Tesla Model S: Dauertests bringen einige Probleme ans Licht

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Das Tesla Model S wurde von vielen Fachzeitschriften und Experten hoch gelobt und konnte in den vergangenen Jahren auch einige Preise mit nach Hause nehmen. Dieser Erfolg schlägt sich auch in den Verkaufszahlen nieder, wo der kalifornische Autobauer sich nicht mehr vor langjährige Größen wie General Motors, Toyota oder Volkswagen verstecken muss.

Und obwohl die bisherigen Testfahrten und Auswertungen des Tesla Model S ungewöhnlich gut ausfielen, scheint es in den Langzeitstudien gehäuft Probleme mit dem Fahrzeug zu geben. So berichtet Edmunds in seiner aktuell 17-monatigen Testzeit, dass man insgesamt sieben Mal außerplanmäßig in das Service Center von Tesla Motors fahren musste.

Ein Mal musste ein Redakteur gar auf den Seitenstreifen der Autobahn warten, da das Fahrzeug nicht mehr fuhr. Zu den größten Problemen zählte die Antriebseinheit, welche laut Angaben drei Mal gewechselt werden musste. Außerdem wurde einmal der Akku vollständig ausgetauscht und auch der Touchscreen des Fahrzeugs musste mehrmals neu gestartet werden.

Auch Consumer Reports, ein Magazin, welches seit 1936 verschiedene Produkttests durchführt, hatte nach 15.743 Meilen (über 25.000 Kilometer) einige Probleme zu berichten. So musste auch hier der Touchscreen neu gestartet werden und auch hier gab es außerplanmäßige Besuche im Service Center, wo das Fahrzeug gar zwei Tage verweilen musste.

Auch weitere kleine Wartungsarbeiten waren vonnöten, jedoch wurden alle Maßnahmen von Tesla Motors vollkommen kostenlos durchgeführt. Natürlich beziehen sich diese Berichte auf lediglich zwei Fahrzeuge von mittlerweile mehreren tausend, wodurch keine vorschnellen Schlüsse gezogen werden sollten. Einige Probleme dürften mit fortschreitender Produktion auch beseitigt sein.

  • dago

    8 monate gefahren 17.000 km 2 (freiwillige) werkstattbesuche um optionale upgrades zu machen – absolut keine defekte – perfekt

  • B

    Hallo zusammen
    warum geht man nicht hin und versieht die Hauptstraßen wie Autobahnen oder Bundesstraßen mit einer ähnlich wie bei Zügen Stromführenden Leitund über die sämtliche Elektrofahrzeuge auf Langstrecken mit Strom versorgt wären und nur ihre Accus auf Straßen benötigen würden wo diese Stromtrasse nicht vorhanden wäre. So würde die Reichweite enorm steigen von Elektroautos. Das Problem mit der Kälte und der Reichweite wäre gelöst . Es kann so einfach sein . Das Acculaden könnte ja immer noch an Superchargern oder anderen Aufladestationen geschen oder während der Fahrt .
    Gruß B4EASHY