Tesla wird die eigenen Stores „radikal umgestalten“, sagt Verkaufsleiter

In einem Interview mit Fast Company sprach Teslas Vice President of Retail, Ganesh Srivats, über die aktuelle Situation von Tesla bezüglich des Verkaufsverbots in einigen amerikanischen Bundesstaaten. Zum Ende des Berichts gibt es eine interessante Information, die bisher nicht bekannt war. Wie es heißt, wird Tesla die eigenen Stores „radikal umgestalten“. Srivats sagte dazu:

Wir werden vorgefasste Ideen des Automobilverkaufs aus dem Fenster werfen und von Grund auf neu Beginnen.

Zwar erklärte Teslas Verkaufsleiter nicht, welche Neuerungen geplant sind, doch handelt es sich dabei anscheinend nicht um eine kleine Veränderung. Interessant ist auch, dass Srivats das Konzept des bisher bekannten Autohändlers weiterhin für nicht geeignet für Teslas Mission hält. Vor zwei Jahren erklärte Elon Musk noch, dass er sich unter Umständen Tesla-Vertragshändler vorstellen könnte. Das könnte nun wieder vom Tisch sein.

  • Heinz Wagner

    Egal ob Vertragshändler oder nicht, wenn man bei jedem Tesla-Store für Kundendienste und Reparaturen den gleichen Betrag in Rechnung gestellt bekommt, dann schafft das Transparenz und trägt nicht unwesentlich – wenn zudem die Arbeiten fachgerecht durchgeführt werden – zu einem Vertrauensverhältnis bei, was bei allen zurückgebliebenen Automobilherstellern und deren Vertragshändlern meistens nicht gegeben ist und offensichtlich auch nicht im Vordergrund steht. Man sieht es ja konstant bei den Werkstatt-Tests in den diversen Automobilzeitschriften. In Werkstatt A zahlt man für den Kundendienst in der Vertragswerkstatt 600 € und bekommt eine ungenügende Leistung, in Werkstatt B zahlt man 400 € für eine ausreichende Wartung. Es ist doch schön zu wissen, dass es viele Wartungsarbeiten beim Model 3 nicht mehr geben und sich der Austausch von Verschleißteilen auf ein überschaubares Maß reduzieren wird. Goodbye Motorölwechsel in der Vertragswerkstatt zu Champagner-Preisen pro Liter.