Tesla Motors kooperiert mit „Smart Home“-Anbieter digitalSTROM

Wie der „Smart Home“-Anbieter digitalSTROM gestern über Pressemitteilung bekanntgab, kooperiert man ab sofort mit Tesla Motors im Bereich vernetztes Zuhause. Ab sofort sollen Tesla-Fahrer ihr Fahrzeug mit dem Smart Home verbinden und einzelne Geräte und sämtliche Funktionen des Dienstes nutzen können. All das von unterwegs über den Touchscreen des Fahrzeugs.

Die Anwendung von digitalSTROM ist kostenlos und für jeden Tesla-Fahrer ab sofort über den Browser im Fahrzeug aufrufbar. Um eine Verbindung zwischen dem Tesla und Smart Home herzustellen, genügt es die Webadresse tesla.digitalstrom.com im Browser aufzurufen. Anschließend muss man sich mit den persönlichen digitalSTROM login-Daten verifizieren.

Mit dieser neuen Art der Vernetzung ist es möglich von unterwegs die Außenbeleuchtung ein- oder auszuschalten oder das Garagentor zu bewegen. Auch ganze Abläufe können in der Anwendung hinterlegt werden. Führt der Kunde beispielsweise die Aktion „Ich komme nach Hause“ aus, schaltet sich die Außen- und Treppenhaus-Beleuchtung ein und das Garagentor wird geöffnet.

Martin Vesper, CEO der digitalSTROM AG, erklärt: „Für unsere Kunden wird es so noch einfacher und komfortabler, da sie ihr Haus direkt aus dem Auto heraus steuern können. Unsere neue Anwendung haben wir für die Tesla-Limousine realisiert, weil das Unternehmen bisher als einziger Fahrzeughersteller konsequent mit offenen Schnittstellen arbeitet.“

  • LordRupy

    Kann man das Display eigentlich auch abschalten? In meinem jetzigen Fahrzeug (leider nicht elektrisch motorisiert) habe ich einen 7″-Monitor in der Mitte sitzen, den ich vor jeder Fahrt ausschalte. Weil der mich einfach stört, besonders nachts. Dazu muss ich immer 3 Knöpfe hintereinander drücken. Beim nächsten Neustart geht das Teil wieder an, ohne sich „gemerkt“ zu haben, dass es eigentlich ausbleiben soll. Navi brauche ich nur in seltenen Fällen. Den Radiosender verstelle ich noch seltener. Wesentliche Informationen werden auch auf dem kleineren Display im Armaturenbrett angezeigt. Reicht oft völlig.

    Dass Tesla so ein riesiges Display verbaut hat, ist für viele Funktionen sicherlich von Vorteil. Aber braucht man denn diese Funktionen ständig? Jetzt soll man noch sein Haus damit steuern. Da muss das Fahrzeug ja zwangsweise autonom fahren, damit man alle Funktionen überhaupt während der Fahrt ansatzweise bedienen kann.

    Am Anfang wird man sicherlich viel mit dem Display herumspielen. Mit der Zeit wird sich das bestimmt auf ein Mindestmaß beschränken. Vielleicht sogar soweit, dass man das Display auch mal ausschalten möchte. Daher auch meine ursprüngliche Frage.

  • Michael W

    So viel ich weiß, gibt es einen Bildschirm-Reinigungs-Modus, da wird er glaube ich dunkel. Aber in wie weit der Bildschirm ausgeschaltet ist und wie einfach das funktioniert, entzieht sich meinem Wissen 🙂

    Vielleicht kann man ja die Display-Helligkeit so weit herunterdrehen, dass es fast aus ist.

  • FVK

    Das wäre eine gute Idee. Wie in meinem SAAB würde es der eigenen Verkehrssicherheit gut tun über eine Night-Panel-Taste alles abschalten zu können, bis auf den Tacho.
    Alle wichtigen Funktionen leuchten dann selbsttätig wieder auf wenn sie gebraucht werden.
    D.h. Bildschirm berühren und er wird gestartet, geht nach einer „unberührten“ Zeit dann wieder aus. Ich nutzte diese Funktion immer, es ist sehr beruhigend weil man sich auf alles wichtige auf der Straße konzentrieren kann.

  • Elektroautofan

    Ich denke dass sich tesla nicht so auf diese „Spielereien“, sondern auf das Model 3 konzentrieren sollte.