Tesla Model 3 wird Technik der „nächsten Generation“ haben, sagt Tesla-CTO JB Straubel

Tesla-CTO JB Straubel war kürzlich auf dem Event „IHS Energy CERAWeek“ in Houston, wo er unter anderem weitere Informationen zum kommenden Model 3 bekannt gab. Wie Teslarati berichtet, hat Straubel zwar keine weiteren Details verraten, wie das Model 3 aussehen wird. Er offenbarte jedoch dem anwesenden Publikum, dass man Technik der „nächsten Generation“ im Fahrzeug erwarten kann. Wir hatten schon Mitte Januar berichtet, dass man womöglich eine neue Autopilot-Hardware im Model 3 sehen wird.

Laut dem Bericht des Houston Chronicle, erklärte Straubel auf der Veranstaltung, dass der Fokus darin liegen wird, die Kosten zu senken und ein hohes Produktionsvolumen zu erreichen.

Wir brauchen nicht wirklich mehr Leistung; Wir brauchen nicht wirklich deutlich mehr Reichweite; Wir müssen uns auf die Kosten fokussieren.

Straubel sagte, dass das Model 3 ähnliche Abmessungen haben wird, wie der Audi A4 (Länge: 4725–4726 mm; Breite: 1842 mm; Höhe: 1427–1434 mm). Außerdem werden laut Straubel die Leute überrascht sein, welche Technik im Fahrzeug stecken wird.

Ich glaube es (das Model 3, Anm. d. Red.) wird die Leute mit der Anzahl der Ausstattungsmerkmale („Features“) überraschen.

Weiter äußerte sich Straubel zu der Wasserstoffzellen-Technologie. In diesem Gebiet wird Tesla Motors nicht investieren, da es hierbei „fundamentale Probleme“ gäbe. Die limitierte Infrastruktur hindert diese Technologie daran zukunftsfähig und kosteneffizient zu sein.

Andererseits gibt es reichlich von dem für die Akkupakete genutztem Lithium. In Zukunft könnte man Lithium sogar aus Meerwasser gewinnen, erklärte Straubel. Zudem sinken die Batteriekosten durch stetige technologische Verbesserungen. Das wird dafür sorgen, dass größere Mengen Energie gespeichert und Batterien in größeren Mengen produziert werden können.

Laut Straubel sinken auch die Produktionskosten für Elektromotoren.

Im Grunde sinken alle Komponenten (im Preis, Anm. d. Red.) im Elektroauto-Ökosystem signifikant.

Der CTO erinnert die Zuhörer noch einmal daran, dass viele Branchenkenner zum Marktstart des Model S eine Nachfrage von maximal 3.000 Fahrzeuge pro Jahr prognostiziert hatten. „Wir verkaufen zehntausende Fahrzeuge pro Jahr“, sagte Straubel. Allein in 2015 wurden 50.580 Fahrzeuge verkauft. Wenn das Model 3 in die Modellpalette aufgenommen wird, dann erwartet man hunderttausende Fahrzeuge im Jahr zu verkaufen.

Die Nachfrage nach dem Model 3 scheint hoch zu sein. Es wird erwartet, dass es an einigen Tesla-Stores Warteschlangen geben wird, wenn der offizielle Reservierungsbeginn am 31. März startet. Ab dem 1. April beginnt die Online-Reservierung, doch wenn man eine möglichst niedrige Wartenummer möchte, ist der Weg in den nächsten Store unabdingbar. Die Anzahlung für die Reservierung beträgt 1.000 Euro.

Beitragsbild von Twitter-Nutzerin @chr1st1nab.