Tesla Model X: Erstmals erhält ein SUV fünf Sterne in allen NHTSA Crash-Kategorien

Die National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA), die zivile US-Bundesbehörde für Straßen- und Fahrzeugsicherheit, hat heute ihre Bewertungen zur Fahrzeugsicherheit des Tesla Model X bekannt gegeben. Demnach hat das elektrische SUV in allen Crash-Kategorien fünf von fünf möglichen Sternen erhalten und ist damit das sicherste von der NHTSA getestete SUV überhaupt.

Das Model X sei laut Tesla nur deshalb so sicher, weil es ein Elektrofahrzeug ist. Aufgrund des am Karosserieboden befestigten Akkupakets liegt der Schwerpunkt so niedrig, dass es die geringste Wahrscheinlichkeit von allen zugelassenen SUVs vorweist, bei einem Fahrmanöver umzukippen. Kein anderes SUV hätte in diesem Bereich bessere Ergebnisse erzielt, schreibt Tesla.

Wie es heißt, soll das Model X nicht nur die niedrigste Personenschaden-Wahrscheinlichkeit aller jemals getesteten SUVs eingefahren haben, sondern auch insgesamt den zweiten Platz aller jemals getesteten Fahrzeuge einnehmen. Auf dem ersten Platz befindet sich übrigens ein weiteres Fahrzeug aus dem Hause Tesla: Die Elektrolimousine Model S.



  • YB

    gut aber schade um die 3 model x

    • Fritz!

      Ach, das haben die alles mit demselben Auto gemacht. Ein wenig Blech ausgebeult, Spachtelmasse drauf, mit der Sprühdose rüber und nochmal benutzt. Die müssen schlieslich sparen, noch machen sie ja keinen Gewinn… 🙂

      • PV-Berlin

        Der war gut!
        Wenn dem so wäre, ist der SUV von Tesla nicht bei 5 Sternen, sondern e´bei 50 Sternen. Aber wir wollen mal nicht übertreiben.

        Die Entwicklungs.- und Zulassungskosten sind schon irre hoch, aber das fördert eben auch die Größe der Hersteller.

        Selbstverständlich könnte Audi sofort ein viel sicherere Auto fertigen, nur möchte das der Markt ja nicht! *fg

    • McGybrush

      Es waren beim BMW 7er wohl bis zu 200 Crashtests von Prototypen nötig damit man alle Zulassungen auf der ganzen Welt zusammen bekommen hat.

      Ein Audi Fachmann meint. Weltweit gib es bis zu 50 Crashtestarten die sich teilweise in Ihren Anforderungen doll unterscheiden.

      Auch meine ich letztens gelesen zu haben das Tesla 100 Model 3 weggegeben hat um die ganzen Crashtest machen zu lassen.

      Hier das von Audi:
      https://www.welt.de/motor/article106823505/Manche-Crashtests-dienen-nur-dem-Marketing.html

      Denke aus dem Grund alleine haben wir schon mal keine Indischen und Asiatische Kleinwagen bei uns in der Westlichen Welt. Sie würden oft keine Zulassung bekommen weil sie die nicht ohne Teuren Entwicklungsaufwand bestehen würden.

      • Nelkenduft / AHF

        Da kann man nur hoffen, dass die bisherigen „Premium“-Hersteller bei den Crashtests nicht genauso schummeln wie bei all den anderen Dingen wie Verbrauch oder Abgasnachbehandlung.

        • Melone

          Wie soll das bei Crashtests bitte gehen? Und die Verbrauchswerte sind kein „Schummeln“, sondern einfach dem normierten Testzyklus geschuldet, den Verbraucher wie Sie fehlinterpretieren, weil sie es nicht besser wissen. Hier müsste schlicht mehr Aufklärung betrieben werden, was der NEFZ eigentlich bedeutet. Es geht nicht darum, ein möglichst realistisches Bild der Werte (Verbrauch, Abgase, Reichweite, generell Effizienz) abzugeben (was aufgrund der vielen Faktoren auch völlig unmöglich wäre), sondern die Fahrzeuge untereinander und mit gesetzlichen und auf die Fahrzyklen angepassten Grenzwerten zu vergleichen. Daran ist absolut nichts illegal. Bei der Abgasnachbehandlung in letzter Zeit ist das natürlich eine andere Geschichte.

          • Nelkenduft / AHF

            Ganz ehrlich, einem Hersteller der die Abgasnachbehandlung unter 18 Grad vollständig deaktiviert oder dies sogar grundsätzlich abseits vom Prüfstand tut und damit tausende Menschen indirekt in den Tod führt, dem traue ich auf jeden Fall zu, dass er nach Absolvieren der Crash-Tests die Legierung der hochfesten Metalle derart verändert, dass er ein paar Euros einspart.
            Man hat ja die letzten Jahre gut gesehen, dass die Quartalsgewinne weit mehr zählen als ein paar tausend Menschenleben.

  • Derk van Dorsten

    ⭐⭐⭐⭐⭐von einem Newcomer, was wird man in den Chefetagen der etablierten Hersteller ko**** … Weiter so Tesla !

  • Ist zwar ein wenig off-topic, aber ich habe gerade auf n-tv folgenden Artikel gelesen:
    http://www.n-tv.de/politik/politik_person_der_woche/Elon-Musk-der-groesste-Blender-der-Welt-article19886785.html
    Klar; die TESLA-Aktie mag überbewertet sein und es werden noch keine Gewinne gemacht, aber ein Blender bzw. eine Blender-Firma baut die sichersten (und besten) Autos der Welt?
    Wie passt denn das zusammen?
    Ich kaufe mir zwar kein Auto aufgrund der Crash-Test-Ergebnisse (war auch nie ein Volvo-Fan), aber ganz unwichtig ist das auch nicht. Und auf jeden Fall beweist es die Ernsthaftigkeit und Überzeugung, mit der Elon und seine Truppe die Aufgaben angehen.
    Und ich bin mir ziemlich sicher, dass auch das Model 3 gute Crash-Test-Ergebnisse erzielen wird.

    • Marian Finkbeiner

      Das tollste an den Artikeln ist, dass man immer die Verluste in den Fokus stellt, aber nie die Investitionen die dahinter stehen.
      Ein 30.000 Mann Unternehmen in wenigen Jahren aus dem Boden zu stampfen ist natürlioch enorm Teuer, gleichzeitig ist Tesla was die Technologien angehen auch noch in jedem Bereich der Branchenprius.

      Ich wäre nicht überraschst wenn Tesla in 20 Jahren zu den größten Konzernen der Welt gehört. Autos werden dann vermutlich nur noch ein Bruchteil des Gewinns darstellen (Daten, Tesla-Fahrdienst, Energie, ggf. Space X & Boring)

    • Dieslstinker

      wie man sieht gibts Tesla noch im Jahr 3000 😉 https://theinfosphere.org/The_Tesla_Building

      allerdings falls es wirklich stimmt, mache ich mir nur Sorgen wegen der 8 Cola light und Ambien.

  • PV-Berlin

    Ich habe mir den Frontal Crash angesehen. Man ahnt, den gravierenden Vorteil des X. kein doofer undefinierter Klotz mit allem möglichen Zeug im Weg, den man irgendwie nach unten schieben muss, damit der nicht auf deinem Schoß landet. Stattdessen ein 1 A Aufprallkasten, wie man ihn sonst nur bei Supersportwagen kennt. Dazu noch die Konstruktion des Unterbaus, der die Energie gut aufnimmt und sehr gut verteilt.

    Es ist eigentlich recht einfach, wenn man sich von 4/6/8 Zylindern verabschiedet und Technologie zum Entsatz bringt, die auch schon 1901 diesem Antrieb überlegen war.

    Aber so ein Tata (kein SUV, da richtiges Fahrzeug ) ist schon sehr sicher, den traut sich niemand die Vorfahrt zu nehmen, bei gefüllt 20 m2 Stirnfläche und 100 m2 Seitenfläche! *fg

    Solange ich den fahren darf, bleibt der, danach Tesla PickUp.