Tesla Model S P90D kommt mit verschiedenen Modellschriftzügen

Erst vor wenigen Tagen hatte Tesla Motors auf einer spontanen Pressekonferenz mehrere Neuerungen für das Tesla Model S bekanntgegeben. Unter anderem ist es jetzt möglich, gegen einen Aufpreis von 3.200 Euro, statt einer 85 kWh-Batterie, nun eine 90 kWh-Batterie mit 6 Prozent mehr Reichweite zu erhalten. So kommt das Model S 85D mit diesem Upgrade auf 528 Kilometer.

Wer sich eher weniger für die Reichweite und viel mehr für die Beschleunigung interessiert, der kann für einen Aufpreis von 10.600 Euro (90 kWh-Upgrade nicht inbegriffen) den sogenannten „Ludicrous Speed“ dazu buchen und schafft die Beschleunigung von 0-100 km/h in „aberwitzige“ 3,0 statt 3,3 Sekunden. Wer über solche Beschleunigungswerte verfügt, der will das natürlich auch zeigen.

Diesen Glauben vertritt auch Tesla Motors und wird für alle Model S P90D mit der Option zur „irrsinnigen“ Beschleunigung einen gesonderten Modellschriftzug anbieten. Während das Tesla Model S P90D den gewöhnlichen Schriftzug enthält, den auch das P85D besitzt, wird das P90D mit „Ludicrous Speed“ einen unterstrichenen Modellschriftzug aufweisen (siehe Artikelbild).

Obwohl es einige Verwirrung gab, wird beim Tesla P90D die Option zum „Ludicrous Speed“ nicht inbegriffen sein, sondern muss zusätzlich und kostenpflichtig geordert werden. Da es aber größere Änderungen in der Technik beider Fahrzeuge gibt und nicht nur bei der Software, halten die Kalifornier eine gesonderte Kennzeichnung, die entsprechend ersichtlich ist, für sinnvoll.

  • Erik

    @Teslamag

    Auf der Webseite ist das Model S 85D mit 528 km Reichweite ausgewiesen. Müsste man zu diesem Wert nicht noch 6% oben drauf rechnen, wenn man die 90kWh Option wählt? D.h. man wäre bei einer aufgerundeten Reichweite von 560km. Oder ist die Angabe auf der Homepage von Tesla Deutschland falsch hinterlegt?

  • TK

    Stand so im aktuellen Newsletter von Tesla, der heute verschickt wurde.

    • Erik

      Hallo TK,

      wegen dem Post von Franco habe ich nochmal auf der Webseite von Tesla die Reichweitenangaben angeschaut.
      Anscheinend wurde über nacht die Angaben präzisiert. Nun ist bei allen 85kWh Modellen, bei den Reichweitenangaben zusätzlich angegeben, dass bei der 90kWh Option noch 6% Reichweite hinzukommt.
      S 85 = 502 km + 6% = 532 km
      S 85D = 528 km + 6% = 560 km
      S P85D = 491 km + 6% = 520 km

      Dann wäre ja der S 85D bezüglich Reichweite die beste Wahl und wir nähern uns den 600 km Reichweite! Daumen hoch und weiter so!

      • TK

        Der Tesla-Newsletter vom 23. Juli ließt sich wie folgt:

        „Das Reichweiten Upgrade ermöglicht es bei neuen Konfigurationen, das Batteriepaket für EUR 2.600 von 85 auf 90 kWh zu steigern, wodurch sich die Reichweite um 6% erhöht. Bei unserem bis dato reichweitenstärksten Model S 85D bedeutet dies neu 528 Kilometer.“

        Somit kann ich nicht eindeutig sagen, ob es die neue oder alte maximale Reichweite ist.

      • Nachgefragt

        An sich eine tolle Leistung, das Problem ist nur, dass der Tesla leider ca. das 10 fache eines normalen autos kostet! Da scheint mir der größere Nachholbedarf zu sein!!!

  • raleG

    Hallo TK,

    „für einen Aufpreis von 10.600 Euro (90 kWh-Upgrade inbegriffen)“.
    Die 90kWh Battery ist nicht inbegriffen, aber Voraussetzung und kostet 3.200 zusätzlich. Das kommt zumindest bei mir raus, wenn ich auf der Tesla das konfiguriere.

    Keine Veröffentlichung meines Kommentars nötig.

  • TK

    Tatsächlich haben Sie Recht. Ich korrigiere das direkt.

  • Franco

    Tesla 85D ohne Iption also nur 502km Reichweite, nicht wie ausgewiesen 528km?

  • Schlaumeier

    Inzwischen sollte doch jeder wissen, dass es bei Tesla immer ein paar Tage dauert, bis die Webseite nach einer Ankündigung wieder auf „Stand“ ist.
    Das ist jetzt/heute anscheinend der Fall.

    Hab mal einen Snap hochgeladen:
    http://www.directupload.net/file/d/4059/okhrundp_jpg.htm

  • Roger J. Zamofing

    Schade, dass TESLA nun mit den besonderen Powermodes etwas chaotisch vorgeht, was die Typenschilder betrifft. Bei diesen Fahrzeug – im Gegensatz zu Deutschem Premium in der billigsten Ausstattung und dafür ohne Label, damit es der Nachbar nicht merkt – möchte man die Leistungsfähigkeit der neuen (alten) Technologie doch zeigen. Aber nach dem Gag mit „Insane“ (krank, irrsinnig) ist der „Ludicrous“-Mode etwas „too much“. Begründung, die wenigsten Kunden oder Interessenten können auf diesem Niveau mit der englischen Sprache umgehen und der Begriff „haarsträubend“ in Deutsch ist nicht gerade besonders originell. Des weiteren, wären wohl etwa 2,8 Sekunden oder noch bessere Werte für die 1/4 Meile für Kunden im Nahen Osten noch besser gewesen. Leider steht hier immer noch eine 3 davor. Andererseits sprechen wir hier von einer Limousine und nicht einem Porsche GT3, Lambo oder McLaren und da genügen schon die ersten Meter, um diese sehr alt ausschauen zu lassen.

    Normale Kunden werden sich jedoch am Wissen freuen und wie ich selten alles abverlangen – aber Spass macht das natürlich ungemein und die Mitfahrer sind meist ziemlich geschockt darüber, was hier ohne „Brumm brumm“ und Lärm abgeht. Sozusagen ein Raktenstart ohne Rakete, wie von einem völlig anderen Stern. Das hat es so noch nie gegeben und die Reichweite ist vor allem auch für ein bergiges Land wie die Schweiz hervorragend. Kritiker vergessen immer wieder, dass auch ein Maserati Quattroporte oder ein Jaguar S bei sportlicher Fahrweise leicht 15 – 18 Liter Kraftstoff verbrauchen (also auch nicht viel weiter kommen) und dann aber beim Bergabfahren entweder viel Bremsen brauchen oder eben nichts Rekuperieren können. Wir jedoch haben dann oft schon wieder bis 80% den „Tank“ gefüllt. Was für ein Wunder, wer dies erstmals erlebt und fast unglaublich, aber wahr!

    Jetzt schon zeigt sich auch, dass diese Fahrzeuge auch im Unterhalt eine eigene Klasse im Vergleich zu ähnlichen Autos dieser Preislage darstellen und damit in Verbindung mit dem richtigen Umfeld (Solaranlage zu Hause, Speicherbatterie (ab September) und Solar Carport in der Firma oder Solar-/Windanlage auf den Firmendächern im Gewerbegebiet, wo es niemanden stört) eine echte Alternative darstellen. Die Supercharger blamieren die EU-Anstrengungen noch weiter und machen die grossen Ankündigungen mehr und mehr noch lächerlicher, als sie schon sind.

    Einzig Norwegen geht als Erdgas- und Ölproduzent mit gutem Beispiel voran, während der Rest scheinbar eingeschlafen ist und sich auf die Griechenland Krise konzentriert.

    Da nicht alle Automobilisten TESLA fahren können, wird sich aber eine andere Technologie wohl jetzt recht schnell durchsetzen: Der Kugelhybrid-Verbrennungsmotor, um ebenfalls 100% elektrisch angetriebene Fahrzeuge zu bauen, aber statt der teuren und in Bezug auf Umwelt nicht bedenkenlosen Batterien weiterhin mit sehr wenig fossilem Brennstoff auszukommen. Eine solche Brückentechnologie macht für die Massen mehr Sinn und ist zudem auch als Kompressor oder für Windanlagen einsetzbar. Wussten Sie, dass Kompressoranlagen in der BRD durch Verluste im System so viel Strom vernichten, wie die Bundesbahnen pro Jahr benötigen? Selbst im besten Fall werden also Stromer auf der Strasse für die vorhandene Energie nicht ein unlösbares Problem darstellen, wir haben die Verluste anderswo im System.

  • CHristian

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass nun die Modellbezeichnung die Logik verliert. Für meinen Geschmack müsste folgende Modellbezeichnung künftig daraus resultieren:
    70(D)
    (P)85(D)
    (P)90(D) <– Batterie Upgrade
    Zumindest für die neu bestellten Modelle ab Werk… Warten wir mal ab, mit welcher Modellbezeichnung diese ausgeliefert werden…
    LG

  • Nils

    Ich hätte da mal ned frage zu dem model S und X
    wird Tesla sobald die Batterien dank der Gigafactory billiger werden
    Neue Leistungsvariante bringen die gleich teuer sind sie die jetztigen ?
    Was vermutet ihr ?
    Und was für ne Reichweite könnten die bieten und wan KÖNNTEN die kommen
    2018? Oder eher zu 2020