit und Regelkonformität auch.

    • Skynet

      Also ich habe schon manches geschrieben deshalb will ich nur mal kurz drauf eingehen. Laut der Gewerkschaft sind nach der Übernahme über 100 Beschäftigte in die IG Metall eingetreten und nunmehr sollen über 50% Gewerkschaftsmitglieder sein, was in heutiger Zeit für Deutschland insgesamt eher viel, für die IG Metall aber eher durchschnittlich/wenig ist. Ganz unabhängig von % kann die Gewerkschaft Forderungen aufstellen. Tarifverträge erfordern immer die Zustimmung beider Tarifparteien. Was die Gewerkschaft darf ist gesetzlich geregelt und „wirksamstes“ und zugelassenes Mittel ist nun mal der Streik, durch dessen Teilnahme auch niemand rausgeschmissen werden darf. Bekanntes Beispiel ist ja u. a. Amazon. Der Streit dort mit Verdi welcher Tarifvertrag gelten soll geht jetzt über Jahre und führt regelmäßig zu Streiks ohne das was passiert ist.

      Letztlich darf man nicht vergessen wie Tesla ursprünglich angetreten ist und wo man jetzt steht, da wurde viel Porzellan eben nicht nur aber auch von Tesla zerschlagen. Aus meiner Sicht könnte man den Beschäftigten auch ohne Tarifvertrag eine Zukunftsperspektive aufzeigen wenn man eine eindeutige Beschäftigungsgarantie auch ohne die Altkunden zusichert.

      Nur mal so zum Nachdenken, letztlich könnte ich den Spieß auch umdrehen! Tesla hat sich für wenig Geld und falschen Versprechungen billigst eine Firma gekauft. Einziges Ziel war das KnowHow abzuschöpfen und die bisherigen Kunden wie BMW (i3, i8) , Bosch, Mercedes etc. nachhaltig durch Kündigung der Aufträge zu schädigen.

      • Pamela

        Zum letzten Absatz: Nee Nee Nee !
        Tesla hatte in Vergangenheit – und zum jetzigen Zeitpunkt erst recht – etwas Besseres zu tun, als auf der Welt Zulieferer einzukaufen, nur um der Verbrennerkonkurrenz zu schaden.

        Ansonsten ja, den Zukunftsängsten lässt sich sicher entgegenwirken, ohne großes Bohei. Ein guter Schlichter kann das bei Kaffee und Kuchen.
        Haben wir hier keinen im Forum ? Der wäre so schön neutral 🙂

        • Skynet

          War auch nicht wirklich ernst gemeint. Aber bestehende Aufträge (die man vor der Übernahme mit Sicherheit auch kannte) zu kündigen ist zumindest sehr ungewöhnlich. Üblicherweise tut man die wenigstens noch abarbeiten und nimmt dann keine weiteren an.

          • Pamela

            Eine Entscheidung aus der Not heraus, denke ich. So war es nicht geplant. Eigentlich wollte man doch schnell auf über 1000 Mitarbeiter aufstocken und dann Fehlanzeige.
            Jetzt sieht man die Dringlichkeiten zu den Produktionskapazitäten für das Model 3, das ist nicht gut. Jetzt noch dazu evtl. Verzögerungen durch Streik und schon reagiert die Börse mit einem Abwärts und alle erwarten Lösungen (oder auch nicht, jenachdem).

          • Tesla-Fan

            Das ist völlig normal – die Aufträge wären so oder so futsch gewesen.

            Wenn Tesla die Aufträge nicht storniert hätte, hätten es die Auftraggeber selbst getan – Welcher Hersteller will sich freiwillig in die Karten gucken lassen, was er in den nächsten paar Jahren so vorhat. Ich würde auch nichts bei der Konkurrenz entwickeln lassen.

            Die vertraglichen Sachen klären jetzt die Anwälte.
            Vertragsverletzungen, Verzug oder einseitige Kündigung u.ä. ist normalerweise genau in den Verträgen niedergeschrieben.

          • Kyle Seven

            Also so normal ist das nicht; Aufträge sind mit den entsprechenden Verträgen abgesichert; Je nach Vertragssituation kann eie Nichterfüllung teuer werden; aber wahrscheinlich ist es für Tesla teurer nicht auf Grohmann Zulieferung zurückgreifen zu müssen; letztendlich liegt es jetzt an Tesla und denn Betriebsrat, die Konditionen zu verhandeln.

            Dennoch halte ich nichts vom Streikvorstoss der IGM. Das Gewerkschaftsverhalten schadet dem Unternehmenserfolg im Worst Case so nachhaltig, dass dann alle auf der Straße. Good Job IGM!

            Faire Arbeitsbedingungen hin oder her; 25% Gehaltssteigerung sind absurd!!!

            Hilft aber alles nichts, Tesla muss das Grohmann Problem lösen; wir werden sehen wie!

        • MRd74

          Du!?!

          • Pamela

            Haha, lieber nicht. Obwohl, mein excellentes oettinger-englisch sorgt meistens für gelöste Heiterkeit ! 🙁

            (den muss man in der Schweiz, glaube ich, nicht kennen, EU-Kommissar)

          • MRd74

            Ottiger den kenn ich der war bei uns Fischereiaufseher!

  • Sonntagskuchen

    Ich verstehe es auch nicht, warum in den Medien nicht darüber gesprochen wird, dass die vorherige Geschäftsführung einen Tarifvertrag abgelehnt hatte bzw. Ihn nicht eingeführt hat.

    Tesla hat moralisch also das „Recht“ weiter zu machen wie bisher.

    Obwohl ich die Forderung der IG Metall für falsch (zum jetzigen Zeitpunkt) halte, könnte Tesla jetzt auf die Mitarbeiter zu gehen und einen Tarif Vertrag abschließen. Damit wäre den medien die Luft aus den segeln genommen.

    Tarifverträge sind prinzipiell eine Errungenschaft der Gesellschaft, wenn sie vernünftig eingesetzt werden.

    • Nelkenduft / AHF

      So wie die Zahlen aussehen würde Grohmann aber keine schwarzen Zahlen mehr schreiben, wenn man alle Mitarbeiter nach Tarif bezahlt. Früher oder später wäre dann also eh Schicht im Schacht, wenn man sich jetzt mehr greift als die Firma abwirft.

  • Martin

    Frage: Sind die Löhne bei Grohmann seit der Übernahme durch Tesla jetzt tiefer?

    • Jens B. H.

      Ich vermute der relative Unterschied kommt rein durch die gestiegenen Ansprüche der Arbeitnehmerschaft zustande.

    • Pamela

      „Nein, die Löhne waren vor der Übernahme schon katastrophal.“

      Aussage von EinGrohmannEngineer von vor 11 Tagen:
      http://teslamag.de/news/tesla-grohmann-automation-gewerkschaft-bezahlung-13351

      Weitere Fakten:
      2014 hatte die Gewerkschaft versucht sich zu angegieren, ohne Erfolg.

      Der alte Chef war zu nichts bereit.
      Es gab jedes Jahr 3% mehr.

      Ungerechtigkeiten bei den Löhnen, jüngere später eingestellte bekamen mehr als langgediente erfahrene (subjektive Aussage, aber kann ja stimmen).
      Mit der prozentualen Lohnerhöhung wurden Unterschiede/Ungerechtigkeiten noch größer.
      Schlechte Stimmung bei den Mitarbeitern.
      Zuwenig Investitionen, um weiter auf modernsten Weg produzieren zu können.

      Heißt für mich: Tesla hat eine Baustelle gekauft.

      Ich vermute: Sie haben sich die Bilanzen angesehen und Rundgänge gemacht und mit den Obersten gesprochen.

      Von den Mitarbeitern werden sie nicht Negatives vernommen haben, das hätten die sich auch einfach nicht getraut.

      Tesla hat nicht gerechnet mit:
      Sofortiger Erhöhung der Lohnkosten von 25-30% und

      dass es in Old-Germany nicht genügend (350 weitere) Fachleute gibt, die in die Eifel ziehen wollen
      und dass alle 670 Mitarbeiter plötzlich vor Zukunftsangst schlottern, die ihnen eingeredet wurde.

      Tesla hat auf alles bis jetzt logisch reagiert. Man musste die Produktion auf die anstehende Model 3-Fertigung konzentrieren. Das heißt aber nicht, dass man später nicht wieder Fremdaufträge annehmen wird. Bei der Produktpalette sehe ich kein Problem, vielleicht noch die Motivation, nur noch Aufträge für die weitere Produktion von Teilen für BEV’s aller Marken anzunehmen (und nicht für Verbrenner).

      Man kann nur hoffen, dass da ein paar gescheite Köpfe miteinander in den Dialog kommen und eine gute Zwischenlösung geschafft wird.

      Ich sehe es nach ein paar Tagen jetzt wirklich so: Die Gewerkschaft hat einen Auftrag:
      Steine werfen in die Produktlinie Model 3 …

      • Martin

        Liebe Pamela, besten Dank für deine ausführliche Antwort. 🙂
        Die Miterbeiter haben JETZT Angst um Ihre Zukunft?? Wie muss das den vorher gewesen sein?
        Das ist wirklich sehr offensichtlich, wer und was hinten diesen Aktionen steckt.
        Sehr, sehr bedenklich! Wird eine Herausforderung, denke aber Tesla wird das in den Griff bekommen.
        Liebe Grüsse aus dem verschneiten Teslaland 🙂

        • Pamela

          Dann hoffen wir mal auf allgemeines „Tauwetter“
          Liebe Grüße zurück 🙂

  • Peter M

    Wer bezahlt wohl die IG Metall Führung dafür, Tesla aus Deutschland fern zu halten? Wer wohl?

    • Jens B. H.

      Wir dummen Steuerzahler!

    • Nelkenduft / AHF

      Ist ja legitim, dass die Autoindustrie alles versucht und dass die korrupten Politiker mitziehen ist nichts Neues. Nur müssen die Grohmann-MA verhindern sich dafür billig einspannen zu lassen.

  • Luganorenz

    Ich bin ganz schön erschüttert über einige Kommentare hier im Forum. Ihr versteht einfach nicht, wie der Mittelstand im ländlichen Bereich gestrickt ist.
    Da gibt es also einen Familienbetrieb der es durch hohe Spezialisierung trotz Standort in der Pampa zum Globalplayer geschafft hat. Der Seniorchef tritt als Patriarch auf, da wird im örtlichen Bereich gespendet (Trikot-Werbung in der Kreisklasse, Restaurierung der Orgel…), die Chefin singt im Kirchenchor, mit dem Juniorchef hat man die Schulbank gedrückt.
    Da gibt es keine Gewerkschaft! Da wird aber auch keiner rausgeschmissen, der mal nicht Vollgas geben kann. Zu niedrige Löhne? In der Pampa kein Problem, das Leben kostet ja nicht die Welt.
    Ein paar Revoluzzer haben es schon mal mit Betriebsrat versucht, aber die soziale Kontrolle in der Pampa hat alle Versuche einer Arbeitnehmerorganisation kleingehalten. Auftragsbücher voll, de facto Jobgarantie, trotz Arbeitnehmerstatus politisch eher konservativ verortet…
    Und jetzt der Big-Bang: Übernahme von Leuten die nicht mal deutsch reden, geschweige denn Dialekt. Auftragsbücher (eigentlich die Bibel jedes Zulieferers) verbrannt. Jobalternativen in der Region: Fehlanzeige. Hauskredit noch nicht abbezahlt. Diese Geschichte gibt es hundertfach in Deutschland!
    Hier geht es um Leute, die im ländlichen Raum um ihren sozialen Status kämpfen! Und Ihr Schlaumeier redet von Aktienoptionen?
    Naja, da war doch was! Tüten und Trillerpfeifen, plötzlich fallen sie einem wieder ein. Wo sollen die Leute denn hingehen, wenn nicht zur Gewerkschaft? Sollen sie Herrn Musk twittern? Für mich vollkommen verständlich. Und diese sozialdarwinistischen Kommentare hier im Forum sind an Zynismus nicht zu überbieten.

    • Sonntagskuchen

      Bezüglich der Jobgarantie: Tesla will doch keinen feuern. Tesla will auch nicht die Löhne senken. Tesla ist ein maximal zukunftsträchtiges Unternehmen. Der Hauskredit wird auch in Zukunft abbezahlt werden können.

      Wenn jetzt aber alle Arbeitnehmer blocken, dann geht es bergab. Dann ist der Hauskredit in Gefahr, ansonsten nicht!

      • Luganorenz

        Wenn sich die Belegschaft einem Globalplayer gegenübersieht, muss sie sich einfach anders organisieren. Das ist erstmal die Gewerkschaft. Und dass die Tariflohn will, ist doch normal. Das ist doch kein Blockieren sondern erst einmal ganz normale Verhandlungsstrategie.

        • Nelkenduft / AHF

          Streikandrohung in der heißen Phase der Produktion, wo es um alles oder nichts für Tesla geht, ist keine Verhandlungstrategie. Im Falle eines Chefs Elon Musk wohl eher der sichere Selbstmord.

    • Pamela

      Ok, mir war es eindeutig zuviel Pampa.
      Und ich hoffe, wir sind uns da einig: ländlich ist nicht gleich dämlich.
      Im Gegensatz zu Ihnen, kenne ich die Eifeler. Offene, taffe, neugierige Leute, denen soziale Kontakte was bedeuten. Und – die Eifel wurde früher immer das Armenhaus von Nordrhein-Westfalen genannt – diese Leute wissen, wie sie mit dem Arsch an die Wand kommen. 2,9% Arbeitslosenquote – und da glaube ich nicht , dass das alles geborene Eifeler sind.
      Um den sozialen Status kämpfen viele Leute in unseren Land – auch in den Städten.
      Also Pampa-Alibi ist mir zu einfach.
      Bei Grohmann haben augenscheinlich schon lange die Strukturen nicht gestimmt. Man war sich untereinander nicht grün, Neid durch Ungerechtigkeiten – von der Führung zu verantworten, dadurch auch kein gemeinschaftliches Bewusstsein. So eine Belegschaft ist leicht zu gängeln. Und natürlich sind viele verunsichert in einer neuen Situation, wo jeder für sich selber klar kommen muss. Aber solche Betriebe finden Sie auch stadtnah, jede Menge davon.
      Hätte man eine vernünftige Unternehmensstruktur, wären da auch Leute, die durchaus gleich zu Beginn, die Verantwortlichen von Tesla auf Probleme und notwendige Veränderungen hätten hinweisen und die Bedenken der Mitarbeiter in Bezug auf Zukunftsängste deutlich machen können. Wie das abgelaufen ist oder eben nicht, ist nicht deutlich kommuniziert worden.
      Die Gewerkschaft hat jedenfalls laut durch die Medien getrillert: 25-30% unter Tarif, amerikansche Unternehmen lassen eine Firma wieder fallen, wenn sie sie ausgepresst hat
      und was ist wenn die Elektromobilität scheitert ?
      Solche Argumente treffen ihr Ziel, wenn man sie auf Leute schießt, die verlernt haben sich selber ausreichend Gedanken zu machen und denen es an Selbstbewusstsein fehlt.
      Ich habe liebe Nachbarn hier in der Pampa, die machen Holz und Heu, aber wenn es um was geht, dann würden die auch dem Kaiser von China twittern …

      • Luganorenz

        Wir hatten diese Diskussion ja schon vor einigen Tagen, als der Mitarbeiter so nett war, einige Internas auszuplaudern.
        Tatsache ist, und das macht keinen Unterschied ob das Eifel, Heilbronn, Rhön oder Erzgebirge ist, dass sich Arbeitnehmer Sorgen machen, wenn Ihr Betrieb verkauft wird, ins Ausland allemal. Für das Pressefoto wird noch schön mit Handschlag in die Kamera gelächelt und danach ist alles ungewiss. Aber es gibt einige Besonderheit in der ländlichen Region. Nein die Leute sind absolut nicht dämlich, deswegen holen sie jetzt Hilfe bei der Gewerkschaft. Denn während im familiengeführten Betrieb einige Dinge auf dem kurzen Dienstweg geregelt werden konnten, sind diese Zeiten jetzt vorbei. Der Ansatzpunkt ist natürlich für die Gewerkschaft erstmal der Lohn immerhin gibt es einen Flächentarifvertrag. Aber daraus jetzt eine Anti-Tesla-Verschwörung zu konstruieren, wie das hier im Forum diskutiert wird, ist doch etwas weit hergeholt und so richtig kann das hier auch niemand belegen.

        • Pamela

          Bei der Überschrift in der „Welt“:

          „In der deutschen Provinz zeigt Tesla sein wahres Gesicht“

          weiß ich nicht wer hier Verschwörungstheorien aufstellt.
          So einen Mist haben die zu verantworten, die es zulassen und nicht richtig stellen.
          Jeder hier wird den Grohmann-Beschäftigten eine leistungsgerechte Bezahlung wünschen. Und wen sich die Auslieferung vom Model 3 verzögert, auch nicht schlimm. Aber Tesla kann dabei so verlieren, dass die E-Mobilität wieder ainen schweren Rückschlag erleidet. Dann können sich alle wieder hinter den Abgasnebel zurückziehen.
          Kurze Dienstwege ? Die haben in Prüm nicht funktioniert, sonst wäre das Unternehmen anders aufgestellt.

          Ich möchte das man fair und sachlich miteinander umgeht, das passiert hier eben nicht. Wenn man hinterfragt „warum“ muss es nicht gleich eine Verschwörung geben.

    • mattAUT

      hat die Firma keine Berater die das hätten kommen sehen müssen? wieso wurde einem Verkauf dann zugestimmt?
      es gibt keinen Verkaufszwang egal wieviel geboten wird.

      • Luganorenz

        Naja, ich glaube, dass der Verkäufer beim Blick auf seinen Kontostand am wenigsten Probleme mit dem Verkauf hat.

        • mattAUT

          Wer auch immer dem zugestimmt hat.. ich finde es interessant, immer wird gemeckert Tesla hat keine Gewinne schreibt nur rote Zahlen etc. und dann verkauft man sein Unternehmen an eben genannte?

          Was Elon Musk bietet klingt mehr als fair. 5J. Jobgarantie 150eur Lohnplus Aktien im Wert von 10.000 Dollar oder eur? 1000 Euro in bar.

    • ThomasJ

      Willkommen in der Gegenwart.

      Ihr Kommentar, eine Nostalgie des 20 Jahrhundert im Glauben wir leben in der Hochkonjunktur der 60er-Jahre „und halten daran fest Parole“, weil wir armen Arbeiter immer aus geliefert sind und keine Schuld haben und zum guten Glück gibt es die IG-Metall die uns wieder dahin bringen? …… ?

      Als Arbeiter des 21 Jahrhundert bin ich eigenverantwortlich, kann mich informieren und es besser wissen (Google, hier , Internet) und durch AKTIVES Interesse am Zeitgeist der heutigen Entwicklung eine EIGENE Meinung bilden und somit nicht reflexartig darauf angewiesen sein, was mir eine Gewerkschaft vorsingt. Das nennt man Eigenverantwortung. Und man könnte feststellen, dass diese Tesla meinen Job nicht nur retten, sondern auch erhalten kann (was ich in 5 Jahren ja sowieso gewusst habe …)

      Ihr Kommentar, bei allem Respekt, ist ein sozialistisches Geplapper.

      Mit Tesla kommt eine Innovative Firma mit einem Produkt das wegweisend, aber weil es diese Garantie nicht gibt, nicht zu 100% funktionieren wird. Die Alternativen funktionieren mit deutlich weniger als 100%, sind dafür mit der Trikot-Werbung einvernehmlich.

      Aktienoptionen? Das nennt man Vertrauen in seine Mitarbeitenden und Vertrauen der Mitarbeitenden in SEINE Firma, als mitbestimmende Variable des Erfolges des EIGENEN Unternehmens.

      • Luganorenz

        Soso… sozialistisches Geplapper…
        Ich gehe mal davon aus, das Ihre berufliche Realität wenig mit der hier diskutierten zu tun hat. Anders kann ich mir Ihr neoliberales Neusprech nicht erklären.

        • ThomasJ

          Meine über 35-jährige berufliche Realität beinhaltet einiges, sicher auch die Erkenntnis, in welcher Zeit und was das bedeutet wir leben. Siehe Kommentar oben.
          „….sozialistischer Geplapper..“, zugegeben, etwas kernig formuliert.

    • PV-Berlin

      Schauen sie sich bitte mal die Zahlenwerke (Bilanz) an. Dazu die Frage, warum muss man an eine US Heuschrecke verkaufen als verantwortlicher Patriarch?

      Dann ist es wohl nicht weit her, mit der sozialen Verantwortung wenn eine Handvoll $ mehr alles Geschehende vergessen lässt.

      • Pamela

        Dann wäre Tesla – diese alte US Heuschrecke – aber ganz schön blöd gewesen.

        Wäre also noch ein Grund, warum man sich von diesen Aufträgen gelöst hat.
        Da kann man wiedermal sehen, wie Zulieferer in der Branche geknebelt werden

        • PV-Berlin

          Das mit der Heuschrecke bezog sich vor allem auf Grohmann, er ist ja nicht der Erste, dem es wichtiger ist, den maximalen Verkaufspreis rauszurutschen, als eine langfristige Strategie in seinem Sinne zu etablieren. Offensichtlich hat er ja kein handlungsfähiges Management neben sich geduldet, denn ansonsten hätte er ja in „Rente“ gehen können. jetzt kommt die ganze Brut und möchte von der fetten Torte etwas abhaben, darauf konzentrieren sich die Erben die nächsten 10 Jahre und länger. Kennen wir alles schon zum X male!

          Ich vermute hinter dem Kauf eine Strategie, die sich nicht nur wenigen erschließt. Bei Einführung recht neuer Produkte (Gruppen) hatten die Unternehmen immer die Nase vorn, die sich auch um die optimalen Werkzeuge und Anlagen selbst gekümmert haben, denn die typischen Ausrüster, lernen bei dir und verkaufen es dann weiter für teuer Geld ohne dich zu beteiligen. Zudem die Kapazitäten weltweit entweder brach liegen oder zu 120% ausgelastet sind (Schweinezyklus).

    • Nelkenduft / AHF

      Ich kenne die schöne, alte Welt die Sie beschreiben auch noch, aber das ist nunmal in den meisten Unternehmen, gerade auch in der Autoindustrie, nicht mehr die Realität.
      Statt jetzt noch ein paar Wochen die Zähne zusammen zu beißen und zu beweisen, dass man fähig ist Tesla voran zu bringen, wird in der heißesten Phase der Model-3-Produktion mit einem Streik gedroht.
      Wie naiv muss man bitte sein zu glauben damit durch zu kommen?
      Und glauben Sie, dass jemand der jetzt von den ehemaligen Kunden gelockt wird dort dauerhaft zufrieden sein kann?
      Die MA sollten schleunigst ohne IGM mit Tesla verhandeln, sonst schaut die Zukunft zappenduster aus und angesichts der Erpressung durch Streik kann einem diese Tatsache dann nicht einmal leid tun.

    • Jens B. H.

      Ihre Lebenslüge beginnt hier: „trotz Standort in der Pampa“. Der Erfolg war nicht trotz des Standortes möglich sondern wegen des Standortes. Denken Sie mal darüber nach.

      • Luganorenz

        Ich komme ja aus der Pampa, deswegen kenne ich die Verhältnisse ganz gut. Es ist in der Tat manchmal ein Standortvorteil. Aber das hat weniger mit dem Lohn als mit dem sozialen Zusammenhalt zu tun. Man kann auch in der Pampa Tarif bezahlen.

        • Jens B. H.

          Ganz genau. Und nicht zu vergessen: Land kostet so gut wie Nichts.

    • Pamela

      Schockstarre bei den Pampawesen !

      Echte englischsprechende Kalifornier arbeiten mit in Prüm. via electrek
      „There’s still a chance for a strike, but Tesla is confident that even if it does happen, it will not affect the production of the Model 3. If IG Metall calls for a strike, it will not affect all employees and Tesla also has people from California in Prüm to help with the final
      preparations to deliver the inverter production lines.“

    • Kyle Seven

      Also mir geht es gar nicht darum, die Ängste der Mitarbeiter zu verharmlosen, zuerst einmal dürfen Diese sich beim Patriarch bedanken, der hat sicher eine schöne Summe kassiert, und als es schwierig würde weil der Herr nicht mehr entscheiden darf über Strategie hat er sich verpisst.

      Was die Mitarbeiter angeht, kann ich den Unmut und den Wunsch nach sicherheit verstehen. Tesla kann ihn dieses aber definitiv nicht bieten.

      Dass die MA wissen wollen, wie es nach den Aufträgen von Tesla weitergeht, ist auch klar. Aber das hängt maßgeblich vom Erfolg von Tesla ab. Kommt es so, wie alle hier hoffen, wird Grohmann auf Jahre mit Tesla beschäftigt sein. Wenn nicht, wird Grohmann neue Eigentümer benötigen und dann wieder bei Null anfangen.

      Was mich persönlich am meisten stört, sind zwei Dinge:
      1. die absurde Vordtellung, dass Personalkosten mal eben um 25% gesteigert werden sollen.
      2. dass die IGM mit Streik droht und bei erfolgreichem Streit anscheinend maßgeblich den Erfolg des Model 3 gefährdet. Und damit selbst dafür sorgt, dass die Zukunftsaussichten sich eintrüben könnten.

      Egal, was das Kalkül der IGM ist, mit Streiks in dieser Situation spielen sie Roulette mit den Mitarbeitern und dem Konzern.

  • mattAUT

    Elon Musk sollte mal Angela Merkel anrufen und fragen was da los ist bei euch in D. IG Metall betreibt gerade massives Anti-Selling für den Standort Deutschland.

    • Tesla-Fan

      Glaub ich nicht – Elon dürfte inzwischen ziemlich angepisst sein von Deutschland.

      Als er 2015 beim Bundeswirtschaftministerium zum Forum eingeladen war hat er hinerther ein Foto einer Berliner Currywurst-Bude getwittert. Sein Highlight von Berlin!

      Hier die peinliche Vernastaltung nochmal, um die Erinnerung aufzufrischen, starring by „unhöflicher dicker Siggi“ https://www.youtube.com/watch?v=C6B6AP86Zt8

  • FVK

    Ich habe hier nicht alles durchgelesen, habe jedoch bei Spiegel-Online dies hier gefunden, vom 5.11.2016: „Strategiepapier. IG Metall fordert rasche Abkehr von Benzin- und Dieselautos.
    Die IG Metall fürchtet, dass deutsche Autokonzerne die Elektromobilität verschlafen. Die Gewerkschaft macht nach SPIEGEL-Informationen nun Druck auf die Industrie – und unterstützt sogar Fahrverbote.“
    Hört sich doch gut an. Ist vielleicht noch nicht in Prüm angekommen….

    • ThomasJ

      „Strategiepapier. IG Metall fordert rasche Abkehr von Benzin- und Dieselautos.“
      Gilt diese Strategie und die Unterstützung der deutschen Arbeiter auch dann, wenn sie von ausländischen Unternehmen, in Konkurrenz zur deutschen Automobilindustrie, umgesetzt werden?

      • Tesla-Fan

        Von den Sozen würde ich NICHTS erwarten!

        Schaut Euch die entgleitenden Gesichter der Sozen/Alt-68er im Kabarett an!
        Die vorgetragenen Fakten sind ALLE korrekt!

        https://www.youtube.com/watch?v=8vFL0QWxugI

    • Nelkenduft / AHF

      Strategiepapiere für Elektromobilität haben die deutschen Hersteller doch angeblich seit Jahrzehnten in ihren Schubladen und das wird auch niemanden retten vor dem was ab nächstem Jahr über sie hereinbricht.

  • Skynet

    Wie man liest hat sich EM jetzt dazu sehr positiv geäußert. Wenn man dies jetzt noch schriftlich vertraglich fixiert sollte ja wohl allen geholfen sein. Das Thema Aktien ist sicher ein heißes Eisen und wird nicht jeden überzeugen, möglicherweise wäre da ein Wahlrecht Geld oder Aktien die bessere Wahl.

    http://www.swr.de/swraktuell/rp/nach-streikdrohung-tesla-chef-gibt-job-garantie/-/id=1682/did=19393618/nid=1682/y476eh/index.html

    • ThomasJ

      „Wie man liest hat sich EM jetzt dazu sehr positiv geäußert.“ Ja. gegenüber der Belegschaft von Grohmann. Wenn man über den Tellerrand liest, steht im nachfolgenden Link auch noch:

      “ …. Doch Musk ist offenbar der Überzeugung, dass die deutsche Gewerkschaft ihm prinzipiell im Weg steht. Alles bei Tesla diene der Mission, den Übergang zu nachhaltiger Energie zu beschleunigen, „und ich glaube nicht, dass die IG Metall unsere Mission teilt“, griff er die Arbeitnehmervertreter in seinem Schreiben an.
      Der Konflikt ist voller Sprengkraft und geht in seiner Dimension womöglich über das Städtchen Prüm in der Eifel, wo Grohmann seinen Sitz hat, hinaus. Denn derzeit sucht Tesla nach eigenen Angaben einen Standort für eine weitere so genannte Gigafactory in Europa. Allzu negative Erfahrungen mit Gewerkschaften könnten den Kandidaten Deutschland zurückwerfen….. .“
      http://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/tesla-elon-musk-kritisiert-ig-metall-nach-grohmann-uebernahme-a-1143811.html

      • Pamela

        „Wir stehen zusammen in unserem Glauben an eine grüne und faire Wirtschaft, die den Planeten rettet“ so die kalifornischen Arbeitnehmervertreter.
        Und wofür steht man bei uns ?

        Soll Tesla doch nach Spanien oder Portugal gehen mit der Gigafactory. Unsere europäischen Freunde können auch zukunftsträchtige Jobs gebrauchen.

        • theBIGeasy

          Wofür steht Musk denn? Ich meine nicht seine Sprüche, sondern sein konkretes und auch privates Handeln. Ist das „grün“?

          • Pamela

            Ich denke mal, er fährt ein BEV. Können die wenigsten CEO’s von sich behaupten 😉
            Wenn er 15 h am Tag arbeitet werden sich evtl. Umweltsünden in Grenzen halten. Sie spielen auf die Partys und den Privatjet an. O mei, er nennt sich nicht Jesus, also darf er auch mal etwas Spaß haben.
            Er ist eine schwierige Person ? Er hatte und hat auch ein schwieriges Leben.
            Ich messe ihn nur an dem, was er für die Menschen erreicht und für unseren Planeten, der seit zwei/dreihundert Jahren so unter dem Fehlverhalten der menschlichen Rasse leidet.

          • theBIGeasy

            Wenn man jemanden glorifizieren will, dann kommt man auch mit Argumenten nicht dagegen an.
            Kleiner Hinweis: ändern Sie mal „Rasse“ in „Spezie“, dann passt das zumindest semantisch.

          • Pamela

            stimmt, habs korrigiert 🙂

            Wenn man jemanden nicht leiden mag, passen keine Argumente, die für ihn sprechen …

          • theBIGeasy

            Je mehr man sich mit dieser Person auseinandersetzt, desto größer werden die Widersprüche in deren Geschichte…
            http://grist.org/business-technology/elon-musks-solar-company-used-cheap-prison-labor-for-a-big-taxpayer-subsidized-project/

          • Pamela

            Ok, ich mach mir dazu noch mal die Mühe (obwohl meine Nase hier schon zu oft auftaucht), aber Sie haben mich netterweise auch schon richtig korrigiert, deshalb in Dankbarkeit:

            „The company was founded by Elon Musk,
            along with two of his cousins, and has set the popular standard for
            cleantech.“ ist falsch.

            SolarCity wurde auf Vorschlag von EM von seinen Cousins gegründet und geführt. Er selber war Aktionär. Diese Story endet mit der korrigierten Aussage, dass SolarCity diesen einen Lieferanten nicht ausreichend auf faire Produktionsweise geprüft hat. Das jetzt Musk anzukreiden ist weit hergeholt. Er hatte als CEO von Tesla 2012 andere Aufgaben als Lieferanten von SolarCity zu zertifizieren.

            Ihr Problem, lieber theBIGeasy ist, Sie sehen was Sie sehen wollen.
            Wir werden beide nie Recht bekommen mit unserer Beurteilung von der Person Elon Musk. Da es nicht ums Recht bekommen geht, sollten wir fair die Fakten betrachten. Nicht glorifizieren aber auch nicht verunglimpfen.

          • theBIGeasy

            Ich gebe Ihnen Recht: Wir werden uns wohl nie auf ein gemeinsames Bild einigen. Mir scheint, dass sie an eben dem „Problem“ leiden, was sie bei mir diagnostizieren. Nur mit anderem Vorzeichen.

            Wo Sie allerdings falsch liegen: Musk saß im Board von SolarCity. Und Kern der Geschichte war, dass SC Subventionen zur Arbeitsplatzschaffung erhalten hat und letztendlich die Panels dann fremd eingekauft hat.

          • Pamela

            Subventionen verschwinden und verpuffen allerorts. Aber richtig, das ist hier keine saubere Sache. Allgemeine Verantwortung als Board-Mitglied dann ja, persönliche Verantwortung eher nicht (?).

            Ob sich heute in 10 Jahren einer von uns bewegt haben wird ?

          • theBIGeasy

            Die Frage ist eher, ob sich einer von uns in 10 Jahren an Musk noch erinnert =)

            Jobs ist heute auch kaum noch ein Thema und seine Leistungen werden mittlerweile wesentlich realistischer gesehen. Und das wird meiner Meinung nach auch mit Musk geschehen. Er hat das Thema Elektromobilität sicher vorangetrieben, aber nicht in technischer Hinsicht und schon gar nicht mit wirtschaftlichem Erfolg.

            In gewisser Weise hat der Hype was Gutes, die Etablierten bewegen sich schneller, aber das wird zu Lasten der Tesla-Aktionäre gehen und kostet den Steuerzahler viel Geld.

          • Pamela

            Tesla wird GM und Ford auf dem amerikanischen Markt ein großes Tortenstück genommen haben, ein kleinen chinesischen, einen mittleren europäischen Marktanteil besitzen, und in Deutschland Kunden haben, die auch früher nicht unbedingt deutsche Autos gefahren sind.
            Was mit unseren Autobauern wird ? Keine Ahnung.

            Musk wird jedenfalls mit SpaceX und Neuralink vollbeschäftigt sein und Aufmerksamkeit erregen.

            Und wir beide, werden nie einer Meinung sein.
            Viele Grüße durch die Glaskugel

          • ThomasJ

            „Er hat das Thema Elektromobilität sicher vorangetrieben, aber nicht in technischer Hinsicht “ ……. er setzt um, zeigt Resultate, vor allem auch was technisch möglich ist (Erinnern Sie sich daran, als man über ihn beim Roadster lachte, … der, der Autos aus Handybatterien bauet). …..“ und schon gar nicht mit wirtschaftlichem Erfolg“. Haben Sie Geduld (so ab 2018), dann sehen wir klarer wohin der Trend geht.
            Der Vergleich von Jobs mit Musk ist gut. Beide charismatisch um einen Wirtschaftszweig/-trend von Grund auf zu verändern. Visionäre finden Sie nicht in einem Vorstand oder Gewerkschaft. Das sind Verwalter des eigenen Erfolges und oft Bremsklötze wenn es Mut für Neues benötigt. Jobs ist leider viel zu früh gestorben und hatte am Ende seine Lebens nicht mehr die Kraft seine Ideen und Mitarbeiter voran zu treiben.

          • theBIGeasy

            Komisch, dass Musk bei der Roadsterentwicklung keine Rolle spielte. Passierte alles unter der Leitung von Eberhard und Tarpenning mit Hilfe von Lotus. Von daher ist es schwerlich möglich, sich an Ihr Narativ zu erinnern.

            Und wenn sie Jobs immer noch als das Genie sehen, dann sind sie immer noch in seinem reality distortion field. Jobs war ein Marketing-Genie und im Gegensatz zu Musk hatte er wirtschaftlichen Erfolg.

            Musk ist ein Scheinriese, je genauer man hinschaut, desto kleiner wird er.

          • W. Müller

            Mir ist nicht bekannt, dass irgendjemand hier im Forum Musk als Riesen dargestellt hat.
            Darum verstehe ich den Begriff „Scheinriese“ in dem Zusammenhang nicht.
            Die Überhöhung der Person Musk wird sich von einigen Fans betrieben. Aber noch interessanter ist für mich, dass fast ausnahmslos alle Teslagegner den Teslabefürwortern kritiklos diese Überhöhung der Person unterstellen. Daneben wird so gerne die kurz bevorstehende Pleite von Tesla beschworen.
            Das sind 2 Muster, die man bei fast jedem Tesla-Gegner findet.
            Da frage ich mich, findet man sonst so wenig?

          • ThomasJ

            Ich erinnere mich bestens an die Witzelei „Autos aus Handybatterien..?“ Wenn diese Stichelei nicht an EM selbst gerichtet war, dann zumindest an das Fahrzeug, in dem er eine Zukunft sah.
            Jobs und Musk sind beides Visionäre und Macher. Etwas, was selten in dieser Kombination und dem Mut zu Unkonventionellem zu sehen ist. Nennen Sie mir jemand in der deutschsprachigen Auto- oder Irgendeineindustrie, der auch so vordenkt und umsetzt und nicht nur vor der neuen, umweltverträglicheren E-Zeit kapituliert und nachzieht, sprich „dann halt auch mitmacht“.
            Zu den „Riesen“ zähle ich beide Herren nicht. Da gibt es andere namhafte Damen und Herren der Geschichte, die da genannt werden müssten. EM könnte es vielleicht noch werden, er hat ja noch eine Zeit und mögliche Taten vor sich. Jobs hat diese nicht mehr.
            Ich bewundere Macher, die auch einmal scheitern dürfen, dann korrigieren und den Weg weitergehen, generell. Daraus resultieren Veränderungen, im besten Fall auch für die Umwelt und Wohlstand. Mit Blender, Besserwisser und Dauermotzer sind wir ja in der heutigen Zeit bestens gesegnet. Ich meine damit nicht Sie. Jedoch erkenne ich bei Ihnen einen Bremser mit Fachwissen, der dies einsetzt um die Entwicklung, insbesondere was EM betrifft, reflexartig ein Kontra entgegen zu setzen. Wie sehen Sie unsere Welt in 20 Jahren und wer geht diese an? Dass nicht alles so bleiben soll wie gehabt, meinte ich aus Ihren Kommentaren schon herausgehört zu haben.

          • theBIGeasy

            Lieber Thomas,
            Wir alle sollten die Dinge angehen und nicht blind einem Heilsbringer hinterherlaufen.

            Das Problem ist, dass die Vorsichtigen und Skepticker als Besserwisser und Dauermotzer verunglimpft werden.

            Jobs war ein Macher und Musk ist ein Macher. Beide gingen bzw. gehen rücksichtslos mit Menschen um, benutzen und verbrauchen sie, alles für ihre Sache. Das ist nicht die Welt in der ich Leben will.

            Nur weil ich meine Argumente kenne, hat das nichts mit „reflexartig“ zu tun. Setzen Sie sich doch mit meinen Argumenten auseinander, dann müssen Sie nicht meine Person angreifen.

          • ThomasJ

            Als Einstieg in die folgenden Sätze:
            Die Art der Konversation die wir so in dieser Form führen kommt an die Grenzen, weil es kein Dialog wie in einem direkten Gespräch ist, sondern
            ein Monolog, beschränkt auf wenige Buchstaben und Zeitversetzt. Bei SMS etc. ist das ähnlich. Und somit schwierig.

            „….und nicht blind einem Heilsbringer hinterherlaufen. … „
            Richtig! Weder blind und wenn ein Heilserbringer, sicher nicht EM oder Jobs, da müssten wir uns in der Religion vertiefen, was der Sinn dieses Forum definitiv sprengt.

            „….Das Problem ist, dass die Vorsichtigen und Skeptiker als Besserwisser und Dauermotzer verunglimpft werden…. .“
            Richtig! Weil ängstliche und mutlose, aber auch gleichzeitig intelligente und kompetente Zeitgenossen offensichtlich nicht eine klare Position einnehmen können, die uns hilft die Welt zu verändern. Dazu brauchte es nicht einen Messias (!), aber jemand der den Mut, das Wissen und Möglichkeit hat in diese Richtung zu gehen, und so eine Person (z. Bsp. EM) braucht man nicht reflexartig zu misstrauen und zu kritisieren.

            „…. Jobs war ein Macher und Musk ist ein Macher. Beide gingen bzw. gehen rücksichtslos mit Menschen um, benutzen und verbrauchen sie, alles für ihre Sache. Das ist nicht die Welt in der ich Leben will. ….“
            Richtig. Und jeder der bei diesen Herren gearbeitet/arbeiten will, weiss das. So wie die beiden Herren von sich selber mehr als den 7 Std. Job mit Tarifvertag abarbeiten, erwarten sie ein erweitertes Engagement von ihren
            Mitarbeitenden. Motiv? …. Lange Geschichte.
            Und ja, ich will in dieser Welt leben.

            Sollte ich Ihre Person angegriffen haben, möchte ich mich entschuldigen. Für meine Kommentare auf Ihre Antworten gibt es jedoch nichts zu Entschuldigen. Mein Zynismus, den ich zeitweise hineinpacke, ist ein Teil meines Schreibstils (sonst höre ich hier auf).

          • theBIGeasy

            Ich mach es mal kurz: Was sollen jetzt die Grohmann Mitarbeiter machen? Haben die es sich ausgesucht für Musik zu arbeiten? Friss oder stirb?

          • ThomasJ

            Vertrauen.
            Loyalität.
            Zuversicht.
            Engagement !!!!!!!!

          • theBIGeasy

            Jetzt kommen sie mit Parolen. Loyalität muss man sich verdienen und da hat Musk eine ganz schlechte Bilanz vorzuweisen. Arbeiten Sie doch für Ihn für gute Worte und die Aussicht auf Reichtum in ein paar Jahrzehnten.

          • ThomasJ

            Lieber theBIGeasy
            ……..scheint mir etwas hoffnungslos zu sein
            …….. gute Nacht

          • theBIGeasy

            Guten Morgen.
            Es kommt darauf an, worin Ihre Hoffnung besteht.

          • Jens B. H.

            Jeff Bezos hat es diese Woche auf den Punkt gebracht: Disagree and Commit.

          • theBIGeasy

            Wenn Sie jetzt noch verraten, was er auf den Punkt gebracht hat, dann hat man vllt. sogar eine Diskussionsgrundlage.

          • Jens B. H.

            Das war der Fred auf den sich die Aussage bezog:

            „Ich mach es mal kurz: Was sollen jetzt die Grohmann Mitarbeiter machen?
            Haben die es sich ausgesucht für Musik zu arbeiten? Friss oder stirb?“

          • theBIGeasy

            Das machen Sie ja und die Gewerkschaft hilft dabei. Schön, dass sie in diesem Fall meine Meinung teilen.

          • Jens B. H.

            Naja. Zu streiken ist, glaube ich, so ungefähr das Gegenteil von dem was „Commit“ bedeutet.

          • theBIGeasy

            Ein – wohlgemerkt kommender – Streik ist eine sehr aktive Sache. Die MA fordern Zusammenarbeit ein, aus einer Situation heraus, die nicht die Beschäftigten geschaffen haben. Die Regeln macht nicht ein Herr Musk, die Regeln nach denen hier „gespielt“ wird haben sich seit jahrzehnten bewehrt.
            Ich wünsche es Ihnen nicht, aber vielleicht denken Sie ja eines Tages anders, wenn Sie in eine Situation geraten, in denen Sie auf die Solidarität oder sogar Hilfe anderer angewiesen sind.

          • Jens B. H.

            Gehen Ihre Sachargumente langsam zu Neige oder warum werden Sie nun pathetisch?

          • theBIGeasy

            Sie verwechseln Empathie mit Pathos und im übrigen passe ich meine Antworten nur Ihren „Sachargumenten“ an.

          • Jens B. H.

            Beides Nein. Aber ok. Ich klinke mich hier aus.

            Ich möchte aber nochmal zusammenfassend sagen, das ich nicht glaube das Grohmann, mit der IG-Metall als Berater, eine große Zukunft haben wird.

          • theBIGeasy

            Jetzt verwendend Sie auch noch „zusammendfassend“ falsch. Worte haben eine Bedeutung.

          • Jens B. H.

            Ja was ist denn da los? Kein Wunder dass ich noch nicht Ihre Weisheit erreicht habe.

          • theBIGeasy

            Sie haben anscheinend auch eine interessante Vorstellung von dem Begriff „ausklinken“.

            Entscheiden Sie sich einfach, Wir können die Diskussion voller Ironie oder sachlich führen. Oder eben garnicht. Mein Repertoire lässt jede Spielart zu.

          • Jens B. H.

            Die Diskussion hat mittlerweile einen erkleklichen Unterhaltungswert. Und ich habe gerade Zeit. Gerne sehe ich mehr von Ihrem Repertoire.

          • theBIGeasy

            Wie gesagt: geben Sie die Richtung vor.

          • Jens B. H.

            Ich mache jetzt erstmal Mittag und melde mich dann nochmal.

          • theBIGeasy

            Guten Appetit (ohne jegliche Ironie:)

          • ThomasJ

            Von welcher Regel sprechen Sie? Gewerkschaften als Institutionen die prinzipiell gegen den Arbeitgeber ist und mal mit einem Schuss vor den Bug mit Streik droht?

            Kaum ist der „Neue“ da, beisst man in seine Hand die einem füttern will, weil der „Alte“ für seine Abgang sicher gut geschaut, für seine langjährige Mitarbeitenden sich vermutlich auch dann nicht gekümmert hat, wie
            die Jahre zuvor (Spekulation von mir):

            Tesla (der „Neue“) bietet aus diesem Umstand:
            – 150 Euro Lohnerhöhung,
            – 5 Jahre Jobgarantie,
            – 10.000 $ Aktienpaket,
            – 1000 Euro Sofortbonus und
            – Überprüfung aller Gehälter in Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat
            (Quelle >Nelkenduft / AHF< in diesem Forum)

            Etwas weiter oben, vor 11 Stunden, haben Sie geschrieben:
            „ …..Jobs war ein Macher und Musk ist ein Macher. Beide gingen bzw. gehen rücksichtslos mit Menschen um, benutzen und verbrauchen sie, alles für ihre Sache.….. „
            Hab ich da etwas verpasst?

          • theBIGeasy

            Thomas, sie verdrehen die Tatsachen. Es gab schon länger Bestrebungen der Mitarbeiter sich gewerkschaftlich zu organisieren. Musk hat es mit seinem Wortbruch geschafft, dass nun die nötigen >50% zusammengekommen sind.

            Das Angebot mag auf den ersten Blick toll sein, ist aber Augenwischerei. Zahlt Tarif-Lohn, dann haben die MA genug Geld übrig um sich Aktien zu kaufen oder nicht. Und was ist in 2 Jahren, da ist man wieder auf die Gnade von Musk angewiesen. Hier sorgt ein Tarifvertrag für Sicherheit – für beide Seiten.

            Denken Sie mal darüber nach, warum Wir hier zum Glück „noch“ keine amerikanischen Verhältnisse haben.

          • ThomasJ

            „Tatsachen verdrehen, Augenwischerei, Gnade von Musk (in Sachen Zynismus könnte ich von Ihnen noch lernen), amerikanische Verhältnisse.“
            Tönt zunehmend nach Argumentationsnot.

            Zugegeben, die deutschen Verhältnisse kenne ich nicht so gut, jedoch die der Schweizer. Und da wir keine Bananenrepublik und ausgesprochen
            demokratische Strukturen haben, wirtschaftlich Erfolg (nicht nur mit den Banken) der Wohlstand hoch und die Arbeitslosenzahl tief ist, …….. Ich bleib dabei. Da habe ich anscheinend etwas verpasst.

          • theBIGeasy

            Sie haben Steueroase in der Aufzählung der schweizerischen Wirtschaftszweige vergessen. Und Deutschland implizit als Bananenrepublik zu bezeichnen, denn so deute ich Ihren Einwurf, hilft Ihrer Argumentation keineswegs.

            Wenn ich mich recht entsinne gelten in der Schweiz auch Tarifverträge. Ich hatte da mal im Rahmen einer Akquise zu tun und war positiv überrascht, dass „einfache“ Reinigungskräfte 20 CHF/h verdienen. Oder sind Ihnen Tarifverträge grundsätzlich ein Graus?

            „Amerikanische Verhältnisse“ ist keine Argumentationsnot, sondern einfach die Beschreibung eines Zustands, den ich in meinem Land nicht haben möchte: Menschen geraten in wirtschaftliche Not, weil sie ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen, sie verschulden sich über alle Maßen für eine Ausbildung, haben 2 Vollzeitjobs und sind dennoch auf staatl. Zuschüsse angewiesen. Alles für den Amerikanischen Traum. Und Musk hat halt erkannt, dass man diesen nur grün anstreichen muss und schon wird er bejubelt.

          • ThomasJ

            ….“ Und Deutschland implizit als Bananenrebublik zu
            bezeichnen …“ habe ich nicht und würde es implizit auch nicht wollen. Ich
            schrieb, was die Schweiz nicht ist.

            Natürlich gibt es in der Schweiz auch Tarifverträge, sogenannte Gesamtarbeitsverträge. Dagegen ist nichts einzuwenden. Aber bitte alles der Reihe nach. Zuerst heiraten und dann über die Ausbildungszulage für das dritte Kind diskutieren.

            Beim letzten Absatz gehe ich nicht auf die Details ein, weil Sie und das sieht man daran sehr gut, sich auf das Kuchenstück ohne Rosinen fokussieren.
            „Amerikanische Verhältnisse“ heisst auch liberal dort, wo wir in der Bürokratie verhinderer des Fortschritts sind. Für eine Staaten übergreifende Diskussion, wer ist der Beste, werde ich mich aber nicht einlassen.

          • Tesla-Fan

            Wenn Sie die Musk Biografie gelesen hätten, würden Sie wissen, das Musk sehr wohl eine Rolle beim Roadster gespeilt hat. Er war nur nicht von Nafang an dabei. Eberhard und Tarpening wollten einfach eine Elise umbauen. Musk hat das umgeschmissen und ein eigenständiges Design druchgesetzt. Das was mit ein Grund für die Verzögerung und die Verteurerung des Roadsters.

          • E.OFF

            Millionen von Menschen halten Jobs Leistungen in Händen, was soll man da mittlerweile wesentlich realistischer sehen ???

            Und was hat Zetsche und Co revolutionäres geleistet? Nun in absahnen von Subventionen da kann sich Tesla bei den Etablierten sicher noch eine scheibe abschneiden.

            http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/automobilindustrie/subventionen-daimler-profitiert-am-meisten-1340.html

            „Mittlerweile wurde die Forschungsförderung für Elektroautos bis zum Jahr 2013 auf 1 Milliarde Euro verdoppelt.“

            VW hat für ein Elektrisches Post Auto schon 2011 Subventionen eingestrichen
            http://www.automobil-industrie.vogel.de/fridolin-20-a-339822/

            Was daraus geworden ist, haben Sie sicherlich nicht mitbekommen 🙂
            VW verdrängt das ganze jedenfalls, man musste sich ja um die Abgasreinigung kümmern 🙂

            Ja wo sind sie denn die Früchte der Förderung theBIGeasy ich sehe keine… wo nur, ja ich weiß der I3 aus dem nicht mal Personen in Fond vernünftig aussteigen können ohne das der Vordermann sich abschnallen muss…Super Leistung so ein Viersitzer…

            Super angelegtes Geld der deutschen Steuerzahler oder!

            Die Etablierten bewegen sich schneller, jawoll man kündigt Ankündigungen an und weiß jetzt noch nicht mal wo man die ganzen Batterien für die angekündigten Ankündigungen her nehmen soll, denn der Steuerzahler wird hier sicher noch 1 Milliarde Euro nachschießen müssen bis da was vernünftiges rauskommt…

            Ich glaube nicht das da so schnell etwas kommt, denn die etablierten müssen erst mal die Förderung synthetische Kraftstoffe verbrennen.

          • E.OFF

            Millionen von Menschen halten Jobs Leistungen in Händen, was soll man da mittlerweile wesentlich realistischer sehen ???

            Und was hat Zetsche und Co revolutionäres geleistet? Nun in absahnen von Subventionen da kann sich Tesla bei den Etablierten sicher noch eine scheibe abschneiden.

            http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/automobilindustrie/subventionen-daimler-profitiert-am-meisten-1340.html

            „Mittlerweile wurde die Forschungsförderung für Elektroautos bis zum Jahr 2013 auf 1 Milliarde Euro verdoppelt.“

            VW hat für ein Elektrisches Post Auto schon 2011 Subventionen eingestrichen
            http://www.automobil-industrie.vogel.de/fridolin-20-a-339822/

            Was daraus geworden ist, haben Sie sicherlich nicht mitbekommen 🙂
            VW verdrängt das ganze jedenfalls, man musste sich ja um die Abgasreinigung kümmern 🙂

            Ja wo sind sie denn die Früchte der Förderung theBIGeasy ich sehe keine… wo nur, ja ich weiß der I3 aus dem nicht mal Personen in Fond vernünftig aussteigen können ohne das der Vordermann sich abschnallen muss…Super Leistung so ein Viersitzer…

            Super angelegtes Geld der deutschen Steuerzahler oder!

            Die Etablierten bewegen sich schneller, jawoll man kündigt Ankündigungen an und weiß jetzt noch nicht mal wo man die ganzen Batterien für die angekündigten Ankündigungen her nehmen soll, denn der Steuerzahler wird hier sicher noch 1 Milliarde Euro nachschießen müssen bis da was vernünftiges rauskommt…

            Ich glaube nicht das da so schnell etwas kommt, denn die etablierten müssen erst mal die Förderung synthetischer Kraftstoffe verbrennen.

          • Dieslstinker

            Hauptsache man erinnert sich in 10 Jahren noch an Piech und Winterkorn…..

            ging nicht nur zu Lasten der Allgemeinheit, sondern auch der Gesundheit jedes Einzelnen.

          • Pamela

            Lieber theBIGeasy, ich muss noch etwas ergänzen zum Dialog auf electrek. Ich hoffe Sie nehmen es mir nicht übel, wenn ich noch mal zitiere:

            „Und das Privatjet Argument bring ich nur, wenn wieder einmal den „Elon
            will eine bessere Umwelt“ Quark absondert. Aber da lüge ich ja bestimmt,
            denn Elon lebt ja vor, was er predigt.“

            Sie lügen keinesfalls !

            Genausowenig wie ich lüge, wenn ich sage: Elon geht es echt um eine bessere Welt. Wir wissens beide nicht, es ist unsere subjektive Wahrnehmung und die unterschiedliche Deutung von Fakten.

            Wir alle können nicht von 0 auf 100% CO2-frei leben. Aber wir können doch beim Autofahren schon mal die bessere Lösung wählen.
            Als ich das Model 3 reserviert habe, wusste ich nichts von Elon Musk, vor ca. 8 Jahren habe ich den Roaster auf der Straße erlebt und dachte: Wow, rein elektrisch. Seit dem habe ich geschaut ob ich auch elektrisch fahren kann (Tesla war zu teuer). Und soooo lange gab es nix für meine Strecke.

            Was wäre denn schlimm, wenn nur in Deutschland in ein paar Jahren
            1 Mio Teslas fahren würden und noch ganz viele andere BEV`’s ?
            Wäre es dann so wichtig, ob man Elon jetzt gut findet oder nicht ?
            Wenn ich im Cockpit sitzen werden (keine Ahnung, wie das aussieht)
            werde ich ihm im stillen danken, dass er sich auf diesen Weg gemacht hat, den Hohn ausgehalten hat, und trotz Schwierigkeiten immer weiter gearbeitet hat. Vielleicht muss ich verteidigen, was ich empfinde.
            Und wirklich, ich bin bei klarem Verstand, nicht geblendet, nicht benebelt …
            Schönen Abend

          • theBIGeasy

            Ein feiner Unterschied: Wenn ich sage, dass Musk Wasser predigt und Wein trinkt, dann ist das belegbar.

            Bei seiner Intention und Motivation weiß man es nicht, da glaubt man ihm oder eben nicht.

            Aber wie bewerten Sie es, wenn er zu einem „öffentlichen Aufstand gegen die ErfölIndustrie“ aufruft, selber aber ausgiebig von diesen Produkten gebrauch macht? (Gleich am Anfang des Films)

            https://www.youtube.com/watch?v=iZm_NohNm6I

            Musk hat eine große Klappe und teilt selber gerne aus: Apple = Tesla’s Friedhof (MA die von Tesla zu Apple gewechselt sind), Fuel Cell = Fool cell (da wird eine emissionsfrei Technologie diskreditiert, statt die „grüne Sache“ zu unterstützen).

            Der Mann hat sich seine Nische gesucht in der mit Hilfe der gutgläubigen ein angenehmes Leben führen kann. Und der Kult, der um ihn gemacht wird ist wirklich gespenstisch, da wird jede Kritik an Tesla gleich als Häresie abgetan. Ein Personenkult bewirkt nie was Gutes, oder können Sie mir ein Gegenbeispiel nennen?

            In diesem Sinne auch Ihnen einen schönen Abend.

            PS: Der benebelte merkt leider nicht, dass er benebelt ist, weil er benebelt ist.

            PPS: Nur weil ich skeptisch Musk und Tesla ggü. bin, heisst es nicht, dass ich gegen eMobilität bin. Ganz im Gegenteil. Ich fahre seit 6 Jahren einen Toyota Prius, was bewegen sie denn so, wenn man fragen darf?

          • Pamela

            Ich bin immer Diesel gefahren, als der Weg noch nicht so lang war, Defender. Dann A6, V70. Janguar wäre ich gerne noch mal gefahren, das hab ich mir nach dem Dieselskandal abgeschminkt. Im Sommer wirds jetzt ein kleiner Benziner auf Leasingbasis zur Überbrückung bis zum Model 3.
            Bei knapp 1000 km in der Woche ist Hybrid witzlos. Also bin ich noch im Vorfreudemodus um dann endlich am Ziel zu sein.
            Ich denke, Ihre Wege sind nicht so lang, sonst würden Sie beim Prius nicht die E-Mobilität hervorheben.

            Musk führt also mit Hilfe der Gutgläubigen ein angenehmes Leben ?
            Ich würde sagen, vor allem arbeitet er ungewöhnlich viel für seine Ziele.

            Wenn man den Leistungen eines Menschen Respekt zollt, ist das kein Personenkult. Liegt mir auch gar nicht, weder bei Popstars noch bei Fußballern usw. und ich finde den Medienkult um Elon und Tesla teilweise sehr primitiv. Ich denke, dass sich alles um Tesla in ein paar Jahren besser beurteilen lässt und wir dann sehen können, wer den klareren Blick hatte und wer die Brille absetzen muss.

          • W. Müller

            Hallo liebe Pamela. Da haben wir es wieder, wie ich schon schrieb. Die Teslagegner unterstellen uns, die wir überzeugt vom Produkt und der Vorgehensweise der Firma Tesla sind, fast immer einen Hype um Musk oder einen Personenkult. Dabei überhöhen diese Kritiker dann sich selbst, indem sie alle Tesla Begeisterten als benebelt und sich selbst als die einzig klar denkenden Menschen darstellen, wie man gerade hier schön sehen kann. Ich werte das jetzt mal nicht.

            Muss man allen überzeugten Tesla Fahrern oder potentiellen Kunden einen Hype oder Personenkult unterstellen, weil man sonst keine Argumente mehr hat?
            Oder darf es in den Augen der Kritiker nicht sein, dass das Produkt einfach überzeugt?
            Musk als Person kann man schon kritisch sehen. Aber ich finde, ihm vorwerfen er würde sich einen lauen Lenz auf Kosten seiner ach so verblendeten Fans machen sagt mehr über einen möglichen Fanatismus beim Kritiker aus als über Musk, der sich wenig Schlaf gönnt und sich ständig in die Projekte „reinhängt“.

          • Pamela

            Danke, lieber Wil, ich bin ja immer um Annäherung bemüht, aber ist hier wohl zwecklos. Ich schieß jetzt noch zurück und dann vernebel ich mich mal ins Bett. Gute Nacht

          • theBIGeasy

            „… ich bin ja immer um Annäherung bemüht…“ „Ich schieß jetzt noch zurück…“

          • Pamela

            dazwischen kam das „… zwecklos …“
            und „zurück“ bedeutet, ich wurde angeschossen:
            nachdem ich vorher schrieb:
            „Seit dem habe ich geschaut ob ich auch elektrisch fahren kann (Tesla war
            zu teuer). Und soooo lange gab es nix für meine Strecke.“ fragen Sie mich, was ich fahre, damit Sie mir das vorwerfen können, ich bin enttäuscht ob der Hinterlist.

          • theBIGeasy

            Guten Morgen.
            Ich werfe Ihnen nichts vor, ich zeige nur Diskrepanzen und Widersprüche auf. Wenn Sie sich angeschossen fühlen, dann tut es mir leid. Aber „um Ausgleich bemüht sein“ und „zurück schießen“ passen nicht zusammen. Mein Empfinden.

            Hier ein Kommentar von Ihnen aus diesem Thread:
            „“Wir stehen zusammen in unserem Glauben an eine grüne und faire
            Wirtschaft, die den Planeten rettet“ so die kalifornischen Arbeitnehmervertreter.
            Und wofür steht man bei uns ?“

            Wofür stehen Sie und handeln Sie entsprechend? Ich bin mir nicht sicher ob sie sich in die Reihen derjenigen eingereiht haben, die immer zu auf die „bösen Dinos“ eindreschen, aber jahrelang selber die Luft „verpestet“ haben, das will ich Ihnen nicht unterstellen.

            Zu Ihrem letzten Kommentar:

            „“Seit dem habe ich geschaut ob ich auch elektrisch fahren kann (Tesla war zu teuer). Und soooo lange gab es nix für meine Strecke.“
            fragen Sie mich, was ich fahre, damit Sie mir das vorwerfen können, ich bin enttäuscht ob der Hinterlist.“

            Merken Sie, was Sie im letzten Satz (ich nehme an unbewusst) machen? Nein es ist nicht meine Absicht sie in eine Falle zu locken, wozu auch. Mir geht es darum, dass die Leute sehen was geschieht. Das „hinters Licht führen“ überlasse ich anderen.

            Eine letzte Frage, ich stelle sie jetzt zum driten Mal und hätte sehr, sehr gerne eine Antwort von Ihnen: Wie bewerten Sie es, dass Musk einerseits zu einem Aufstand gegen die Erdölindustrie aufruft und andererseits mit seinem Jet ca. 2to Kerosin pro Stunde in die Athmosphäre bläst?

          • Sonntagskuchen

            Mensch BIg Easy,
            jetzt ist doch mal gut. Er fliegt mit einem Jet mit Kerosin, weil es keine elektrischen Jets gibt!!

            Womit sonst soll er denn fliegen? Ökologisch sinnvoll wäre eine Heissluftballon. Das dauert aber so lange.

            Wenn er es schafft, die Automobilindustrie in Richtung E-Mobilität zu drücken (was er meiner Meinung schon getan hat, siehe Jaguar I pace), dann soll er auch mal fossil fliegen dürfen.

            Fliegen Sie in den Urlaub??

            Kein Mensch ist maximal „grün“ und benutzt keine umweltschädlichen Produkte (Plastik etc). Aber es geht um ein prinzipielles Umdenken, und da ist Elon Musk viel weiter als unsere führenden Köpfe der Verbrenner Industrie

          • Pamela

            Ach, tut das gut !

          • ThomasJ

            Ich wollte bei Sonntagskuchen 3 Likes machen, geht leider nicht 😉

          • theBIGeasy

            Kein Problem, ich habe ihm eines in Ihrem Namen gespendet.

          • ThomasJ

            Ist der theBIGeasy unser alt bekannter K.Genz nach einem Schreib- und Anstandskurs 😉

          • Pamela

            Unser lieber K.Genz hatte das mit der E-Mobilität nicht so ganz gerallert.
            TheBIGeasy schon, er hat eben eine Elon-Musk-Allergie, sowas kommt vor.
            Soll er uns doch mal eine Person nennen, deren Wirken er gut findet.
            Ich denke auch die kann man zerpflücken, wenn man das will.
            (Ausgenommen der Papst . Ich bin die ungläubigste Person ever, aber den find ich wirklich gut.)

          • ThomasJ

            YESS. … und Gandhi

          • theBIGeasy

            Helmut Schmidt, Immanuel Kant, Heiner Flassbeck, Albert Einstein, Papst Franziskus, Billy Bragg… und viele andere.

            Ich verlange nicht, dass eine Person fehlerfrei ist, nur Heuchler kann ich nicht leiden. Das sollten Sie aus unserer Diskussion mitnehmen.

          • Pamela

            Ich nehme immer was mit. Sonst wäre es ja auch umsonst.
            Sie nicht, nehme ich an ?

          • theBIGeasy

            Die Frage ist, was sie mitnehmen und ihr Kommentar „Ich denke auch die kann man zerpflücken, wenn man das will.“ lässt doch erkennen, dass sie mir unterstellen ich Suche die Fehler bei anderen. Und das, sollen sie nicht mitnehmen, weil das nicht den Tatsachen entspricht.

            Ich bin leider auch schon auf Menschen reingefallen die Wasser predigen und dann Wein saufen: z.B. G. Schröder. Damit muss ich leider leben.

            Wenn Sie meinen, dass ich nichts „mitnehme“, dann ist das halt so. Ich kann Ihnen nur sagen, dass ich die Diskussion nicht so schnell vergessen werde.

          • Pamela

            Schade, vor Schröder hätte ich S i e gerne gewarnt !
            Seit 1990 hab ich – wegem ihm – nicht mehr SPD gewählt …
            ich hatte es irgendwie „gefühlt ?“ oder „gesehen ?“ : der bringt nix Gutes 🙁
            Aber hätten Sie mir geglaubt ? Eher nicht.
            Liebe Grüße
            Pamela

          • theBIGeasy

            Was wären denn Ihre Argumente gewesen?

          • Pamela

            Oh Gott, 1998 (hab mich vertan, hab oben wiedermal korrigiert) hätte ich Ihnen keine Argumente nennen können (oder ich hab sie vergessen, kann auch sein). Also ich hätte, glaube ich, schlechte Karten gehabt, um zu überzeugen, aber ich hätte es versucht !
            Es waren die kalten, berechnenden Augen. Das gönnerhafte, überlegene, selbstgefällige Auftreten das „Ich will hierein“. Ich dachte, wenn der Hengst erst mal richtig Macht hat, kann man das Parteiprogramm zum fischeinwickeln nehmen oder so ähnlich.
            Dann wurde die SPD im Laufe der Jahre immer arbeitnehmerfeindlicher.
            Für Beispiele fehlt mir jetzt die Zeit. Die einzelnen Maßnahmen bekomme ich jetzt nicht aus der Hüfte geschossen.
            Ich hatte so auf Lafontaine gehofft, dass er ihn rauskickt …
            Mit der Agenda 2010 wurde ich dann vollens bestätigt, worauf ich gerne verzichtet hätte. Es tut mir um jeden einzelnen leid, der damit den sozialen Absturz gemacht hat.
            Jetzt muss ich noch was für die Wirtschaft tun 🙂 Solong

          • theBIGeasy

            Sehen Sie, Wir haben nicht grundsätzlich unterschiedliche Ansichten. Und bei Schröder gebe ich Ihnen 100% Recht. Leider habe auch ich mich täuschen lassen. Und eben diese Erfahrung lässt mich heute – nicht nur bei Politikern – genauer hinschauen.

            Ein Tipp von mir: wenn Sie das Thema Wirtschaft und Soziales interessiert, dann suchen Sie mal bei YT nach „Heiner Flassbeck“. Er war Staatssekretär im Finanzministerium unter Lafontain und später Chef-Volkswirt bei der UNCTAD (UNO).

            Nachtrag: Aus dieser kurzen Diskussion nehme z.B. mit, dass Sie sehr wohl über ein soziales Gewissen verfügen.

          • Pamela

            Interessiert mich. Mach ich. Danke ! LG

          • theBIGeasy

            Dann empfehle ich Ihnen direkt mal diesen Vortrag. Die Tonqualität ist hier sehr gut und die Schaubilder sind auch gut zu erkennen.
            https://www.youtube.com/watch?v=guVuUZZFPpQ

          • Pamela

            Guten Morgen,
            Schulaufgabe gemacht und danke, danke, danke.
            Mir wurde hier mein bestehendes Meinungsbild von wissenschaftlicher Seite bestätigt ! Hervorragend ! Klar, dass dieser Man rausgemoppt wurde, mich wundert es, dass er überhaupt noch dozieren kann.

            Zwei unpopuläre Fragen möchte ich hier herausziehen:
            Habe ich da nicht eine kritische Haltung gegenüber der GewerkschaftsFÜHRUNG endeckt ?
            Hat Trump (und bitte, ich gehöre nicht zu seinen Anhängern) nicht recht,
            wenn er Deutschlands Position am Weltmarkt kritisiert und auf ein Ungleichgewicht deutet, dass abgebaut werden muss ?

            Da erscheint mir die Person eines amerikanischen Multimilliarders in der Wichtigkeit nach hinten zu rücken (auch wenn ich ihn und seine Visionen mag). Versuchen Sie doch mal weniger zu schauen, was dieser ist, sagt und was er für kleine Entscheidungen auf einem großen Weg trifft und setzten Sie Ihre Energie ein, um Wahrheiten und Positionen von ganz anderer Bedeutung zu finden.
            Schönes Wochenende

          • theBIGeasy

            Guten Morgen,

            Sie haben wirklich gut aufgepasst. Und Ihre Fragen sind weder unpopulär noch unangenehm.

            1.) Das haben Sie gut erkannt. Flassbeck sieht weniger die Rolle der Gewerkschaften kritisch, als viel mehr den Einfluss, den die Betriebsräte der Großkonzerne (Daimler, VW, BMW, Conti etc.) auf die Gewerkschaften nehmen. Dies äußert sich natürlich auch in Tarifverhandlungen. Da haben die o.g. Vertreter natürlich das meiste Gewicht, weil sie auch die meisten MA vertreten. Vielleicht müssen sich die Gewerkschaftsvertreter der kleinen Unternehmen einfach gewerkschaftlich organisieren:)

            Die Kritik richtet sich im Wesen an die Konzerne und deren schiere Größe und damit Macht. Ein Problem was ja nicht nur hier in D sondern auch und gerade in den USA (Apple, Google, WalMart) unrühmliche Ausmaße angenommen hat (Stichwort Steuervermeidung).

            Aber hier ist halt die Frage: würde es ohne Gewerkschaften besser laufen? Aus den USA habe ich einen Spruch, der sicher auch auf Gewerkschaftsvertreter angewendet werden kann: Windeln und Politiker müssen regelmässig gewechselt. Und zwar aus dem selben Grund.

            2.) Auch da haben Sie Recht. Trump und H.F. haben das gleiche Symptom diagnostiziert. Nur ihre Medizin ist eine ganz andere.

            Trump will es über Zölle oder Währungsaufwertung (Euro) erreichen.

            Flassbeck hingegen schlägt vor die Löhne zu heben. Damit würden sich die Lohnstückkosten (Lohnkosten ins Verhältnis zur Produktivität gesetzt) verteuern. Das würde zwei Effekte mit sich bringen: 1. dt. Produkte werden teurer und damit steigt natürlich auch die Wettbewerbsfähigkeit der USA (aber auch z.B. Griechenlands). 2. Es würde die Binnennachfrage stärken, da die Bevölkerung mehr Geld zur Verfügung hat.

            Sie liegen mit ihren Beobachtungen also vollkommen richtig.

            Ein weitere Effekt der dt. Lohnzurückhaltung war auch, dass Wir unsere Inflation in die EU exportiert haben. Wir haben auf Kosten der anderen Länder die Preise gedrückt (durch Lohnzurückhaltung). Hätten Wir noch die DM, dann wäre der Wert der DM mit der Zeit gestiegen und damit hätten wäre unser Wettbewerbsvorteil geschmolzen. Dieser Wert zuwachs wurde nun durch die anderen EU-Länder aufgefangen. So komisch es klingt, aber Wir haben auf Kosten der anderen Länder (auch Griechenland) unsere Industrie gestärkt.

            In einer Eigenschaft ähneln Musk und ich uns vllt. sogar: eine Sache allein langweilt mich, ich brauch mehrere „Beschäftigungsobjekte“. Und Musk ist einfach ein Phänomen unserer Zeit. Und mich ängstigt, mit welcher Kritiklosigkeit (das ist jetzt explizit nicht an Sie gerichtet) dieser Mann bejubelt und verehrt wird. Werfen Sie mal einen Blick auf seinen Twitter-Account und insbesondere auf die Reaktionen seiner Fans dort. Das ist auf keiner Skala mehr darzustellen.

            Das war jetzt ein laaanger Post. Ihnen ein schönes Wochenende und vllt. läuft man sich ja hier oder woanders virtuell über den Weg und kreuzt die digitalen Klingen=)

          • Pamela

            Gerne hätte ich Ihnen das letzte Wort gelassen. Aber ich komme nicht umhin, da wir ja weiter gekommen sind, noch mal auf das Phänomen Musk einzugehen. Betrachten Sie es eher als Wertschätzung Ihnen gegenüber als der Versuch, hier verteidigen zu wollen.

            Die Hypes. Ich sehe otternasenvertilgende Römer im Kolosseum vor mir, damals waren die Gladiatoren die Stars, ob tod oder lebendig. Heute ist es wichtig ob Justin Bieber eine Freundin hat oder wie oft sich Katy Perry beim Konzert umzieht.

            Fussball WM/EM’s – was ein medialer Aufwand ! In der Zeit werden im Bundestag die ungemütlichen Gesetze verabschiedet …

            Musk möchte seine Mission unter die Leute bringen. Er hat erkannt, dass es ihm persönlich über sozial media oder sonstige mediale Aufmerksamkeit viel besser gelingt, als es der besten Werbeagentur in USA gelingen würde. Er bedient den Hype. Aber wofür ? Sich darin zu sonnen oder sein Ziel zum Erfolg zu bringen ? Jetzt sind wir beide über seine Ziele uneins, aber dass er diesen Weg nimmt (und ich sage, er mag es nicht) ist nachzuvollziehen.

            Nun lag ich bei meiner Einschätzung von Schröder damals richtig – heißt nicht, dass mir das immer gelingt. Ich sehe bei Elon eher Zurückgenommenheit und Bescheidenheit in der Öffentlichkeit. Viel lieber würde er sich nur mit den Ergebnissen seiner Arbeit und der seiner Mitarbeiter beschäftigen. Er fühlt sich bei Besprechungen mit Trump (deutlich an der Körperhaltung zu sehen) unwohl. Und den Vergleich zum Popstar, den eine bekloppte Modaratorin im Treffen im Wirtschaftsministerium bei Gabriel zieht, ist ihm peinlich.

            Trotzdem kommen auch Spitzen gegen die Shorties nach der Rallye und patzige Antworten auf blöde Fragen, das macht ihn menschlich.
            So wie Sie im letzten Dialog mit Wil Müller hier.
            Und wie er jetzt als Mensch ist hat mit der Frage was er tut nichts zu tun.
            Deshalb ist mir der Personenkult um Elon Musk ziemlich egal. Für mich zählen Leistungen und nicht nur die jetzt erreichten sonder auch die zukünftigen.
            Bis bald mal

          • theBIGeasy

            Ich hätte Ihnen gerne das letzte Wort gelassen, aber Sie haben mit Ihrem Text dafür gesorgt, dass ich der Person Musk nochmal ein Chance gegeben habe. Mir ist da z.B. ein Interview untergekommen, dass ihn wirklich von einer geradezu verletzlichen Seite zeigt und ich dachte nur „Du scheiß Reporter, Du siehst doch, dass er mit der Fassung ringt, jetzt bohr nicht noch nach.“ (Essei angemerkt, dass es nicht um das Wechseln einer Glühbirne ging)

            Aber irgendwas schwirrte noch in meinem Hinterkopf und auf einmal fiel mir dann folgendes ein (wahrscheinlich auch, weil Sie diese Person vorher ins Spiel gebracht hatten): als Musk sich Trump’s Advisory Board angeschlossen hat, da dachte ich: „Was für ein Opportunist in eigener Sache“. Jetzt kam aber von Ihm und auch aus dem Forum hier das Argument: „Ist doch gut, wenn die Stimme der Vernunft dort vertreten ist.“ Nun ist Trump wahrlich kein Umweltaktivist, der Musk’s Visionen und seine Mission teilt.

            Jetzt ist aber gerade hier in D die Sache mit Tesla/Grohman und der IG Metall am köcheln. Und da hat letztendlich Musk reagiert und den MA ein Angebot unterbreitet. Und im Artikel hier steht: „Gegenüber der IG Metall zeigte sich Musk hingegen kritisch. Er schrieb,
            dass die Gewerkschaft die Mission von Tesla, den Übergang zu
            nachhaltiger Energie zu beschleunigen, nicht teile.“

            Und genau hier hat Musk mich wieder verloren. Mit Trunp ja, mit der Gewerkschaft nein. Warum nicht? Was hat er zu verlieren? Und ganz ehrlich: meine Schlussfolgerung würde Ihnen nicht gefallen und deswegen behalte ich sie für mich.

            Ich habe das hier nicht verfasst, um Sie auf meine „Seite“ zu ziehen, sondern weil ich einfach gerne begreiflich machen möchte, dass weder Hass noch Neid oder Misgunst mich treiben. Wenn ich Musk nun „ehrliche“ Beweggründe unterstelle, dann kriege ich dieses widersprüchliche Handeln nicht aufgelöst. Da geht es mir wie mit der katholischen Kirche.

            Wobei, Franziskus ist cool, der mischt den Laden so richtig schön auf, verzichtet auf den ganzen Tant und haut seinen Bischöfen Ihren Heiligenschein um die Ohren.

            Ich hoffe Sie verzeihen mir, dass ich Ihnen jetzt doch nicht das letzte Wort gelassen habe (ich hatte das wirklich vor und mich redlich bemüht)

            So long… and thanks for all the fish.

          • theBIGeasy

            1. Mein Motto lautet nicht „Accelerate the world’s transition to sustainable energy.“
            2. Das letzte mal bin ich 2006 privat geflogen.

            Allein ein Linienflug würde eben diese Tonnen an zusätzlichem CO2 einsparen.

            Aber klar ich treibe mit dem Geld anderer, andere in ein ökologisches Verhalten und verbrauche selber maximal viele Ressourcen.

            Mit dem Widerspruch muss nicht ich klar kommen, sondern all diejenigen, die behaupten einem Musk ginge es um die Umwelt.

          • Pamela

            Sie überhöhen sich über Ihren Gesprächspartner, wenn Sie voraussetzen, dass er nicht sieht, was Sie sehen. Dabei werden Sie ungenau in Ihrer Logik und berücksichtigen keinerlei Zeitschienen.

            Mein Dilemma als Verbrennerfahrer habe ich geschildert , und bitte, Sie sind teilweise auch noch einer. Ich hätte vielleicht noch auf ein gebrauchtes Model S zurückgreifen können (die einzige Möglichkeit) aber den finanziellen Spielraum habe ich erst nächstes Jahr, deshalb passt es mit dem Model 3.
            Und nein, ich habe hier nie auf Verbrennerfahrer eingedroschen, wie scheinheilig wäre das denn ? Ich habe gegen die argumentiert, die die Verbrennertechnologie auch in Zukunft für das Non+Ultra halten und E-Mobilität für Quatsch und ich habe bedauert, dass die die es gekonnt hätten, bewusst nichts getan haben, um uns die Möglichkeit zu geben, umweltbgerechter zu leben.
            Wir haben alle bisher die Luft verpesstet, aber nun stehen viele (noch nicht genug) für einen Wandel ein, ich auch. Dazu brauchts BEV’s, Ladestrukturen und auch privates Geld.

            Der Privatjet von Elon – spart im sehr wertvolle Zeit und macht ihn flexibel.
            In meinem vernebelten Hirn brodelt der Glaube, dass er auf seinen Flügen schon wieder grübelt, wie man das Flugwesen emissionfrei machen kann…

            Ja, ich bin für Massenaufstände !
            Hätte es die Kernkraftgegner nicht gegeben, wäre der Wahnsinn noch viel mehr eskaliert und wir hätten 10x soviel Altlasten (reicht so schon).
            Die Entscheidung einer einzelnen Frau führte allerdings zu einem viel größeren Erfolg, in dem Fall zwar toll, aber spricht nicht gerade für unser demokratisches System.
            Der erfolgreichste Massenaufstand in der jüngeren Vergangenheit war der in der DDR und man hat gesehen: es funktioniert.
            Bei jedem Massenaufstand, der bessere Bedingungen für das Leben der Menschen und der Natur zur Folge hätte, wäre ich dabei.
            Und Massenaufstände gegen Ungerechtigkeit, Korruption, Geldverschwendung usw., dann wenn es jahrelang in die falsche Rchtung geht ? Yes, solange friedlich !

          • W. Müller

            Es geht nicht um die Person Musk für die Tesla-Befürworter.
            Um die Person Musk geht es in den meisten Fällen aber sehr wohl bei Tesla-Gegner wie Ihnen.

            Darum ist es für viele hier im Forum irrelevant, ob der Herr Musk nur 1 oder 2 Jets oder noch eine Luxusjacht fährt. Ob der Öko-Papier auf dem WC hat oder Luxus-5lagen Seidenpapier etc…

            Sie setzen sich aufs hohe Ross und stellen alle, die Tesla Produkte und Vorgehen gut finden, als vernebelt dar. Damit sind Sie derjenige, der hier grundlos auf Forumsteilnehmer „eindrischt“ wobei Sie genau das Pamela unterstellen, was diese nie gemacht hat.

            Wie wäre es mal zur Abwechslung mit ein paar Sachargumenten anstelle Personen-„Argumente“; sei es nun Musk oder andere Forenteilnehmer?

          • theBIGeasy

            Herr Müller, in gewisser Weise gebe ich Ihnen Recht. Ich sitze auf dem hohen Ross über dem Bodennebel. Ein passendes Bild.

            Und meine Argumente sind sachlich, da die Sache heißt:“Musk will eine bessere Zukunft“

            Zitat Pamela: „Genausowenig wie ich lüge, wenn ich sage: Elon geht es echt um eine bessere Welt.“

            Oder Sie: „Aber er [Musk] hat eine Vision und die setzt er um. Damit unterscheided er sich schon einmal sehr von so manchem Opportunisten.“

            Es geht also auch bei Ihnen um die Person Musk. Was überdies doch sehr auffällig ist, dass sie Skeptikern immer wieder Neid und/oder Hass unterstellen. In Ihrer Welt mag Neid eine häufige und vllt. auch treibende Emotion sein, in meiner ist es das sicher nicht. Ich kann neidlos gönnen.

            Und Hass? Nein. Aber Traurigkeit, wenn ich mit ansehe, wie diesem Scharlatan hinterhergelaufen wird. Drastische Worte? Sicher, aber auch ein Musk ist nicht gerade für seine überlegte Ausdrucksweise bekannt.

            Und wenn es Ihnen um die Umwelt geht, z.B. Thema Feinstaub. 85% kommen vom Reifenabrieb und den Bremsen. Was meinen Sie wieviel Abrieb ein 2,5to-Gefährt erzeugt? Wieviel KM halten Ihre Reifen?

            Und bevor hier gesagt wird ein Hybride wäre veraltete Technologie.
            Der in dt. produzierte Strom verursachte 2015 535g CO2/kWh. Der Verbrauch eines Model S liegt bei +/- 20kWh/100km = 107 g/km

            Der ADAC hat beim Prius II (mein Model) einen Praxiswert von 136g/km ermittelt. Aber Hybrid ist ja geradezu steinzeitlich. Und beim Feinstaub schneide ich noch wesentlich besser ab, als Sie mit Ihrem Model S.

            War das jetzt „sachlich“ genug für Sie?

            http://www.zeit.de/mobilitaet/2017-02/feinstaub-motoren-luftverschmutzung-reifen-abrieb-bremsen
            https://de.wikipedia.org/wiki/Toyota_Prius#Prius_II_.28NHW20.2C_2003.E2.80.932009.29

          • Graf

            Sachlich ist das nur so wie Sie das sehen wollen, wenn Sie das dt. Stromnetz zu Grunde nehmen das noch mit Kohle und Atom gespeist wird und einen 65% igen Stomverlust hat, das soll und wird sich ja in Jahren ändern. Sie berücksichtigen auch nicht das gerade Elektroautos von Hauseigenen PV Anlagen geladen werden , dann würden Ihre Zahlen ganz anders aussehen.

          • W. Müller

            Wo genau habe ich jetzt konkret Hass oder Neid unterstellt? Ich meine in „diesem Faden? Oder in einem anderen?
            Spannend ist für mich, wie Sie das aus meinen Kommentaren ableiten. Auch hier zeigt das mehr über Ihre eigene Einstellung zur Welt aus als über meine Kommentare.

            Mir geht es nicht um die Person Musk an sich, sondern dass da jemand ist der genau das tut, was er tut. Das kann auch Schmid, Schulz oder wer auch immer sein.

            An den von Ihnen zitierten Quellen erkennt man deutlich, wie wenig Fachwissen Sie zu Tesla haben. Die Bremsen als Quelle des Feinstaubes scheiden fast komplett aus weil ein Tesla Model S nur im seltenen Fall mit der Fußbremse verzögert. Aber ich sehe es Ihnen nach wenn selbst der DEKRA Experte das nicht weiß, wie man an seinem Zitat „“Den Abrieb von Bremsen, Reifen und die Wiederaufwirbelung gibt es beim E-Auto genauso wie bei Autos mit Verbrennungsmotor“ erkennt.

            Sie sind nicht sachlich. Sie betreiben quellenferne Transferschlüsse aufgrund eines Faktums – hier das Gewicht des Model S – und lassen wesentliche Aspekte ausser acht.

            Was Sie aussen vor lassen:

            Die von Ihnen zitierten Artikel behandeln den wesentlich ungefährlicheren Feinstaub P10, der in der Nase des Menschen grossenteils gefiltert wird.
            Hiervon werden 44% durch Bremsen erzeugt (Fällt beim Tesla fast weg)
            Gefährlicher ist der Feinstaub p2,5, der tief in die Lunge eindringt. Dieser kommt aber vornehmlich aus dem Auspuff (Fällt beim Tesla weg)
            Die P2,5 Partikel überschreiten zwar nicht die Grenzwerte regelhaft; das macht es aber nicht besser.
            http://www.umweltbundesamt.de/themen/luft/luftschadstoffe/feinstaub

            Sie lassen ferner den Killer Nummer 1 ausser acht, die Stickoxide (Fallen beim Tesla komplett weg)
            http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/stickoxid-wo-luft-in-deutschland-krank-macht-a-1120859.html.

            Im großen und ganzen sehe ich bei Ihnen viel „Hohes Ross“ aber wenig Weitsicht.

          • theBIGeasy

            Lieber Herr Müller,
            zu Ihren Bewertungen meiner Motive:

            Hier im Thread: „Gegen einen eingefleischten Tesla- und Musk-Hater ist halt kein Argument gewachsen, wie wir auch da so schön sehen konnten.“

            Anderer Thread:“Klingt für mich fast nach Neid und Misgunst.“ http://teslamag.de/news/tesla-grohmann-automation-kunden-produktion-13414#comment-3247420691

            Nun?

          • W. Müller

            Haben Sie Mühe mit den Nuancen der deutschen und dem Verständnis der englischen Sprache?

            Wo genau unterstelle ich Ihnen konkret Neid und Missgunst? Das etwas für mich fast so klingt wie oder nach heißt noch lange nicht, dass das so ist.

            Ich frage mich aber ernsthaft, ob Sie sich extra dumm stellen oder es nicht besser wissen.
            Sie übersetzen jetzt nicht ernsthaft den Foren-Slang „hater“ mit „Hass“, oder?
            Befassen Sie sich mal mit der englischen Sprache in Internetforen. Im englischen wird „hate“ in Internet Texten meist nicht mit „Hass“ assoziert sonder nur mir „echt nicht mögen“.

            Sie übersezten wohl auch das englische „ready when you are“ mit „fertig wenn Du es bist“? Dann wundert mich nichts mehr.

          • theBIGeasy

            Wissen Sie, Sie sind ein trauriger Charakter, der nicht in der Lage ist einen Fehler einzugestehen. Winden Sie sich nur.

            Ich sage nicht, dass Sie ein Arschloch sind, aber was sie da von sich geben klingt für mich nach Arschloch.

            Schöne Grüße in die Schweiz.

          • W. Müller

            Sie begreifen es wohl immer noch nicht?

            Sie nennen mich als Person direkt in Ihrem Satz. Ich habe nirgends Bezug auf Ihre Person genommen.

            Sparen Sie sich also bitte in Zukunft diese Beleidigungen auch in versteckter Form und diesen rüden Ton. Ich finde das dem Forum gegenüber unangemessen.

          • Pamela

            Sie zitieren mich damit:
            Zitat Pamela: „Genausowenig wie ich lüge, wenn ich sage: Elon geht es echt um eine bessere Welt.“

            In meinem Post zitierte ich Sie zunächst und antwortete darauf:

            „Und das Privatjet Argument bring ich nur, wenn wieder einmal den „Elon
            will eine bessere Umwelt“ Quark absondert. Aber da lüge ich ja bestimmt,
            denn Elon lebt ja vor, was er predigt.“

            Sie lügen keinesfalls !

            Genausowenig wie ich lüge, wenn ich sage: Elon geht es echt um eine bessere Welt. Wir wissens beide nicht, es ist unsere subjektive Wahrnehmung und die unterschiedliche Deutung von Fakten.

            Zitatende

            Merken Sie was ?

            Meine Aussage war also eine völlig andere, als wie Sie sie hier verwendet haben.

            Wenn man Energie einsetzt, dann sollte dies nicht unnütz sein.
            Es sollte einen weiterbringen, eine neue Qualität, ein neues Level …
            Sie treten auf der Stelle.
            Was wäre, wenn Sie hier 1-10 Leute überzeugen könnten, das es Elon Musk keineswegs um eine bessere Welt geht ? Die kaufen sich dann vielleicht keinen Tesla ? Oder doch ?

            Was ist, wenn Sie sich irren ? Nehmen wir nur mal an:

            Der natürlich nicht perfekte Elon Musk verbessert die Welt, indem er die Nutzung der Sonnenenergie großflächig voranbringt, durch Ihre Speicherung den Verzicht fossiler Brennstoffe immer mehr ermöglicht, viele BEV’s – und das wärs ja noch, auch emissionsfreie Flugzeuge und Schiffe – produziert und andere animiert, es ihm gleichzutun.
            Wenn dieser Gedanke Sie stört, wenn Sie ihn nicht denken wollen – dann machen Sie den großen Fehler, Elon Musk zu überhöhen.

            Ich mach bei mir die Gegenprüfung für das Negativ dazu (alles gelingt nicht, Tesla geht Pleite):
            Ich halte das aus, aber ich wäre traurig für die Welt und die nächsten Generationen, weil meine Erfahrung ist, alle anderen habens nicht gemacht und werdens schlechter tun. Die Person Elon Musk hat dann in meinen Gedanken keinen Platz, außer das ich ihm trotzdem beste Gesundheit wünsche.

            Sie kämfen gegen Windmühlen, anstatt zu überlegen, was Sie schönes aus dem Mehl machen, dass die Mühlen gerade mahlen.

            Den Flassbeck-Vortag schau ich mir morgen an, dann bin ich wieder konzentrierter. Ich wünsche eine gute Nacht

          • theBIGeasy

            Pamela, ich habe nicht gesagt, dass Sie mich der Lüge bezichtigen. Keineswegs. Lesen Sie meinen Beitrag mal in Ruhe. Ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen dass Musk’s Intentionen das Thema der Diskussion waren und ich somit sehr wohl auf der Sachebene diskutiere.

            Mein „..aber sicher Lüge ich“-Kommentar war unnötig, das gebe ich zu. Bin halt (leider) alles andere als perfekt und manchmal geht mein italienisches Temperament mit mir durch.

            Ich lass mal Musk’s bigottes Verhalten außen vor. Was man ihm aber vorhalten kann, dass er z.B. andere grüne Technologien verunglimpft. Fuel Cell = Fool’s Cell. Hilft das der Sache hin zu emissionsfreiem Verkehr? Nein, er spaltet Gruppen, die eigentlich doch die gleiche Sache verfolgen.

            Du glaubst an die Brennstoffzelle? Du bist ein Narr. Das sag nicht ich, das sagt Musk.

            Was sagen Sie dazu?

            PS: Die Konzentrationsfähigkeit muss bei Hr. Flassbeck nicht so groß sein, er erklärt gut nachvollziehbar und sehr bildlich

          • theBIGeasy

            Also wenn ich mir Ihren Fuhrpark so anschaue, dann weiß ich echt nicht wieso Sie auf dem Umweltaspekt so rumreiten. Warum sollte bei 1000km in der Woche ein Hybrid witzlos sein? Je mehr Strecke, desto größer die Ersparnis. Sie sollten sich wirklich mal mit dem Thema Hybrid auseinanderstezen und es auch verstehen. Es sei denn Fahrspaß ist Ihnen wichtiger als Umweltschutz.

            Was sagen Sie denn nun zu Musk’s Aufforderung zum Massenaufstand?

          • Pamela

            Und wie ich auf dem Umweltaspekt herumreite !
            Und wenn die etablierten Autobauergauner die Lösungen zur E-Mobilität nicht so lange boykottiert und Ingenieurarbeiten in die Schubladen gesteckt hätten, wäre ich schon eher vom Diesel umgestiegen. So habe ich vor gut einem Jahr die einzige Chance wahrgenommen, die sich einem bot, um aus dem Dilemma herauszukommen.
            25 km elektrisch fahren mit einer Ladung – Nö, da müsst ich ja benebelt sein, um mir das schön zu schwätzen.

          • W. Müller

            Lach, sehr schön geschrieben, liebe Pamela.
            Hybrid war mal ok, als man es noch nicht besser konnte. Dass es besser geht, wenn man will, wissen wir ja nun seit einiger Zeit.
            Nur leider habe ich bei der gesamten deutschen Autoindustrie den Eindruck, die bauen EAutos absichtlich so grottenschlecht, um zu zeigen, dass E Mobilität nichts taugt.
            An mangelndem Fachwissen wird das wohl kaum liegen.
            So jetzt aber Dir eine gute Nacht.
            LG Wil

          • ThomasJ

            Hybrid? Damit der Autobauer auch was zu reparieren hat und mich mit der minus 3 Liter am Gewissen packt? Da fahr ich lieber ÖV oder bin bis zum M3 ein ehrlicher, auch nicht sehr viel glücklicher, Benzinstinker!
            Und dann mit dem M3!
            PASST!

          • theBIGeasy

            Mein Hybrid ist 9 Jahre alt: Reparaturen 0. Aber lassen Sie bloß nicht Fakten Ihr Weltbild zerstören.

          • ThomasJ

            Vor 9 Jahren auf eine Hybrid zu setzen war richtig und gut! (Es gab nichts Besseres als reine Diesel und Benziner). Die Welt hat sich jedoch
            gedreht! Es gibt E-Mobile und bald eines, das dem Standard vieler diesem
            Forum entspricht (M3). Heute kauf ich auch keinen HD-Ready Fernseher und sicher nicht auch eine Hybrid. Sie haben damals alles richtig gemacht, heute wäre es falsch.

          • Fritz!

            Naja, jetzt dürfen Sie aber keine Hybride von VW und Konsorten mit denen von Toyota vergleichen. Die der Japaner sind wirklich SEHR reparaturUNanfällig, was man von den Deutschen nicht behaupten kann.

            Und ja, jetzt noch auf Hybrid zu setzen ist Technik von gestern.

          • ThomasJ

            Es scheint ziemlich viel Wut in Ihnen gegenüber EM zu stecken.

            Sie zeigen wenigsten konsequent auf das Kuchenstück wo die Rosinen fehlen, erwähnen aber dafür konsequent nicht, dass es solche mit
            Rosinen hat.

          • W. Müller

            Genauso sehe ich das auch, liebe Pamela.
            Aber „die Hosen runter“ haben so manche Personen bekanntermassen bereits in der letzten Diskussion gelassen.
            Gegen einen eingefleischten Tesla- und Musk-Hater ist halt kein Argument gewachsen, wie wir auch da so schön sehen konnten.

            Für mich gilt nach wie vor: Die Person mag man wie immer bei Personen, die etwas bewegen, kritisch sehen. Aber er hat eine Vision und die setzt er um. Damit unterscheided er sich schon einmal sehr von so manchem Opportunisten.
            Darüberhinaus finde ich die Vision ebenso an sich überzeugend. Dies ganz in dem Sinne, wie Du auch schon geschrieben hast.

          • Pamela

            Danke, lieber Wil. Wäre wirklich mal interessant zu wissen, wieviele Menschen auf der Welt sich wegen Elon gegenseitig „die Köpfe einhauen“ und inwieweit das wirklich von zuständigen Mitarbeitern verfolgt wird, wie man in der Presse ja schon vermutet hat. Ich glaub ja nicht, dass man das macht.
            Liebe Grüße

          • ThomasJ

            Es kommt darauf an wie man „grün“ definiert.
            Selbstversorger mit Jutesack und Autonomie durch Abschottung. Oder ökologisches und ökonomisches Denken und Handeln bei dem der Wohlstand und wirtschaftliche Fortschritt ein Teil der Lebenshaltung ist (EM). In der Schweiz gibt es in diesem Sinne eine Partei, die zunehmend erfolgreich wird.

          • FVK

            Ich habe ökologisch gebaut, fahre ein kleines e Auto, kaufe Ökostrom und habe eine kleine Pv Anlage. Trotzdem kaufe ich Jeans aus ich weiß nicht woher und essen auch mal was, wo leider Palmöl ‚drin ist. Ökologisch ist sehr gut. Deshalb warte ich auch sehnsüchtig auf mein M3. Aber so richtig grün ist wohl niemand durch und durch…

        • ThomasJ

          „Soll Tesla doch nach Spanien oder Portugal gehen mit der Gigafactory…. .“ oder die Schweiz. Die (meine) Hoffnung stirbt zuletzt.

      • Jens B. H.

        Deutschland kann sich nach der Aktion die Gigafactory mal gepflegt in die Haare schmieren!

      • Skynet

        Na ich will da erst einmal das englische Original lesen. Oftmals haben da unsere Qualitätsmedien schon viel Unsinn geschrieben. Sollte EM es tatsächlich so sehen sollte ihn die dt. Führungsebene schnellstens aufklären oder er die Finger von Grohmann lassen. Letztlich muss man sich doch fragen, was ohne die Gewerkschaft jetzt passiert wäre. Hätte er dann ganz von sich aus das selbe Angebot gemacht?

        Für mich hatte die Gigafactory noch nie eine Chance in Deutschland. Ganz unabhängig von Gewerkschaften sind allein die dt. Bau- und Genehmigungsvorschriften etwas was die Amerikaner so nicht kennen. Vereinfacht dürfen die auf einem gekauften Grundstück machen was sie wollen während bei uns selbst jede Baumfällung genehmigt sein muss. Etwas was ein Amerikaner nicht begreifen kann, ich habe dort genug Verwandte und Bekannte.

        Wird’s im europäischen Ausland besser? Wenn man sich nicht auskennt könnte man dies meinen. Ich denke zumindest wie es in Frankreich zugeht wissen viele. Dagegen sind unsere Gewerkschaften echte Waisenknaben.

  • Pamela

    OT, aus ecomento
    „Kreisel-Brüder über neuen Standort, USA und China: „Alles läuft nach Plan“:

    „Unter anderem seien die Kreisels auch mit dem Elektroauto-Branchenprimus
    Tesla im Gespräch. Konkretes wolle Kreisel aber nicht verraten:
    „Wir kennen dort Leute und wir reden derzeit mit vielen.“

    Vielleicht mal eine Zusammenarbeit ? Fänd ich hammer !

    • Longcheck

      In der Tat, E.M. ist da schon länger dran, wollte die Kreisel’s wohl abwerben.
      (‚Hatte ich mal von jemandem mit dem Ohr recht nahe am Geschehen vor einigen Monaten gehört..)

  • eCar-Fan und TESLA-Fahrer

    OT ecomento.tv: >>Tesla-Chef Musk: Job- und Tariflohngarantie bei Grohmann

    >>“150 Euro im Monat mehr. Zudem soll jeder Grohmann-Mitarbeiter Tesla-Aktien im Wert von 10.000 US-Dollar erhalten, die vierteljährlich über die nächsten vier Jahre ausgeschüttet würden, sowie einen sofortigen Bonus über 1000 Euro in Bar.“

    Das ist m.E. mehr als Fair. 150,- € sind bei 3.000 € Lohn (davon wurde als Schnitt berichtet) immerhin 5% p.a. Lohnerhöhung! 1.000 € Sofort-Bonus in Bar auf 48 Monate sind 20,83 € p.M., oder nochmals 0,7% und somit also schon 5,7% Lohnerhöhung – selbst OHNE Aktien ein super Angebot!
    Und 10.000 € in Aktien sind nochmals 208 € p.M., entsprechen also ZUSÄTZLICH 6,9% !!! Das muss man sich erstmal auf der Zunge zergehen lassen! Und selbst ein Ingenieur mit 6.000 € Gehalt hat so immerhin auch fast 3% Lohnerhöhung!

    Ja, Aktien können im Wert fallen. Können aber auch eben mal 100% oder deutlich mehr an Gewinn machen. Wenn ich das Geld aus den Aktien nicht brauche (weil ich ja ohnehin faire 5,7% Lohnerhöhung bekommen habe), dann kann ich diese auch beruhigt und langfristig als Geldanlage liegen lassen – wie dies von Experten immer empfohlen wird.

    Dass TESLA heute mehr als nur ein Autohersteller ist, dürfte inzwischen auch bei den deutschen TESLA Grohmann – Mitarbeitern und insbesondere bei den Gewerkschaften angekommen sein. Ich halte meist nicht viel von irgendwelchen Verschwörungstheorien, die da im Netz oft kursieren. Aber angesichts obiger TATSACHEN muss man sich schon fragen, wer oder was genau >DAHINTER steckt<, wenn eine so großzügige Offerte nicht angenommen und mit Streiks gedroht wird.

    TESLA hat für mich einen immens großen Vorsprung auf dem WELTMARKT – und zwar nicht NUR bei der Elektroautomobilität: know how, konkurrenzlose SERIEN-Elektrofahrzeuge, weltweites SCHNELL-Ladenetzwerk SUPERCHARGER (wovon andere Automobilhersteller nur träumen oder diskutieren / ankündigen), eine EIGENE Batteriefertigung mit der Gigafactory, mit Grohmann eine weitere Trumpfkarte, die eigene SOLAR-Herstellung, dem Angebot an Batteriespeichern fürs eigene Haus bis hin zum Lieferant für Großspeichersysteme u.v.m. Ach ja: Bereits heute sind AUSNAHMSLOS ALLE produzierten Fahrzeuge mit Kamera- und Radarsensoren (m.W. 10 an der Zahl) für VOLLAUTONOMES FAHREN ausgestattet. Also HEUTE schon SERIE! Umfangreiche Nutzung für teilautonomes Fahren bereits heute, volle Freischaltung "ON Air", sobald die VOLLVERNETZTE Flotte an bereits ausgelieferten Fahrzeugen genügend Daten geliefert hat – was bisher auch nur der Gigant google im Ansatz der eigenen Flotte hat. Aber das was TESLA auch hier leistet, hat noch KEIN ANDERER Auto-Produzent und auch nicht google. TESLA wird damit schließlich schneller zum Mobilitätsdienstleister, als alle anderen.

    Und schließlich inzwischen mehr als 500.000 (Fünfhunderttausend!!! – etwas vergleichbares gab es bisher noch NIE) Vorbestellungen für das neue Model 3, Produktionsbeginn bereits dieses Jahr.

    Mehr Verkäufe in den USA als AUDI, BMW u n d MERCEDES zusammen!! Und jetzt auch noch die höchsten Zulassungszahlen an Elektrofahrzeugen in Deutschland in einem Monat! ….

    Hat da irgend jemand Zweifel am langfristigen Erfolg von TESLA? Und an der Werthaltigkeit der Aktien?

    Die Gewerkschaften jedenfalls werden TESLA nicht aufhalten. Das Betriebsklima bei Grohmann vergiften und dem Unternehmen im Besonderen im Verhältnis zum neuen Eigentümer sowie dem Ansehen Deutschlands in der Welt schaden können sie dennoch – angesichts der vorliegenden Zusagen seitens Elon Musk!

    Wer an TESLA glaubt und vertraut, der kann getrost zu den 5,7% Lohnerhöhung (s.o.) auch die 6,9% an Aktien addieren. Zusammen sind das dann nicht weniger als 12,6% (i.W. zwölf-sechs) Erhöhung! W A H N S I N N ! Und da prüft die Gewerkschaft, ob gestreikt werden kann???

  • ThomasJ

    Etwas OT nach so vielen Kommentaren. Prince ist ja auch schon 1 Jahr tot. Was für eine Gitarre!
    Schönes Wochenende allerseits:
    https://www.youtube.com/watch?v=6SFNW5F8K9Y

    • W. Müller

      Wie wohltuend, ThomasJ.
      Besten Dank dafür. Ein ebenso schönes Wochenende.