Tesla Motors verliert Lemon-Law-Klage

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Anfang April berichteten wir über eine Klage gegen Tesla Motors, welche von einem enttäuschten Kunden einherging. Dieser wollte nach mehreren Reparaturen das Fahrzeug gar nicht mehr haben und forderte eine Rückerstattung von Tesla Motors, welche er jedoch scheinbar nicht bekam. Sein Anwalt war der selbsternannte „Lemon Law King“ Vince Megna.

Die sogenannten Lemon Laws sind einzelstaatliche Verbraucherschutz-Gesetze, die den Verkäufer von Kraftfahrzeugen dazu verpflichten, für Mängel des Kraftfahrzeugs einzustehen. Megna ist dafür bekannt, Fahrzeughersteller erfolgreich über diese Lemon Laws zu verklagen und glaubt man den neuesten Medienberichten, so hatte er auch bei Tesla Motors Erfolg.

Laut Vince Megna habe Tesla Motors eingestimmt das Fahrzeug für 126.836 US-Dollar zurückzukaufen, sowie 18.500 US-Dollar an Anwaltskosten zu bezahlen. „Wir haben jeden Penny zurückbekommen, den wir wollten“, erklärt Rechtsanwalt Megna. Er glaubt, dass dies die erste Lemon-Law-Klage gegen den kalifornischen Autobauer gewesen sei.

Tesla hatte sich damals im eigenen Blog zu den Vorfällen geäußert und jede Schuld von sich geschoben. Über den Ausgang der Klage – welcher seit Montag bekannt sein sollte – ist jedoch keine offizielle Stellungnahme im Blog zu finden. Tesla-Pressesprecherin, Liz Jarvis-Shean, sagte dazu: „Wir betrachten diesen Fall als abgeschlossen.“