Tesla schließt sich Protest gegen Donald Trumps Einreiseverbot an

Gegen das aktuell in allen Medien diskutierte Einreiseverbot von Donald Trump schließen sich zahlreiche US-Unternehmen zu einem Protest zusammen. Laut TechCrunch haben insgesamt 127 Unternehmen, darunter Apple, Facebook, Microsoft, Google und nun auch Tesla und SpaceX, einen Protestbrief, der an das Berufungsgericht in San Francisco einging, unterzeichnet.

Trump hatte Ende Januar einen 90-tägigen Einreisestopp für Menschen verfügt, die aus den Ländern Syrien, Iran, Irak, Sudan, Somalia, Libyen und Jemen kommen. Flüchtlingen aus aller Welt sollte die Einreise für 120 Tage verwehrt werden, denen aus Syrien sogar auf unbestimmte Zeit. Der Erlass wurde jedoch am Samstagmorgen von einem Bundesrichter ausgesetzt.

Das US-Justizministerium bezeichnete diese Blockade als „verfehlt“ und geht gegen sie in Berufung. Es argumentiert, dass der Präsident über die Einreise von Fremden und Aufnahme von Flüchtlingen in die Vereinigten Staaten zu entscheiden habe. Am Dienstag sollen die Argumente beider Seiten angehört werden, bevor ein endgültiges Urteil verkündet wird.

Der Protestbrief wurde im Original am 5. Februar von 97 Unternehmen unterzeichnet. Dabei fiel die Abwesenheit von großen US-Unternehmen auf, darunter HP, Tesla oder SpaceX. Einen Tag später haben sich jedoch auch diese und weitere Unternehmen dem Protest angeschlossen, darunter Evernote, TripAdvisor, Bungie und Udacity.

  • Stefan Peter

    Endlich. Jetzt geht es meinem Gewissen bezüglich meiner Tesla-Bestellung besser.

    • ice401sbb

      Musk hat schon kurz nach der Unterzeichnung des Dekrets durch Trump auf Twitter mitgeteilt, dass er damit nicht einverstanden ist. Kann auf Twitter nachgelesen werden. dort hat er auch begründet, warum er in dem Gremium von Industrievertretern mitmacht.