Tesla offenbar auf der Immobiliensuche zur Expansion nach Russland, berichten lokale Medien

Tesla wollte das Supercharger-Netzwerk bereits im vergangenen Jahr bis nach Russland ausweiten. Da die Pläne sich jedoch als zu ambitioniert herausstellten, verschob man den offiziellen Markteintritt in Russland auf dieses Jahr. Auf der offiziellen Internetseite von Tesla, wo auch die geplanten Supercharger-Standorte aufgezeigt werden, sieht der Plan für Russland wie folgt aus:

Es ist also mindestens jeweils eine Station in St. Petersburg und eine in Moskau geplant. Darüber hinaus werden Stationen in Weliki, Twer und eine weitere Station in der Nähe von Welikije Luki (möglicherweise Toropez oder Andreapol) angezeigt. Insgesamt sollen in 2017 somit vier Supercharger-Stationen in Russland errichtet werden – zumindest ist das der aktuelle Plan.

Hinweise dafür, dass das Vorhaben dieses Jahr tatsächlich umgesetzt werden könnte, verdichten sich. Denn nun berichten bereits lokale Medien darüber (via Electrek), dass Tesla in Moskau und weiteren Standorten auf der Suche nach Immobilien sei, um Service Center und Stores in der Hauptstadt und in St. Petersburg zu errichten.

Aktuell soll es circa 300 Tesla-Besitzer in Russland geben, wobei jedes Fahrzeug aus einem benachbarten Land importiert werden musste, da Tesla eben noch keinen offiziellen Standort im Land hat. Der Vorsitzende des Moscow Tesla Club, Igor Antarov, betreibt sogar eine inoffizielle Tesla-Servicestätte, um die Fahrzeuge der Kunden vor Ort warten zu können:

Inoffizielle Tesla-Servicestätte in Moskau. Bild: Electrek

  • Dejan Stankovic

    Perfekt, ich kann es kaum erwarten mal Moskau mit Model S zu besuchen

  • cleeee

    Russland ist leider nicht mein Land. Aber gut, dass es dort auch ambitionierte Menschen gibt, die sich für Elektromobilität interessieren.

  • PV-Berlin

    Russland ist aus vielen Gründen viel wichtiger, als z.B. Spanien. Wenn wir in Europa überhaupt mal mithalten wollen mit Tesla, den Chinesen oder sonst wen, dann nur mit dem wissenschaftlichen Power aus Russland. Nix gegen Spanien!

    Und dazu müssen sie überhaupt mal wissen, das es einen Markt für e-Autos gibt.