Tesla Motors will den Autopiloten beschränken, damit weniger Dummheiten angestellt werden

Seit dem 15. Oktober ist der Autopilot verfügbar, wobei Europa noch über eine Woche auf behördliche Zustimmungen warten musste, bis das Update ebenfalls ausrollen konnte. Obwohl Tesla Motors ausdrücklich davor gewarnt hat, die Hände vom Lenkrad zu nehmen – schließlich ist es eine Beta -, haben viele Fahrer natürlich getrost auf diesen Hinweis verzichtet.

Entsprechend gab es bereits nach kürzester Zeit erste Youtube-Videos, die beinahe-Unfälle verursacht durch den Autopiloten zeigen. Obwohl es auch zahlreiche Gegenbeispiele gibt, sind die Autopilot-Funktionen keinesfalls dafür geeignet, das Fahrzeug völlig autonom zu steuern. Um die Anzahl „verrückter Aktionen“ zu senken, wird Tesla Motors schon bald Beschränkungen einführen.

Zwar ging Elon Musk im Earnings Call am gestrigen Abend nicht auf die Art der Beschränkungen ein, aber es dürfte sicher im Interesse von Tesla liegen, wenn der Fahrer seine Hände am Lenkrad lässt. Wenn die Hände vom Lenkrad genommen werden, könnte das System beispielsweise die Autopilot-Funktionen abschalten. Ähnlich verfahren auch andere Hersteller mit solchen Systemen.

Passenderweise erklärte Google erst im letzten Monat, dass man lieber an einem völlig autonomen Auto arbeite, da die Fahrer bei einem halb-autonomen Fahrzeug, wie es aktuell das Tesla Model S ist, häufig nicht gut agieren, wenn sie selbst die Kontrolle übernehmen müssen. Ob auch erste Teslas in Zukunft völlig autonom fahren, wird sich zeigen. Erste Hinweise gibt es bereits dafür.

  • Das währe ein riesen Rückschritt und unverzeihlich. Tesla hat die Fahrzeuge so beworben und mit Autopilot verkauft. Nur weil 0,5% der Teslabesitzer zu blöd sind den Autopiloten korrekt zu verwenden, kann man nicht alle anderen Besitzer bestrafen.