Tesla Model 3 soll mindestens 400 Kilometer Reichweite besitzen, wird Musk zitiert

Ende März dieses Jahres haben wir darüber berichtet, dass Tesla-CEO Elon Musk eine Mindestreichweite von 200 Meilen beziehungsweise über 320 Kilometer für das Tesla Model 3 vorsieht. Es hieß, dass man diese im Praxisbetrieb brauche und nicht im „Klimaanlage abgeschaltet, auf ebener Strecke fahren-Modus“. Nun scheinen auch die 200 Meilen nicht mehr auszureichen.

Wie Nola.com berichtet, waren Musk und Tesla-Mitbegründer J.B. Straubel gestern in New Orleans unterwegs, um vor einigen Geschäftsführer von Energieversorgern am Edison Electric Institute  zu sprechen. Dabei gab man unter anderem bekannt, dass man gut in der Zeit liegt, um den Verkaufsstart des Model 3 bis 2017 zu realisieren. Die Enthüllung soll im März 2016 stattfinden.

Auch der Preis des Model 3 soll mit 35.000 US-Dollar wie angekündigt weiterhin realisierbar sein, sodass man auch hier nicht zu viel versprochen hat. Interessant wurde jedoch erst die nächste Aussage von Musk: Die Reichweite des Model 3 soll mindestens 250 Meilen betragen und damit 50 Meilen mehr als zuvor angekündigt. Das wären immerhin insgesamt über 400 Kilometer Reichweite.

Leider lässt sich zum aktuellen Zeitpunkt keine Aufnahme der Ansprache auffinden, sodass man hierbei einen redaktionellen Fehler nicht ausschließen kann. Die restlichen Aussagen sind jedoch identisch mit denen, die Musk und seine Mitarbeiter zuvor getätigt haben. Eine Reichweite von knapp 400 Kilometern wäre für zukünftige Interessenten sicherlich ein großer Kaufanreiz.

  • KingArtus

    klingt vielversprechend, mit 400 Km Lässt sich leben, bin mal gespannt, wie die Supercharger optionen aussehen?! das wird sicher Kostenpflichtig, hoffe nur nicht zu teuer.

    denke sie sind auf einem guten Weg, wenn sie es nur nicht verschieben.

    • Tesla-Fan

      Elon Musk hat mal auf einer Veranstaltung gesagt, dass auch beim Model 3 die Nutzung der Supercharger „for free“ sei. Leider finde ich den Youtube-Link auf die Schnelle nicht.

      Beim Model S S60 kostete die Supercharger-Option ca. 2000 Euro Aufpreis, bei dem 85er Akku war sie im Grundpreis enthalten. Jetzt ist sie bei allen Model S im Grundpreis eingerechnet.
      Je nach Akku-Größen-Optionen vom Model 3 könnte es da ähnlich laufen. Das günstige Einstiegsmodell mit dem kleinsten Akku hat es als aufpreispflichtige Option, die größeren Akkus habe die Option inclusive.

    • notting

      Schon beim Model S waren die SC-Optionen kostenpflichtig. Nur in der untersten Ausstattungslinie mit 60kWh war’s eine Option, darüber ist’s zwangsweise drin bei entspr. höherem Grundpreis.

      IIRC soll beim Model 3 der Akku kleiner werden (in kWh). Und ich denke, dass Tesla am Supercharger schon relativ heftig lädt (bis zu 2C). Ergo müsste auch die Mehr-Reichweite pro Ladezeit geringer werden, um die 2C nicht zu übersteigen.

      Bin mal gespannt, wieviele Kunde sich für ein SC-pay-as-you-us-Modell entscheiden würden (also quasi nur für den Urlaub), weil als Pendler hat man von den SC i.d.R. nicht wirklich was.

      notting

  • muckl

    Was bei den Reichweiteangaben immer fehlt, ist die Fahrgeschwindigkeit. Also 400km Reichweite bei 200km/h auf der Autobahn und das Teil ist gekauft.

    • chk

      In Europa sind es immer Angaben nach dem NEFZ, welcher der zu Zeit noch gültiger Fahrzyklus ist! Danach kommt der „realworld driving cycle“. Die Geschwindigkeiten beim NEFZ sind viermal Innerstädtisch (15,30,50km/h) und einmal außerstätisch (70,50,70,100,120)…

      • muckl

        Wenn dem so ist, ist die Angabe also völlig unbrauchbar.