Tesla Motors beginnt anscheinend erste Autopilot-Restriktionen einzuspielen

Bereits Anfang November haben wir darüber berichtet, dass Tesla-CEO Elon Musk den Autopiloten im Model S und Model X mit einigen Restriktionen versehen möchte, damit die Fahrzeuge nicht für „verrückte Aktionen“ genutzt werden. Scheinbar wurde das Vorhaben schneller abgewickelt als gedacht, denn erste Nutzer meldeten vor wenigen Tagen, dass es bereits erste Restriktionen gibt.

Erste Nutzer erklärten, dass es mit dem Autopiloten außerhalb von Autobahnen nicht mehr möglich sei, schneller als 45 mph (72 km/h) zu fahren. Wenn man eine höhere Geschwindigkeit hat, wird das Fahrzeug im Autopilot-Modus auf die genannte Geschwindigkeit abbremsen. Diese Einschränkung gilt jedoch nicht für das Tempomat, sondern lediglich für den Autopiloten.

Leider sind die Beiträge sowohl im Tesla Motors Club Forum als auch auf Reddit wieder entfernt worden. Aktuell ist noch unklar, ob diese Restriktion nun tatsächlich implementiert sind und wenn ja, ob es die einzigen bleiben werden oder weitere hinzukommen. Tesla Motors hat bisher keine offiziellen Informationen dazu veröffentlicht, sodass man das Ganze nicht bestätigen kann.

  • Ohne Witz. Das macht mir Angst. Ich sitze im Auto und das Teil fährt im Autopilot? Irgendwie klingt das für mich noch nicht richtig ausgereift. Teslar ist da sicher vorn dabei aber aktuell kann ich mich mit einem Autopiloten noch nicht anfreunden. Ich hab noch selbst gern das Ruder in der Hand.

    • Renato Demarmels

      Du kannst die Hände am Lenkrad lassen und bei Bedarf sofort eingreifen und den AP übersteuern. So sind zwei Systeme gleichzeitig aufmerksam und der AP lernt aus deinen Korrekturen. Nicht nur dein AP, sondern alle Fahrzeuge lernen aus den Erfahrungen einzelner Fahrer. Deine Bedenken sind also unbegründet, du brauchst kein Ruder aus der Hand zu geben.

    • mellame

      Ich freue mich jeden Tag den Weg zur Arbeit mit dem Autopilot zu bewältigen. Es ist so ein geniales Gefühl mit dem Tesla durch die Strasse zu gleiten und dazu noch eins mit dem Auto zu sein. Das muss man selber ausprobieren sonst glaubt dir niemand.

  • Falko

    Deshalb soll man ja auch immer das Lenkrad in der Hand behalten

  • K11

    Hab ich auch gedacht. Ich fahre jeden Tag 100 Km mit Autopilot z.T. Landstraße und etwa 50% Autobahn. Das ist einfach nur obergei…
    Selbst heute bei starkem Regen fährt das MS einfach still und leise vor sich hin.
    Das mit der Angst legt sich sehr schnell. Anfangs hatte ich auch die Hände immer fest am Lenkrad. Mittlerweile reicht ein Finger und nicht einmal das bräuchte man.
    Vorsicht ist auf der Autobahn bei Baustellenein- und Ausfahrten wichtig. Dort sind oft die Markierungen lückenhaft. Aber die kurzen Stücke kann man ja selbst fahren oder ggf. den AP korrigieren.
    Auf der Landstraße scheint er dazu zu lernen. Anfangs fuhr er die Kreisverbindungsstraße etwas ruppig, also kein echtes Problem, sondern die Lenkbewegungen waren nicht so sanft und elegant. Mittlerweile schnurrt er da ohne Hektik sanft durch die Kurven und um die Verkehrsinseln herum.

  • @ Steffen
    Du bist doch sicher auch schon geflogen?
    Da steuert die meiste Zeit auch der Autopilot.
    Und wie bei Flugzeugen kann dieser auch im Tesla jederzeit abgeschaltet werden. Sobald Du das Lenkrad selbst in die Hand nimmst, schaltet er sofort ab.
    Der Autopilot ist für lange Autobahnfahrten gedacht. Da funktioniert er sensationell gut. Unfälle mit Sekundenschlaf sind so unmöglich.

  • Ich bin echt gespannt wie sich das weiterentwickelt. Mir wäre es irgendwie im moment noch zu riskant sich nur auf das Auto zu verlassen. Aber man weiß ja nie wie es sich weiterentwickelt. Im Moment fahre ich auch sehr gerne noch selber. Es macht ja einfach Spaß Auto zu fahren. Ich bin gespannt.