Tesla will weltweite Servicekapazität um das Dreifache erhöhen

Tesla hat ein neues Video auf YouTube veröffentlicht, mit dem das Unternehmen die genauen Ausbaupläne für den Servicebereich bekannt gibt. Wie es heißt, will man weltweit insgesamt 100 neue Servicestätte zu den bereits über 150 existierenden Service Centern hinzufügen. Zusätzlich dazu sollen 1.400 neue Service-Techniker eingestellt werden, wodurch die weltweite Service-Kapazität um das Dreifache erhöht werden soll.

Tesla hat passend dazu die entsprechende Informationsseite auf der offiziellen Homepage aktualisiert. Auch dort kann man noch einmal alle Informationen auf Deutsch lesen.

Laut Tesla können 90 Prozent der auftretenden Probleme bereits über Ferndiagnose identifiziert werden. So kann im Anschluss – falls nötig – ein mobiler Service-Techniker vorbeischauen und dem Kunden den Besuch in einem Service Center ersparen. Dabei können 80 Prozent der Reparaturen auch außerhalb von einem Service Center und direkt beim Kunden erfolgen, heißt es.

Um eben jenen mobilen Service weiter auszubauen, hat Tesla allein in diesem Jahr mehr als 350 neue Service-Fahrzeuge der eigenen Servicefahrzeugflotte hinzugefügt. Damit hat man in diesem Jahr eine 40 Prozent höhere Abdeckung in Nordamerika erreicht, als im Jahr zuvor.

Aber auch den Prozess in den jeweiligen Service Centern gestaltet Tesla immer effizienter. So kann man Dank der Ferndiagnose und automatischer Check-Ins bereits im Vorfeld nötige Reparaturen diagnostizieren und die benötigten Ersatzteile bestellen, noch bevor der Kunde beim Service Center eintritt. Zudem betont man das Intelligent Engineering, wodurch die meisten Service-Arbeiten keine Hebebühne benötigen. Die Fahrzeuge auf dem Boden zu reparieren soll Zeit sparen.

Die Tesla Service Center sind viermal so schnell und benötigen drei Mal weniger Platz als herkömmliche Werkstätte. Bald soll es den Kunden ermöglicht werden, direkt vom eigenen Fahrzeug aus einen Termin mit dem Service Center zu vereinbaren. So will Tesla ein ultimatives Markenerlebnis bescheren und den Kfz-Service auf ein neues Niveau anheben.

  • Richard Müller

    Grundsätzlich toll…wenn nur nicht immer der Soll/Ist-Vergleich hinken würde. :/

    • Nelkenduft / AHF

      Oh, so little faith

      • Richard Müller

        Beispiel: Ich warte ja noch auf die seit Monaten zugesagten SuC die mehr als 350 kW laden.

        • Thomas

          Wurde dazu schon etwas verbindliches seitens Tesla gesagt?

        • Nelkenduft / AHF

          Wurden die tatsächlich zugesagt? Ich erinnere mich nur an den Tweet von Musk, dass bisherige Schnelllader sinngemäß „Kindergartenkram“ seien, aber nicht an einen Zeithorizont zur Installation selbiger.

          • Richard Müller

            Grundsätzlich finde ich es wirklich gut was Tesla macht. Tolle Produkte. Tolle Philosophie usw. Einzig was halt immer wieder auffällt ist die „Nichteinhaltung der Angaben“ Sowohl sollten bis Ende des Jahres, MEINE ICH, 100.000 Model 3 gebaut worden sein. Nun wird wieder zurückgerudert. Ich habe NICHTS dagegen, wenn jemand von Anfang an sagt „Wir schaffen wahrscheinlich 40.000 (oder wieviele es auch immer am Ende des Jahres sein werden).“

            Die Prognosen passen, solange man nicht auf den Kalender achtet. Sie schaffen ja alles was sie sich vornehmen.

            Und zum 350 kW SuC: ja es wurde keine Zeitangabe abgegeben. Aber wenn ich von Kindergartenkram erzähle, dann sollte ich auch was in der Hinterhand haben. Denn in, übertrieben gesagt, 10 Jahren werden andere auch 350 kW als Kinderkram ansehen.

          • McGybrush

            Kann ich Dir so bei Pflichten.

            Aber:
            Wenn Tesla sich 12 Monate mit dem Model 3 verspätet dann sind sie immer noch erster. Sie können es sich so doof es klingt noch erlauben. Und Tesla kündigt am ende an und hingt dann etwas hinterher.

            Die Anderen kündigen nur an und reden Sinngemäss so als ob Tesla auch nur Spielzeug ist und haben selber aber auch nix in der Hinterhand.

            Der Unterschied ist. Bei Tesla rechne ich mit sofortigem rollout der 350kW Charger wenn die Technik soweit ist. Bei den anderen wird der 350kW Charger an der eine Pilotprojekt Strecke abdeckt, von eGolf und i3 Fahrern ohne CCS mit 3.6kW benutzt werden da ja dank LSV alle Autos dran laden dürfen müssen. Eben auch die langsamsten der langsamen blockieren dann den 350kW Lader. Ich rechne eigentlich noch dieses Jahr mit mehr Infos zu dem +350kW Supercharger (Semi Truck Vorstellung).

        • Jens B. H.

          Die SuC mit >150kW bzw >350kW werden bestimmt kommen. Bei uns in Deutschland werden uns ja derzeit von unseren deutschen Qualitätskonzernen die 50KW Lader als Stand der Technik verkauft.

          https://tank.rast.de/emobility/

          • Melone

            Immerhin, Porsche baut in Berlin gerade die erste Ladestation mit 800V.
            Fehlen nur die passenden Autos…

          • Jens B. H.

            800V ist ja nur die Ladespannung und sagt ja erstmal nichts über die Leistung aus.
            Haben Sie eine Quelle? Das interessiert mich.

          • Melone

            Siehe http://www.automobilwoche.de/article/20170714/NACHRICHTEN/170719919/neue-niederlassung-in-berlin-weltweit-erstes-porsche-zentrum-mit-schnellladesaeulen
            Die Leistung für „80%/400km in 19 Minuten“ gibt Porsche mit 220kW an. Ich schätze aber, dass da noch mehr kommt. Ganz interessant ist hierzu auch https://newsroom.porsche.com/de/technik/porsche-engineering-e-power-elektromobilitaet-laden-800-volt-technologie-12719.html
            In die Richtung wird es bei Tesla vielleicht auch bald gehen.

          • Jens B. H.

            Danke!
            Eben kommt die Meldung auch über Electrek rein:

            https://electrek.co/2017/07/14/porsche-350-kw-ev-charging-station/

          • Melone

            Danke für den Link, der klärt da auch nochmal einiges.

          • Fritz!

            Porsche & Co. sprachen doch sehr vollmundig von 350 kW Ladeleistung bei 800 Volt. Wo ist die denn geblieben?

            Immerhin, 220 kW ist schon mal gut das vierfache der üblichen 50 kW (aber auch nicht so viel mehr als die 135 kW von Tesla).

          • Melone

            Siehe die Electrek-Meldung unten, es geht direkt auf 350kW hoch. Und die 800 Volt Ladetechnik (SuC haben bisher 480V) macht auch einen ziemlichen Unterschied. Auf der von mir verlinkten Porsche-Seite ist etwas weiter unten dazu eine interessante Grafik. Die 220kW sind da wohl das Limit der momentan marktreifen Zellen, nicht der Säulen, in Zukunft kann es aber noch wesentlich schneller gehen. Damit fallen bald zwei der wichtigsten Gegenargumente gegen die Elektromobilität quasi komplett weg, nämlich Reichweite und Ladezeiten (hängt ja zusammen).

          • McGybrush

            Entspricht der nun der immer Prognostizierten LSV Ladesäulenverordnung?

            Wenn ja dann kann Tesla seine SC doch auch so weiter bauen wenn kein Typ2 oder Chademo vorhanden ist. Wenn nicht dann muss da aber schnell noch ein Typ2 mit ran damit ein Golf mit Schnarchlader und ohne CCS den Porsches dieser Welt für 4h die Säule blockieren kann nur damit er dann 150km weiter kommt.

    • Kyle Seven

      Frage 1: Fahren Sie einen Tesla?
      –> Wenn nicht, können Sie nicht beurteilen, ob der Soll/Ist-Vergleich im Service hinkt

      Wenn ja:
      Frage 2: Welches Leistungsversprechen wurde Ihnen gegenüber gemacht, dass Tesla nicht eingehalten hat.

  • Jens B. H.

    Ich will hier etwas hervorheben:
    So kann im Anschluss – falls nötig – ein mobiler Service-Techniker
    vorbeischauen und dem Kunden den Besuch in einem Service Center
    ersparen.

    Mir ist dieser Satz extrem wichtig. Warum können das unsere Premium Hersteller nicht? Das hat mit Technologie oder Disruption überhaupt nichts zu tun. Das hat nur damit was zu tun wie Kundenorintiert man ist bzw was man für ein Bild von seinen Kunden/Opfern hat.

    Den Vogel hat hier auch mal wieder Volkswagen abgeschossen. Das AdBlue, das ich jetzt mehr verbrauche, weil VW die EInspirtzmenge ändern musste, um nach dem Dieselskandal die Betreibserlaubnis zu „verlängern“, bekomme ich 5 Mal kostenlos. Aber ich muss dazu zu VW in die Werkstatt fahren. Die können mir das nicht aushändigen, so dass ich es selbst nachfülle. Ich bekomme auch keinen Gutschein, dass ich es bei eienr Tankstelle nachfülle. Und schon zweimal nicht kommt ein VW Techniker zu mir nach Hause oder an den Arbeitsplatz um das nachzufüllen. Nein. Ich muss mich selbst wieder durch den Verkehr quälen um dann in der Werkstatt darauf zu warten, bis mir einer die Profibrühe in den Tank kippt. Unglaublich. Nicht mal hier können die VW-Verantwortlichen einem Zeigen dass Ihnen die ganze Aktion leid tut. VW hat nichts Anderes verdient als gnadenlose Disruption!

    Tesla zeigt, dass man mit einfachen Dingen, und vor allem Respekt vor seinen Kunden, Marktanteile gewinnt.

    • Kyle Seven

      DAs Problem was die anderen Hersteller haben, ist, dass 100% der Probleme nicht remote lösbar sind, deren automobile Infrastruktur und Konnektivität eignet sich nicht dafür. Das hat Tesla konsequent besser gemacht.
      Oder warum musste Dein VW in die Werkstatt um neue Software aufzuspielen? Weil sie es on air nicht können.
      Klar das Elektroauto hat den Vorteil, dass sowieso weniger mechanische Teile dran sind und vieles softwareseitig gelöst werden kann.

    • Skynet

      Ich verstehe den Unmut, würde aber beim Literpreis von rund 50 Cent nicht lange überlegen und selber einfach zur Tanke fahren.

      Wenn ich beim Premiumhersteller ein Problem habe (war vor 3 Jahren das letzte mal) oder zur Durchsicht will reicht ein Anruf. Das Ersatzfahrzeug steht vor der Tür und der Wagen wird abgeholt.

      • Jens B. H.

        Es geht mir da eher ums Prinzip und nicht die Kosten.

        Hast du dein Premiumauto privat gekauft oder ist das ein Firmenangehörigen-Leasing o.ä.?

        • Skynet

          Meine Lebenserfahrung lehrt mir mittlerweile bei solchen Beträgen sich nicht mehr aufzuregen. Das geht nur auf die Gesundheit, Prinzip hin oder her. das von den 5x kostenlos nachfüllen höre ich zum ersten Mal und soll ja wohl ein Witz sein. Ganz tolle Entschädigung.

          Sowohl dienstlich als auch privat haben wir in der Familie meist Fahrzeuge der besseren Hersteller. Außer das meine Frau manchmal auch irgendeine Gurke kauft, nur weil die so toll aussieht. Ich hatte da bei diversen Herstellern nie Probleme. Einschränkend muss man aber sagen, das die Autos im Normalfall nicht mehr als 3 Jahre gefahren werden.

    • theBIGeasy

      Tesla zeigt eindrucksvoll, wie man sich Marktanteile kauft. Ein tragfähiges Geschäftsmodell ist leider nicht zu erkennen. Deswegen hangelt sich ja Tesla von einer KE zur nächsten.

      • Melone

        Ob dem so ist, wird sich in den nächsten Jahren zeigen.

        • theBIGeasy

          Ob dem so wird… Dass dem nicht so ist kann man in den Quartals- und Jahresabschlüssen nachlesen.

          • Jens B. H.

            Zurück aus Hamburg?

          • theBIGeasy

            Ja und ich soll liebe Grüße von Donald ausrichten=)

      • Heinz Wagner

        Was ist dann ein tragfähiges Geschäftsmodell? Fahrzeuge mit veralteter, umweltschädlicher Antriebstechnologie zu verkaufen?

        • theBIGeasy

          Es wird doch niemand gezwungen einen Verbrenner zu kaufen. Das hat jeder selbst in der Hand inwieweit er oder sie die Umwelt belastet.

    • McGybrush

      So sehr ich Tesla begeistert bin. Aber das mit dem „ich komm zu Dir nach Hause und alles ist gut“ wird so nicht Tragfähig sein. Jeder Mitarbeiter muss die Komplette Wissenslücke Abdecken, kann sich keinen Rat bei Kollegen holen, jedes Mobile Fahrzeug muss die gesamte Werkzeugausrüstung on Board haben und die Zeit wo sie zum Kunden hin und zurück fahren ist unwirtschaftliche Arbeitszeit. Dazu kommt das man abgesehen von Updates viele Sachen nicht vor Ort mit helfenden Händen oder Bühnen machen kann. Oder nicht in der Zeit wie man es machen könnte. Denke mal dieses Geschäftsmodell wird sich nicht halten können. Denn ich weiss was bei einem Auto so alles noch kaputt gehen kann ausser dem Verbrenner. Schiebedach ist ein schön filigranes Kunstwerk, Fensterheber, Wassereinbrüche, Kabelbrüche, Sitzmechanik, Radio allgemein, Radlager, Querlenker, Fahrwerk allgemein. Dann die vielen Steuergeräte und bei Unfallschäden ist’s dann eh vorbei. Auch das Gesetz lässt einiges nicht zu. An dem Hochvoltsystem mal eben vor Ort auf der Strasse bei zu gehen ist glaub ich so auch nicht möglich. Und auch der Motor und der Akku wird bei dem einen oder anderen mal den geist aufgeben den man auf der Strasse nicht gewechselt bekommt. Mit der Beseitigung des Verbrenners ist zwar der grösste Werkstattverursacher beseitigt aber macht das Elektroauto nicht zu einem Verschleissfreiem Wunderwerk. Sondern nur zu einem Verschleissarmen Wunderwerk.

      Viele Sachen würde ich auch gar nicht vor Ort repariert haben wollen (bzw. selber vor Ort reparieren). Also wenn einer auf die Idee kommt das Schiebedach bei schlecht Wetter oder auf dem sandigen Hof reparieren zu wollen würde ich lieber freiwillig in die Werkstatt fahren wollen. Was ich mir als Service vorstellen kann ist das terminierte Abholen des Fahrzeuges wenn es sich um eine Reparatur handelt die auch für später geplant werden kann weil das Auto selbst ja noch fährt.

      Also was das an geht bin ich sehr sehr skeptisch. Aber nur weil ich selbst 5 Jahre Bereitschaftsdienst gefahren bin und weiss was auf der Strasse für Reparaturen so machbar ist und was nicht. Wobei ich nur Autos hatte die liegen geblieben sind oder nicht mehr los fahren wollten. Und nicht immer ist der Motor schuld.

      • Jens B. H.

        Du hast natürlich recht. Aber einen großen Teil kann man doch auf die schnelle vor Ort machen. Klimaservice, Außenspiegel reparieren, kleine dellen ausbessern, Feinstaubfilter tauschen, Scheinwerfer einstellen, etc.

        • McGybrush

          Klimaservice = Das Gerät schliesst Du an und dann läuft es 30min durch und der Monteur steht daneben und kann solange im Auto schlafen. Macht nur sinn wenn man in den 30min noch mehr „Wartung“ verkaufen kann.

          Licht einstellen definitiv nicht.
          Die Autodoktoren mussten über 30.000Eur investieren nur um Licht nach geltenden Gesetzen einstellen zu dürfen. Ausnivellierter Betonboden und ein teures Einstellgerät was maximal gross ist und in einem Lieferwagen nicht an Genauigkeit zunimmt. Es handelt sich um ein Hochpräzises Messinstrument. Du glaubst nicht was der Gesetzgeber alles so für eine Werkstatt verlangt. Grade bei Hochvolt schlägt man sich die Hände zusammen. Unsummen. Da ist eine Halle für 20 Autos Pro Tag billiger als 20 Einsatzfahrzeuge, die das als Mobile Lösung in einem 8-40 Tonner umher schleppen müssten.
          https://www.youtube.com/watch?v=3mdiQ0u5mss

          Klimagerät ist ebenfalls sehr teuer und empfindlich was im Alltag nichts in einem Transporter zu suchen hat. Da sind feine Wagen drin die auf 1g-5g genau Gewichte Messen müssen während die Gasbuddel aber 20kg wiegt.

          • theBIGeasy

            Allein die Zeit, die der Mechaniker zwischen den Einsätzen unterwegs und unproduktiv ist verbietet so ein Konzept. Es sei den man ist bereit die Kosten dafür zu tragen, aber dann wird es halt entsprechend teuer.

          • Jens B. H.

            Eben. Oder man ist soo gut organisiert dass es sich trotzdem rechnet. Ein Mechaniker der von Einsatz zu Einsatz eilt ist vermulich günstiger als einer der in der Werkstatt auf seine Einsätze wartet.

          • theBIGeasy

            Warum sollte Fahrzeit billiger als Wartezeit sein? Es ist doch in jeder Bestellpraxis zu beobachten: das Wartezimmer ist voll, damit der Herr Doktor keine Leerzeiten
            hat. Und wenn Dein Szenario stimmt, dann ist eher die Werkstatt extrem schlecht organisiert.

            Musk hat schon viele Versprechungen bzgl. Produktivitätssteigerung gemacht Liniengeschwindigkeit mal 20, Tunnelbaukosten 1/3, bin gespannt, was er davon umsetzen wird. Wenn ihm das gelingen sollte, dann wäre Tesla locker die 50 Mrd. wert, aber leider ist von diesen Ankündigungen noch nichts in der Realität zu sehen und ich bezweifle, dass das noch passiert.

          • Fritz!

            Bislang sind alle seine Ankündigungen auch passiert (einige mit leichten Verzögerungen).

            Er hat einen Roadster angekündigt und gebaut, er hat ein Model S angekündigt und gebaut, er hat die Supercharger angekündigt und gebaut, er hat ein Model X angekündigt und gebaut, er hat einen Mitteklassestromer angekündigt und gebaut (noch keine Stückzahlen, aber war ja auch erst zum Jahresende angekündig).

            Ich verstehe immer noch nicht, warum Sie alles so negativ sehen? Haben Sie keine Freude im Leben, daß Sie von allen Menschen nur das schlechte denken?

          • theBIGeasy

            Lassen Wir mal außer Acht, dass Sie völlig unnötigerweise persönlich werden.

            Alles was Sie aufgezählt haben ist ja ganz nett, stellt aber keine Revolution dar. Limousinen, Roadster und SUV gibt es von anderen Herstellern zu hunderten. Und ob die nun elektrisch oder mit Benzin fahren ist nur ein technisches Detail. Von den versprochenen Revolutionen (The machine that builds the machine) ist nichts zu sehen. Da spielt Tesla bis dato eher in der Kreisklasse. Keine Revolution in Sicht. Nur Ankündigungen.

          • ThomasJ

            „Alles was Sie aufgezählt haben ist ja ganz nett, stellt aber keine Revolution dar.“

            Das Gesammtkonzept, das weiter als ein Auto – nur mit elektrischem Antrieb – geht, ist revolutionär:
            – Ladetechnik in der Leistung und der Geografie mit den entsprechenden
            Stationen für den Kunden.
            – Batterien die das Volumen für die Zukunft und dem besten technischen Fortschritt widerspiegeln.
            – Garantiezeiten für das Produkt das seinesgleichen in der Branche sucht (8 Jahre und unbeschränkte Km auf Batterie).
            – Hardware für autonomes Fahren die sich an jedem Tesla befindet , die sich „on air“ softwaremässig und in time am Realisieren ist.
            – Und wenn ich länger darüber nachdenke, kommt mir sicher noch etwas in den Sinn.

            … ach ja, „The machine that builds the machine“, da gibt es sogar Bilder und nicht nur Ankündigung. In diesem Jahr wird es sicher noch mehr geben die zeigen, wie flott das in der M3 Produktion, ohne Mensch, vor sich geht:
            http://teslamag.de/news/tesla-hat-mehrere-hundert-roboter-fuer-die-model-3-produktionsstrasse-geliefert-bekommen-13678
            http://teslamag.de/news/tesla-kauft-deutschen-maschinenbauer-grohmann-engineering-10421

          • W. Müller

            Genau so ist es, ThomasJ.
            Bisher kann kein sonstiger Hersteller ein solch tragfähiges Gesamtkonzept im Bereich E-Mobilität vorweisen.
            Ich sehe auch auf absehbare Zeit nichts in Sicht.
            Bis man sich alleine in Deutschland mal geeinigt hat, wer jetzt was an den Ladesäulen bezahlt vergehen Jahre. Da reden wir noch gar nicht von der Einigung der EU dazu.
            Fazit: Bis alleine nur schon in Etablierten eine den Superchargern vergleichbares Netz haben sind wir um Jahre älter und ich vermutlich schon in Rente.
            Das ist genau die Krux der Etablierten in Europa: Ohne Ladenetz >50kW kein nennenswerter Verkauf an E-Autos. Das bleibt spannend. Am Ende kooperiert man dich mit Teslas Supercharger.

          • theBIGeasy

            Tolle Maschine, die bis Ende Juli 30(sic!) Exemplare ausspuckt. Musk hat von einer verzwanzigfachung der momentanen Liniengeschwindigkeit gesprochen. Der Kaiser ist immer noch nackt.

          • Fritz!

            Wenn der Kaiser Elon Musk nackt ist, dann bestehen Winterkorn, Zetsche, Diess und Co. aber nur noch aus Knochen, um bei Ihrem Beispiel zu bleiben. Also ist Tesla dann immer noch um Potenzen besser & gesünder!

            Sehe ich genauso, danke für Ihre Zustimmung… 😉

          • ThomasJ

            Wenn Sie hier:
            http://teslamag.de/news/model3-serienfertigung-freitag-auslieferungen-juli-14969
            ab dem zweiten Absatz, vierte Linie aufhören zu lesen, dann haben sie natürlich recht. Diese Maschinen werden nur 30 Autos pro Monat produzieren …. .
            Könnte es sein, vorausgesetzt Sie lesen weiter, dass er dir Produktion bewusst langsam hochfährt, damit der ThomasJ und Pamela kein Montagsauto bekommen, alle Prozess so feinjustiert werden können?

          • theBIGeasy

            Tesla ist ja dafür bekannt keine Montagsautos zu produzieren
            https://teslamotorsclub.com/tmc/threads/help-a-pillar-defect-found.88657/

            Die Feinjustage passiert demnach durch das Nicht-Produzieren? Ich bin wirklich gespannt ob und wann die „Maschine“ anfängt zu produzieren. Angekündigt wurde eine Revolution, bis jetzt sind nur schlecht umgesetzte Standardproduktionsprozesse zu sehen.

            20.000 Fahrzeuge pro Monat sind im 3 Schichtbetrieb immer noch wenig. Bei 28.000 je Linie ist man dann on par mit der Konkurrenz.

          • ThomasJ

            OK, ich stelle fest, das mit dem Schlechtreden von Tesla beherrschen Sie meisterhaft. Kehren wir doch die Sache um. Für was (Autobauer, Marke, Modell) können Sie sich für einen umfassenden Werbespot betreffend E-Car, Ladestation, etc. hinreissen? Diesel meinte ich von Ihnen vernommen zu haben, ist es nicht. Mal weg von der negativen Schiene zur positiven. Ich bin hier zum lernen, vielleicht ist es dann kein M3 mehr (meine ich nicht zynisch).

          • theBIGeasy

            Was hat den das Präsentieren von Fakten und der Vergleich von Ankündigung und Umsetzung mit „Schlechtreden“ zu tun?

          • ThomasJ

            Sie stellen nur Teilfakten als die Wahrheit dar, vergessen dass betr. Ankündigung die deutschen Autobauer Meister des Faches sind und Sie selber haben eine Haltung des Schlechtredens betr. Tesla. Jetzt wär der gute Zeitpunkt betr. Ihrem „Werbespot“ wie es denn besser wäre mit was, wie und wem.

          • theBIGeasy

            Was sind denn nun wieder Teilfakten?

            Die etablierten Hersteller (allen voran Toyota) zeigen doch wie man Autos produziert. Musk behauptet doch er könne es besser, schneller und billiger. Nur kann ich nicht erkennen, dass Tesla dort Fortschritte vorzuweisen hat. Oder übersehe ich etwas?

          • ThomasJ

            „Oder übersehe ich etwas?“
            Ja, vieles. Und sie gehen nicht auf meine Fragen ein. Eine Automarke genügt da nicht. Da habe ich mich weiter oben bedeutend differenzierter geäussert:
            http://disq.us/p/1kicg9e
            Also Toyota wird’s somit für mich nicht sein.
            Schöner Restsonntag.

          • Fritz!

            Wenn Sie mal die Aussagen von Elon Musk lesen würden, wüßten Sie, daß erst mit der komplett neu zu errichtenden Fabrik für das Model Y die höchste Stufe von „the machines that builds the machine“ erreicht wird.

            Aber Fakten sind ja leider dann sehr fremd für Sie, wenn Sie nicht in Ihr Weltbild vom bösen Tesla passen.

          • W. Müller

            Ich sehe von den etablierten Herstellern kein einziges E-Auto, was man auf der Strecke in 30-40 Minuten auf 280-300 km Reichweite laden kann.
            Auch sehe ich kein einziges E-Auto von den Etablierten, dass reale 380km auch im Winter bei -10°C, Heizung an und 120km/h schafft. Im Sommer sogar 500km.
            Ja, Du übersiehst etwas ganz grob: Musk kann in jedem Fall o.g. E-Autos schneller, besser und billiger bauen: OK ist auch total easy, weil die anderen haben da nix, null, nada vorzuweisen.

          • W. Müller

            Wie kommst Du denn auf schlecht umgesetzt Standardproduktionsprozesse beim Model 3? Hast Du geheime Informationen, die Du uns vor enthälst?

            Du solltest aber mal wissen, was Du willst. Langsam anlaufende Fertigung um Qualitätsprobleme frühzeitig erkennen zu können scheinst Du ja nicht zu goutieren.

            Die Revolution besteht darin, ein Gesamtkonzept zu haben, von dem deutsche Hersteller nur träumen können. Alleine bis man sich in Deutschland darauf geeinigt hat, wer den Ausbau der Ladestationen bezahlt, fahren schon wieder 270.000 Tesla mehr herum und nutzen die bereits vorhanden Supercharger.
            Bis man dann in der EU eine Einigung erzielt bezüglich der Ladestationen… bin ich in Rente und fahr warscheinlich meinen 4. oder 5. Tesla
            20.000 Fahrzeuge pro Monat sind 240.000 Fahrzeuge pro Jahr aus Ausgangslage von 50.000 Fahrzeuge pro Jahr für mich eine sehr gute Steigerung. Vor allem wenn man dran denkt, dass Leute wie Du vor wenigen Jahren noch prophezeit haben, Tesla wird keine 10.000 Autos gesamthaft verkaufen.

          • theBIGeasy

            Herr Müller, bleiben Wir doch lieber beim Sie.

            Nachdem das geklärt ist, frage ich mich, wen Sie eigentlich von Tesla’s angeblicher Überlegenheit überzeugen wollen? Mich, oder vielleicht doch eher sich selbst?

            Es ist nun wirklich kein Geheimnis, dass es um Tesla’s Prozesskompetenz schlecht bestellt ist. Und das schon bei einem überschaubaren Kundenstamm, der sechsstellige Beträge auf den Tisch legt. Und selbst hier schafft es Tesla nicht aus den roten Zahlen. Ich wäre wirklich sehr überrascht, wenn es nun beim Model 3 besser laufen sollte.

            Ich kann mich nur wiederholen: wenn man wissen möchte, wie man Autos in konstant guter Qualität baut, sollte man sich Toyota anschauen.

          • W. Müller

            Ich weiss nicht, was Du uns wieder erzählen willst.
            Es ist nun wirklich kein Geheimnis, dass Du hier eine Behauptung unbewiesen nach der anderen aufstellst.
            Die Prozesskompetenz von Tesla ist sehr hoch, wie viele Fachpersonen bestätigen können, die die Fabrik besichtigt haben.
            Das mit den roten Zahlen hatten wir schon einmal ausführlich diskutiert. Aber hier hattest Du Dich meiner Erinnerung nach völlig vom Pfad der guten Diskussion wegbewegt.

            Was Toyota als Traditionskonzern jetzt mit einem recht jungen Autobauer zu tun hat, der 100% E-Autos herstellt, erschliesst sich wohl nur Dir selbst. Ok, der gemeinsam Nenner ist „Auto“. Das wars dann aber schon.

            PS: Falls Dich das „Du“ stört oder Du das sogar als Beleidigung auffassen solltest, empfehle ich Dir die einschlägigen Urteile in der deutschen Rechtssprechung was Foren-Tonfall und Redewesen – insbesonder die höfliche Verwendung des „Du“ grossgeschrieben – angeht zu konsultieren. Falls Dich das Du dennoch weiter stört, wäre zu überlegen, ob Internetforen – wo gemäss Rechtssprechung das Du eine übliche Anrede weit weg von Beleidigung ist – die richtig Plattform für Deine Ergüsse sind.

            Ansonsten wäre es schön, nicht wieder verbale Entgleiser von Dir hier zu lesen wie schon einmal.

          • theBIGeasy

            YMMD:)
            Wer hätte gedacht, dass ein Post im Teslamag-Forum mir beim Frühstück ein Schmunzeln ins Gesicht treibt? Ich sicher nicht, einen herzlichen Dank dafür.

            Wenn Tesla eine so hohe Prozesskompetenz besitzt, dann Frag ich mich, wie es die ganzen Fehler bis zum Kunden schaffen? Gerissene A-Säule vom Rohbau bis zur Endabnahme und keiner hat’s gemerkt oder einfach nichts gesagt. Kunden warten monatelang auf Ersatzteile, bei einem Modell, was im Land in Produktion befindet. Servicetermine werden erst in Monaten angeboten.

            Jetzt müssen Sie sich aber auch mal entacheiden: hat Tesla seine Prozesse im Griff und spielen in der Champions League oder ist es ein junger Autobauer und genießt Welpenschutz?

            Tesla vergeigt es regelmäßig konstant gute Qualität bei einem 100k Auto abzuliefern und da soll man dann glauben bei einem Wagen der ein Drittel kosten soll wird es dann besser? Da muss man schon sehr glaubensfest sein.

            Zum Abschluß: welches Gericht befasst sich bitte mit der Anrede in Online-Foren? Das ist eine Frage der Umgangsformen, aber bestimmt nicht der Rechtsprechung. You are funny =)

            PS: Wenn Sie wirklich etwas über Automobilproduktion wissen wollen, dann leihen sie sich mal ein Buch zum Thema TPS (Toyota Produktionssystem) aus, dann bekommen Sie eine Idee davon, wovon ich rede. Automobilproduktion ist schwierig und komplex, da wird Musk nichts wesentliches zu beitragen, er kann vielmehr froh sein, wenn er auch nur ansatzweise mit den Großen mithalten kann.

          • W. Müller

            Zum Thema mit dem Gericht: Da gab es tatsächlich mehr als einmal solche Spassvögeln in den Foren, die sich tödlich beleidigt gefühlt haben, weil hier „Du“ als Anrede verwendet wird. Das war auch jemand, der schrieb, er wolle lieber beim „Sie“ bleiben und hat das tatsächlich weitergezogen. Das nur am Rande.

            Die Prozessqualität bei Tesla ist exakt diesselbe wie bei den meisten Autobauern auch. Auch Toyota hat mit der ganzen Prozessqualität nicht feststellen können, dass Zulieferer-Teile fehlerhaft waren.
            Auch Toyota hat so seine Problem (branchenüblich eben)
            http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/toyota-ruft-weltweit-6-5-millionen-autos-zurueck-13867841.html

            Sogar mit Toten (leider):
            http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2010-02/toyota-gaspedal-todesopfer

            Andere ebenso
            http://www.autobild.de/artikel/opel-corsa-mit-riss-37977.html

            http://www.autobild.de/artikel/mercedes-probeme-mit-v6–v8-benzinern-1868124.html

            http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/vor-allem-c-und-e-klasse-betroffen-mehr-als-300-000-defekte-motorteile-bei-mercedes-11874818.html

            Tesla bewegt sich da auf dem Level deutscher Premiumhersteller und Toyota.
            Was die Qualität von Tesla sonst angeht ist nur zu sagen: Die haben einen sehr grossen Erfolg in der Schweiz. Die Schweizer legen bekanntlich viel Wert auf Qualität und Präzision. Gäbe es ein generelles Problem mit Tesla Fahrzeugen – über das Übliche hinaus – wären diese nicht so erfolgreich in einem Land wie der Schweiz. Die Servicetermine und der gesamte Service ist hier vorbildlich. Ich habe noch nie „Monate“ auf einen Termin gewartet. Das ging immer fix bis hin zum Abholen des Autos (ohne Aufpreis).

            Also das Schmunzeln ist ganz meinerseits, wenn man hier so einseitig wie Du Toyota über den grünen Klee lobt und Tesla Peanuts vorwirft.
            Ganz in Deinem Stil oder sollte ich sagen „Genz“?

          • theBIGeasy

            Ganz in meinem Genz? Was ist denn bitte ein Genz?

            Na sehen Sie, dann haben Wir uns ja gegenseitig einen guten Start in Tag beschert, ist das nicht schön? Dann sag ich Grüezi und bis …

          • Pamela

            Womit er wieder das letzte Wort beansprucht. Guten Morgen lieber Wil,
            eigentlich wollte ich hierzu nichts mehr sagen, aber es ehrt Dich, dass Du Dich weiter bemühst, deshalb meine Sicht:
            Der Genz wollte ehrlich, dass wir einem in seinen Augen „verlogenem Amerikaner“ nicht auf den Leim gehen, und dachte wenn er es nur oft genug wiederholt, glauben wir ihm endlich.
            Wir haben hier einige kritische Kommentatoren, mit denen es Spaß macht, zu diskutieren und wo im besten Fall beide ihr Gesichtsfeld erweitern können.
            Hier ist das anders. Ich habe ganz bewusst in diesem Pfad (wie ich meine freundlich, aber mit Entrüstung) provoziert, um noch mal eine Resonanz zu bekommen, da er die letzten Male nicht mehr mit mir sprach. Das Ergebnis war für meine Meinungsbildung wichtig.
            Jemand der so gut in der Lage ist, gepaart mit der notwendigen Portion Skrupellosigkeit, andere Menschen herabzusetzen, war mal sehr wichtig !!
            Das ist nur in seinen Augen jetzt nicht mehr so.
            Nun nimmt er sich die wichtigste Persönlichkeit in einer Branche, zu der er sicher einen qualifizierten Bezug hatte und setzt in seiner Kritik dessen Leistungen herab. Keines unserer Argumente wird je ankommen, da sie ihn persönlich treffen, weil es der Kampf ist gegen eine vermeintlich eigene Bedeutungslosigkeit.
            Und da wird ordentlich ausgeteilt mit allen (in vielen Kämpfen geschulten) Mitteln. Und genau das kann ich nicht akzeptieren.
            Ich weiß, jetzt mag er mich gar nicht mehr leiden, ich gebe Menschen nie so gerne auf, aber hier sehe ich keine Chance.
            Solange Du Spaß daran hast – na klar, wünsche ich Dir trotzdem Erfolg.
            Schönen Tag und liebe Grüße

            PS. Teslamag hat für mich eine andere Bedeutung, als dass ich hier Bewunderung suche, nur falls diese Behauptung zu Irritationen geführt hat

          • W. Müller

            Genau so ist es, Fritz!
            Man kann Musk vorwerfen, dass er regelhaft Verzögerungen bei der Umsetzung der Ankündigungen hat. Aber am Ende wird immer geliefert und nicht nur gelabert wie bei der deutschen Ankündigungsweltmeistern.

            Heute haben wir bei Tesla:

            – ein sehr gut brauchbares Superchargernetzwerk ausgebaut und im Ausbau in Europa – die Mitbewerber haben: Nichts.
            – Autos mit für die Langstrecke geeigneter Reichweite bestell- und kaufbar; die Mitbewerber haben in dem Sektor: Nichts.
            – Ein Mittelklasse E-Auto ebenso mit guter Reichweite, dass genau jetzt in Serie zu kaufen ist für ca. 40.000 €; die Mitbewerber haben da wie solls anders sein: Nichts.

            Was seine sonstigen Aktivitäten angeht erinnere ich mich noch gut an die Unkenrufen, dass Musk es niemals mit Space X schaffen wird eine Rakete auf einer Plattform landen zu lassen und dann wieder zu verwenden.
            Nun, den Ausgang der Geschichte kennen wir.

            Ich glaube Musk hat wohl einen Fehler: Alle sagen ihm, dies und jenes ist unmöglich. Was macht er? Er hört einfach nicht auf diese gutgemeinten Ratschläge.

          • Jens B. H.
          • theBIGeasy

            Mann, das Thema scheint Sie ja nicht in Ruhe zu lassen. Schön zu sehen, dass Tesla hier ernst macht, beschleunigt die CBR. Das grundsätzliche Problem scheinen Sie aber immer noch nicht begriffen zu haben.

          • PV-Berlin

            Anfahrt 80,- € + U.-St.
            Abfahrt 80,- € + U.St.
            + 30,- € KFZ Pauschale.

            * Einmal macht man das, dann fährt selbst der Apotheker zur Werkstatt, obwohl seine Arbeitsstunde 160,- € kostet. So sind halt die Deutschen, mit dem Rechnen haben sie es nicht so.

            Und der Leitende Angestellte kriegt es eh nicht in den Kopf, das Service auch Geld kostet. Das lernt Tesla alles auch noch.

          • Fritz!

            Ich glaube, Sie brauchen sich da keine Sorgen um Tesla zu machen, die sind schon groß und machen das schon länger. Die kennen sich aus, schließlich haben die die Autos, die sie jetzt betreuen wollen, komplett selbst gebaut. Die kennen also wirklich JEDE Schraube…

          • Jens B. H.

            Wenn das so ist, leben wir ja bereits in einer perfekten Autowelt und nichts kann verbessert werden. Im Ernst: Sie haben die Botschaft nicht verstanden glaube ich! Es geht nicht darum wie Tesla möglichst einfach Geld verdienen kann indem sie mir scheiße für Gold verkaufen. Das tun ja bereits die etablierten Hersteller. Tesla will uns soll mir das Leben so einfach wie möglich machen. Und dann muss eben der Mechaniker eine halbe Stunde warten bis das Klimagerät fertig ist. Hauptsache ich bin zufrieden und habe keinen Stress. Und dann kann Tesla von mir auch einen vernüntigen Preis verlangen. Dass nennt man dann auch Wertschöpfung.

          • McGybrush

            Wenn sich Tesla diesen Service bezahlen lässt dann gehe ich mit Ihnen konform. Aber umsonst wird das nix. Ob die Nachfrage nach so einem Service dann da ist bleibt ab zu warten. Ich glaube eher nicht. Also ich bleibe dabei. Es musst feste Gebäude mit nötiger Werkstatteinrichtung geben. Mehr wie jetzt

      • Fritz!

        Sie wissen schon, das es sich bei den Autos um Wagen von Tesla (also einem einzigen Hersteller) handelt? Und, ganz wichtig, das Auto hat dem Service vorher Bescheid gesagt, was kaputt ist, bzw. wo der Fehler liegt. Da könnte der Techniker sogar in vielen Fällen mit dem Smart hinfahren, da eben nur das EINE Ersatzteil gebaucht wird, was auch defekt ist.

        Ein Techniker wird nie zu einem Kunden geschickt werden, wenn die sich nicht sicher sind, was es ist. Was glauben Sie, was da für Leute bei Tesla arbeiten? Angelernte Hajupeis? An der Tankstelle um die Ecke lackieren sie den Wagen auch schon mal draussen, da haben Sie recht. Deswegen geht man da ja auch nicht hin, zumindest nicht mit einem Tesla.

        Es gibt ein paar sehr nette Videos vom Tesla-Service zuhause, sehr sauber & sehr professionell.

        • McGybrush

          Ich hab das 5 Jahre gemacht. Und nur weil man weiss was im Fehlerspeicher ist weiss man nicht zwangsläufig welches Teil schuld ist. Im Fehler steht dann sowas wie „Can Bus Wegfahrsperre gestört“.

          Sinngemäss kann das jedes Can Bus Kabel im Auto sein. Selbst wenn es am ende nur am Steuergerät von der Einparkhilfe oder dem Sitzmodul ist. Da nützt es nichts wenn man das Steuergerät für die Wegfahrsperre mit nimmt. Und 100km gefahren kommt direkt danach ein Notfall in der Nähe wo man ein Bauteil braucht was man zufällig nicht mit hat. Also 100km zurück und holen oder Direkt ein anderen Hinschicken.

          Also ich persönlich glaube das mit diesem Konzept in Masse nur Wartungsarbeitenund einige Reparaturen möglich sind. Fehlersuche ist auch mit Fehlerspeicher noch eine grosse Unbekannte. Meine Aussage bezieht sich da jetzt auf 20Jahren persönlicher erfahrung und blende dabei alle Probleme die ein Verbrenner verursacht mal aus.

    • PV-Berlin

      Tanke dir 20 Liter an einer Autobahntankstellen, dann kannst du erkennen, was sie dir ‚geschenkt‘ haben. Dafür würde ich nicht mal einmal zu einem VW Händler fahren.

  • Kyle Seven

    „Um eben jenen mobilen Service weiter auszubauen, hat Tesla allein in diesem Jahr mehr als 350 neue Service-Fahrzeuge der eigenen Servicefahrzeugflotte hinzugefügt. “ –> vielleicht hat ja Daimler den Auftrag für die Service-Fahrzeugflotte erhalten 🙂 oder VW 🙂 der Sprinter und der Caddy wären sicherlich gut 🙂

  • Skynet

    Da ich keinen Tesla fahre kann man mich gerne korrigieren. Was ich so lese ist das Thema Termine im SEC, teilweise Verfügbarkeit von Ersatzteilen, Entfernung zum SEC etc. ein aktueller Schwachpunkt von Tesla der dringend verbessert gehört. Nunmehr will man ja die Produktionszahlen bis Ende 2018 bereits verfünffacht haben aber die Servicekapazität lediglich verdreifachen. Wird’s dadurch nicht noch schlechter? Müsste man die Servicekapazität nicht mehr als verfünffachen?

    • Teslamag.de (TK)

      Durch Prozessoptimierung ist sicherlich auch mit der bestehenden Kapazität noch einiges rauszuholen, sodass keine Verfünffachung nötig ist – zumindest nicht direkt in diesem Jahr. Tesla wird in diesem Jahr die aktuelle Fahrzeugflotte (Kundenfahrzeuge) nicht einmal verdoppeln, sollte also reichen. In den Jahren danach kann und wird man sicherlich immer noch weiter ausbauen.

  • Dominic Mettler

    Viermal so schnell. Bei einem Stundensatz von 200Euro in der Schweiz ist das auch notwendig. Mein MS hat über 160tkm. Da ist nichts mehr inklusive. Bis jetzt waren die Servicetechniker weser schnell noch günstig. Da ist tatsächlich noch verbesserungspotentail vorhanden.

    • PV-Berlin

      Bei 200,- € Stundensatz für einen Monteur ? Da würde ich im Zelt vor einer Deutschen Werkstatt übernachten. Oder den von einem Deutschen Rentner überführen lassen,

      Dass die Schweiz noch funktioniert, verwundert mich immer wieder.

      • Dominic Mettler

        Was kostet die Stunde von einem Techniker bei euch im Teslaservicecenter?

  • Heinz Wagner

    Fasst keine Werkstattbesuche mehr und keine Nötigung mehr beim Service (Displayanzeige: Kundendienst in 20 Tagen oder 100 Kilometern) Ein schönes Gefühl!

  • Pamela

    Lieber Fritz, lieber @disqus_otEg8MbVqH:disqus,
    Ihr seid auch nett und freundlich und Eure Argumente sind gut. Das kannst also nicht sein, ich werde wohl für total verblendet und damit nicht zurechnungsfähig gehalten, aber was solls.

    Allgemein habe ich den Eindruck, dass die Tesla-hater leiser werden –
    man muss ja nicht unbedingt die Kommentare im Handelsblatt lesen, aber in Heise z.Bsp. und andernorts hat sich da was gewandelt.
    Es ist nicht unwichtig, durch welche Welle (gegen oder für Tesla) die Unentschlossenen, Nichtinformierten mitgerissen werden.
    Also werden wir weiterhin Optimismus verbreiten und zurechtrücken, was nicht passt. Liebe Grüße

    • W. Müller

      Guten Morgen liebe Pamela,
      ich glaube, der genannte Herr hat Dich auf „igno“ geschaltet, weil Du ihn frustrierst, warum auch immer.
      Warum die E-Auto Gegner in anderen Foren leiser werden habe ich so meine Theorie:
      Was wenn das wirklich grössenteils bezahlte Foristen waren, die von ihren Auftraggebern jetzt, da zum Beispiel China ein E-Auto Quote hat, von ihren Auftraggebern zurückgepfiffen werden?
      Auffallend war für mich schon immer, dass, wenn ein deutscher Hersteller etwas konkretes im Bereich E-Auto hatte, bei den Artikeln dazu dann sehr, sehr wenig E-Auto Gegner ihre Halbwahrheiten und Lügen verbreitet haben.
      Wenns aber um Tesla ging, waren da über 1000 Kommentare, die jetzt erklärten, warum E-autos nichts taugen. Diese Beobachtung brachte mich auf o.g. Vermutung.

      Fügt man sich ins Unvermeidliche bei den Etablierten?

      • Heinz Wagner

        Zu 99 % Deiner Meinung, aber das hast Du doch sarkastisch gemeint, oder (1 %): “ Wenn die deutschen Hersteller etwas konkretes (!) im Bereich E-Autos hatte“.

  • ThomasJ

    „Knacknuss ist aber die Beschaffung der Batterien“
    JA. Und ein weltweites Ladenetz und das (endlich beginnende?) zögerliche Bekenntnis für die E-Mobilität und vor allem, wie es der Beitrag zeigt, der betriebliche Umschwung von Verbrenner zu Elektro, der sicher schwieriger ist als Elektro ohne Altlast angehen zu müssen.
    Tesla bzw. EM geht ja weiter, wie du auch schon oft geschrieben hast. Er ist kein Autobauer. Er will und macht eine Transformation von Sonnenenergie (ich wette, der steigt bald in Windräder und andere erneuerbare Energiequellen ein) in Verbraucherenergie. Ein Teil ist die Mobilität. Bei diesem Teil hat er die Nase gegenüber den etablierten Verbrennern weit vorne.
    Wie es der Beitrag sagt, müssen die „Etablierten“ sich jetzt schon nach der Decke strecken. (wenn ich die Kommentare der letzten Jahre dieser Verbrenner-CEO über das Start-Up Unternehmen Tesla Revue passiere, kommt mir das Sprichwort – Hochmut kommt vor dem Fall – in den Sinn).

  • theBIGeasy

    Ach Pamela, was war an diesem Post denn bitte eines Kommentars würdig? Aber es gibt eine glatte 1 für Polemik. =)

    • Pamela

      Ja das unterscheidet uns. Eines Kommentars würdig sind für mich alle, die mir eine (auch unangenehme) Frage stellen. Ich käme mir sonst ziemlich arrogant vor. Polemik ? Kenn ich mich nicht mit aus – aber wenn Sie es sagen…

      Lassen wir’s. Bei Schröder hab ich mich nicht getäuscht, bei Ihnen schon. Bye-bye.

      • theBIGeasy

        „Gibt es denn auch was Neues von der Anti-Tesla-Front ?
        Also außer dass „Mann“ kommen sieht, dass eine Blase platzt ?“

        Das waren allen Ernstes die Fragen, auf die Sie eine Antwort wollten? Und weil ich darauf nicht eingegangen bin fühlen Sie sich ignoriert? Sie enttäuschen mich.

        Uns unterscheidet wirklich einiges und ehrlich gesagt ist das auch wirklich gut so. Wenn Sie wieder eine sachliche bzw. fachliche Diskussion führen wollen, bin ich gerne dabei. In der Zwischenzeit können Sie sich Ihre tägliche Portion Bewunderung bei den üblichen Claqueuren abholen, das funktioniert ja schließlich wunderbar. =)

        Und nicht vergessen: immer schön auf die Automafia schimpfen während Sie in Ihrem Geländewagen (ist das eigentlich ein Diesel) durch die Landschaft fahren. Aber wenn Sie mit „Polemik“ nichts anfangen können, dann wird Ihnen „Bigotterie“ wohl auch nichts sagen. Schade eigentlich.

        • ThomasJ

          Ziemlich viel Wut und Tiefschläge. Sie überschreiten Grenzen
          des Anstandes. Da bekommt der Begriff „Wurbürger“ eine neue Dimension. Seien Sie doch noch etwas mehr easy, BIG ist das noch nicht. Wir sind hier nicht im Kolosseum.

          • theBIGeasy

            Ist ja interessant, was Sie da so alles hineininterpretieren. War diese Form der Analyse auch Teil Ihres GFK-Trainings?

          • ThomasJ
  • Longcheck

    Von wem redet ihr?. Bei mir steht immer „Dieser Benutzer ist gesperrt“ 😉
    Die Formel lautet: Spam+FUD = 0 Beachtung