Tesla Model 3 wird Technik der „nächsten Generation“ haben, sagt Tesla-CTO JB Straubel

Tesla-CTO JB Straubel war kürzlich auf dem Event „IHS Energy CERAWeek“ in Houston, wo er unter anderem weitere Informationen zum kommenden Model 3 bekannt gab. Wie Teslarati berichtet, hat Straubel zwar keine weiteren Details verraten, wie das Model 3 aussehen wird. Er offenbarte jedoch dem anwesenden Publikum, dass man Technik der „nächsten Generation“ im Fahrzeug erwarten kann. Wir hatten schon Mitte Januar berichtet, dass man womöglich eine neue Autopilot-Hardware im Model 3 sehen wird.

Laut dem Bericht des Houston Chronicle, erklärte Straubel auf der Veranstaltung, dass der Fokus darin liegen wird, die Kosten zu senken und ein hohes Produktionsvolumen zu erreichen.

Wir brauchen nicht wirklich mehr Leistung; Wir brauchen nicht wirklich deutlich mehr Reichweite; Wir müssen uns auf die Kosten fokussieren.

Straubel sagte, dass das Model 3 ähnliche Abmessungen haben wird, wie der Audi A4 (Länge: 4725–4726 mm; Breite: 1842 mm; Höhe: 1427–1434 mm). Außerdem werden laut Straubel die Leute überrascht sein, welche Technik im Fahrzeug stecken wird.

Ich glaube es (das Model 3, Anm. d. Red.) wird die Leute mit der Anzahl der Ausstattungsmerkmale („Features“) überraschen.

Weiter äußerte sich Straubel zu der Wasserstoffzellen-Technologie. In diesem Gebiet wird Tesla Motors nicht investieren, da es hierbei „fundamentale Probleme“ gäbe. Die limitierte Infrastruktur hindert diese Technologie daran zukunftsfähig und kosteneffizient zu sein.

Andererseits gibt es reichlich von dem für die Akkupakete genutztem Lithium. In Zukunft könnte man Lithium sogar aus Meerwasser gewinnen, erklärte Straubel. Zudem sinken die Batteriekosten durch stetige technologische Verbesserungen. Das wird dafür sorgen, dass größere Mengen Energie gespeichert und Batterien in größeren Mengen produziert werden können.

Laut Straubel sinken auch die Produktionskosten für Elektromotoren.

Im Grunde sinken alle Komponenten (im Preis, Anm. d. Red.) im Elektroauto-Ökosystem signifikant.

Der CTO erinnert die Zuhörer noch einmal daran, dass viele Branchenkenner zum Marktstart des Model S eine Nachfrage von maximal 3.000 Fahrzeuge pro Jahr prognostiziert hatten. „Wir verkaufen zehntausende Fahrzeuge pro Jahr“, sagte Straubel. Allein in 2015 wurden 50.580 Fahrzeuge verkauft. Wenn das Model 3 in die Modellpalette aufgenommen wird, dann erwartet man hunderttausende Fahrzeuge im Jahr zu verkaufen.

Die Nachfrage nach dem Model 3 scheint hoch zu sein. Es wird erwartet, dass es an einigen Tesla-Stores Warteschlangen geben wird, wenn der offizielle Reservierungsbeginn am 31. März startet. Ab dem 1. April beginnt die Online-Reservierung, doch wenn man eine möglichst niedrige Wartenummer möchte, ist der Weg in den nächsten Store unabdingbar. Die Anzahlung für die Reservierung beträgt 1.000 Euro.

Beitragsbild von Twitter-Nutzerin @chr1st1nab.

  • Dirk

    Ich freue mich so auf die Vorstellung des Model 3 und hatte gehofft, das dieses Model in der Performance sozusagen eine kleiners Model s wird, aber wenn ich das lese
    “ Wir brauchen nicht wirklich mehr Leistung; Wir brauchen nicht wirklich deutlich mehr Reichweite; Wir müssen uns auf die Kosten fokussieren.“
    bekomme ich jetzt schon Bauchschmerzen und befürchte das es so ein Ökomodel werden wird. Hoffentlich , hoffentlich liege ich falsch.

    Gruß Dirk

  • Blackmen

    Kameras zur Rundumsicht sowie leistungsfähigere Autopilotfunktionen sind dann ja zu erwarten…! 🙂

    • FMH

      Ja, beim BOLD/ampera_e gibt es auch eine Heckkamera – die fehlt definitiv beim Model S/X.
      Auch seitlich werden die Fahrzeuge nur schlecht erkannt. Daher kann der Autopilot ja auch noch nicht selbst überholen…
      Absolut super wäre ein Heckradar.
      Frage mich nur ob man dann die 2.Generation Autopilot-HW auch in bestehende S/X-Modelle nachrüsten kann – ging ja bisher nicht!

  • Uli

    Mit 35.000$ sind wahrscheinlich bruttopreise gemeint oder? Wie teuer wird das auto dann zuzüglich aller für den Endverbraucher hinzukommenden Kostwn?

  • H. Wagner

    Audi A 4 Größe, das passt schon mal, Note 1+! Auch alle weiteren Infos hören sich sehr, sehr gut an. Jetzt muss das Model 3 nur noch ansprechend aussehen und Tesla hat einen Käufer mehr!

  • klaues

    …der 1.April als Verkaufsstart, Reservierung, ist der gezielt gewählt worden ? ….falls es nicht funktioniert kann man sagen es war ein Aprilscherz…..

  • Dr.M.

    Es ist ja schön, dass Tesla die Besuchszahlen in seinen Stores am 31.03. offensichtlich erhöhen will, nur wer keinen Store in der Nähe hat – und die gibt es ja trotz aller Expansion nun nicht wirklich an jeder Ecke – der kann entweder einen Tag Urlaub nehmen oder eben (noch) länger warten, weil er erst ab 01.04. Online reservieren kann.
    Wieso das anders gemacht wird als bei S und X bleibt mir ein Rätsel.
    Oder sollte man bei Tesla etwa ernsthaft Probleme damit haben, die erforderliche Server-Infrastruktur für die Online-Reservierungen am 31.03. zur Verfügung zu stellen?
    Gut finde ich diese Trennung jedenfalls nicht wirklich.
    Oder spielt die Reservierungsnummer für das Lieferdatum gar nicht die entscheidende Rolle? Ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass es eher auf die (Sonder-)Ausstattungen ankommen soll, frei nach dem Motto: Je teurer, desto eher?
    Ob das dann aber wesentlich besser wäre als First Come, First Serve?
    Man darf mal gespannt sein und bis dahin etwas spekulieren.

    • FMH

      …und nicht die 1.000$ vergessen!
      Bei mir ist ein Shop um die Ecke, bin echt ab überlegen da anzustehen…
      Apple-Feeling bei Tesla, man glaubt es kaum!

  • KingArtus

    Ich vermute, das Tesla eine kritische Masse erreicht hat, und eben nun den Leuten auch mal die stors nahelegen möchte.

    In den stors kann man dann vielleicht auch noch mal das Model S 70D präsentieren, das schon in wenigen monatan lieferbar ist, wären man auf das Model 3 noch 2 Jahre warten muss.

    So kann man vielleicht die Verkäufe ankurbeln.
    Wenn tatsächlich 100.000 Reservierungen erreicht werden und nur 1% auf ein S 70D springt, sind das 1000 Fahrzeuge mehr. Wer weiß ist alles nur Spekulation.

    Weiß einer ob elon tatsächlich nach der Markteinführung des Model 3, Tesla verlässt? Oder bleibt er doch länger? Denn ich sehe für das unternehmen große Probleme wenn er nicht noch was bleibt.

  • Quasar

    @Dirk: Naja, wenn sie sagen, sie brauchen nicht „mehr“ Leistung – ich denke ein model 3 mit 450 KW ist auch unnötig. Ich rechne eher so mit 150-300KW, (Model S hat 225-400 KW). Wäre für mich vollkommen ausreichend.

    Ausstattungstechnik hatte Msuk ja gesagt, weniger SchnickSchnack. Meine Annahmen bis jetzt:
    – Kein Luftfahrwerk
    – Keine beheizbare 2 Reihe
    – Keine 3. Reihe
    Das wars eigentlich schon. Ich denke, dass das 17″ Display bleiben wird. Es wäre denke ich nicht soviel günstiger, ein zusätzliches Display von Zulieferern zu ordern, als mehr von den 17″, die man vielleicht dann günstiger bekommt.
    Vielleicht gibt es bald ein neues 17″ Display für alle Teslas.
    + Neue Autopilot Hardware

    Was meint ihr?

  • Burkhart Meyer

    Leute… das Model 3 wird ein „affenheisses“ Produkt. Tesla wird ähnliche Warteschlangen wie Apple erzeugen wollen, das bringt kostenlose weltweite Werbung! Für echte Fans ist es doch keine unzumutbare Strapaze, eine Nacht vor dem Tesla Store zu verbringen, immerhin tun andere dies für ein Smartphone 🙂 Der Hype hilft doch dem Absatz aller E-Autos weiter, ich freue mich drauf…

    • Christoph

      Exakt dasselbe habe ich beim Lesen des Artikels gedacht! Tesla gibt ja auch nicht allzu viel für konventionelle Werbung aus – insofern ist diese Strategie vielleicht wirklich der Hintergrund Bin gespannt wie das model 3 aussieht !

    • H. Wagner

      100 % Deiner Meinung!

  • MAS

    Ich denke auch nicht, dass das Model 3 ein Ökomodel in dem Sinne wird, dass die Leistung bzw. das Leistungsgewicht gegenüber dem Model S drastisch reduziert wird. Elon Musk hat immer gesagt, dass man ein Auto bauen muss, was reizvoll sein muss – eben auch was die Fahrleistungen angeht.

    Reine Spekulation:
    Ich denke, dass in etwa folgende Model 3-Varianten kommen werden:
    60 (35k USD); 190 kW; 0-100 in ca. 5,6 Sekunden; 350 km Reichweite (EPA)
    60D (39k USD), 200 kW, 0-100 in ca. 5,3 Sekunden; 365 km Reichweite (EPA)
    80D (48k USD), 250 kW, 0-100 in ca. 4,6 Sekunden; 450 km Reichweite (EPA)
    P80D (61k USD), 320 kW, 0-100 in ca. 3,9 Sekunden; 420 km Reichweite (EPA)
    P80DL (69k USD), 350 kW, 0-100 in ca. 3,6 Sekunden; 420 km Reichweite (EPA)

    Ist natürlich nur vermutet, plus/minus 10% bei den jeweiligen Angaben ist denke ich realistisch.
    Zu den Preisen kommen natürlich noch sonstige Ausstattungen hinzu.

    Der 60/60D wäre somit von Leistung und Beschleunigung etwa vergleichbar mit Mercedes C300 und BMW 330i.
    Der 80D dementsprechend mit C450 4matic und 340i xdrive
    Der P80D mit C63 und BMW M3
    Der P80DL mit C63s

    Ein paar offene Fragen, was (optionale) Ausstattung angeht:
    – Türgriffe?
    – Windschutzscheibe?
    – Schweinwerfer?
    – Luftfederung?
    – Head-Up Display?
    – Anhängerkupplung?
    – Frunk?
    – neue Autopilot-Hardware?
    – Luftfilter?
    – dritte Sitzreihe?
    – Kameras statt Außenspiegel?
    – Sitze? Material? Klimatisiert?

    Meine Annahmen:
    – Model S Türgriffe
    – normale Windschutzscheibe
    – optional Voll-LED Scheinwerfer, sonst Xenon
    – keine Luftfederung
    – kein Head-Up Display
    – keine Anhängerkupplung
    – kein Frunk (?)
    – neue Autopilot-Hardware, d.h. mehr Kameras/Sensoren
    – kein Luftfilter ala Model X
    – keine dritte Sitzreihe
    – normale Außenspiegel, beheizt, elektrisch
    – Stoffsitze, optional Leder oder Ledernachbildung, nicht klimatisierbar

    Ist aber sehr schwierig zu abzusehen.
    Allerdings hoffe ich, dass viele dieser optionalen Ausstattungen, wie LED-Scheinwerfer, Anhängerkupplung, Luftfederung, Kameras statt Außenspiegel et cetera mit der Zeit eingeführt werden, wenn sie nicht bei Marktstart kommen.

    • Dieselstinker

      AHK Möglichkeit ist ein Muß wenn es ein massentaugliches Fahrzeug werden soll…

      nicht nur wegen dem Urlaubsstromanhänger sondern auch um einmal schnell ein paar Säcke Sand Zement Brennholz was auch immer kurze Strecken zu transportieren.

      bzw. haben ja auf dem Land (wo es Garagendächtanker gibt) viele Leute jetzt schon Anhänger…
      …die wollen Sie auch in Zukunft nutzen.
      Also nicht jeder wird sich ein X leisten können oder wollen
      DS

    • Erik

      Ich würde sogar darauf tippen, dass Tesla die 350 Km Reichweite mit einer 50 kWh Batterie schafft. So kann Tesla am besten sparen um auf die 35k USD zu kommen. Es würde auch das bemühen nach einem besonders niedrigem cw-Wert begründen.
      Ebenso könnte ich mir auch gut vorstellen, dass sie die versenkbaren Türgriffe aus Kostengründen für das Model 3 abschaffen und statt dessen anders in die Karosserie integrieren, wie z.B. bei Sportwagen ala Lamborghini unter eine Karroseriekante oder für die Hecktür wie bei Alfa damals als drittes seitenfeister getarnt. Ich hoffe ihr versteht was ich meine.

    • Oliver

      Dann spekuliere ich auch mal. 🙂

      Ich gehe davon aus dass 4 Motoren im Model 3 verbaut werden welche über 800 Volt Technik angesteuert werden. Mit 800 Volt Technik ist wohl eine kompaktere Bauweise möglich. 4 Motoren (also für jedes Rad einen), damit Getriebe, Differential usw. entfallen (Kosteneinsparung). Allradantrieb wird Standard sein. Die meisten S werden scheinbar eh mit Allrad verkauft und ich vermute es ist günstiger 4 Motoren zu verbauen statt eines größeren Akkus um auf die gleiche Reichweite zu kommen, da Allrad ja effizienter ist.
      Verbrauch nach NEFZ wird wohl bei etwa 14kWh / 100km liegen (geringeres Gewicht, besserer cw, kleinere Frontfläche, schmalere Reifen (225) als S). Für 320km wäre also ein 45kWh Akku ausreichend. Allerdings hatte EM ja davon gesprochen dass die 320km „reale Reichweite“ sein sollen und nicht im „Fenster-zu-und-Klimaanlage-aus-Modus“. Es wird also eher auf einen 60kWh Akku raus laufen, also nach NEFZ 428km Reichweite.
      Der Frunk wird wegen der Vorteile der 800 Volt Technik erhalten bleiben und ähnlich groß sein wie der Frunk bei der D-Version des S.
      Ob wirklich ein 17″ Screen verbaut wird weiß ich nicht. Ich vermute eher es werden 16″ wegen der geringeren Breite des Fahrzeugs.
      Interessant wird auch die Frage des Materials der Karosserie. Stahl, Aluminium oder Carbon. Ich vermute dass es wie bei S und X Aluminium wird. Aber ein Mix aus verschiedenen Materialien wäre auch denkbar.
      Standardausstattung wird wohl recht einfach sein. Sitze und Himmel Textil, keine Luftfederung. Verbesserte Hardware für den Autopiloten wird wohl standardmäßig verbaut sein, Aktivierung wird aber wohl wie beim S zusätzlich kosten. Ansonsten werden wohl wie beim S besserer Sound, bessere Materialien usw. optional buchbar sein. Supercharger werden vermutlich nicht kostenlos sein. Ob pauschal oder nach Nutzung abgerechnet wird kann ich nicht abschätzen. Zweiteres wäre mir persönlich aber lieber. 🙂

      • FMH

        Hm, dann funktioniert aber das Supercharger-Netzwerk nicht mehr, die können sicher nur 400V. Oder sollte Tesla das tatsächlich schon voraus gesehen haben?
        Ich dachte nur Porsche will auf 800V.
        Und Radnarbenmotoren im Reifen wäre auch was völlig anderes als bisher…
        (da gibt es ja auch die zugehörige E-Auto-Fa.)

        Nein, da wird genau dieselbe Technik wie im S/X-Modell eingebaut – nur viel einfacher!
        Motoren, Akku etc. meine ich, der Rahmen muss schon neu gemacht werden wegen der kleineren Abmasse.

    • FMH

      Elon meint ja inzwischen wieder: „Ihr werdet Euch wundern was doch alles drin ist.“
      Ich denke mal da ist vor allem Technik gemeint. Auf Lederausstattung etc. kann ich verzichten.
      Aber warum kein Frunk? Was soll den da verbaut sein?
      Auch frage ich mich ob es soo viele Akku-Varianten geben wird…
      (obwohl die wohl immer noch den Preis ausmachen…)

  • alexander

    Auf youtube gibt es viele coole Interviews mit Elon. In einem sagt er, dass er für die voraussehbare Zukunft CEO bei tesla bleiben will und wenn er einmal nicht mehr CEO sein sollte, weiterhin Einfluss ausüben wird. ( vielleicht so wie bei Solarcity? ). Außerdem erzählt er, dass seiner Meinung nach Ford im Gegensatz zu GM und Chrysler nicht Pleite ging wegen des langfristigen Interesses der Familie Ford. Daher könne er sich vorstellen seine Anteile dauerhaft in der Familie zu lassen…. hoffentlich lebt er noch lang 🙂

  • Alex

    Was denkt ihr, ab wann darf man mit dem Besitz des Autos rechnen? Wird es 2017 oder noch weiter in die Ferne…

    • mitleser

      @Alex
      In Europa? Nicht vor Mitte 2018, Q3 wahrscheinlich.

    • Hulahoop

      Sollte es wie beim Model X über sechs Monate dauern bis die ersten Fahrzeuge in Europa ankommen wird es sicherlich 2018.

  • Sukram

    Ist wohl nicht so ganz fertiggebacken – aus Teslas „10-K“, Seite 13:

    >“We have not yet finalized the design, engineering or material and component sourcing plans for Model 3.“

    Bekanntlich stammt das Dokument vom 24.2.; aber wir wissen ja- Teslas Kalender ist seehr anders 😉

  • Stefan

    Ich denke Elon wird alles dran setzen seinen harten Zeitplan einzuhalten. Heute hab ich irgendwo gelesen, dass angeblich bei der gigafab gestreikt wird… unvorhersehbare Verzögerungen wird es immer geben.
    Allerdings denk ich, dass Tesla schon viel beim Serienanlauf von Model S und X gelernt hat und sich nicht nochmal mit technischen spielerreien wie den Falcon-wings Türen einen Serienanlauf verzögern lässt.

    A4 Größe ist perfekt… mein Alter hält hoffentlich noch so lange durch, bis das Model 3 ausgeliefert wird. Wenn Audi nicht dran denkt etwas vernünftiges in Richtung Elektroauto zu entwickeln, dann fällt einem auch der Markenwechsel leicht 😀

  • KingArtus

    @Alex
    Denke das wir vor 2018 in Deutschland kein Model 3 bekommen.
    Es wäre schon aber glaube nicht daran. Immerhin soll es ja erst Ende 2017 auf den Markt kommen. Bis die Herstellung auf Hochtouren läuft dauert es etwas.

    @MAS
    Ich bin mir was den Luftfilter angelegt nicht so sicher. Wenn das Model x in China gut ankommt, wird es sich möglich sein ihn nach zu rüsten, da die Chinesen sowas echt nötig hätten, aber standard ist es sicher nicht.

    @Erik
    50 KW ist auch meine Vermutung. Immerhin ist der preis im Fokus. Das sind immerhin 20% Akku unterschied von 50KW auf 60KW

    • Michi

      Die richtige Einheit ist kWh

      Leistung ist kW oder PS

      KW ist Kalenderwoche

  • „ELMO“

    @MAS: Was für einen Grund könnte man haben, den Frunk entfallen zu lassen?

  • Dirk

    „Allerdings denk ich, dass Tesla schon viel beim Serienanlauf von Model S und X gelernt hat und sich nicht nochmal mit technischen spielerreien wie den Falcon-wings Türen einen Serienanlauf verzögern lässt.“

    Und genau darauf hoffe ich, das es in der Model 3 Familie genauso ei kleines „Model X“ geben wird, mit solchen verspielten Türen.

    Gruß
    Dirk

  • MAS

    @Dieselstinker:
    Also ich fänd ne AHK auch gut, glaube aber nicht, dass sie bei Marktstart kommt. Beim Model Y könnte ich mir das eher vorstellen. Aber wer weiß, ist nur so mein Bauchgefühl.
    Und an Urlaubsstromanhänger glaube ich nicht so wirklich um ehrlich zu sein. Mag sein, dass es sowas irgendwann mal gibt, aber ich seh den großen Vorteil davon momentan nicht. Wenn Akkus deutlich günstiger wären, könnte das anders aussehen. Die Frage ist nur, ob man es dann noch bräuchte..

    @Erik:
    Ich glaube nicht, dass man realistische 220 Meilen/350 km mit einem 50 kWh Akku schafft.
    10% der Akkukapazität sind in der Regel nicht nutzbar, bleiben also gerade mal 45 kWh. Der effektive Stromverbrauch (inklusive Verluste durch Motorwirkungsgrad etc.) müsste also bei <13 kWh/100 km liegen, um auf 350 km zu kommen.
    Das ist natürlich machbar unter perfekten Bedingungen bei langsamer Fahrt, aber realistisch ist es eher nicht.
    Selbst durch einen sehr guten cwA-Wert und niedrigeres Gewicht wird man mit einem 60 kWh Model 3 nicht auf deutlich bessere EPA-Reichweitenangaben als beim Chevrolet Bolt kommen, da sich der cwA-Wert bei den Tests nicht enorm auswirkt – in der Praxis bei höheren Geschwindigkeiten (Autobahn/Landstraße) aber eben schon.
    Mit höheren Geschwindigkeiten meine ich jetzt nicht, dass man mit 180 km/h über die Autobahn heizt, sondern eine normale Reisegeschwindigkeit von 120-140 km/h.
    Ich denke im Vergleich zum Bolt, welcher relativ leicht ist, aber einen miserablen cwA-Wert hat, wird das Model 3 eher etwas schwerer, aber hat dafür einen sehr guten cwA-Wert.
    Das sorgt dafür, dass das Model 3 in der Stadt vielleicht 5-10% mehr verbraucht als der Bolt, auf der Autobahn jedoch 25-30% weniger.
    In der Stadt ist ein kleiner Verbrauchsunterschied in der Regel relativ egal, da man sowieso genug Reichweite hat. Auf der Autobahn bedeutet aber jedes bisschen mehr Reichweite mehr Flexibilität und/oder schnellere Durchschnittsgeschwindigkeit.

    Im Endeffekt: der Bolt kriegt einen 60 kWh Akku und ich bin mir ziemlich sicher, dass es beim Model 3 Basismodell genau so sein wird.

  • MAS

    @Oliver:
    Vier Motoren hätten vielleicht Vorteile, allerdings glaube ich eben nicht, dass es solche Neuerungen mit dem Model 3 geben wird.
    Ich denke mal der neue Roadster wird irgendwann 4 Motoren bekommen, so wie der SLS Electric Drive, um torque vectoring zu machen.

    Ich bin mir nicht sicher, ob 800 Volt zu Ladeinkompatibilitäten an Superchargern führen würde.. Ich glaube eher nicht, dass sowas kommt.

    Wie Sie selber sagten, ist der Vebrauch nach NEFZ relativ belanglos, weil viel zu optimistisch. Die EPA-Verbrauchsangaben sind da schon deutlich realistischer, allerdings auch nicht zu 100% realistisch.

    Ich bin auch gespannt, welches Material zum Einsatz kommt!

    @KingArtus:
    Sicher bin ich mir bei dem Luftfilter (und vielen anderen Dingen) auch nicht – ich habe dabei auch an den chinesischen Markt gedacht. War jetzt auch nur Spekulation meinerseits.
    Ich denke mal langfristig wird ein super-Luftfilter ala Model X in alle Tesla-Modelle kommen, aber momentan erwarte ich nicht, dass es die Option beim Model 3 Launch geben wird.

    @Elmo:
    Das mit dem Frunk ist schwierig. Das kommt sehr auf das Gesamtdesign des Model 3 an.
    Wenn es sich beim Model 3 um ein Model S in klein handelt, wird es bestimmt einen (kleineren) Frunk geben.

    Es könnte jedoch auch sein, dass die Proportionen etwas anders werden: kürzere „Motorhaube“ und dafür längeres Heck relativ zum Model S.
    Das erlaubt potentiell einen besseren cw-Wert (tropfenförmiger), mehr Kopffreiheit im Fond (find ich beim Model S nicht so prickelnd) und einen größeren Kofferraum.
    Fraglich ist aber, wie es sich auf die Sicherheit beim Frontalzusammenprall auswirkt. Sicherheit ist nunmal ein Steckenpferd von Tesla – völlig zurecht natürlich – und wenn ein fehlender Frunk zu deutlich weniger Sicherheit führt, würde Tesla es wahrscheinlich nicht machen, schätze ich.
    Evtl. wird es auch kombiniert: eine relativ kurze Motorhaube und trotzdem ein Frunk, der aber deutlich kleiner ausfällt.

    Wie gesagt, ist schwer zu sagen. Ich denke der Frunk hat seine Vor- und Nachteile – überragend wichtig finde ich ihn eigentlich aber nicht.