Tesla lieferte 26.150 Fahrzeuge im 3. Quartal aus, davon 220 Model 3

Tesla hat gestern Abend die offiziellen Auslieferungszahlen für das 3. Quartal 2017 bekannt gegeben. Demnach hat der kalifornische Autobauer weltweit 26.150 Fahrzeuge im vergangenen Quartal ausgeliefert, davon 14.065 Model S, 11.865 Model X und 220 Model 3. Das sei für die Auslieferungszahlen des Model S und Model X das beste Quartal der Unternehmensgeschichte.

Vergleicht man die Auslieferungen der beiden Oberklasse-Fahrzeuge mit dem 3. Quartal 2016 – dem zuvor besten Quartalsergebnis -, so konnte man die Auslieferungen um 4,5 Prozent steigern. Im Vergleich zum 2. Quartal 2017 lagen die Auslieferungen sogar um 17,7 Prozent höher.

Tesla hatte zuvor für die zweite Jahreshälfte vorausgesagt, dass die Auslieferungen diejenigen aus dem ersten Halbjahr (47.077) voraussichtlich übertreffen werden. Nun erwartet man jedoch, dass man die Auslieferungen aus dem ersten Halbjahr deutlich um mehrere Tausend Fahrzeuge übertreffen wird. Für das Gesamtjahr erwartet man 100.000 Model S und Model X in 2017 auszuliefern, was einer Steigerung um 31 Prozent im Vorjahresvergleich entsprechen würde.

Zusätzlich zu den im 3. Quartal ausgelieferten Fahrzeugen befanden sich 4.820 Model S und Model X auf dem Transportweg zu den Kunden. Diese werden im 4. Quartal zu Auslieferungen.

Die gesamte Produktion im 3. Quartal betrug 25.336 Fahrzeuge, davon 260 Model 3. Es wurden weniger Model 3 produziert als angepeilt, was an Produktionsengpässen lag, schreibt Tesla. Während die meisten Produktionsabläufe in Kalifornien und Nevada wie vorgesehen angelaufen sind, haben andere eine länger als vorgesehene Aktivierungsphase benötigt.

Es ist wichtig anzumerken, dass es keine fundamentalen Probleme mit der Produktion oder der Lieferkette des Model 3 gibt, betont das Unternehmen in der Pressemitteilung. Man hat erkannt, was zu korrigieren ist, und erwartet, dass man dies kurzfristig erledigen wird, heißt es weiter.

  • T B
    • Andreas Ullrich

      Nicht wirklich „interessant“ aber bemerkenswert dass man aus deutscher Sicht keine Gelegenheit auslässt dem Frontrunner Tesla ans Bein zu pinkeln. Solane man selbst nur Ankündigungen anzukündigen hat und nicht mal weiss wie man die Ladeinfrastruktur organisieren, geschweige denn die Batteriefertigung angehen will, hat das Ganze einen sehr fahlen Geschmack. In der deutschen Auto Fachpresse ist das Tesla Totschweigen noch ausgeprägter.

      • lilux

        Man muss die „Automobilwoche“ nicht mögen. Der Artikel aber war in jeder Form korrekt. Tesla hat angekündigt und nicht entsprechend geliefert. Darf man das noch sagen?

        • McGybrush

          Das Model X hat 2 Jahre den Zeitplan Verfehlt. Das Model 3 sollte eigentlich statt dem Model X kommen und hat den Zeitplan somit um 3 Jahre Verfehlt. Am Ende wenn es dann doch läuft interessiert es keinem mehr. Sie könnten sich noch 2 Jahre Zeit lassen und wären immer noch schneller als alle anderen.

          • lilux

            Es geht doch gar nicht darum, wie lange welches Produkt hinter dem Zeitplan liegt. Das Model 3 liegt ja voll im Zeitplan, von daher alles gut. Was obiger Artikel, ohne jede Wertung kommentiert, ist schlicht nur das, was Tesla selbst kommuniziert hat. Nur darauf bezog sich mein: „Darf man das noch sagen?“

          • Kant

            Also, was man schon festhalten sollte:

            Vorstellung M3: Ende 2015 mit Ankündigung „Massenproduktion“ Mid 2017. Juni 2017: Ankündigung 30 Juli, 100 August, 1.500 September, 20k Dezember, 500k in 2018, 1Mio in 2020.

            Heute, update:
            https://www.tesla.com/de_DE/model3

            Auslieferung an „Kunden“ (?) beginnt Ende Oktober, Modelle mit Allradantrieb gehen im Frühjahr 2018 in die Fertigung, Auslieferung ins Ausland „beginnt in der zweiten Hälfte 2018“ – 2019: Modelle mit Rechtslenkung. Um das zu übersetzen – heißt für mich: in 2017 keine „externe Lieferung“ (nur „interne Kunden“, Erstserie) Fertigung: geschätzt 1.000 in Q4, in 2017 damit maximal 1.500 (statt der vorgesehenen 10.000 (Interpretation des Diagramms von Link oben) (also dann auch in 2017 die Produktion die man alleine für September angekündigt hatte). Auslieferung ins Ausland ab 2019 („beginnt in der zweiten Hälfte 2018“ heißt: erstes Fahrzeug am 31. 12. :-)). Rechtslenkung dann ab 2020. Jahresproduktion derzeit 100k Fahrzeuge MS+MX (das kann EM also), Erfahrung mit 500k Fahrzeugen pro Jahr liegt nicht vor: meine Schätzung; 100k M3 in 2018 (das ist immerhin eine Verdopplung der heutigen Gesamtproduktion) 200k in 2019 und 300k in 2020 (das ist Alles extrem positiv angenommen, ich würde eher eine (vorübergehende) Sättigung bei 250k erwarten. Heißt: mit den heutigen Vorbestellungen ist die Produktion bis Ende 2020 ausverkauft (heißt auch: Reservierung heute wird frühestens 2021 geliefert = 3 Jahre Lieferzeit) – dies ist dann 5 Jahre nach der Ankündigung – und das ist schon sehr lange (zu lange?) – man betrachte GM und in Deutschland den StreetScooter (als Konkurrenz zum Semi?) – für Tesla wird es eng, nicht zuletzt wegen der mehrfach / in aller Regel völlig illusorischen Voraussagen / Planungen – ach ja, und 2024 sind wird ja schon auf dem Mars 🙂
            Wie immer – warten wir auf’s nächste Quartal… Ich schätze 1.500 M3 in 2017 – andere Schätzungen?

          • lilux

            Naja schon richtig. Ich meine allerdings zu erinnern, dass Tesla eine Auslieferung an Endkunden, also nicht Mitarbeiter etc., für Ende 2017 angekündigt hatte. So gesehen also alles im Zeitplan. Das man in Palo Alto von der Reservierungswelle überrollt wurde, ist klar. Mithin ist die Produktion wohl locker bis 2020 ausgebucht.

            Aber die 1500 in 2017 gehe ich nicht mit. Das werden mehr, so bis 2500 in Q4 sollte klappen.

          • Kant

            ok, dann sind wir ja beieinander – aber: EM hatte 500k in 2018 und 1 Mio in 2020 versprochen, und wenn wir jetzt 450k bis Ende 2020 annehmen, dann sind es (im Mittel) doch nur 150k pro Jahr – Problem ist nur, dass dann eine Vorbestellung heute eigentlich wenig Sinn macht…
            2.500 in 2017 kling ja schon halbwegs realistisch, wir haben jetzt also Schätzungen von 1.500, 2.500 und > 10.000 – mal sehen 🙂 🙂

          • YB

            Ich bin mir sicher das über 90% der bestellungen bis ende 2018 ausgeliefert sind. Darum bekommt man wenn man jetzt reserviert das model 3 in 12- 18 monaten

          • Tilman Winkler

            > 10.000 in 2017

            Ich sehe das nicht als sonderlich kritisch an und glaube mal deren Erklärungen. Wenn ich daneben sehe, wie die Ankündigungsweltmeister ihre Termine schieben, peanuts.

          • Kant

            ok, Wette gilt! – > 10.000 in Q4 bedeutet aber (im Mittel) 3.000 pro Monat = 100 pro Tag – mutig!

          • Tilman Winkler

            Ich hatte die > 10.000 auf das Jahr bezogen, bei der minimalen Produktion bislang kommt das aber auf das gleiche heraus…

          • Kant

            genau, die 200 sind geschenkt 🙂 (ich hatte ja auch nur 3k/Monat angenommen, dann gibt es noch 800 Reserve :-))

          • Bob dB.

            Welche angekündigten Termine wurden denn geschoben? Noch liegen die Ankündigungen in der Zukunft, irgendwo im Bereich bei 2020.

          • Tilman Winkler

            Wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, einiges bei Audi. Aber ich könnte mich täuschen… (Ansonsten: saubere Diesel 😉 )

          • Bob dB.

            Sauber ist immer relativ. Da für alle sonst immer CO2-Werte von Relevanz waren und NOX früher kein Thema war, ist das sauber(er) sogar korrekt.

          • Kant

            Das stimmt natürlich nicht ganz – es wurde allgemein kommuniziert, dass Tesla mit dem M3 Geld verdienen muss; und da ist es natürlich schon erheblich, ob dies in 2018 oder 2020 der Fall ist (und man im letzteren Falle in 2018 und 2019 noch erhebliche Schulden macht)…

          • W. Müller

            Du weißt aber schon, dass es von Tesla mehr als einmal deutlich kommuniziert worden ist, dass in keinem Fall vor 2020 mit Gewinnen zu rechnen ist?
            Jeder, der sich seriös mit der Firma auseinander gesetzt hat, weiß das.
            Alle anderen spekulieren gerne mal ins Blaue.
            Wie genau definieren sich sachlich „erhebliche Schulden“? Wirtschaftlich und bilanztechnisch gesehen ist mir der Begriff „erhebliche Schulden“ unbekannt.
            Wird mit so einem wertenden Begriff in der Diskussion nicht schon die Sachebene verlassen?

          • Fritz!

            Da Tesla ja letztes Jahr schon mal Gewinn gemacht hat, denke ich, daß sie ab Q2 2018 so um die Null-Linie herumdümpeln werden. Also durchaus mal ein Quartal dabei ist, wo sie gut Gewinn machen und dann auch mal wieder nicht. In den Zeiten kommen dann nämlich wieder die großen Kosten, als da der Aufbau der Massenproduktion für das Model Y (kommt in ca. 2019) und für den Semi und für irgendwas neues (PickUp, MiniVan, Roadster, …) wären.

          • Kant

            in KEINEM Fall VOR 2020 – was heißt das – in JEDEM Fall VOR 2040? Und wie lange hält es Tesla ohne Gewinn aus – in JEDEM Fall bis 2030 oder in KEINEM Fall bis 2030? Aber konkreter – in welchem Jahr (konkret) erwarten Sie denn Gewinn?

          • W. Müller

            Wieso muss ich einen Gewinn erwarten?
            Hier ging es um eine Erwartungshaltung – den Gewinn schon in diesem, nächsten oder übernächsten Jahr – die ausnahmsweise mal nicht von E. Musk hervorgerufen wurde sondern das Gegenteil ist der Fall:
            Kein Gewinn vor 2020 laut Elon Musk und damit ist für die Grossinvestoren alles im erwarteten Bereich.
            Tesla hält es jetzt 14 Jahre im Prinzip bis auf wenige Zeiten ohne Gewinn aus. Wieso sollte das nicht noch weitergehen?
            Bei Amazon war das ähnlich und wo sind die heute? Damals hat man die auch lächerlich gemacht und heute fürchtet sich eine ganz Branche vor denen.

            Allerdings wird das Model 3 in der Tat zur Nagelprobe in den nächsten 3-4 Jahren und entscheidet über den weiteren Verlauf der Firma als Automobilhersteller. Konkret, ob Tesla Motors eine wichtige Rolle im Bereich E-Autos auch volumenmässig spielen wird oder ob man beispielsweise der Zulieferer im Bereich Akkutechnik werden wird und die Autos nur nettes Beiwerk sind.

          • Kant

            Ja, auch wieder 100pro – und das ist genau der Punkt: meine Voraussage war 2016: MX, 2020: M3 (und das scheint ja in etwa hinzukommen) aber in diesem Blog sind ja alle schon in 2017/18 im M3 gefahren (bei 400k Vorbestellungen) – aktueller Stand: Auslieferungen ins Ausland in 2019 (!)

            Und: M3 hat nicht den Zeitplan „verfehlt“ – der so genannte Zeitplan war von vorne herein völlig illusorisch – ich erinner hier gerade noch an Beiträge, die im Mai (also längere Zeit vor dem (auch verschobenen?) Juli-Event fabuliert hatten, dass die Massenproduktion eventuell schon vor dem Eröffnungsevent stattfinden könne 🙂

        • Andreas Ullrich

          Man darf alles sagen, nur die Art von „Heimatschutz“ von der Presse und Politik ist halt schon eher von der peinlichen Sorte, vor allem wenn man ausser grossmäuligen Ankündigungen bisher selbst nix zu Stande gebarcht hat und nebst Tesla auch von Renault/Nissan, GM und den Chinesen bereits abgehängt wird.
          Fast ist man geneingt zu sagen es ist in D mittllerweile wie bei allen grossen Projekten (BER, Stuttgart21, Elbphilharmonie, Berliner Oper und dem Rastatter Tunnelbohmaschinengrab) mit der deutschen Ingenieurskunst nicht mehr weit her.

          • Kant

            Da haben Sie natürlich völlig Recht es gibt aber in D wohl auch Niemanden der BER für ein Vorzeigestück hält – es ist ein Must für das Verbrennen von Steuergeldern; die einzig interessante Frage ist hier warum man das Projekt nicht längste eingestampft hat

        • TKoch

          Hier darf man das nicht sagen. Aber: Tesla kann – im doppelten Sinne – nicht liefern. In der Mittelklasse haben andere Hersteller bei den Zulassungszahlen schon jetzt die Nase vorn, BMW mit dem i3, Hyundai mit dem ionic und natürlich der eGolf. Das Model 3 kommt zu spät. Und auch der behauptete Autonomievorsprung ist längst als weitere großsprecherische Verheißung entlarvt, weil ein unzulänglicher Fahrassistent, der wohl nicht einmal eine gültige Zulassung hat, als „Autopilot“ angepriesen wurde.

          Hätte ich ein M 3 bestellt, würde ich mir langsam Sorgen um meine Anzahlung machen.

          • lilux

            Naja, bestellt ist da ja nichts. Sind eben bloß Reservierungen. Warten wir mal ab was davon tatsächlich übrig bleibt. In der Tat ist es aber für Tesla von existenzieller Bedeutung, die M3 Produktion in 2018 hochzufahren. Wenn sich nämlich die Dinosaurier der Autobranche erstmal in Bewegung setzen, wird es eng für Tesla.
            *just my 2 cent*

          • W. Müller

            Nun ja, so eng wird es auch wieder nicht, weil die Dinosaurier der Autoindustrie im Bereich Akkufertigung ziemlich hinterher sind.
            Zwar bauen LG Chem und Samsung neue Werke aber die haben gerade einmal 1/3 Kapazität der Gigafactory (nur der bisherigen) zusammengerechnet.
            Der Flaschenhals werden die Akkus sein.
            Das bleibt spannend.

            Im Übrigen wird sich ein E-Auto nur gut verkaufen, wenn man damit einigermassen Langstrecke fahren kann. Bisher geht das nur aufgrund der Ladeinfrastruktur mit Tesla Fahrzeugen. (Reichweite 280-300km in 30-40 min nachgeladen OHNE kompliziertes Kartensystem; mehr als 5000 Ladestationen >120kW bisher bei Tesla und noch im Ausbau)

          • ThomasJ

            „Naja,bestellt ist da ja nichts. Sind eben bloß Reservierungen.“

            1800 M3 Reservierungen pro Tag. Welcher andere BEV hat das sonst?

            Hier auch schon geschrieben:
            Wenn von diesen 1800 Reservierern 20% stornieren und nicht kaufen (pessimistische Annahme, bis jetzt waren es 12.2% Stornierungen), bleiben 1440 Käufer pro Tag = 524‘000 Fahrzeuge im Jahr = 10‘077 Fahrzeuge pro Woche, die nach EM „absolut null Bedenken haben, diese produzieren zu können“ auch wenn er und seine Crew dafür durch „durch die Hölle“ gehen müssen.

            „Wenn sich nämlich die Dinosaurier der Autobranche erstmal in Bewegung setzen, wird es eng für Tesla.“
            Wo sehen Sie mindesten im Ansatz heute eine solche Bewegung (nicht Ankündigung)? Hab ich da was verpasst?

          • TKoch

            Allerdings stellt sich bei manchem Journalisten die Frage, ob ihm der geringfügige Unterschied zwischen Verkaufszahlen und Auslieferungszahlen bekannt ist – bei CHIP kennt man den wohl eher nicht:

            http://www.chip.de/news/Grosse-Enttaeuschung-bei-Tesla-E-Autobauer-verfehlt-sein-Ziel-komplett_124411585.html

          • Pamela

            Och nöö, ne ? Geht das jetzt wieder von vorne los.
            Ein i3, ein Ionic, ein eGolf – für mich alles nicht brauchbar. So geht es vielen.
            „Das Model 3 kommt zu spät.“ Witzbold.
            Eine halbe Mio Menschen warten drauf, weil es eben nichts Entsprechendes gibt. Ich mache mir auch keinerlei Sorgen, die sollen mal machen und so, dass es passt.

            Relevante Vergleiche zum Entwicklungsstand im autonomen Fahren gibt es schon mal gar nicht. Der Autopilot hat seine Zulassung.
            Die Ladeinfrastrukturen außer SC’s sind ein Witz.
            Zulassungszahlen in Deutschland sind Pillepalle, da zählen ganz andere Märkte.

            Das wird irgendwann alles, fragt sich nur, welche Hersteller übrig bleiben.
            Aber Tesla alleine kann es nicht sein, logisch.
            Zum Glück stellen sich die Chinesen nicht so dämlich an, wie unsere „Weltmarktführer der E-Mobilität“.

          • W. Müller

            Es scheint so, liebe Pamela, als könnten wir uns wieder auf seitenlange Falsch-Belehrungen einstellen, dass so ein Tesla ja gar keine Zulassung habe in Deutschland etc. pp.
            Nur gut, leben wir in einem Rechtsstaat wo nicht jeder Wutwichtel (allgemeine Aussage, nicht auf bestimmte Personen gemeint) schalten und walten kann wie er will, es Gesetze gibt und das Model 3 seine Zulassung wie immer in den Niederlanden erhält womit es aufgrund der EU Homoloation auch in Deutschland zugelassen ist.
            Die Behörden der Niederlande haben damals auch klipp und klar festgestellt, dass alle Assistenzsysteme im Tesla so funktionieren wie zugelassen und genehmigt.

          • W. Müller

            Geht das jetzt wieder los mit der Falschbehauptung, dass Tesla nicht einmal ein gültige Zulassung hat? Was kommt jetzt? Erneut seitenlange Falsch-Belehrungen, dass Tesla vom KBA nicht zugelassen wird? Was irrelevant ist aufgrund der Homologation innert der EU.

            Der eGolf wird zu 100 Stück pro Tag hergestellt und verkauft.
            Tesla Motors hat im letzten Quartal 300 E-Autos pro Tag verkauft.
            Man sollte vielleicht nicht nur von Deutschland ausgehen.

            Das Model 3 kommt genau richtig weil sonst keiner ein so ausgebautes Schnellladenetz hat wie Tesla (>120kW) und das erst recht ohne zig verschieden Karten zur Abrechnung wo es Glücksache ist bei den andern Herstellern wenn man denn laden kann mit der gerade verfügbaren Karte.

            Niemand braucht sich Sorgen um die Reservierungsgebühr machen, da er diese in einem einfachen Schritt sofort zurück erhält wenn er denn kalte Füsse bekommt.

          • ThomasJ

            „Tesla Motors hat im letzten Quartal 300 E-Autos pro Tag verkauft.“
            Warten wir, bis @TK die Zulassungszahlen für den September veröffentlicht. In der Schweiz sind diese fett hoch.

          • Pamela

            „Hier darf man das nicht sagen. Aber“

            Was mich immer so wundert:
            Ich meine: VW ist ein Scheiß-Betrüger-Verein. Ich würde mich aber nicht in einem VW-Forum anmelden, um es da allen mitzuteilen.

            Aber es gibt doch ziemlich viele, die meinen, sie hätten hier was Wesentliches Negatives über Tesla zu sagen. Meistens ist dass komplett falsch oder mal eben aus der Glaskugel gelesen. Alternative Fakten eben.

            Da hätte ich mit meiner Meinung „VW ist ein Scheiß-Betrüger-Verein“ ja noch die lückenlose Beweiskette gleich mit dabei. Und trotzdem lasse ich die VW-Treuen andernorts in Ruhe.

          • W. Müller

            Ich finde das auch spannend, liebe Pamela, wie viele neue Mitglieder das Forum mit der Vorstellung und realen Produktion des Model 3 bekommen hat, die nur und ausschliesslich mit Halb- und Unwahrheiten gegen Tesla schreiben. Dies habe ich ja auch öfter zum Ausdruck gebracht.

            Für mich ist das ein Zeichen, dass man Tesla offensichtlich als Bedrohung sieht. Was hat das für einen Sinn in einem Forum zu einer bestimmten Technik und Firma dauernd diese schlecht zu schreiben. Echte Sachkritik sieht anders aus. Ok, ein Ironman schreibt ja offen, er ist auf einer Mission gegen Tesla, weil der die shorted. Nicht nett aber nachvollziehbar.
            Aber die anderen? Ich will jetzt nicht wieder mit bezahlten Schreiberlingen anfangen aber einen komischen Eindruck bekommt man schon ob der schieren Anzahl von neuen Mitgliedern hier, die gegen Tesla sind und die just mit der Produktion des Model 3 „auftauchen“ und vorher nie gesehen waren.

          • Ironman

            leben und leben lassen. Steht irgendwo geschrieben, dass man sich nicht kritisch mit Tesla auseinandersetzen soll oder dass man anderer Meinung sein darf? Das ist ein offenes Forum und es gibt genügend Negatives über Tesla.

          • Graf

            der Witz des Tages “ Das Model 3 kommt zu spät “ jetzt wo die Akkus bezahlbar geworden sind kann das Model 3 in den Massenmarkt gehen, genau zur richtigen Zeit,vorher wäre das zu teuer gewesen. Den BMW i3 wollte anfangs keiner haben, zu mickrige Akkus mit zu geringer Reichweite und zu hoher Preis, nicht mal ein drittel der geplanten Autos konnte gebaut werden, Mitarbeiter wurden wieder ausgestellt, erst jetzt kommen die gerade mal auf 30000 Autos. Zur Erinnerung das Model 3 wird nächstes Jahr mindestens zehnmal so oft gebaut werden, da gibt es nicht die Absatzprobleme wie bei BMW.

          • Ironman

            ich habe eine andere zahl:

            „Während Tesla beispielsweise bis Juni 47.000 Elektroautos auf den Markt gebracht hatte, waren es bei BMW im Juli 50.000 gewesen“

            Quelle: http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/autoaktien-darum-setzt-ein-investor-bei-e-autos-lieber-auf-bmw-als-auf-tesla-5709007

            Ich schließe mich im Allgemeinen der Meinung an. Wenn der M3 JETZT für 35000€ hier verfügbar wäre – knaller! Wird er aber für die meisten nicht wirklich bis mind. mitte 2018 sein, so wie es doch jetzt aussieht eher später, also 2019. Das ist der Zeitpunkt wo viele andere Hersteller auf den Markt treten wollen. Ich bin mir sicher, dass das Nachfrageproblem keines ist, denn die Nachfrage wird erst mit einer gewissen Verfügbarkeit und dem Angebot kommen und dann stetig steigen und ich schätze sie werden damit den Markt gut bedienen können.

          • W. Müller

            Nur haben die anderen Hersteller so gar keine Ladeinfrastruktur, die den Namen auch verdient (alle 150-200km Stationen mit >120kW).
            Nicht jeder ist so genügsam wie Du und kommt mit 150-200km realer Reichweite aus wo man dann zwischen 45 und 60 Minuten laden muss für weitere 120-160km Reichweite.

            Ich brauche mindestens reale 300km und 250km nachladen in 30 Minuten, genau das, was Tesla bietet.

            Mir reichen bei meinem Fahrprofil die 150-200km im EGolf nicht und mal abgesehen davon, dass ich schon einen Tesla fahre, würde ich genau wie zum Beispiel Pamela genau darauf warten, dass ich mit dem Model 3 ein langstrecketaugliches Fahrzeug incl. der passenden Ladestationen bekomme, wo ich nicht zig Karten dabei haben muss und auch noch offen muss, dass eine passt.

          • Ironman

            ja, das ist ein Argument aber wenn man Herrn Dobrindt glauben kann, ist das Problem der Ladestationen bis 2020 in D keines mehr:

            https://www.futurezone.de/netzpolitik/article211885183/Dobrindt-will-Foerderung-von-E-Auto-Ladesaeulen-aufstocken.html

            Ok, ich gebe zu, dass es vermutlich nicht bis dahin realisiert werden kann aber ich es ist meine Hoffnung und ich glaube es ist auch politisch ernsthaft gewollt.

          • W. Müller

            Lach, der war gut.
            Aber Du hast das ja bereits realistisch eingeschätzt.
            Ansonsten ist das Problem: Die „Schnelladestationen“ aus der Förderung sind keine, weil die nur 50kW können.
            Damit kannst eben nicht 250km Reichweite in 30 Minuten laden.

            Lustig ist auch, dass wir Steuerzahler das bezahlen während beim Musk das die Investoren und Kunden bezahlen.

          • TKoch

            Das ist eine gute Nachricht, da mein 320d nächstes Jahr fällig ist. Wo kann ich denn nächstes Jahr ein Model 3 kaufen? Ach – gar nicht? Ich muss bis 2019 warten, vielleicht auch bis 2020? Dann werde ich beim BMW-Händler meines Vertrauens wohl doch einen Hybrid-2er ordern. Funktionierende und ausgereifte Technik inklusive.

          • Fritz!

            Das Model 3 werden Sie nächstes Jahr sicherlich kaufen können. In Europa, zum Jahresende sicherlich auch in Deutschland.

          • Graf

            dann viel Spaß mit 39 km e-Reichweite

          • W. Müller

            So ist es, Graf.
            Ich gehe von einem langsameren Anlaufen der Produktion des Model 3 in diesem Jahr als angekündigt aus weil das bei Tesla immer so war.
            Dafür aber von einer rasch steigenden Produktion in 2018.

            Was Reichweit und Ladeinfrastruktur angeht ist Tesla weit, weit vor allen anderen was die real Welt angeht.

      • Wolfram Heidenreich

        Ich fahre gerade nach Marbella in Spanien. Tesla hat den SC in Granada schon in Betrieb genommen (war erst fürs Jahresende angekündigt). Für 2300 km habe ich insgesamt 25 h gebraucht(inclusive Ladezeit). Mit einer Übernachtung. Bin noch nie so relaxt diese riesenstrecke gefahren. Ohne SC undenkbar. Habe gestern Abend die Quartalszahlen und die Reaktion der Presse dazu gelesen. Einfach nur unterirdisch. Als ob es jetzt eine Rolle spielen würde,ob 1000 M3 mehr fahren würden. Entscheidend ist das nächste Jahr. Und jetzt komme ich wieder auf meine Reise. Welcher deutsche, chinesische oder andere Autohersteller hat so ein SC Netz? Die M3 Produktzahlen werden steigen und die Besitzer werden eine einzigartige Infrastruktur vorfinden. Aber das hat in der Presse kaum einer begriffen.

    • CapkekzNase

      Da ist Lügenpresse gar nicht so verkehrt, wenn aus dem besten Quartal der Firmengeschichte plötzlich ein Desaster konstruiert wird. Da ich gerne wieder Aktien von Tesla kaufen würde, muss ich leider feststellen, dass die Anleger über solche Fake-News nur noch müde lächeln und dies keine nennenswerten Auswirkungen auf den Kurs hat.

      • PV-Berlin

        Grade zu ätzend diese ’scheiß Anleger‘ , wir sind bei ca. nur 70% der Anteile, die wir langfristig halten wollen. *fg

      • lilux

        Lügenpresse? Desaster? Von welchem Artikel reden Sie bitte???
        Bei mir verfestigt sich der Eindruck, manche Zeitgenossen neigen zu erstaunlichen Beißreflexen. Jedenfalls dann, wenn ein Tesla relevanter Arikel nicht in einer Jubelarie endet.

        • CapkekzNase

          Tesla hat gerade das beste Quartal der Unternehmensgeschichte beendet, die informierten Analysten sprechen von lediglich 3 bis 4 Wochen hinter dem ehrgeizigen Musk-Plan was die Produktion des Model 3 angeht.

          Und was macht die Lügenpresse daraus? Ohne das Model 3 explizit zu erwähnen schreibt man da einfach:
          „Tesla schafft die Produktion nicht“
          „Tesla kann nicht liefern – Aktie klettert“
          „Tesla verfehlt Produktionsziel deutlich“

          Das Wort Lügenpresse ist für den Unsinn, der in manchen dieser Artikel drin steht, noch pure Verniedlichung. Oft wird dann zudem geschrieben, dass die Aktie gefallen ist, obwohl das nur für den nachbörslichen Handel zutreffend war und sie längst gestiegen ist.

          Es ist schon ziemlich auffällig wie die von der Autoindustrie abhängige Presse selbst die besten Tesla-Nachrichten zu einer verallgemeinert formulierten Negativschlagzeile uminterpretiert. Das ist rhetorisch noch weit unter Trump-Niveau was abgeliefert wird und da braucht man sich dann nicht wundern, wenn die Leute jedem zweitklassigem Blogger eher Vertrauen entgegen bringen.

          • lilux

            Bitte mal ganz langsam für mich zum mitmeißeln… Reden wir hier vom Artikel der „Automobilwoche“, wie ihn Mitforent TB verlinkt hat? In dem Fall sei der Hinweis erlaubt, dass es sich hierbei im Kern um einen Text der Nachrichtenagentur „dpa“ handelt. Dieser wurde so oder so ähnlich von zahlreichen Publikationen verwendet. Und ja, Tesla hat die angekündigten Zahlen nicht geschafft sondern deutlich verfehlt. Ein Desaster ist das bestimmt nicht.
            Das die „Automobilwoche“ Tesla nicht gerade wohlgesonnen ist, steht auf einem anderen Blatt.

          • CapkekzNase

            Nein, ich hab mich nicht speziell auf den Artikel der Automobilwoche bezogen, sondern auf seinen Kommentar „wie unterschiedlich Berichterstattung bei gleichen Zahlen sein kann“.

            Es ist auch kein Problem wenn man Tesla nicht wohlgesonnen ist, aber was da teilweise aus der lediglich 3-wöchigen Verzögerung der Model-3-Produktion gemacht wird, das ist doch nicht mehr normal und das kann ich mir nur durch vorsätzliche Fakten-Manipulation (=Fake-News) einer zunehmend unseriösen Presse erklären.

            Der Aktienkurs beweist eigentlich nur, dass diese Fake-News längst verpuffen und nur zur weiteren Demontage der klassischen Presse führen.

          • Kant

            Also, auch von meiner Seite nochmal zum Mitmeißeln: EM selbst an angekündigt, dass im September 1,5k hergestellt werden, man also in Q3 von der (Einzel-) Fertigung zur Produktion übergeht und im Dezember mit 5k/Woche = 20k/Monat in der Massenproduktion (doppelte Produktion von aktuell MS+M3) angekommen ist. Die heutigen „Produktionsproblem“ sind „identifiziert“, es wird keine Aussage gemacht ob diese behoben sind; die Zahlen für 2017 wurden nicht angepasst; wann also die 1,5k/Monat erreicht werden weiß man nicht. Die Zahlen sind deutlich verfehlt – da beißt die Maus keinen Faden ab – dass die Aktie klettert liegt nicht an „realen Wirtschaftszahlen“, sondern an der Bewertung eines Analysten; also: Spekulation (ich muss aber gestehen dass ich den Unterschied zwischen Wirtschaft und Finanzen eh‘ noch nie verstanden habe – wieso man bei steigenden Verlusten einen höheren Aktienwert vorhersehen kann???) Aber: wenn das Alles so ist, müssten in diesem Forum ja alle Ihr Häuschen auf Tesla-Aktien verwettet haben (40% in einem Jahr ist doch eine tolle Rendite 🙂 :-))

          • W. Müller

            Ich muss nicht mein Haus verwetten um in Aktien zu investieren.
            Wer das macht ist gelinde gesagt naiv.
            Tesla macht das was die immer machen. Nix neues und man ist dran gewöhnt.
            Ich rechne mit 5000 Model 3 in 2017.

          • Fritz!

            Klarer Fehler bei Ihnen beim lesen der Ankündigung von Tesla. Es wird dort von 5.000 Autos/Woche für Ende Dezember 2017 gesprochen. Das sind mitnichten 20.000 Autos/Monat. Sondern nur 5.000 Autos/Woche in der letzten Woche im Jahre 2017. Also wird hier keiner von uns in der Lage sein. vor exakt dieser Woche (in ca. 3 Monaten) etwas über das erfüllen der Produktionszahlen seitens Tesla zu sagen.

            Rumlammentieren hilft da nicht, sondern warten!

          • Kant

            Also, hier ist wohl wieder die Übersetzung EM-Sprech Deutsch schwierig. Die Formulierung war „sinngemäß“ 20k im Dezember (es war also schon der Eindruck einer Monatsproduktion vermittelt worden, so war es auch im Blog hier diskutiert worden) – was heißt das? Heißt das nun 20k im Dezember oder 5k in der letzten Woche oder 1k am letzten Tag? Und was sagt es über die Dezemberproduktion und die Produktion im Januar aus? Können wir uns darauf verständigen, dass EM die Jahresproduktion in 2018 mit 500k prognostiziert hat und dass dies bedeutet, dass zwischen dem 01. Januar und dem 31. Dezember tatsächlich 250k M3 produziert werden?
            PS: laut S-Kurve bei Tesla steigt die Produktionskurve im Dezember von etwa 4k/Woche auf 5k/Woche -> also 15k im Dezember (???) – die restlichen 5k sind geschenkt (oder welche Dezember-Produktion erwarten Sie?)…

          • W. Müller

            Dann wäre es doch hilfreich, wenn man eine Quelle hätte zum Nachlesen, was EM wirklich gesagt/geschrieben hat und nicht nur „sinngemäss“ interpretiert von Kant oder Fritz! oder wem auch immer.

          • Kant

            hallo, musste ich mir doch die Zeit nehmen und recherchieren: Anbei die Meldung in Teslamag vom 3. Juli:
            http://teslamag.de/news/model3-serienfertigung-freitag-auslieferungen-juli-14969

            „Handover party for first 30 customer Model 3’s on the 28th! Production
            grows exponentially, so Aug should be 100 cars and Sept above 1500.“

            „Looks like we can reach 20,000 Model 3 cars per month in Dec“ (EM)

            Vielleicht können Sie mir das ja mal übersetzen: 20k im Dezember, 5k in der letzten Wochen, 1k am letzten Tag, 40 in der letzten Stunde, 2 in den letzten 3 Minuten?

            Optimistisch geht’s aber weiter:

            „So dürfte Tesla in diesem Jahr vermutlich 30.000 bis 40.000 Model 3
            ausliefern. Insgesamt soll man jedoch über 400.000 Reservierungen haben,
            die nach und nach abgearbeitet werden müssen. Wer aktuell ein Model 3
            vorbestellt, der kann mit einer Auslieferung voraussichtlich ab Mitte
            2018 oder sogar später rechnen, heißt es auf der offiziellen Internetseite.“

          • W. Müller

            Ja, danke für die Quelle und das Recherchieren.
            Dann schauen wir mal, ob Tesla die 20.000 im Dezember erreichen kann.
            Die 30.000 bis 40.000 kann ich aber nicht als Originalnachricht von Tesla identifizieren sondern sehe darin eher eine Interpretation der Redaktion.

            Ich persönlich gehe, wie schon geschrieben, eher von 5000 Fahrzeugen im 2017 mit deutlicher Steigerung in 2018 aus.

          • Peter

            Ich mag das Wort „Lügenpresse“ überhaupt nicht. Zu allgemein, zu pauschal, überhaupt nicht differenziert.
            Ich empfand die meisten Meldungen bezüglich des 3. Quartals eher als sachlich. Zumal die Rekordmarken bei MS und MX ja nicht unerwähnt blieben. Dass das M3 hinter den eigenen (vielleicht wieder einmal zu optimistischen) Ankündigungen zurückbleibt ist fakt, so einfach ist das. Ob das jetzt schlimm ist oder nicht, kann ja jeder selbst für sich entscheiden.

      • Ironman

        das einzige was ich an fake daraus lese, ist dass Tesla das Problem „kurzfristig erledigt“ wisse. Ich gehe davon aus, dass Tesla mit der angekündigten Produktionsmenge auch mittel- bis langfristig nicht standhalten kann. Warum: weil die Gelder knapp werden und wieder neues Kapital beschafft werden muss. 4,5% mehr Verkäufe gegenüber letztem Jahr dürfte nämlich auch nicht die Kohle bringen.

        Pünktlich zu dem verfehlen der M3 Produktionsmenge gab es heute eine positive Analystenempfehlung die den Aktienkurs wieder Auftrieb gegeben hat. Mal sehen was Musk noch schönes vorgibt, kurz oder nach den Q3 Zahlen.

        • W. Müller

          Du musst das ja so sehen ansonsten Dein Shorting von Tesla keine Sinn machen würde.

        • Kant

          100 up!
          Da kann ich doch mal voll zustimmen und – wie gesagt – wenn mir Jemand die neuesten Analysen erklären kann wäre ich echt dankbar…

          • Pamela

            „Ideen an und für sich haben nur einen sehr geringen Wert. Der Wert einer Erfindung liegt in ihrer praktischen Durchführung, in der auf sie verwende­ten geistigen Arbeit, den auf sie verwendeten Arbeits­- und Geld­summen.“

            „Nur nicht überall das tötende Wort ‚Es geht nicht‘ aussprechen!“

            Werner von Siemens

            Der Produktionsstart vom Model 3 ist von Tesla imho aus 2 Gründen vorverlegt worden:
            Man steckt sich immer Ziele, die man nur mit größter Kraftanstrengung erreichen kann, um am besten zu sein.
            Man war beeindruckt, von der großen Zahl der Reservierer und wollte zusätzliches Bemühen zeigen.

            Man lief natürlich wiederum Gefahr von der Presse zerrissen zu werden, wenn es nicht gleich zu 100% klappt. Aber man weiß, dass viele, die mit ähnlichen Gedanken bei der Zukunft sind, das richtig verstehen.

            Wenn man viel über die Vergangenheit weiß, ist es leichter in die Zukunft zu blicken. Es liegt am Geld und dessen eigenartige Wege, dass in Sachen technischen Fortschritts in unserem Land in der Vergangenheit sehr viel Stagnation zu beobachten war.

            Wenn man in eine mutige Zukunft investiert – ohne Netz und doppelten Boden – sind zwei Dinge wichtig.
            Man muss den Verlust bereits eingepreist haben.
            Man muss einen langen Atem haben.

            Deshalb sind die Aktionäre nicht doof, viele sind einfach nur entspannt.

          • Kant

            also ich stimme 100% zu – die einzige Frage ist die Seriosität. Hier wurde einfach rückwärts gerechnet – x Reservierungen, 2 Jahre Wartezeit -> x/2 Produktion pro Jahr. Im Gegenzug: x Reservierungen, y Produktion pro Jahr -> Wartezeit x/y Jahre. Tesla wird nicht „von der Presse zerrissen“ – er selbst hat Ziele versprochen und diese nicht gehalten. Punkt.

          • Pamela

            Pünktchen. Warten wir doch die Exponentialität des Produktionsverlaufs bis zum Jahresende ab. Ich sehe da noch die Chance, dass sich eine Verspätung verhältnismäßig innerhalb des akademischen Viertels befindet.

          • W. Müller

            Nun ja, Tesla macht was die immer gemacht haben: Am Anfang deutlich zu ambitionierte Versprechungen, zwischendrin dann hinter diesen Versprechen her gehangen und am Schluss dann geliefert.
            Warum sollte das jetzt anders sein?
            Was die Presse angeht wird Tesla auch im Negativen gehyped.
            Wenn andere Hersteller massive Probleme bei der Einführung neuer Modelle haben ist das kein Randnotiz wert.

            PS: Ich weiß nie genau, was ich davon halten soll, wenn ein Kommentar mit „Punkt“ endet.

          • W. Müller

            Völlig richtig, Pamela.
            Zumal bei Tesla viele Großinvestoren investiert sind.
            Die sind im Allgemeinen weit ab vom Sparbuchdenken viel entspannter.
            Tesla selbst ist allerdings völlig überrascht worden von der Zahl der Reservierungen.

  • Marian Finkbeiner

    In der Überschrift stehen 220 Model 3, im Text 260.
    260 ist meines Wissens nach richtig 😉

    • Teslamag.de (TK)

      Ausgeliefert: 220. Produziert: 260. Steht auch so im Text.

      • Marian Finkbeiner

        Oh, dann wohl doch mein Fehler, weiter so!

  • Peter

    260 produzierte Model 3 sind schon ein bisschen arg wenig …., da scheint mir die Formulierung „keine fundamentalen Probleme mit der Produktion oder der Lieferkette des Model 3“ schon arg optimistisch.

  • W. Müller

    Uih, wieder so viele neue Freunde hier bei Teslamag frisch angemeldet.
    Da bin ich mal gespannt, ob da auch Sachbeiträge oder nur Stimmungsmache folgen.
    Zum Thema: In der Tat darf man auf Q4 gespannt sein, was das Model 3 angeht.
    So langsam wird das zur echten Nagelprobe für Tesla.
    Ich denke ja, die schaffen das wie bisher auch immer; mit der üblichen Verzögerung.

    • TB

      Meinst Du mich?
      Ich habe hier lediglich 2 Mal gepostet
      a) dass ich überlege ein M3 zu kaufen und
      b) in diesem Beitrag, der keine Stimmung machen sollte.

      Wenn Du mich meintest: Was war daran denn verkehrt?

      • W. Müller

        Nö, Dich meinte ich echt nicht. Da gibt es andere „Kandidaten“.

    • Ironman

      erstmal kommen die Quartalszahlen für Q3. Das wird richtig spannend!

      • lilux

        Na was soll daran denn spannend sein? Das wird doch erst interessant, wenn die Auslieferungen des M3 ins Gewicht fallen. Behaupte ich einfach mal. Zumindest die Produktionszahlen in Q3 sind ja für S und X ganz ordentlich. Also mal schauen was kommt…

        • Ironman

          ich will wissen, wieviel Geld verdient wurde. darauf kommt es an. Das M3 soll angeblich eine sehr geringe Gewinnmarge einbringen, wenn er denn überhaupt endlich richtig in Serie geht. Es gibt sogar Annahmen, dass Tesla drauflegt.

          • Fritz!

            Ist klar, daß Sie allen Scharlatanen, die den baldigen Untergang von Tesla herbeizureden versuchen, Glauben schenken. Wer außer Elon Musk und sein engster Mitarbeiter-Stab wäre in der Lage, diese Zahlen zu nennen, ob das Model 3 Gewinn oder viel Gewinn macht?

            Keiner! Richtig.

            Und Sie glauben trotzdem z.B. einen ehemaligen GM-Chef, der sagt, mit einem 35.000,- $ E-Auto kann man keinen Gewinn machen? Das erklärt viel von Ihren Fehleinschätzungen …

          • W. Müller

            Geld verdient wird nicht vor 2020 laut Angaben von Musk selbst.
            War nie vorgesehen und wird auch wahrscheinlich so passieren.
            Darum sind die Gross-Investoren auch so beruhigt: Es läuft alles nach Plan mit den üblichen Verzögerungen.
            Nur hier in den Foren wird dauernd gefordert, dass Tesla Motors doch jetzt endlich mal Geld verdienen muss.
            Kein Investor rechnet vor 2020 damit. Die sind völlig entspannt.

          • Graf

            wenn Sie ironman in der Lage sind Quartalsberichte zu versehen, dann können Sie jetzt auch sicher bestätigen das Tesla beim MS und MX jeweils 27% Marge übrig bleiben ??? gut möglich das beim M3 nur noch eine Marge von 17% übrig bleibt, das sind dann nur noch so eine schlechte Marge wie es zb.Porsche macht . Es gibt sogar Annahmen das der M3 so teuer ist um wieder eine Marge von 27% zu ereichen.

          • W. Müller

            Für das M3 solll Tesla angeblich an einem neuen Superakku arbeiten, der dem neuen Akku von Toshiba ähnelt, der kürzlich durch die Presse ging.
            Es gibt sogar Annahmen, dass das der Grund für die Verzögerungen ist.

            Bevor Du jetzt wieder kommst mit „absolut unrealistisch“.
            Ist genauso realistisch wie Dein „…Annahmen, dass Tesla drauflegt“.
            Nur das Letztere passt besser in Dein und das Erstere besser in mein Weltbild.

          • Ironman

            dein vergleich hat damit überhaupt nichts zu tun. Meine Erkenntnisse beruhen wenigstens auf relativ schlüssige Vermutungen von diversen Analysten, die man zuhauf im Netz nachlesen kann. Ich habe ja nicht behauptet, das es so ist aber es liest sich von euch bereits so, als würdet ihr sogar davon ausgehen!
            Aus den Zahlen lässt sich u.a. das eingesetzte Kapital, die Margen usw ablesen. Klar wird Tesla keinen Gewinn einfahren, ich will wissen wieviel verdient wurde. Bzw. eigentlich interessiert mich nur wie der Markt darauf reagiert.

          • W. Müller

            Die neuesten Analysen zu Tesla sehen auch wie die Börsenreaktion (+4.5% seit 03.10.) deutlich anders aus. Die Margen wirst Du aus dem Quartalsbericht lesen können.

          • Graf

            was ist denn jetzt mit einer Antwort Herr ironman ? wie hoch ist die Marge von MS und MX ? sind das 27% müssten Sie dann doch kennen ?
            der Analyst kann doch nur der Börsenguru Marc Faber sein, der schon seit Jahren einen Börsencrash heraufbeschwört und mit der Tesla Aktie auf short geht, wird wohl schon sehr viel Geld damit verloren haben.

          • Ironman

            ich habe keinen blassen schimmer von quartalszahlen, aber mit jedem mal mehr lesen, verstehe ich etwas mehr. aber wenn ein unternehmen keinen gewinn einfährt, macht es verluste und das ist bei tesla der fall. und solange das so ist, sollte man nicht von einer „marge“ sprechen, egal ob geld reinvestiert wird und für was auch immer.
            der vergleich zu beispielsweise amazon hinkt, da amazon relativ schnell in der gewinnzone war.

  • YB

    Wenn es so währe wie du schreibst dann würde tesla schreiben auslieferung der neubestellungen gibts erst mitte 2020 und nicht ende 2018 anfang 2019

    • lilux

      Hmm ja, dann muss Tesla aber richtig zulegen. Ich meine was die Fertigungszahlen angeht. Ist doch letztlich alles ein wenig Spekulatius, jedenfalls finde ich 90% bis Ende ´18 doch sehr optimistisch. Aber gut, wennˋs denn klappt, von mir aus gerne.

  • der_medicus

    Natürlich ist es enttäuschend dass gerade einmal ein Fünftel der Produktion bewerkstelligt wurde. Da gibt es nichts zu beschönigen. Auf der anderen Seite war Tesla Motors immer zu spät dran und hat wenn auch verspätet, geliefert. Ich kann nur hoffen, dass EM aus den Puschn kommt. Auf der anderen Seite sind die Deutschen Hersteller die noch viel unrealistischeren Ankündigungsweltmeister. Autos können die ja produzieren, wahrscheinlich viel professioneller und schneller als Tesla. Aber, wo nehmen die die Akkus her? Was ist mit der Ladeinfrastruktur? Da ist ausse ein paar CCS Schnarchladern nichts vorhanden. So gesehen, hat Tesla sicher die Nase vorne, wenn EM bald liefert.

    • W. Müller

      Da gebe ich Dir 100% Recht.
      Vor allem, wenn man sieht, wie rasant Tesla die Supercharger ausbaut. Fast könnte man meinen, die wollen in jedem Fall vor Hochfahren der M 3 Produktion die Supercharger ausgebaut haben. Ich bin total erstaunt was da im Moment mit Anzahl Ladeplätze und neue Standorte passiert.

  • mattAUT

    welche anderen denn? gibt es weitere Produktionsstandorte? oder sind da Zulieferer gemeint? Gebauer&Griller aus Ö oder Gröhlen aus D vielleicht? wird schon werden. muss ja.

    • Graf

      klar, die Akkuproduktion und der Motor kommen ohne Verzögerung aus der Gigafactory aus Nevada. Im Werk in Fremont gibts dann wohl noch Anlaufschwierigkeiten, aber das hatten andere Hersteller auch schon wenn ich da an einen bayerischen Hersteller denke, die hatten da vor vielen Jahren massive Anlaufschwierigkeiten, wichtig ist das dauerhaft gute Qualität rauskommt.

      • mattAUT

        ich glaube der Zeitverlust ist immer noch sehr überschaubar.

      • Kant

        das ist genau der Punkt! (wie von mir auch schon mehrfach gesagt):
        M3 ist das erste Massenprodukt von Tesla, einem Hersteller von 100k Fahrzeugen/Jahr (8k/Monat) – Produktionsschwierigkeiten im ersten Jahr (nicht in den ersten Monaten) sind normal und zu erwarten – kein Problem; ABER: anzukündigen, innerhalb von 6 Monaten eine Produktion auf 20k/Monat = 250k/Jahr hochzufahren ist schlicht völlig unrealistisch – hier fühlt man sich (zumindest) veräppelt (um kein anderes Wort zu verwenden); die Frage ist doch eher: warum soll es ausgerechnet Tesla als Newcomer gelingen, die offensichtlich allgemein gültigen Produktionsgesetze aus den Angeln zu heben? Wie schon gesagt:1.500 in diesem Jahr mit interner Lieferung, 4k/Monat (also heutige Produktion von MS und MX) bis Mitte 2018 und 10-12k/Woche (also gute Verdopplung) bis Ende 2018 – das ist realistisch und eine gute Leistung – warum also heute fabulieren, den Semi ankündigen (wird der dann in 2018 in Mio-Stückzahl geliefert oder ist er für 2022 geplant?); und wenn wir erst 2026 (statt 2024) auf dem Mars sind ist das ja auch ganz nett – vielleicht dann mit Semi als Rover? (ach ja, und den neuen Roadster gibt’s ja auch noch… 🙂

        • Graf

          die Produktionsvoraussagen von EM waren immer sehr ambitioniert, doch er hat diese zu 90 bis 95 % immer erfüllt. Tesla ist kein Newcomer mehr, alle Voraussetzungen die ein etablierter Hersteller zu Produktion hat sind bei Tesla auch gegeben. Sämtliche Führungsmanager in der Produktionsebene sind erfahrene ehemalige VW Audi oder BMW Mitarbeiter, die besten Roboter und Automation von Deutschland ( Kuga , Grohmann ) , schnelle Entscheidungswege und den willen die Fahrzeuge ständig zu verbessern und Fehler zu beseitigen, was bei den deutschen Hersteller kaum erkennbar ist. Wenn es auch keine 400k/2018 Modell E werden 300k für 2018 sind durchaus realistisch.

        • Fritz!

          Nur so am Rande, es wurden NIE 20.000 im Monat versprochen. Die Aussage war und ist, daß die Produktion zum Ende 2017 bei 5.000 Stück/Woche liegt.
          Und bis dahin sind nunmal einfach noch knapp 3 Monate, vorher gibt es keinen großen Grund, darüber rumzulammentieren.

          • Kant

            Also, ohne jetzt die Details nachzuforschen. Genannt waren 30 M3 im Julti, 100 im August, 1.500 im September und dann „Hochfahren“ bis 20k im Dezember, weiterhin 250k in 2018 und 1Mio in 2020. Falls das nicht stimmt, was sind Ihre Zahlen?
            Letztlich lade ich Sie gerne noch zur 2017-Prognose ein: welche Produktionszahlen erwarten Sie für 2017?

  • PV-Berlin

    Man kann es sich einfach machen und z.B. auf GM verweisen, die locker 60% hinter ihrem Plan liegen 30.000 EH p.A. an e-Mobilien ausliefern zu wollen. Okay, GM ist ein frisches Startup mit nicht mal 1.000 Mitarbeitern und nur einem Model! *

    Aber was interessiert GM & Co.?

    Viel wichtiger ist es, im Auge zu haben, dass der schleppende Einstieg in die Serienfertigung des Modell 3, nicht zu viel Geld kostet, denn ein Großteil der Belegschaft, der Ausrüstungen und Anlagen sind schon am Start und das kostet halt heftig.

    Man darf nicht vergessen, das Tesla schon vor dem Start keinen positiven cashflow machte. Dies ist insoweit bedeutend, da Tesla sich nun ’normal‘ am Kapitalmarkt frisches Geld beschafft und sie bei ca. 6% effektiver Umlaufrendite liegen. Daimler zahlt für vergleichbare Anleihen 0,5%

    Hätte Tesla keinen Plan stark zu expandieren, wäre das sicher machbar, nur hat Tesla diese Option nicht. Es muss eine F1 (Europa = €) her und wahrscheinlich auch eine Fertigung für Plattformen oder ganze Modelle im € Raum. Dazu noch die PV Sparte, die nur eine Chance hat, wenn sie recht schnell in die Liga der 10 GWp Gruppe aufsteigt (Zelle &/ Module) . Denn sonst ist man recht bald weg! Der Markt ist deutlich brutaler, als der schmuse Automarkt, wo es viel auch auf gutes Marketing ankommt.

    Gut ist, das Tesla offensichtlich die Nerven behält und die, sorry, ich muss das so hart formulieren: ungelernten und total überbezahlten Montagearbeiter an eine hochmoderne Fertigung heranführt. Denn eines kann sich Tesla nun nicht mehr leisten: Rückrufe beim Modell 3

    Nun sind bis Ende des Jahres noch 90 Tage Zeit und ich meine, das Management sollte etwas Blut fließen lassen, um den Druck deutlich zu erhöhen. Mit 150% Einsatz wird man es schaffen. So hat es ja immer S.J gemacht, warum nicht auch E.M.?

    *Solange 10 von 10 Ex-Angestellten Tesla ausdrücklich loben, macht er was falsch. Bei mir sind 10 von 10 überhaupt nicht gut auf mich zu sprechen.

    • Kant

      von wem ist denn dieser geile Spruch?

    • Kant

      wg SJ (weil der ja immer wieder erwähnt wird): er soll als Mensch wirklich ziemlich übel gewesen sein (ist aber auch nur ein on-dit) – der wesentliche Unterschied ist, dass er immer GELIEFERT hat – iTunesStore – war da, iPhone: (Massen-)Lieferung innerhalb von 6 Monaten, macOS heute: pünktlich! – der wirklich wesentliche Unterschied ist, dass SJ Vision, Produktion und Gewinn einzigartig verbinden konnte – EM ist sicherlich visionär, er hat aber bis noch nicht – in der Masse(!) geliefert, und macht derzeit mit seinen Visionen auch noch ständig Verluste 🙁

      • PV-Berlin

        Der war so „übel“, das alle in seiner Nähe zu Multimillionären wurden oder zumindest bis an ihr Lebensende immer einen guten Job bekommen werden.

        Vielleicht liegt es daran, dass sie meisten nicht kapieren, für was eine echte Führungskraft überhaupt da ist?

        Wer Freunde sucht, geht besser in den Biergarten.

        • Kant

          ja nun hätte ich es aber schon gerne verstanden: was ist denn eine „echte“ Führungskraft und wofür ist sie da? (mal so als Hinweis: welche Führungskräfte werden in Manager-Magazinen wie dargestellt?)
          PS: und Freunde findet man weder in der Führung noch im Biergarten…
          hier gilt wohl eher: wer Freunde hat braucht keine Feinde, wer Kollegen hat braucht keine Freunde…

  • TB

    Achso.
    T B = Rechner zu Hause: Beiträge Abends, Wochenende, etc.
    TB = Rechner bei der Arbeit

    Ups! Ich sollte jetzt eigentlich arbeiten….

    • W. Müller

      Du „Lümmel“ während der Arbeitszeit ts ts ts 😉

  • Kant

    also, dann nochmal zur Verdeutlichung:
    1.500 (Kant), 2.500 (lilux), 10.000 (Winkler) – wer macht mit?

    • W. Müller

      Ich gehe eher von 5000 aus für 2017.

      • Kant

        Gut, dann haben wir jetzt 1,5k (Kant), 2,5k (lilux), 5k (Müller), 10k (Winkler), 15k (Barbone).
        Der Nächste kann sich vielleicht gleich selbst in die Liste eintragen. Interessant finde ich schon wie weit hier die Meinungen auseinander gehen 🙂

        • Pamela

          Viel wichtiger als die Stückzahl für 2017 finde ich, dass das Hochlaufen der Produktion auf 500K/anno noch in 2018 gelingt.

          • Kant

            da stimme ich völlig zu und genau da liegen auch meine Zweifel: derzeit werden (im eingefahrenen Zustand) 1k/Woche MS und 1k/Woche MX produziert – berücksichtigt man noch „Kinderkrankheiten“ (die bei jedem Auto völlig normal sind (also keine Kritik an Tesla), so kann ich die 10k/Woche in 2018 einfach nirgends erkennen…

          • ThomasJ

            “ so kann ich die 10k/Woche in 2018 einfach nirgends erkennen…“
            EM sagt zu diesem Thema:
            Worüber die Leute absolut null Bedenken haben müssen, und
            ich meine null, ist, dass Tesla die Produktionsrate von 10.000 Einheiten pro
            Woche bis zum Ende nächsten Jahres erreichen wird. Ich glaube, die Leute
            sollten wirklich keine Bedenken haben, dass wir dieses Ergebnis in der
            Produktion nicht erreichen werden.
            http://teslamag.de/news/elon-musk-korrigiert-reservierungsanzahl-fuer-das-model-3-liegt-bei-455-000-15610

            In einem Tweet sprach EM von 1500 Stk. bis Ende Sept., jetzt sind 260 produziert. Wenn das zu Gunsten der Qualitätssicherung geht, ist alles
            i.O.

          • Kant

            nicht so ganz: wie schon mal gesagt: 30 im Juli bedeutet 1 Fahrzeug pro Tag – das ist noch absolute Einzelfertigung. 100 im August bedeutet 3 pro Tag – das könnte man mit gutem Willen schon von „teilautomatisierter Vorserienfertigung“ sprechen, 1.500 im September sind 50 pro Tag, da kann man schon von Kleinserie reden, jedenfalls nicht mehr „Fertigung von Hand“ – und ab Oktober sollte es dann ja mit etwa 8k, 15k, 20k weitergehen – das ist dann schon „Massenproduktion“ – Gegenwärtig ist man aber immer noch in der „Produktion von Hand“ – von reinem „Delay“ kann also nicht die Rede sein, vielmehr gestaltet sich das Hochfahren doch erheblich schwieriger – 5k/Woche Ende Q1 2018? oder sogar erst Ende Q2 – dann wäre der ursprüngliche Plan um Faktor 2 überschritten und das ist bei EM ja nun nichts besonderes (siehe hierzu auch meine Schätzung, dass Tesla in 2017 1,5k Fahrzeuge herstellen wird, das entspricht dann genau der geplanten Septemberproduktion und damit dem Faktor 2 🙂

            Die zweite Aussage von EM natürlich „Wille wille Besenstil“ (auch schon mehrfach angesprochen) – Lieferzeit 18 Monate daraus ergibt sich die notwendige Produktion; ein Glück dass es nicht 15Mio Vorbestellungen gibt, dann würde EM einfach 10Mio/Jahr produzieren 🙂

          • ThomasJ

            Das ist Erbsenzählen und klein klein.
            Natürlich wird EM seine Prognosen nicht genau so einhalten wir er das ankündigt. Auf dieser wiederkehrenden Erkenntnis baut die meiste Kritik der Dieselfraktion in der Presse und jeder Gegner der BEV oder Tesla.
            So ist mit der deutschen/schweizer Tugend „Pünktlichkeit“ dieses Thema per se im Argen.
            (Das mit der Grafik ganz oben verstanden? …. 😉 )

          • Kant

            danke für die Graphik, ich hatte nicht „aufgeklappt“… (Tabelle halte ich trotzdem für zu optimistisch…)
            Bei „natürlich wird EM seine Prognosen nicht genau so einhalten“ sind wir dann natürlich auch vollständig beieinander – 1,5k in 2017, 100k in 2018 und 200k in 2020, Bedienung aller Reservierungen bis 2022 – fein, das halte ich für „realistisch“ – denn, „natürlich hält EM seine Prognosen ganz sicher nicht ein“ 🙁
            „Dieselfraktion“ ist – sorry – natürlich völliger Quatsch. Es geht hier nicht um Diesel vs Elektro, auch nicht um Tesla gegen den Rest der Welt, es geht einzig um die EM-Prognosen und darum zu akzeptieren, dass diese eben Schall und Rauch sind (siehe jetzt auch Semi-Event)… im Prinzip macht es ja auch Spaß die aktuellen Zahlen von EM zu verfolgen, mir tun nur die Leute Leid di tatsächlich ernsthaft denken sie könnten in 2018 in D ein M3 fahren – vor 2020/2021 wird’s halt nichts, damit sollten wir uns abfinden (mein M3 ist jedenfalls noch nicht bestellt, vielleicht kaufe ich ja zwischenzeitlich noch einen i3 oder einen Diesel :-))

          • ThomasJ

            Ob die EM Prognose oder die von Ihnen eintrift? Meine Prognose ist da doch etwas näher (!) bei EM als bei Ihnen. Das löst die Zeit auf, das ist sicher. Ich wette hier mal, ich fahre meinen M3 im 2018.
            Das mit dem „völliger Quatsch“. Die Gegner der EBV/Tesla die sich auf der Verbrennerseite finden, nehmen die Prognosethemen als Schiesspulver.
            Das ändert nichts am Gesamtkonzept Tesla, auch wenn man an dem rütteln will.

          • Kant

            also bitte mal einen Blick ins „Dieselgate“ werfen – das Ganze hat mit Technik überhaupt nichts zu tun – man könnte (per Ad-Blue) Schadstoffe reduzieren, die Lobby will es nicht wg. Geld/Gewinn. Mit heutiger Technologie und Lobby verdient man gutes Geld, warum also etwas ändern? „Argumentiert“ wird doch eher mit hohen Herstellungskosten, Kinderarbeit im Kongo, Arbeitsplatzverlusten in Millionenhöhe, Wegnehmen des Deutschen liebsten Kindes, des Autos (dann kann die arme Oma in 2030 nicht mehr in die Stadt fahren) – mit Tesla hat das nichts zu tun…

          • ThomasJ

            „also bitte mal einen Blick ins „Dieselgate“ werfen “
            Ich spreche hier nicht von „Dieselgate“, sondern von der >Dieselfraktion Verbrennerseite<. Die Diskussion die Sie führen ist auch nennenswert, aber nicht Gegenstand der unsrigen.

          • Fritz!

            Völlig andere (auch ältere) Produktionsstraße und gravierend komplexeres Auto, daher in keinem Fall vergleichbar. Oder vergleichen Sie die Produktionzahlen pro Woche vom Phaeton oder Maybach mit denen vom Up oder der A-Klasse?

  • Sonntagskuchen

    Wenn im nächsten Monat keine signifikante Steigerung an Produktionszahlen nachweisbar ist, dann wissen wir, dass es wohl doch keine erwartete exponentielle Produktion gibt. Bis dahin sollten wir geduldig sein. Wenn der Anstieg aber nur 1-2 Monate zeitverzögert eintritt, dann ist es ok. Falls das Niveau mehrere Monate bei 200-300 produzierten Models 3 stagniert , dann werde ich langsam auch unruhig.

    • Peter

      So sehe ich das auch, dennoch hat mich die doch sehr niedrige Zahl der produzierten M3 überrascht. Ich halte es für unwahrscheinlich, dass die „Anlaufschwierigkeiten“ sich schlagartig erledigen, eine gewisse Skepsis ist also durchaus nicht unbegründet.

      Aktuell nennt Tesla auf der M3-Reservierungsseite immer noch eine Lieferzeit von 12-18 Monaten. Dort spricht man dazu noch von „in Empfang nehmen“. Wenn die M3 (wie MS und MX) in Tilburg komplettiert (das wäre mit TTIP möglicherweise anders gekommen) werden, gibt´s weitere Verzögerungen. Da vergehen dann schon noch mal ca. 2 Monate seit der Produktion in Fremont bis zur Auslieferung in der EU. Da bin ich mir ziemlich sicher, dass die derzeit genannten Liefertermine nicht realistisch sind. Wenn überhaupt, kommen vielleicht die ersten Frühreservierer, die zudem schon einen Tesla besitzen, in den Genuss, Ende 2018 ein M3 zu erhalten.

      Zudem sollen ja täglich deutlich mehr Reservierungen für das M3 getätigt werden als derzeit produziert werden. Wenn man jetzt mal ganz pessimistisch wäre startet die Auslieferung der M3 in der EU vielleicht erst nach Fertigstellung einer (noch zu errichtenden) neuen Produktionstätte in der EU …… 🙁 … aber das will ich auch nicht glauben

    • PV-Berlin

      200 bis 300 EH im Monat deuten noch nicht mal auf verschärftes Training der Mannschaft hin. Ich muss ja jeden Mitarbeiter wenigsten 20 mal den Vorgang perfekt machen lassen, bevor ich ihn auf die ‚Menschheit‘ los lassen kann. Tesla kann ja nur auf überbezahlte Hilfskräfte zurückgreifen. Am Standort gibt es faktisch genau Null Menschen mit einer passenden Ausbildung &/ Erfahrung.

  • ThomasJ

    „Es wurden weniger Model 3 produziert als angepeilt,“

    Bin ich froh, bleibt sich Tesla/EM treu. Immer etwas zu spät, dafür das Beste was es gibt ( wie meine Tochter 😉 )

    Lieber pünktlich? (e-Golf / i3 mit mangelnder Reichweite, und ebensolchen Ladestationen)

    Noch viel später ? (Kommt jetzt der Ampera?)

    Gar nie, nur Ankündigung (grosse Liste)

  • Pamela

    Könnte z.Bps. sein, der Schreiner trödelt und Nr. 261 – 1534 stehen fast fertig montiert, nur die Holz-Lüftungsabdeckung fehlt noch.

    Will sagen: Wir wissen alle nichts.

    • Don Barbone

      Ja aber die VIN-Nummern wurden ja bei M3 gesichtet die auf der Straße fuhren!

      • Pamela

        Hm, vielleicht gehts bei der Verteilung an die Mitarbeiter nicht ausschließlich nach numerischer Reihenfolge.

    • Don Barbone

      https://m.youtube.com/watch?v=3AgutFBgRMY

      In dem Video hat das M3 die VIN 0259!

  • Kant

    Vielleicht nochmal für Alle: die Prognosen beziehen sich auf 2017 (also Q3+Q4) (sollte aber auch nicht den großen Unterschied machen:-) :-)). In Q3 waren 260 M3, Q4 wird ja noch ausgewiesen, und dann wird es ja auch noch den Jahresabschluss geben.
    Wenn ich Ihre Aussage richtig verstehe ist Ihre Prognose dann >15k in 2017 (die 260 gehen dann ja im Rauschen unter) – optimistisch! (Dies entspräche wohl in etwa der aktuellen S-Kurve auf der Tesla-Seite (danach sollten jetzt aber auch schon etwa 2-3k produziert sein…

  • ThomasJ

    Ich habe betreffend Spekulation des Produktionsverlauf des M3, diesen in die Kalenderwoche und detaillierteren Produktionszahlen versucht zu verfeinern.
    Quelle:
    https://www.tesla.com/de_DE/model3?redirect=no
    https://uploads.disquscdn.com/images/65a87c9e4cef46d24f3d4364bc4a420fab344b8cd8eaab7808cfb6013831dc88.jpg

  • Kant

    Die obige Kurve war auch meine Basis (nur ging sie früher mal von KW 30 los 🙂 (die S-Kurve jetzt einfach mal auf die halbe Zeit zu reduzieren ist schon mutig- (das heißt bis KW45 passiert nichts und dann 2.200/Woche „aus dem Stand“? – also:
    1,5k (Kant)
    2,5k (lilux)
    5k (Müller)
    10k (Winkler)
    15k (Barbone)
    38k (Pamela)

    @Pamela: nur zur Verdeutlichung: EM hat „in 2018“ (nicht 2017+2018) eine Produktion von 500k angekündigt; dann sind wir doch bei 10k/Woche… (also eine Verdopplung der 5k von Dezember – nimmt man dafür wieder ein S-Kurve an (Januar wird ja noch nicht 10k sein so müsste die Produktion im Dezember 2018 bei 15k liegen (derzeit 5k/Monat MS, 5k/Monat MX)

    • ThomasJ

      „(nur ging sie früher mal von KW 30 los 🙂 “
      Die Darstellung ab 24.7 (KW30) – 1.10 (KW39) hab ich mir gespart, ist ja quasi „nichts“ los in der Produktion.

    • theBIGeasy

      Tesla hat momentan nicht einmal einen funktionierenden Rohbau. Ich schätze nicht, dass vor Mitte November mit der Serienfertigung begonnen werden kann.

      • Pamela

        beruht die Schätzung darauf ?

        http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/produktionsengpaesse-ein-tesla-per-hand-zusammengeschraubt-15235566.html

        „die fortschrittliche Produktionsstraße, mit der sich Tesla sehr gebrüstet hat, sei aber noch vor ein paar Wochen nicht vollständig fertig gewesen sein, zitiert das Blatt seine Quellen.“

        2 Wochen ? 6 Wochen ? Und nun aktuell ? Dazu können die informierten Personen nichts mehr sagen ?

        Nicht vor Mitte November – und Morgen kommt der Osterhase.

      • Graf

        dann sind Sie die einzige die Bescheid weiß das es am Rohbau hapert, waren Sie denn vor Ort und haben es angeguck ?

        • Fritz!

          Ja, er ist der Einzige, der Bescheid weiß.

          Elon Musk ruft ihn mehrmals täglich an, um ihn nach seiner Meinung zu fragen und sich von ihm beraten zu lassen…

        • theBIGeasy
          • Graf

            dachte ichs mir doch das Sie sich technisch nicht auskennen, da stand es liegt an der automatisierten Produktionslinie, der Rohbau ist ein Teil davon genauso wie zB. die Lackieranlage. Das mit Rohbau haben Sie erfunden das stand dort nicht.

    • ThomasJ

      „die S-Kurve jetzt einfach mal auf die halbe Zeit zu reduzieren ist schon mutig- (das heißt bis KW45 passiert nichts und dann 2.200/Woche „aus dem Stand“?
      Unterhalbb der Grafik steht „mehr anzeigen“. Das hilft 😉

    • Pamela

      Die 38K sind ist die Summe aus dem Diagramm. Ich rechne realistisch auch mit weniger.
      Ansonsten geplant – s. auch ganz unten:
      Im VERLAUF des nächsten Jahres Produktionsrate von 10.000 Model 3 pro Woche

  • Kant

    würde das bedeuten dass im Dezember genau so viele M3 wie MS bzw. MX produziert werden?

    • Don Barbone

      Da ja „nur“ ca. 8k MS und MX zusammen pro Monat gebaut werden also wenn alles klappt genauso viele M3 gebaut..Mitte 2018 dann 3-5 Mal soviele

  • W. Müller

    Der reagiert mit einer Aktie weiter im Plus.
    Warum sollte er auch anders reagieren wenn Musk alles genauso macht wie wir es von ihm kennen?