Im Video festgehalten: Die Reise eines Model S in der Fertigungsstätte in Tilburg

Tesla Motors hat auf den offiziellen Youtube-Kanal vor wenigen Tagen ein neues Video hochgeladen, welches die Reise eines Model S durch die Fertigungsstätte in Tilburg, Niederlande, aufzeigt. In Tilburg werden die letzten Bauteile des Fahrzeugs zusammengesetzt, wodurch man beispielsweise Zölle spart, da kein fertiges Fahrzeug von Amerika nach Europa verschifft wird.

Alle Model S, die unter anderem zu den Märkten in Niederlande, Belgien, Frankreich oder Deutschland gelangen, werden in Tilburg gefertigt. Neben der Fertigung an sich, werden die Fahrzeuge im Anschluss auch auf Wasserdichtigkeit getestet, bevor sie das Gelände verlassen. Zudem verfügt das Montagewerk laut Tesla über die erste europäische Indoor-Teststrecke.

Wenn die volle Auslastung von 450 Fahrzeugen pro Woche erreicht ist, wird man vor Ort 180 Mitarbeiter beschäftigen. Tesla Motors erklärte, dass weiterhin Raum zur Verfügung steht, falls man sich in Zukunft vergrößern müsste. Insbesondere mit der Fertigung des Model X für den europäischen Markt dürfte sich die Auslastung in der Fertigung noch einmal deutlich erhöhen.

  • TeeKay

    Tesla spart mit der Endmontage in Tilburg nicht Steuern, sondern Zölle. Das ist etwas völlig anderes. Zölle dienen der Abschottung des Marktes, Steuern sollen einfach das Staatsgebilde finanzieren.

    • TK

      Hallo TeeKay, Sie haben völlig recht! Ich weiß gar nicht, wie ich darauf kam, dass man dadurch Steuern sparen würde. Danke für Ihren Hinweis!