Tesla Motors: Wert gebrauchter Model S ist gestiegen

Tesla Motors hat laut Electrek kürzlich einige E-Mails an Bestandskunden und potenzielle neue Kunden verschickt, in der den Empfängern mitgeteilt wird, dass der Wert gebrauchter Model S gestiegen sei, da es eine hohe Nachfrage dafür gibt. Sollte man sich dazu entscheiden sein Model S gegen ein neues einzutauschen, kann man sich jetzt einen neuen Preis dafür errechnen lassen.

Tesla Motors versucht im letzten Quartal des Jahres einen neuen Absatzrekord von 17.000 bis 19.000 Fahrzeugen zu erreichen. Neben dem erhöhten Eintauschwert wird das Unternehmen eine „signifikante Anzahl“ an Vorführwagen, Marketing-Fahrzeugen und Service Loaner (Anm. d. Red.: Ersatzfahrzeuge bei längerem Werkstattaufenthalt) zum Verkauf anbieten, um das Ziel zu erreichen.

In der gleichen E-Mail merkte Tesla Motors an, dass man nur noch diese Woche das Model S in den Vereinigten Staaten bestellen kann, um es noch bis zum Ende des Jahres zu erhalten. Wer es somit noch in dieser Woche bestellt, würde bei der anschließenden Steuererklärung dann im nächsten Jahr die 7.500 US-Dollar Steuervorteil angerechnet bekommen und nicht erst in 2017.

  • alexander

    elektrische Autos sollten eigentlich viel haltbarer sein als CO2 Autos. Es gibt weniger Verschleißteile, alte Akkus lassen sich leicht auswechseln und durch neue bessere ersetzen, anders als beim Motorblock. Und dann gibts ja noch Teslasolftware updates.
    Der größte Konkurrent des Model 3 werden wohl die gebrauchten Model S sein.

    • notting

      Wieso? Werden weniger neue Golf verkauft, weil’s den Passat auch in gebraucht gibt?
      Das Model 3 wird wohl auf jeden Fall folgende signifikate Vorteile haben:
      – kleiner (denk an die Parksituation in den Städten!)
      – neuere Technik (3. Generation; Model S und X sind ja nur 2. Generation)
      – umweltfreundlicher, weil weniger Energieverbrauch weil kleiner, leichter, … (IMHO wird das Model S irgendwann als Stromfresser tituliert werden analog zu den anderen dicken Kisten heutzutage).
      Evtl. sogar noch billiger als ein Model S mit Restgarantie?

      Und die ständigen OTA-Updates machen mir eher Angst. Tesla wäre nicht der erste Hersteller, der ohne den Kunden eine Möglichkeit zu geben zur vorherigen Version zurückzugehen bei einem Software-Update für sehr blöde Probleme auf den verhältnismäßig teuren Geräten gesorgt hat. Z. B. Windows-Patches kann man i.d.R. sogar einzeln deinstallieren, je nach dem welcher Stress machen.

      notting

      • Renato Demarmels

        Und trotzdem bietet das MS gegenüber dem M3 Vorteile, wie höhere Reichweite und mehr Laderaum. Es bleibt also doch wahrscheinlich, dass sich potentielle Käufer überlegen, ob ein gebrauchtes MS oder ein neues M3 schlauer ist. So wie das bei Golf und Passat sicher auch der Fall ist. Habe ich ein bestimmtes Budget zur Verfügung und muss mich entscheiden, so ist das eine sehr gängige Überlegung. Das wollte Alexander vermutlich sagen. Die grössten Konkurrenten neuer Autos sind wohl in jedem Fall die vorhergehenden Modelle. Wenn das M3 kommt hat ein ’14er MS immerhin noch ca. die Hälfte der Garantie auf Akku und Antrieb. Ein ’16er sogar noch die Hälfte der Komplettgarantie.

  • Andreas

    Ich glaube nicht das ME mit gebrauchten MS konkurrieren werden. Im Laufe der Jahre werden sicher auch Reparaturen beim MS anfallen. Dann hat man die Wahl zwischen einem mit Vollgarantie behafteten neuen ME und einem gebrauchten MS, bei dem Beispielsweise der Tabletwechsel sündhaft teuer werden könnte.(Teilekosten und Monteurstunden sind bei Tesla hoch angesiedelt.)